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Hundeforum Der Hund
Lissy-und-Missy

Orrrrr... Suche nach einem Hundetrainer treibt mich in den Wahnsinn!

Empfohlene Beiträge

Leute - ich muss mir mal jetzt meinen Frust von der Seele schreiben... 

 

Der eine oder andere hat es vielleicht mitbekommen. Ein neuer Hund ist eingezogen, nachdem das Ömchen im Juni gestorben ist. Esmeralda ist nun seit August hier. Sie ist ein großartiger, wunderbarer Hund. Ich habe sie wahnsinnig lieb. Sie ist (eigentlich) perfekt, so wie sie ist! Wir haben schon so viel erreicht, viel mehr, als ich mir jemals erträumt habe. Sie hat ja nun eine Vergangenheit, die es uns nicht einfach gemacht hat (aus Rumänien, ANGST vor allem und jedem usw.). Und das wusste ich ja alles vorher und darauf habe ich mich eingestellt. Am Ende war alles nur halb so schlimm, wie ich es mir in meinen schlimmsten träumen ausgemalt habe. 

 

Es gibt aber zwei "Probleme", die in ihrer Kombination echt an meinen Nerven zehren! 

 

1. Sie mag nicht allein bleiben. Die Dinge, die sie bereits zerstört hat, gehen langsam echt ins Geld! Aber auch das ist nicht mein eigentliches Problem. Alle Dinge sind ersetzbar. Aber sie ist unendlich traurig, wenn ich nicht da bin. Es ist auch egal, wenn jemand anderes da ist. Gehe ich weg, bricht eine Welt zusammen... 

 

2. Sie steigt nicht ins Auto. Sie hat Angst. Und sie hat richtig Angst! Wenn sie richtig Angst hat, kringelt sie sich zu einem winzigen Häuflein Hund zusammen und würde sich am liebsten in sich selbst verkriechen. Die Strategie habe ich recht schnell erkannt. Das erste mal habe ich das gemerkt, als uns ein Sommerplatzregen erwischt hatte. Als sie dieses Verhalten beim Auto-Einsteigtraining nur ansatzweise gezeigt hat, habe ich sofort alles abgebrochen, alle Türen wieder aufgemacht und das Training relativ angenehm mit Wiener Würstchen bei offenen Türen im Kofferraum beendet, so dass sie noch eine halbwegs angenehme Erfahrung erleben konnte. 

 

Also: Sie bleibt nicht allein und sie ist nicht in der Lage mitzukommen. Das ist eine Kombination, die mich nun seit fast 6 Monaten an mein Haus fesselt. Unter der Woche lebe ich hier allein. Am Wochenende ist meinen bessere Hälfte hier, dem ich jetzt aber auch nicht zumuten will, dass er hier allein sitzt und ich meinen Hobbits und meinen sozialen Kontakten fröhne. Und i

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Da fehlt was....

 

 

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Ohhhhh... Was ist denn jetzt passiert?! Tut mir total leid, aber ich kann's nicht zusammenfügen?! Hier nun Teil 2 meiner "Trauerrede": 

 

 

und ich meinen Hobbies (hahaha - nicht Hobbits...) nachgehe und meinen sozialen Kontakten fröhne. Und ich möchte natürlich auch gern Zeit mit ihm verbringen... 

 

So entstand nun der Gedanke, sich Hilfe von außen zu suchen und neue Impulse zu sammeln, denn meine Taktik, den Hund in kleinen Schritten an die "schlimmen Situationen" zu gewöhnen, funktioniert scheinbar nicht. Weder bei Problem 1 noch bei Problem 2 sind Fortschritte erkennbar. Es scheint so, als würden wir Fortschritte erzielen und dann bricht eben dieses Gefühl zusammen durch Rückschläge und wir beginnen wieder bei Null. Also möchte ich gern andere Ansätze vermittelt bekommen. 

 

Tante Google spuckt also gefühlte 1.000 Hundetrainer aus... 995 kann man direkt aussortieren! Warum bitte garantiert man denn auf seiner Homepage, dass der Hund garantiert ohne Leine laufen wird?! Was ist das denn für ein Wahnsinn??? Solche Aussagen bringen mich dazu, diesen Hundetrainer garantiert nicht anzuschreiben! Mal davon abgesehen, dass Esmi schon seit langer Zeit frei läuft und ich nicht im Ansatz Angst hätte, dass sie verschwinden könnte. Also habe ich mich vorrangig auf diejenigen konzentriert, die sich augenscheinlich auf ängstliche Hunde und Hunde aus dem Ausland spezialisiert haben. 

