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Hundeforum Der Hund
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Chemotherapie beim malignen Lymphom und Pro und contra beim Einsatz von Prednisolon

Empfohlene Beiträge

Hier ein Artikel zum Thema Chemotherapie bei Hunden mit malignem B Zell Lymphom.

Interessant ist, dass bereits 2014 bekannt war, dass der Einsatz von Prednisolon in hoher Dosis in der Initialtherapie nicht nur schwere Nebenwirkungen verursacht, sondern offenbar auch die Remissionszeit verkürzt.

Wieso wurde mein Hund mit Prednisolon behandelt im Jahr 2015, ebenso wie immer noch viele andere Hunde beim Einsatz von Chemotherapeutika?

 

https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/html/10.1055/s-0034-1384410#Artikel lesen

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Kortison wird gegeben um die Entzündungsreaktionen (z.B. durch Raumforderung des Tumors) und allergische Reaktionen (z.B. gegen die Medikamente) zu unterdrücken. Kortison wird nicht als Therapie gegen den Krebs eingesetzt, sondern lindert nur die Symptome der Behandlung und der Erkrankung.

Bei Erkrankungen des Immunsystems ist natürlch auch die immunsupprimierende Wirkung an sich als Therapie wichtig.

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Ja, das ist bekannt. Jedoch in diesem Artikel steht, dass die Cortisongabe parallel zur Chemo sich negativ auf die Remissionszeit auswirkt ( abgesehen von den Nebenwirkungen), und das Weglassen von Prednisolon eine positive Auswirkung hat.

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Das ist einfach immer eine Gratwanderung. Ohne Immunsystem können wir nicht leben, wenn das Immunsystem supprimiert wird, wird alles supprimiert, nicht nur die "bösen" Zellen. Das Immunsystem ist selbst in der Lage Krebszellen zu erkennen, jeden Tag geschieht dies (wenn es da eben nicht gestört ist). Fällt das weg, gibts halt freie Bahn.....

 

 

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Ja, aber seit 2014 ist bekannt, dass sich Prednisolon negativ auswirkt. Rein wissenschaftlich. Und von den Erfahrungsberichten beispielsweise in den Lymphomtagebüchern ebenfalls. Ich habe ebenfalls negative Erfahrung mit meinem Hund und Prednisolon gemacht.

Wieso wird es weiterhin in hohen Dosen bei Chemotherapie gegeben, wenn klar ist, dass es die Remissionszeit verkürzt, mal abgesehen davon, dass es Nebenwirkungen gibt?

 

Verstehe ich nicht. Es gibt auch Tierärzte, die es nicht verstehen.

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Die Frage ist halt... sind die Nebenwirkungen von Prednisolon schlimmer als die Nebenwirkungen der Chemo ohne Kortison? Und das wiederum stellt die Frage: Steht Heilung im Vordergrund oder lediglich eine Erhöhung der Lebensqualität? Wenn Lebensqualität das erste Ziel ist, setzt man das ein, was für den Patienten subjektiv die weniger unangenehmen Nebenwirkungen macht... mit wenig Rücksicht auf Spätfolgen. Ist die Heilung wahrscheinlich, lässt man einen Patienten auch mal durch die Hölle gehen wenn man dafür die Chance auf langfristige Heilung steigern kann.

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Ja so ist es.

Und gerade bei einem Hund finde ich die Lebensqualität am wichtigsten. Der Hund weiß ja nicht das er krank ist.

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Heilung gibt es bei Hunden bei dieser Krankheit nicht. Es gibt nur mediane Überlebenszeiten. Bei der Therapie mit Zythostatika überlebt die Hälfte der Hunde das erste halbe Jahr nicht. Die Hälfte lebt ca ein Jahr. Ein kleiner Prozentsatz lebt zwei Jahre und länger.

Das oberste Ziel bei der Behandlung mit Chemotherapie ist also die schnellstmögliche und möglichst langanhaltende Remission. Dieses wird gemildert durch den Einsatz von Prednisolon. Und zwar sowohl was Nebenwirkungen betrifft ( also eine Minderung der Lebensqualität, was ich bestätigen kann) als auch eine negative Auswirkung auf die Remissionszeit. Das heisst, unter der Gabe von Prednisolon kommt der Krebs schneller zurück, ebenso wie eine zweite Chemotherapie beim Rezidiv wesentlich schlechter anschlägt.

 

Im Klartext: Nicht nur hat der Hund mehr nebenwirkungen, er stirbt auch früher.

Im artikel steht, dass das Weglassen von Prednisolon den Hunden in jeder Hinsicht besser bekommt.

 

Wieso also wird nach wie vor Prednisolon eingesetzt, parallel zur Chemo`?

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Ich kenne mich mit der Er4krankung bei Hunden nicht aus, denke aber wenn es keine Heilung gibt das die Nebenwirkungen und Symptome gemildert werden sollen - unabhängig von der Überlebenszeit. 

Wenn die nicht der Fall ist, hat es sich vielleicht noch nicht rumgesprochen. Oder es gibt zig andere Studien die das Gegenteil beweisen. Ich weiß es nicht :-)

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Ich kenne mich bei Krebs auch nur mit Menschen aus. Naja da scheint noch Überholtes im Umlauf zu sein... wie so oft in der Medizin.

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