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Hundeforum Der Hund
NannyPlum

Berufstätig mit Hund - Wie macht ihr das?

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Als Lotta klein war hab ich dauerspätschicht gearbeitet, da hatte ich ein Abkomen mit einer befreundetetn Hundehalterin, die eine Strasse weiter wohnte, die immer früh bis nachmittags gearbeitet hat: Morgens hab ich mit Lotta zusammen ihren Hund abgeholt und wir sind eine große Runde gegangen. Danach kamen beide Hunde mit zu mir. Dort blieben sie auch, wenn ich zur Arbeit los bin und meine Freundin hat die Hunde dann dort abgeholt (sie waren dann so 1-2 Stunden alleine), ist mit ihnen noch mal eine Runde gegangen und hat sie mit zu sich genommen, wo ich Lotta dann nachts rausgeholt habe. Das hat wunderbar geklappt bis ich meinen jetzigen Bürojob mit normalen Büroarbeitszeiten bekommen hab. Zufälligerweise war meine Freundin da aber grade das erste Mal schwanger und so hat sie dann Lotta vormittags bei mir rausgeholt und ich hab sie nach der Arbeit wieder bei Ihr abgeholt.

 

Nach 3 oder 4 Monaten hab ich auf Arbeit gefragt, ob ich das Lottchen einmal die Woche mitbringen kann, weil es mit den Demenz-Wg Besuchen zeitlich kaum noch zu organisieren war. Keiner hatte was dagegen und so kam sie dann einmal die Woche mit. Innerhalb allerkürzester Zeit haben sich dann unsere Halbtagskollegen beschwert, das sie Lotta gar nicht zu sehen bekommen und so wurde sie dann ganz schnell zum Bürohund, was sie bis heute geblieben ist. Ich habe eine Box und ein Körbchen im Büro. Früher hat sie zwischendurch immer mal mit den Kollegen Ball gespielt (wir haben keine oder nur ganz minimalen Kundenverkehr), inzwischen kommt sie morgens rein, dreht auf und spielt 5 Minuten mit ihren liebsten Menschen und dann geht sie auf ihren Platz und ist nicht mehr gesehen. Mittags zerre ich sie kurz raus (sie will nicht, sie will schlafen) und abends fahren wir nach Hause. Allerdings kann ich seit ein paar Jahren auch viel von zu Hause arbeiten und fahre nur noch so 1-2x die Woche ins Büro.

 

Bürotage sind immer sehr anstrengend für sie, auch nach 8 Jahren noch. U-Bahnfahren, im Büro gucken wer so da ist, und inzwischen auch: andere Geräusche als zuhause... alles anstrengend. Wohler fühlt sie sich zu Hause, das ist ganz klar. Aber ich hab einfach Manschetten sie den ganzen Tag hier allein in der Wohnung zu lassen, dafür ist das Büro einfach zu weit weg. Und meine Tochter hat so blöde Schulzeiten, das die oft kaum früher nach Hause kommt als ich. Insofern bin ich wirklich froh über die Möglichkeit, Homeoffice machen zu können.

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Meine erste Hündin, die Hexe, war lange Zeit mit mir im second hand Laden damals.

Das war im Grunde keine gute Idee, weil sie ja grundsätzlich an anderen Orten als zu Hause niemals zur Ruhe kam und sich dauer(positiv)stresste.

Nur konnte sie ja auch nicht alleine bleiben und es gab nur 2 Leute, die bereit waren sie zu nehmen und bei denen sie blieb und die hatten nicht immer Zeit.

Alle anderen nahmen immer schnell Reißaus - alle fanden sie toll, aber keiner wollte 5 Minuten mit ihr alleine sein :lol:

Sie war wirklich der letzte Hund, der dafür geeignet war, es ging aber nicht anderes.

 

Caillou ist ein guter Bürohund - aber unser Büro ist ja auch nur 2 meter von Bett und Couch weg :D

 

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Bolle darf ja die Woche über mit auf den Pferdehof wo Männe arbeitet. Besser geht es gar nicht, finde ich. Da hat Bolle alles was er braucht. :)

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Zunächst Teilzeit aus dem Homeoffice.

Jetzt selbstständig.

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In meiner vorherigen Schule waren (einzeln) mal meine Fellnasen mit dabei. Heute sind sie zuhause, der Nachbar lässt sie in den Garten oder irgendwer aus der Familie guckt nach ihnen.

Ein nicht ganz unerheblicher Teil meiner Arbeit findet am heimischen Schreibtisch statt.

