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Hundeforum Der Hund
Amidala

Und auf einmal hat es Click gemacht...

Empfohlene Beiträge

meine kleine ist nun seit vier Monaten bei mir, seit November besuchen wir eine wirklich tolle hundeschule mit tollem Trainer. Seit ca. Einem Monat ist das Thema leinenführung bei uns hoch im Kurs. Die Tipps und Tricks zum fußgehen wurden uns nahe gelegt, ebenso was wir machen können wenn wir lange Leine führen und der Hund nicht permanent in der Leine hängen soll. Eigentlich war Padme die kleine super Streberin. Unglaublich lernfähig und Frauchen hochmotiviert zu arbeiten. Aber mit der Leine war es irgendwie anders. Auch wenn kleine Erfolge zu verbuchen waren hab ich mich bei der ganzen Sache nicht so richtig wohl gefühlt und hatte auch das Gefühl, meine kleine würde sich eher nur damit arrangieren wie es grade läuft. Wir sollten mit kleinen Korrekturen arbeiten: z.b. (Ich führe rechts) linken Fuß vorm Hund platzieren und stoppen und dann geht's weiter... 

War irgendwie nicht das wahre. Auf der Straße sehe ich öfter die zurückzieh-Methode, die mich auch nicht wirklich anspricht, da es mehr nach ner schmerzhaften Sache für den Hund aussieht. Für mich war also die Frage, was tun? 

Als Anfänger und Hunde-erstbesitzerin war ich irgendwie der Meinung sowas muss schnell sitzen, gehört es ja zum "guten Ton" das der Hund ordentlich an der Leine läuft. Und auf der anderen Seite hat ja alles andere auch so schnell funktioniert also warum das nicht?! Vor zwei Wochen stellte mir dann mein Trainer die Frage: willst du überhaupt das sie Fuß läuft, oder reicht es dir wenn sie nicht zieht?

Habe mir also Gedanken gemacht und gedacht: manchmal wäre Fuß ganz nett, aber auch nur wenn mein Hund damit happy ist. Also machen wir mal mit Ruhe und gehen daran zu üben, dass sie nicht zieht. 

Ich habe mich nach meinem Hund gerichtet und mit ihr geübt wie ich es für richtig halte. Belohnen wenn sie mich beachtet, sich ein wenig an mir orientiert und halt nicht zieht. Und siehe da: ich habe in den letzten zwei Wochen nicht einenmal "nein" sagen müssen, wenn sie wieder in der Leine hing. Musste nicht ziehen und nicht zerren, sondern habe einen vernünftigen, entspannten Kontakt an der Leine aufgebaut. Mittlerweile läuft sie, wenn wir die Straße überqueren oder an engen stellen sind freiwillig Fuß und Korrekturen finden in sofern statt, dass ich sie mit schnipsen auf mich aufmerksam mache wenn sie zu schnell wird und dann wird wieder gelobt. 

Ich fühle mich richtig wohl bei den Spaziergängen und habe meine Erwartungshaltung herunter geschraubt und uns beiden vermutlich den Druck genommen. Heute hat sie nicht ein einziges Mal an der Leine gezogen und ich war soooooo stolz auf meine kleine.

ich wollte das nur mal zum Ausdruck bringen, weil ich glaube, dass ich nicht die einzige bin die sich den Stress gemacht hat alles sofort perfekt machen zu müssen. Und einfach mal sagen, manchmal hilft es sich zurück zu nehmen um klarer zu sehen. 

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Die Erfahrung die du gemacht hast klingt toll! 

Ich muss mich auch manchmal daran erinnern was "nice to have" ist und mit was mein Hund und ich uns wohlfühlen. 

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Grade heute kam mir der Gedanke wozu das Komando Sitz notwendig ist und wann ich es wirklich gebraucht habe in den letzten eineinhalb Jahren

und was soll ich sagen , mir ist nicht eine Situation eingefallen.

Unser wichtigstes Signal ist "warte" . Damit lässt sich fast alles lösen.

Ferun hat in unserem zusammen leben auch :langsam, hier, bei mir, sitz, leg dich und Halt erlernt und noch vieles mehr was sich im Umgang ergibt.

Sie weiß was mit Äuglein, Pfote, gibs, brings gemeint ist , kennt die Namen ihrer Spielsachen , kennt anziehen, anleien und kann "Nein" hervorragend ignorieren;).

Ich bin sehr zufrieden damit. Ich rede viel mit ihr und merke immer wieder was sie sich alles einprägt, einfach so , nebenbei ganz ohne üben.

Für uns beide sehr entspannt und unspektakulär. :)

 

 

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