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Hundeforum Der Hund
Elli.Spirelli

Kind ständig krank wg. Tierhaarallergie - Was nun?

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr Lieben,

 

ich habe ein Problem und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt. 

Wir haben unsere Elli jetzt seit genau einem Jahr. Meine 10jähriger Tochter war vorher auch schon häufiger krank, aber 

im letzten Jahr war sie insgesamt mehrere Wochen krank. Immer wiederkehrende Infekte der oberen Atemwege. Allein in diesem Schuljahr hat sie schon 18 Fehltage. im alten Schuljahr hat sie im 2.Halbjahr auch schon 14 Schultage gefehlt. Insgesamt also 32 Fehltage in einem Kalenderjahr.

Der Kinderarzt hat nun einen Allergietest durchgeführt und festgestellt, dass sie deutlich auf Hausstaubmilben und Tierhaare reagiert. 

 

Der Arzt meinte: "Der Hund muss weg! Es besteht sonst die Gefahr, dass sich ein Asthma entwickelt!" 

 

Mein Verstand sagt auch: "Bevor die Gesundheit meines Kindes darunter leidet, muss der Hund weg!"

 

Mein Herz sagt: "Neiiin!!!! Elli kann nicht weg! Sie gehört zur Familie! Sie ist mein Hund!

Ich habe durch die anfänglichen Schwierigkeiten (die phasenweise immer noch aufflammen) so viel Energie und Herzblut in diesen Hund gesteckt, ich kann sie doch nicht einfach weggeben!!!

Sie ist durch ihre Art auch kein Hund, der mal eben so mir nichts, dir nichts ne neue Familie finden könnte. Das kann ich doch meiner Kröte nicht antun!!!

 

Welche Möglichkeiten gibt es denn noch? Gibt es eine Möglichkeit, Elli zu behalten ohne die Gesundheit meiner Tochter zu gefährden?

 

Ich bin echt am verzweifeln  :61_sob:

 

Grüße 

Sarah

 

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Habt ihr denn die Hausstaubmilben-Problematik schon mal angegangen? Vielleicht wäre das schon ein großer Schritt zu einer Verbesserung. Sonst habe ich leider so gar keinen Rat, würde aber wirklich erstmal ganz kräftig gegen die Biester im Staub vorgehen. Hund abgeben geht immer noch, aber Staub ist eben überall.

 

Ist Elli eigentlich langhaarig, oder Kurzhaarig?

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(bearbeitet)

Das tut mir sehr leid! Schlimme Situation.

 

Gibt es eine Möglichkeit euren Hund für eine Weile bei Familie/Freunden unterzubringen?

Mein erster Impuls wäre, erstmal festzustellen, dass es eine gesicherte Allergie auf die Hundehaare ist, denn solche Tests sind nicht immer korrekt.

 

Wenn der Hund für ein paar Wochen in anderer Obhut wäre, könnte man den Zustand und die körperliche Reaktion eurer Tochter besser bewerten.

 

Klar ist auch, da hast du Recht, dass die Gesundheit des Kindes vor geht.

 

Ich wünsche euch, dass ihr gemeinsam eine Lösung findet mit der auch deine Tochter leben kann. Denn ich stelle es mir schlimm vor, wenn sie das Gefühl entwickeln sollte, dass der Hund "wegen ihr" die Familie verlassen muss.

 

Also ganz, ganz schwere Situation, mit der man sensibel umgehen muss.

Ich wünsche euch alles Gute!

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Unbedingt erst mal die Hausstubmilben checken! Alles reinigen und, was für mich Hausstauballergikerin mega wichtig ist, einen guten Allergiker- Staubsauger besorgen. Ich habe seit ich meinen Dyson habe, ganz selten noch Probleme mit der Allergie. Und dann würde ich ganz versuchsweise für einen Monat mal tierische Eiweisse in der Ernährung drosseln- das kann viel ausmachen.

 

Als ich kürzlich mal wieder einen Allergieschub hatte, habe ich ein Probiotika-Präparat zum Aufbau der Darmschleimhaut genommen. Das gibts extra zum Bekämpfen von Allergien. Das hat das Problem innert einem Monat wieder gelöst, jetzt brauche ich das Präparat nicht mehr.

 

du siehst- bis zum Punkt wo du den Hund abgeben musst, kannst du noch ganz vieles selbst versuchen...! Und sei nicht allzu arztgläubig bis du alles versucht hast... (ich habe noch ein paar Ideen mehr... falls das dann nicht reicht. Ich lebe seit Kind trotz Hausstaub-Allergie mit Meerschweinchen im Haushalt...) für den Arzt wäre Hund weg natürlich die einfachste Lösung. Ich bin sicher, du kriegst das auch so hin....!

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(bearbeitet)

Was war das für ein Test? Weil ein "Tierhaare"-Test so keinen Sinn macht.

