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Hundeforum Der Hund
Lisa0403

Entlebucher Sennenhund 4 1/2 Monate beißt oft

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Hallo zusammen,

 

seit ca. 2.Monaten wohnt der kleine Bruno (Entlebucher Sennenhund) bei mir. Er ist eigentlich ein Schatz, jedoch beißt er sehr oft..in die Kleidung, Beine, Arme, Hände und lässt dann teilweise auch nicht los. Dieses passiert beim Spaziergang, spielen und wenn ihm was nicht passt. Ich weiß dass er die Beißhemmung erlernen muss und das Sennenhunde einen eigenen Charakter haben, aber habt ihr vielleicht ein paar Tipps oder kennt ihr dieses Problem auch?

 

Grüße, Lisa :-)

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Wie hast du ihm denn bisher Beißhemmung beigebracht?

Bei uns geht das in Stufen:

1.Stufe Beissen in Körperteile oder Kleidung oder etwas anderes, das nicht kaputtgehen soll >>>>>>>>>>> "Nein" (langsam/ruhig ausgesprochen) und etwas Beißbares (z.B. Spielzeug) nehmen, loben, wenn das akzeptiert wird (ist mittlerweile meistens der Fall, Tendenz steigend) Anfangs haben wir es mit laut und hoch "Au!!" schreien probiert, das wurde uns nicht abgekauft, bzw. als normaler Spiellaut verbucht. Zwischenzeitlich hat sich das etwas geändert, es wird jetzt manchmal ungläubig geguckt.

Wenn das nicht wirkt

Stufe 2 (Reinsteigern). Spiel abbrechen. Aufstehen, ein paar Schritte weitergehen, ignorieren, bis der Hund die Lust verliert (klappt manchmal, in Hosenbeine Zehen usw. kann man zur Not ja auch beißen:D) oder wenn Stufe 1 schon länger dauerte: in den Arm nehmen, Beißbares geben ruhig reden und streicheln (klappt häufiger, man merkt, daß der Hund schlicht müde und überreizt ist)

Stufe 3 (Flash)

wenn alles nichts hilft und die Schmerzen zu krass werden: 30 Sek. Glastür dazwischen (haben wir echt selten machen müssen), so eine Raumtrennung verdirbt echt den Spaß, aber es sind noch alle da, niemand wird weggesperrt oder alleingelassen, daß wir noch sichtbar und hörbar sind ist mir wichtig.

 

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Angefangen habe ich auch mit dem hohen "Aua" schreien, das hat 1,2 mal geklappt, dann war es ihm egal. In der Hundeschule hat der Trainer dann gesagt, wir sollen im die Schnauze zuhalten, oder ihm wenn er zubeißt mit einer Wasserflasche Wasser ins Gesicht schütten. Das mit der Flasche hilt einigermaßen beim spazierengehen. Das spielen haben wir auch immer abbgebrochen sobald er anfing..aber auch das juckt ihn teilweise nicht. Momentan klappt es nur wenn er für ein paar Minuten aus dem Raum gebracht wird. Aber das kann es ja auch nicht auf Dauer sein. Wenn er richtig loslegt mit dem beißen, ist es wirklich sehr schwer ihn irgendwie anders zu beruhigen.

Danke für die Antwort :-)

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Dieser Hundeschule würde ich umgehend "Auf Wiedersehen" sagen. Das sind völlig veraltete Methoden.

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Bitte Trainer und Hundeschule wegschmeißen.

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Okay. Und welche Methoden nimmt man heutzutage?

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Da hat Gebemeinensenfdazu doch schon was Gutes geschrieben. Ablenken ist immer nicht schlecht.

Bei jungen Hunden untereinander kommt dieses wilde Spiel oft vor, die sagen sich aber auch sehr schnell untereinander: mit mir nicht. Genauso ältere Hunde, die lassen sich viel gefallen, irgendwann werden sie aber auch deutlich, dass die Grenzen überschritten sind.

Natürlich ist Mensch kein Hund und langsam und deutlich "nein" zu sagen ist manchmal genug, hilft meiner Erfahrung nach jedoch weniger als der danach gemachte Vorschlag, das wilde Spiel durch Aufstehen und Weggehen zu unterbrechen. Alles ist gut, was dem Hund hilft, aus seiner Überdrehtheit wieder raus zu finden.

Meine Junghunde (waren Terrier - hart im Nehmen) vertrugen auch ein sehr resolutes "Aus", was ich ihnen entgegengeschmettert habe, wenn hier bei mir Blut floss.

Dies mögen aber manche Hundehalter gar nicht und der Hund muss in seiner Art dies auch verdauen können.

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Ich versuche ihn dann mit Spielzeug abzulenken, aber das Spielzeug ist ist ihm dann egal, es macht ihm dann eher Spass mich teilweise blutig zu beißen. Er ist wirklich sehr sehr hart im nehmen..und das lässt mich oft verzweilfeln :-( wie könnte ich ihn dann noch aus seiner Überdrehtheit raus zu bringen?

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Ich versuche mit dem Beissspielzeug geben zu vermitteln, wo es in Ordnung ist zu beißen und wo nicht. Wenn sie nur ganz vorsichtig die Hand ins Maul nimmt, unterbreche ich das nicht, sie ist da auch schon viel vorsichtiger geworden. Ins Maul nehmen und darauf Herumkauen, wild Toben ist erlaubt, aber mit Gegenständen oder Artgenossen.

Außerdem spielen Über- oder Unterforderung auch eine Rolle - eine Schilderung des Tagesablaufs ist meist ganz gut um etwas zu raten.

Wichtig ist ruhig zu bleiben und richtiges Verhalten zu loben, alles andere feuert das Spiel nur an oder führt zu Frustreaktionen.

Schreckreize verschlimmern die Problematik meist, und verhindern das, was der Welpe eigentlich will (aber er weiß noch nicht, wie es geht), nämlich es richtig machen.

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Schläft er genug, hat er Kontakt zu Artgenossen und wieviel Zeit verbringt ihr mit ihm?

Viel Schlaf, richtiges Timing mit Beisspielzeug anbieten und abwechselndes Spielzeug bringt etwas (hier zumindest) - außerdem Suchspiele drinnen oder einmal eine Ruhephase mit z.B. einem gefüllten Kong, einer Kauwurzel oder etwas anderes zum Kauen.

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