 

Hundetrainer Nr. 1 angeschrieben - überhaupt gar keine Reaktion...  Hm... Na gut, dann eben nicht...

 

Hundetrainer Nr. 2 antwortet per Mail, dass er mir sehr gern helfen würde, dass es aber schön wäre, wenn ich dorthin käme zum ersten Gespräch. Hm... nun habe ich aber geschrieben, dass Hund nicht ins Auto einsteigt und grundsätzlich fremden Menschen eher skeptisch eingestellt ist. Wie soll ich denn bitte bis in die Berliner Innenstadt kommen mit einem Hund, der nicht Auto fahren will und sicherlich auch nicht in einen S-Bahn einsteigen wird, um dann durch die Berliner Innenstadt zu laufen mit allen Geräuschen und Menschen, die es nunmal in einer Großstadt gibt?!   Wie uns das beim Allein bleiben helfen könnte, erschließt sich mir auch erst mal nicht. Eine nochmalige Erklärung unserer Situation und die Bitte um einen Besuch hier vor Ort brachte keinen Erfolg. Eine Antwort - wenigstens ein "Nö, mache ich nicht..." habe ich bis heute nicht erhalten (ist schon vier Wochen her). 

 

Zwischenzeitlich habe ich natürlich weiter gelesen und bin auf CumCane gestoßen. Finde ich sehr sympathisch! "Konditionierte Entspannung" hört sich großartig an. Das könnte Esmi vielleicht wirklich helfen! Also suche ich weiter nach geeigneten Hundetrainern... Finde wieder ein paar und entscheide mich für einen weiteren und schreibe diesen an. 

 

Ruft mich einen Tag später zurück. Super Gespräch, sehr sympathisch! Problem: sitzt am anderen Ende von Berlin und bräuchte 3 Stunden für Hin- und Rückfahrt... Wir beide finden das sehr ungünstig, so dass mir Hundetrainer Nr. 3 eben Hundetrainer Nr. 4 in meiner Heimatstadt empfiehlt. Trotzdem schickt mir Hundetrainer Nr. 3 noch ein paar Sachen, wie nach dessen Ansicht ein Trainingsansatz aussehen könnte. Finde ich echt gut und freue mich schon auf den Kontakt zu Hundetrainer Nr. 4 , der ja nach den gleichen Grundsätzen arbeitet. 

 

Hundetrainer Nr. 4 meldet sich nun endlich heute und sagt, dass er gar keine Einzelstunden mehr gibt, sondern nur "3-Monats-Betreuung", in denen alle Prinzipien vermittelt werden, die ich scheinbar so brauche, um meine Probleme mit Esmi zu lösen. Um herauszufinden, ob das was für mich ist, könnte ich ja erst mal einen Telefontermin vereinbaren - mit Link zur Homepage. Ich also den Link angeklickt, weil das schon meine persönliche Neugierde gebietet, herauszufinden, was denn eine "3-Monats-Betreuung" ist?! Nächster freier Telefon-Termin ist aber auch erst in einer Woche?! 

 

Hä?! Sorry, wenn ich falsch liege... Rückt mir gern meinen Kopf zurecht... Muss man echt eine Woche auf ein erstes Gespräch, ob es überhaupt passt, warten? Ich bin da echt frustriert! Ich bin selbst selbständig und könnte es mir nie, nie erlauben, meine Kunden eine Woche lange warten zu lassen, um überhaupt erst mal ein Sondierungsgespräch zu führen?! Wer weiß, wann dann die "3-Monats-Betreuung" startet?! 

 

Versteht mich nicht falsch - jetzt kommt es mir nicht auf drei Wochen mehr oder weniger an, aber ich hätte im Leben nicht gedacht, dass es bei der Fülle an Angeboten auf dem Markt, so schwer ist, einen in meinen Augen geeigneten Hundetrainer zu finden...

 

Sooo... Jetzt habe ich mir mal alles von der Seele geschrieben. Herzlichen Dank für das Lesen bis hierher. Und noch sehr viel mehr Dank für alle Kommentare, Gedanken und Tipps... 

 

Nörgelige Grüße von Lissy, 

die aber wirklich, wirklich begeistert ist vom Familienzuwachs! Aber ich würde echt gern mal meine vier Wände verlassen und am liebsten auch mit dem Hundetier! Ein Urlaub mit Esmi wäre mein Traum für diese Jahr... 