 

so weit

Maico

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Hallo und guten Morgen

 

Bitte denke daran dass bei einem Jobwechsel dann natürlich auch Probleme entstehen können. Der Hund ist sich gewohnt mit ins Büro zu gehen, es gibt aber allerdings Arbeitsstelen die dies nicht wollen. Also müsstest Du Dein Hund umgewöhnen eine Zeit alleine zu Hause zu bleiben. Was unter umständen dann doch eher Schwierig werden könnte. Daher mein Rat mache eine Kombination von beiden Varianten. somit kennt Dein Hund beide Situationen.

 

liber Gruss aus der Schweiz

Ernst Krüsi

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Arvid kommt mit zur Arbeit wenn er auch arbeitet. 

Sonst ginge es auch manchmal ,aber das möchte ich nicht. 

 

Als Bürohunde wären beide super aber das ist weitgehend verboten. 

Sie bleiben Zuhause und im Notfall arbeiten mein Mann und ich nur 200 m entfernt. 

 

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Als damals meine Entscheidung für ein Leben pro Hund fiel hatte ich eine stabile Beziehung, wir hatten unterschiedliche Arbeitszeiten und es passte alles super.

 

5 Jahre später haben wir uns getrennt und ich konnte Barney definitiv nicht mit zur Arbeit nehmen. Da ich aber auch gerade erst aus der Ausbildung kam konnte ich mir aber auch nicht aussuchen wo ich arbeite und ich wollte auch nicht mit meinem Chef diskutieren.

 

Aber dafür hatte ich von vorne herein einen Notfallplan. Barney ging also mit einer Freundin in die HuTa. Leider sah ich ihn so kaum noch. Er wurde morgens sehr früh abgeholt, abends um 8 war er wieder zuhause. Aber es ging nicht anders und ich tat ja auch alles dafür das es nur temporär war.

 

Dann war ich plötzlich selbstständig. Etwas unfreiwillig. Aber für die Hunde war es perfekt. Dennoch möchte ich das wieder ändern. Aber diesmal, da ich keinen Zeitdruck bei der Suche habe, etwas wo mein Hund mit kann. 

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Wir sind in der glücklichen Lage selbständig zu sein und so können wir die Hunde mitnehmen oder auch daheim lassen. Wie die Fellnasen das wollen. JayJay kommt zur Zeit noch überall mit. Jetzt gerade saust er durchs ganze Büro mit seinem Lieblingsstofftier. Wenn ich auf einer Baustelle einen Kurzeinsatz habe, kommt er halt kurz mit bleibt im Auto in der Box oder liegt im Klappkörbchen im Baustellenbüro.

Celti wollte heute gar nicht weg. Ich war vor Männe unterwegs bereits um 0430 Uhr, habe JayJay mitgenommen. Celti schlief noch wie Männe auch. Um 0530 Uhr musste er auch los. Er musste sie beinahe rauszerren für eine Frühstück und Pippirundchen.:blink:

Wenn sie jeweils mitwill zeigt sie penetrant doof (steht dann immer vor die Füsse, verstellt den Weg und wenn's Richtung Tür geht ist sie schneller da als wir:wub:), dann kommt sie in die Autobox, auf der Baustelle in den Baucontainer.... da bleibt sie und wir immer mal wieder bespasst und kurz rausgeführt bis ich ca. 11 Uhr sie beim Männe abhole. Heute flitz ich halt am Mittag kurz heim, geh die grosse Runde mit den 2en und dann kommt auch sie mit wenn sie mag. 

So passt prima. 

Hatte vorher einen Diensthund... da wars so, dass er als Welpe bereits mitkam. Da war er den ganzen Tag in der Box und wurde je nach Bedürfnis alle 30Minuten mal kurz rausgenommen, Pipi gemacht und bespasst. Die Pausen gingenfür die Spaziergänge drauf... aber war supi so. Später als er dann immer mitdurfte auf Patrouille... da wars auch Klasse. Abends wenn ich was ausgemacht hatte kam der Hund mit. Ich Essen mit Kollegen oder so, nach Essen kurze Runde mit Hund, dann vielleicht noch weitergezogen.... und so war der Hund immer nur knapp 2 Stunden max. alleine... und er hat seine Box sehr gemocht.. kam immer freiwillig mit und wollte ab und zu gar nicht Pipi.. o.k. Box hat den ganzen Kofferraum gefüllt im Kombi... aber  so konnte Hund sogar Turnübungen machen:D

 

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Sehr viele Selbständige hier. :D

Wenn man zu zweit ist, ist es vermutlich noch einfacher. 

Mal sehen, was der neue Stundenplan bringt. Ich habe mich absichtlich jetzt für einen Hund entschieden, damit ich die Bindung aufbauen und Grundlagen schaffen kann. Mit einer Vollzeitstelle werde ich dann wohl auch einen Sitter brauchen. Aber das dauert noch. Kriegen wir alles hin. :)

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