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Hundeforum Der Hund
Lujana

Wann ist genug?

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Nein, nein - ich wollte eigentlich damit sagen, dass es auf den Blick ankommt. Und Lujana hat den und macht das genau richtig, finde ich. Sorry. :D

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vor 1 Stunde schrieb Lexx:

Spiel ist immer gleichberechtigt. Wenn sich das Gleichgewicht verschiebt, der eine öfter unten liegt dann reicht es. Empfindet Ranja das denn überhaupt als Spiel? Ist sie auch mal derjenige der den anderen jagt? Oder ist sie nur der Hund der reagiert?

Wenn sie schon die Rute einklemmt und zu dir kommt finde ich es schon etwas spät...

Danke allen für die Einschätzungen! Also. Was mich eben dazu bringt, Ranjana (5Mt,  14kg) überhaupt mit Lasko spielen zu lassen, ist, dass das Spiel immer von ihr ausgeht. Sie fordert auf, er lässt sich ein, nach ner Weile vergisst er wohl wen er da als Spielpartner hat und kommt in den "Spielrausch" wie seine HH es nennt. Dann trennen wir (wir schauen wirklich beide und es ist auch toll dass sie ebenfalls gut schaut und einschreitet) und kurze Zeit später fordert Ranjana bereits wieder auf und mag weitermachen... und dann ist es schon wieder bald zu viel... 

 

aber ich denke, dann bleiben wir weiterhin einfach bei kurzen Sequenzen. Sie winselt nämlich gar fest, wenn ich das Spiel mit Lasko mal aus Zeitgründen nicht zulasse... also ganz abhalten wäre für sie traurig. Und Lasko kann vor allem Anfangs jeweils echt fair spielen, bis er sich dann vergisst.

 

liebe Grüsse 

Maria

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Dann ist doch alles gut. Du machst das schon richtig ;-)

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Erst mal Gratulation zu deinem Bauchgefühl - ich denke, das ist eine gute Basis, um weiter auszubauen.

 

Zu Unterbrechen ist richtig, und du kannst dabei deinen eigenen Blick schulen.

 

Was mir jetzt fehlt: Beide Hunde können aus dieser Konstellation lernen:

 

Der Mensch reguliert, er ist mit dabei und präsent, wenn erforderlich. Macht das freundlich, vielleicht könnt ihr ja auch zunächst versuchen, dass Spiel nicht komplett zu unterbrechen sondern nur etwas Dampf raus zu nehmen. Wenn mehrere solche Manipulationsversuche nicht das gewünschte Ergebnis bringen, würde ich eine Zwangspause einlegen, und zwar für Lasko.

Auch er kann und sollte lernen, selber zu erkennen wann es seinem Gegenüber zu viel ist. Ihn also kurz anleinen, als Übergangslösung. 

Ziel sollte sein, dass BEIDE Hunde nach einer Phase des miteinander Agierens von sich aus Pause machen und ihren anderen hündischen Bedürfnissen nachgehen, wie Schnüffeln gehen, markieren, die Umgebung wahr nehmen.

 

Dazu kann man z. B mit Lasko an der Leine eine andere Beschäftigung machen, ein wenig freudiges Üben von Kommandos z. B., oder auch Leckerchensuchspiele ... oder auch einfach nur warten, bis er von sich aus seinen Fokus von Ranjana abwendet und wieder anfängt "Hund" zu sein.

 

Auch Ranjana sollte in dieser Zeit lernen können, dass sie ihren Fokus nun von Lasko ab- und anderen Dingen zuwenden soll.

 

Lasko kann so lernen, seine eigene Wahrnehmung zu schulen und sich besser auf sein Gegenüber einstellen zu können. Ranjana kann lernen, dass der Mensch schützend über sie wacht und darauf achtet, dass es ihr gut geht. 

 

Es gibt keine perfekten Hunde, aber ich sehe in dieser Konstellation viele gute Möglichkeiten für eine positive, wünschenswerte Entwicklung - beider Hunde.

 

Zwingend notwendig ist dabei aber ein positives Einwirken durch den Menschen.

 

Auch eine Spielunterbrechung durch Anleinen wird dann zwar als Konsequenz, aber nicht als Bestrafung empfunden.

 

Die Gefahr einer Verletzung ist immer gegeben, aber natürlich größer, wenn die Gewichts- und Größenunterschiede enorm sind und das Interagieren zu sehr ausufert.

Hunden begreiflich machen, wann es auszuufern droht (nach menschlichem Ermessen), ist unsere Aufgabe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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