 

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Oh weh.

Ich hoffe, du musst nicht mehr zu viele "Frösche küssen", bis der richtige Trainer dabei ist.

Da drücke ich dir ganz fest die Daumen.

 

Um die Kosten beim Alleine bleiben zu minimieren, eventuell wäre es möglich eine Art Hundezimmer einzurichten?

Damit nicht unbedingt die teure Couch geschreddert wird, sondern "nur" etwas günstiges?

Klar, das ist nur eine Problemverwaltung, keine Lösung.

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Hallo,

freut mich, dass ihr in der wirklich kurzen Zeit schon so viel geschafft habt. Da könnt ihr wirklich stolz drauf sein. Manchmal muss man sich die vielen kleinen Fortschritte wieder ins Gedächtnis rufen, um motiviert weiter machen zu können.

 

Zur Trainersuche kann ich leider nicht viel beitragen. Manchmal ist es vielleicht besser wie hier in der eher ländlichen Gegend, wenn man nicht zu viel Auswahl hat. 

Allerdings nutzt das auch nichts, wenn dabei nur Mist ist. ;)

 

Zum Autotraining möchte ich vielleicht nur einen neuen Denkanstoß reinwerfen. Bei der Hündin meiner Eltern haben wir nicht direkt mit dem Auto trainiert (das fand sie erstmal gruselig und meine Eltern selbst haben auch kein Auto). Statt dessen wurde eine Hundebox zum Wohlfühlort gemacht. Nachdem das längere Zeit absolut positiv für sie besetzt war und auch die geschlossene Tür kein Problem darstellte haben wir mit Box im Auto angefangen. Auto war plötzlich nicht mehr gruselig, man hatte ja seine sichere Umgebung. Das Mitfahren ging dann ganz schnell und inzwischen auch problemlos mit unseren im Kofferraum.

 

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Hallo Lissy-und-Missy,

 

vorweg, ich bin kein Hundetrainer und habe auch keine Erfahrungen mit Hundetrainern, da ich für Privatstunden noch nie einen bemüht habe. Ich kenne nur welche vom Hundeplatz, für`s Gruppentraining. Dass es so schwierig ist, einen zu finden der kompetent ist zu zu Dir nach Hause kommt hätte ich nicht gedacht, da Du ja anscheinend im Großraum Berlin wohnst und nicht in der Einöde....

 

Zu Deinen Problemen mit der sehr ängstlichen Hündin, so wie Du schreibst, habe ich das Gefühl, Du hast angefangen die Situationen wo Deine Hündin Angst hat immer mehr zu meiden. Ich bin der Meinung, das ist verkehrt. Wie soll Dein Hund die Angst ablegen, wenn sie nicht mit den angstmachenden Situationen konfrontiert wird und die Möglichkeit hat zu lernen, damit umzugehen. Ja, aber wie?

Wenn sie aus Verlassensangst und Frust die Möbel zerlegt, würde ich anfangen, sie an eine geräumige Box zu gewöhnen. Viele Angsthunde verbinden das bald mit einem Rückzugsort, an dem sie entspannen können. Und Du kannst entspannen, weil dem Hund und der Einrichtung nichts passieren kann, wenn Du mal weg musst.

In Deinem Fall würde ich das Boxentraining ganz langsam aufbauen und ganz positiv belegen. Fütter sie da drin, leg Dich davor und kraul sie wenn sie drin ist, bleib am Anfang immer dabei wenn sie drin ist, dass sie Dich sieht oder hört. Wenn sie ihre "Höhle" irgendwann selbst aufsucht und ruhig wird wenn sie drin ist, mach den nächsten Schritt und lass sie mal ein paar Minuten alleine im Zimmer. Das musst Du ganz langsam und allmählich aufbauen, bis Du merkst, das ist ein Ort der Entspannung für sie.

Wenn das in der Wohnung klappt, würde ich die gleiche Box ins Auto packen und den Hund sozusagen in seinem sicheren Ort an das Auto gewöhnen. Am Anfang gar nicht fahren, nur Hund in die Box, füttern, schmusen, warten, bis sie sich entspannt, dann wieder raus. Am nächsten Tag wieder usw. Wenn sie sich im Auto einigermaßen sicher fühlt, lässt Du mal den Motor laufen und setzt Dich neben Deine Hündin, damit sie nicht alleine ist. Das Ganze immer wieder, jeden Tag kleine Übungssequenzen. Irgendwann wenn das funktiniert, fährst Du mal einen Kilometer, hältst wieder an, machst etwas Schönes  außerhalb des Autos, Gassi gehen, spielen etc., damit sie das Wegfahren mit etwas Positivem verbindet.

