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Hundeforum Der Hund
Elli.Spirelli

Kind ständig krank wg. Tierhaarallergie - Was nun?

Empfohlene Beiträge

Ich habe die Eingangsfrage gelesen und nehme ausschließlich dazu Stellung:

Ich bräuchte nicht zwischen meinem Kind und einem Tier zu wählen. Da wäre der Hund weg und gut ist.

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Das ist doch Quatsch. Dann ist der Hund weg und alle sind unglücklich und die Allergie ist evtl. noch da. Herrje, die Forschung ist doch viel weiter als das. 

 

Klar ist das bei Kindern immer nochmal was anderes als bei einem selbst.

Wenn ganz sicher abgeklärt ist, dass das Mädchen auf Elli reagiert und dies ihre Gesundheit beeinträchtigt, dann ist eine Abgabe sinnvoll. Sonst nicht. So weit ist die TE aber noch lange nicht. 

 

Bisher hat nur irgendein Arzt einen allgemeinem und mittlerweile sehr umstrittenen Allergietest gemacht und beschlossen, dass der Hund Schuld ist. 

Deswegen meine Frage: Was hätte er wohl gesagt, wenn kein Tier im Haus wäre?

 

Davon abgesehen, dass - wie schon mehrfach gesagt - keine typischen Allergiesymptome vorliegen. Da könnte ich genauso gut Brot aus dem Haus verbannen. 

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Ich würde das Testergebnis auch hinterfragen und eventuell versuchen, wie es denn Testweise (!!!) ohne Hund aussieht. Leichtfertig würde ich die Hündin auch nicht abgeben :no:
Nachher lag es doch nicht an ihr, und dann? Wären alle unglücklich.

 

Übrigens bin ich angeblich (!!) auch gegen alle möglichen Tierhaare allergisch, wenn es nach so einem Test geht, tatsächlich aber habe ich seit 17 Jahren immer einen Hund ;) Man finde den Fehler ;)

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Beim "Urlaub vom Hund" sollte man beachten, dass der Speichel, der die Allergene enthält, eine gewisse Zeit lang (glaube 3 Monate) noch Symptome auslöst. Über herumliegende Haare, Hautschuppen etc. 

Das ganze Haus ist dann also noch "kontaminiert". Vermutlich trotz intensiver Putzerei. Es gibt Mittel dagegen (Allerpet), deren Wirksamkeit umstritten ist. 

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Mal so in den Raum geworfen.

 

Meine Freundin wohnte vorher mitten in der Stadt. Das Kind hatte leichtes Astma. (Mußte auch Inhalator nutzen etc pp)

Als sie in unsere Gegend gezogen sind (am Wald)hat sich das komplett gelegt.

 

Ich würde also auch mal Feinstaub, Schimmelsporen etc pp testen lassen in der Wohnung.

Einfach mal bei der Stadt nachfragen. Bei uns gibt es ein Umweltmobil.

Was das kostet kann ich leider nicht sagen aber das könntest Du ja erfragen falls es in Betracht käme.

 

Staubsauger evtl neu kaufen (es gibt extra welche die stärker filtern!) Allergiker Bettwäschebezüge (verschreibt der Allergologe)

Gutes Raumklima erzeugen!

 

Du könntest auch bei einem Allergologen fragen ob er speziell auf Euren Hund testen könnte.

Falls alles nichts nutzt würde ich auch für den Hund ein anderes Zuhause suchen.

 

Das ist weder toll noch eine zufriedenstellende Lösung aber Kind geht vor.

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vor 15 Stunden schrieb Gerhard:

Ich habe die Eingangsfrage gelesen und nehme ausschließlich dazu Stellung:

Ich bräuchte nicht zwischen meinem Kind und einem Tier zu wählen. Da wäre der Hund weg und gut ist.

 

Du hast scheinbar wirklich nur die Frage gelesen und nicht den kompletten Post der TE, ansonsten hättest du dir diesen Satz ersparen können.

Es stand von Anfang an nicht zur Debatte, ob Hund oder Kind. Die TE sagte von Anfang an, dass wenn man nichts daran ändern kann, der Hund dann leider weg muss. Die Ausgangsfrage war: gibt es noch eine andere Möglichkeit, BEVOR man den Schritt wagt und den Hund weggibt?

