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Hundeforum Der Hund
Estray

Bisse vermeiden, Hunde lesen lernen.

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Das war auf das Video bezogen, da wurde der Hund als Spielzeugschicksal gezeigt, als Projektionsfläche, nicht als Lebewesen mit Eigeninteressen und Gefühls- bzw. Gedankenwelt.

Manchmal sind es aber gar nicht die Kinder, sondern die Eltern, die es nicht erkennen und die den Hund mehr als Spielzeug für die Kinder betrachten als die Kinder, das kommt mir in dem Video zu einseitig herüber. Diese Erwachsenen sind nicht nur schuld, weil sie das zulassen, sondern weil durch ihr eigenes Beispiel keine Sensibilität bei den Kindern entstehen konnte. Es ist fies in meinen Augen, die "fiesen Kinder" so zu fokussieren.

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Vielleicht hat es auch mit Einstellungen zu tun, mit der Einstellung zur Kindererziehung und/oder mit der zum Hund. Ich erlebe immer wieder, dass vielen Kindern gewisse Grenzen oder Regeln fremd sind. Wie sollen die dann Regeln und Grenzen im Umgang mit ihrem Hund kennen? Den respektvollen Umgang mit unserem Hund (aber auch allen anderen Lebewesen) haben unsere Kinder von Geburt an vorgelebt bekommen. Und es ist natürlich auch eine Erziehungssache, immer wieder einzugreifen und zu erklären. Und das ist anstrengend. Ich bin oft verwundert und auch erschrocken, wie stumpf Eltern ihre Kinder agieren lassen ohne einzugreifen, nachdem ich erklärt habe, dass Leni sehr nett sei und gestreichelt werden könne. Wie ein Freifahrtschein! Da fehlt selbst den Eltern das Gefühl für die Grenzen eines Lebewesens. 

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Ja genau das meine ich. Hier war es halt auch so, ich meinte zu den Eltern dass meine Kleine Kinder sehr mag und lieb ist.

Aber das heißt doch nicht dass sich 3 Kinder gleichzeitig auf einen Hund stürzen können der die Kinder nicht mal kennt. War echt anstrengend beim 1. Mal dass ich wirklich dauernd dazwischen gehen musste wenn es mir zu wild wurde und die Eltern seelenruhig daneben saßen.

Mittlerweile haben die Kiddies begriffen dass ich da etwas strenger bin. Aber ohn Aufsicht (von mir) würde ich sie halt nicht spielen lassen. Mein Hund liebt Kinder - und das soll auch so bleiben.

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Wurde da näher aufgeschlüsselt, wieviel Prozent befreundete Hunde und wie die Altersgruppenverteilungen waren?

Gastsituationen sind u. U. vielleicht sogar risikoreicher. Das Gastkind kennt u.U. gar keine Hunde oder spielt kämpfen mit dem Kind und der Hund meint, beschützen zu müssen. Da wird dann noch nicht einmal direkt mit dem Hund gespielt.

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Unsere Jungs- nun wirklich erwachsen- können immer noch im Schlaf runterbeten, was ich ihnen immer wieder eingetrichtert habe:

" wie hat man Spass- nicht auf Kosten anderer"

Das war mein Schlüsselsatz bei Interaktionen mit Mensch und mit Tier, wobei hier zumeist Hund zur Verfügung stand

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Das finde ich auch viel besser und attraktiver als "Grenzen und Regeln" lernen - andere nicht verletzen und nicht von anderen verletzt werden.

Ich kann mich nicht daran erinnern, daß irgendein Freund von mir in der Kindheit das Tier wie eine Puppe angezogen oder "ärztlich" untersucht hat. Das zu unterlassen wurde auch gar nicht beigebracht- solche Dinge wurden mit anderen Kindern gespielt. Eher konnte man den Vorwurf machen, daß zu wenig mit dem Hund interagiert wurde.

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Aber genau das sind für mich Grenzen und Regeln

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Schon klar, ich bin nur bei der Wortwahl empfindlich.

Das Problem mit Grenzen und Regeln ist, daß sie gerne allgemeingültig gefaßt werden und dann erlebt man sie eher als Einschränkung. Wenn ich dagegen alle Beteiligten in einer Konstellation danach frage, was sie wollen oder nicht oder alle irgendwie einfach aufeinander achten, ist es individuelle Rücksichtnahme. Das schult auch die Sensibilität und ist greifbarer als ein Regelkatalog.

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