Das müssen ganz kleine Teilschritte sein, wenn die Angst wieder kommt, warst Du zu schnell, dann wieder einen Schritt zurück und wieder üben.

80% meiner Welpen ( züchte Pudel) und Junghunde haben auch Angst vor dem Auto fahren, obwohl ich schon mit 6 Wochen mit Autofahren anfange um sie daran zu gewöhnen.Problem ist, dass die Pudel dazu neigen, im Auto Übelkeit zu entwickeln und zu brechen, deshalb wollen sie dann nicht mehr ins Auto, weil es ihnen immer schlecht geht.

Müssen sie aber, und es wird auch besser durch das Autotraining wie beschrieben, dauert halt etwas und alle werden später begeisterte Auto-Mitfahrer.

Vielleicht hilft Dir das etwas, wünsche Dir viel Glück doch noch den richtigen Trainer zu finden. Dann berichte doch mal, welchen Lösungsansatz er so vorschlägt.

 

Liebe Grüße

Birgit

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vor 7 Stunden schrieb Lissy-und-Missy:

Hundetrainer Nr. 4 meldet sich nun endlich heute und sagt, dass er gar keine Einzelstunden mehr gibt, sondern nur "3-Monats-Betreuung", in denen alle Prinzipien vermittelt werden, die ich scheinbar so brauche, um meine Probleme mit Esmi zu lösen. Um herauszufinden, ob das was für mich ist, könnte ich ja erst mal einen Telefontermin vereinbaren - mit Link zur Homepage. Ich also den Link angeklickt, weil das schon meine persönliche Neugierde gebietet, herauszufinden, was denn eine "3-Monats-Betreuung" ist?! Nächster freier Telefon-Termin ist aber auch erst in einer Woche?! 

 

Hä?! Sorry, wenn ich falsch liege... Rückt mir gern meinen Kopf zurecht... Muss man echt eine Woche auf ein erstes Gespräch, ob es überhaupt passt, warten? Ich bin da echt frustriert! Ich bin selbst selbständig und könnte es mir nie, nie erlauben, meine Kunden eine Woche lange warten zu lassen, um überhaupt erst mal ein Sondierungsgespräch zu führen?! Wer weiß, wann dann die "3-Monats-Betreuung" startet?! 

 

Ich finde das ziemlich normal, sofern man als Hundetrainer gut gebucht ist und nicht nur 3 Kunden hat. Das Telefongespräch wird ja nicht nur 3 Minuten dauern, nimmt also Zeit in Anspruch und dass die Telefontermine für eine Woche im Voraus ausgebucht sind, ist doch normal. 

Wenn er gut ist, hat er viele Kunden und nicht dienstags noch was für mittwoch frei. Sehe ich eher als Qualitätsmerkmal. 

Mir gefällt allerdings das 3-Monatsabo nicht: Klingt als wolle er dir seine Methoden aufdrängen und du lernst die typischen CumCane Dinge ungefragt mit, obwohl dein Thema ja ein anderes ist. Typische CumCane Dinge sind z.B. Doppelter Rückruf, Markersignal, Intermediäre Brücke, konditionierte Entspannung und und und....Das ist ne ganze Trainingsphilosophie und du hast ja nur in 2 Bereichen Schwierigkeiten und erhoffst dir Anleitung.

Ich hätte dafür weder Lust noch Zeit und 3 Monate ist schon extrem lang und sicher teuer.

Oft sind es Kleinigkeiten, die du deinem Hund unbewusst falsch vermittelst. Vielleicht reagierst du falsch, wenn sie dich begrüßt und vielleicht förderst du ihr Klettentum im Haus aus Versehen, vielleicht schenkst du ihr in den falschen Momenten Aufmerksamkeit und in den richtigen nicht. 

Vielleicht hast du selbst die falsche Einstellung zum Alleinbleiben (schlechtes Gewissen statt dem Hund auch mal Sturmfrei zu gönnen). 