Wenn es ein Prick-test war: die zeigen oftmals falsch positiv an. Und ich bin Polyallergikerin. Lt. Test auch hochgradig allergisch gegen Katzen, wovon ich bis heute nichts gemerkt habe, Kaninchen und alles andere (außer eine Sorte Hausstaubmilben und Hunde:)) konnte ich ohne Probleme sofort bei Kontakt(Hautrötung, Quaddeln);) (Typ I, manchmal auch TypIII).

 

Allergene sind meist sehr spezifisch. Die Infekte der oberen Atemwege gehören in eine HNO-Praxis. Gibt es oft mit Schwerpunkt Allergologie.

Bezüglich der Hautschuppen und Speichelreste (nicht "Tierhaare") käme noch Hyposensibilisierung infrage. Ich würde zu einem Facharzt wechseln, saugen und primär die Hausstaubproblematik ansteuern.

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Ich kann Lujana da zustimmen. Meist ist es der Hausstaub der die größten Allergiesymptome hervorruft.

Und es gibt ja auch noch die Möglichkeit der Desensibilisierung. Ich habe hier meinen Mitbewohner, der alle möglichen Allergien hat, auch eine gegen Hundehaare.

Er lebt sehr gut mit leon zusammen, und zeigt kaum Symptome.

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Hallo, 

 

ohje ohje, ich hatte als kind auch eine haustaubmilben und tierhaarallergie + Heuschnupfen. (Zu dem Zeitpunkt  hatten wir Meerschweinchen und katzen).  

 

Meerschweinchen bekamen dann nen tolle  stall + außengehege also raus ausm zimmer. Ich bekam den teppich raus, extra Bettwäsche, sogar nen extra Staubsauger hatten wir. Katze durfte nicht mehr im zimmer schlafen und denen haben wir fix beigebracht auch im restlichen haus nur auf für sie ausgelegten decken zu liegen. 

 

Damit haben wit es gut in den griff bekommen. Tabletten habe ich nie genommen.

 

Das würde ich erstmal versuchen bevor ich direkt das tier abgebe 

 

Ich drücke die daumen

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Und das "Infekte" paßt eben nicht so richtig zur Allergiesymptomatik. Die Allergiesymptome hätten doch schon vor der Infektanfälligkeit aufgetreten sein müssen.

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Ich möchte, weil mir das gerade etwas aufstößt, nur kurz anmerken, dass es sich um ein 10 jähriges Kind handelt.

 

Bei einem selber, man ist erwachsen und selbst für sich verantwortlich, kann man alles austesten und tun und machen was geht, finde ich.

Man hat doch aber in dem Fall auch Verantwortung zu tragen für die Gesundheit eines Kindes und nicht sich selbst?

Wie viel darf man dem zumuten?

 

Ich finde das auch alles sehr schwierig, weil egal was man tut, irgendwo was unschönes bei rauskommen kann.

 

Nur bei  "kann man noch ganz viel versuchen!" usw bekomme ich etwas bauchweh, auch wenn hier sicher niemand ernsthaft vorschlägt, das Kind mit zig Präparaten und Behandlungen zu versorgen, damit bloß der Hund im Haushalt leben kann.

 

Kinder gehen immer vor. Was man sich selber zumuten kann, ist ne eigene Baustellle. Bei den Kids sollte man im Einzelfall gut abwägen.

 

Den Hinweis mit dem Facharzt finde ich übrigens sehr gut. 

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Hallo Elli, hat sie auch Probleme mit den Nebenhöhlen und Mandeln? Ich hatte in dem Alter das gleiche Problem, 10 Klasse 110 Fehlstunden :-)  wir hatten viele Tiere, aber ein Allergietest wurde bei mir erst später gemacht.

Als die Mandeln bei mir rauskamen war das Problem fast weg, Nebenhöhlen habe ich gut in den Griff bekommen in dem ich nachts Dinge wie Wick unter die Nase schmiere die die Atemwege freihalten. Habe keine Probleme mehr. Garkeine.

Vorher ging es immer hoich runter, Nase, Hals, Husten, hin und her.

 

Was heißt denn Tierhaare? Das ist viel zu allgemein. Jemand der auf Katzenhaare reagiert, muss noch lange nicht auf Hunde reagieren.

Eine Allergie auf Hundehaare ist auch viel seltener als auf Katzenhaare. Dann solltet ihr auch testen ob sie auf EUREN Hund allergisch ist, das ist nämlich auch noch  mal von Hund zu Hund unterschiedlich.

Die Gesundheit des Kindes geht vor - aber ich würde nichts überstürtzen.

Oft reagiert der Körper auch auf andere Dinge wenn er eigentlich nur gegen eine Sache allergisch ist. Ich würde dringend mal die Hausstauballergie angehen. 

Mein Vater ist allergisch gegen Katzen, genauso wie mein Mann.... wir hatten immer Katzen im Haus, aktuell haben wir 2 Wohnungskatzenkatzen... ohne Probleme. Aber auf Hausstaub reagiert mein mann extrem. 

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