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Wauwaufsam: doch, ich habe den kompletten Eingangspost gelesen. Die TE schreibt darin doch sehr deutlich den Werdegang der Geschichte. Und genau dazu habe ich eine eigene Meinung ( auch wenn sie nicht jedem gefällt ) und diese habe ich kundgetan. Nicht mehr und nicht weniger. Ich sehe auch keinen Grund, warum ich mir meine Antwort "sparen kann". Dann müssten man sich hier viele Antworten von fast jedem sparen können. Für mich gäbe es keine Überlegung was man alternativ tun könnte. Wenn das Kind nachweislich ( und das kommt hier klar zum Ausdruck ) die Beschwerden wegen dem Hund hat, wäre mir mein Kind und sein Wohlbefinden wichtiger als ein Tier. Punkt um. Wenn es andere Meinungen gibt, ist das deren Sache. Mir ist schon bewusst, dass es auch hier Leute gibt, denen ihr Tier wichtiger als Menschen sind. Diese Einstellung lasse ich denen auch gerne, obwohl ich so was nicht nachvollziehen kann.

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Deine Meinung will ich dir auch nicht nehmen. Nur finde ich, kann man der TE auch nicht vorwerfen, dass sie erst nach Alternativen sucht. Es gibt genug andere Leute, die ohne nachzudenken ihren Hund weggeben würden. Da finde ich es gut, dass sie das eben nicht macht. Natürlich würde ich auch eher meinen Hund weggeben, wenn es meinem Kind schlecht geht. Aber hier sagten ja auch viele andere, dass solche allgemeinen Tests, wie es bei dem besagten Kind durchgeführt wurde, oft nicht aussagekräftig sind.

Von daher finde ich es völlig ok, wenn sie vorerst die Allergie bei einem Fachmann abklären lässt, um abzuchecken, dass ihre Tochter tatsächlich auch auf den Hund reagiert.

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So, der Termin beim Allergologen ist leider erst am 14.März  Ich habe es noch bei einem anderen versucht, der ist aber noch in Urlaub...mal schauen, ob der schneller verfügbar ist.

Hier brummt jetzt erst mal ununterbrochen die Waschmaschine.

Der Langflorteppich im Wohnzimmer ist rausgeflogen, der Teppich im Kinderzimmer sowieso. Kuscheltiere hat sie Gott sei Dank kaum. Und große Sammler sind wir auch nicht. Die Tipps mit dem Dampfbesen und dem Luftreiniger werde ich mir auch mal zu Herzen nehmen.

Ich pflüge mich zur Zeit noch durch die Flut an Informationen und versuche, möglichst alles zu berücksichtigen.

 

Natürlich möchte ich auf keinen Fall die Gesundheit meiner Tochter gefährden und der Hund kommt selbstverständlich umgehend weg, wenn sie denn tatsächlich die Allergie ausgelöst hat. Da gibt es bei mir überhaupt keinen Disskussionspielraum. Aber bis wir das nicht gründlich abgeklärt haben, werden erstmal alle anderen Möglichkeiten ausgetestet und geschaut, ob das evtl. schon Linderung bringt. 

Wenn nach dem Termin mit dem Facharzt kein eindeutig negatives Ergebnis vorliegt, werden wir uns leider nach einem neuen zu Hause für Elli umschauen müssen.

 

Allergien sind tückisch, und dass so eine Allergie von jetzt auf gleich auftreten kann, habe ich selbst erlebt. (Ich kann seit drei/vier Jahren keine Kiwi mehr essen, mein Mund und Hals fühlen sich dann so an als ob ich Glaswolle geschluckt hätte) Von daher hoffe ich, dass zwischen Ellis Einzug bei uns und dem häufigen Auftreten von den Infekten kein Zusammenhang besteht. Der Termin beim Arzt wird Klarheit bringen.

 

Und wenn wirklich alles nix hilft,.... dann war halt wenigstens mal alles sauber geputzt:unsure:

 

LG

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Ich weiß, ihr wisst es eigentlich alle, aber ich möchte es nochmal erwähnen:

 

Allergien sind durch ein überreagierendes Immunsystem verursacht. Jetzt salopp formuliert, der Neanderthaler in uns, der gegen alles gewappnet ist, hat nichts mehr zu tun und richtet sich gegen sich selbst.

 

Infekte etc. sind durch ein geschwächtes Immunsystem bedingt.

 

Das passt auch nicht durch die Erklärung des Hausarztes zusammen.

Im Frühjahr bin ich gegen frühe Blüher allergisch, da bekomme ich nie eine Erkältung, da meine Nase sowieso läuft - die Bakterien/ Viren haben kaum eine Chance, sich festzusetzen.

 

Ich denke, es ist das Beste, in diesem Falle zweigleisig zu fahren:

sich auch einmal von der Allergiediagnose lösen und die Konstitution des Kindes insgesamt stärken.

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