All diese Punkte kann ein sensibler Trainer mit dir in einem ausführlichen Gespräch erläutern und sich detektivisch auf die Suche nach Euren Knackpunkten begeben. Er kann dich dabei beobachten, wie du mit den beiden Baustellen umgehst und bemerkt, was bei deinem bisherigen Training den Erfolg verhindert hat, ohne dir eine komplett neue Methode und Philosophie aufzudrängen für teuer Geld.

Dazu sollte ein Hausbesuch reichen, oft muss man keine Methoden haarklein erläutern, sondern einfach die Sicht der Dinge verändern, dann klappts. 

 

 

 

 

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Hallo Lissy-und Missy,

Wenn ihr eh schon mehr als erwartet erreicht habt, dann freu Dich erstmal da drüber und nutze alles, was ihr schon erreicht habt zum Aufbau einer sicheren Bindung - als Grundlage für alles Weitere. 

Ich finde diesen mehrteiligen Artikel dazu, von Gansloßer und Strodtbeck, (unten kann man weiterblättern) sehr hilfreich, um zu verstehen, was da im Hund abläuft und was man als Mensch beachten und tun kann, damit sich das stabilisiert.

 

Ich weiß - ist eigentlich OT, weils nichts mit Trainersuche zu tun hat, aber ich denke, wenn man selbst anfängt, die Details zu begreifen, die Verhalten beeinflussen, kann man selbst, auch ohne Trainer, eigene, hilfreiche Wege finden. 

Du bist ja eh quasi ans Haus gebunden. Ich würde diese Zeit nutzen, um mich umfassend und fundiert zu informieren. Oft sinds ganz wenige, aber entscheidende Aha-Momente, die sich aus der Infoflut ergeben und plötzlich kommt man selber auf Dinge, die man sich von einem Trainer erwartet hätte.

 

Jeder Hund ist einerseits einfach Hund, andererseits ganz individuell.

Nicky konnte anfangs Null alleine bleiben, obwohl ers im alten Zuhause in Box eingesperrt, vollkommen ruhig ausgehalten hatte. Der schredderte alles Erreichbare ,pisste und kackte alles voll, sobald ich nur kurz das WoZi ohne ihn verließ, und schrie sich die Seele aus dem Leib, obwohl er noch zwei andere Hunde bei sich hatte. Auch ohne die anderen - dasselbe.

Allerdings bekam der kein positives Training zur Gewöhnung an Box, sondern wurde da einfach reingesteckt.

Panik beim Autofahren kenne ich von Laika anfangs und von Nicky nach einem für ihn traumatisierenden Ereignis. Heute fahren Beide wieder problemlos. Laika steigt zwar nicht mehr gerne ein, seit sie reingehoben werden muss, aber sie fährt entspannt ohne zuviel Stress zu haben.

Oft sinds tatsächlich nur Kleinigkeiten, die man verändert, die dann aber den Durchbruch bewirken können.

 

Manches braucht aber auch einfach seine Zeit, in der bestimmte Abläufe zuverlässig, immerwiederkehrend, gleichbleibend erlebt werden können, ritualisiert, bis der Hund dadurch die nötige Sicherheit gewinnen kann.

 

Ich wünsch Euch viel Glück bei der weiteren Trainersuche, viel Geduld und auch viel Spaß mit dem neuen Schatz!

 

 

 

 

 

 

 

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Hallo Lissy und Missy:

 

Erstmal Gratulation zum Neuzugang! Ich bin mir sicher, mit der Zeit werdet ihr die noch vorhandenen Baustellen in den Griff bekommen, denn ihr habt doch schon so viel erreicht!

 

Ich vermute mal, dass du in Berlin und Umgebung wohnst. Ich kenne dort einen Hundetrainer, den ich empfehlen kann. Er arbeitet mit allen Hunderassen, auch viel mit Wolfhunden, deren Probleme oft ähnlich sind, wie die deines Hundes: Ängstlichkeit, Autofahren, Alleinebleiben. Er hat selbst einen, und ich weiss von mehreren Hundebesitzern denen er helfen konnte.

 

Ob er Zeit hat, weiss ich nicht, laut Homepage ist er ziemlich gut unterwegs. Aber vielleicht lohnt sich ein Versuch, er hat auch Mitarbeiter: http://www.lars-thiemann.de/

 

 

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Sorry etwas Oton: was ist Doppelter Rückruf? @Estray  Den Rest kenne ich, davon habe ich noch nie gehört. Kannst du das ganz kurz erklären?

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