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Hundeforum Der Hund
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Restfamilie motivieren/ Bindung erweitern

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So unverbreitet ist die Problematik hoffentlich nicht, vielleicht gab es ja auch bei euch Familienmitglieder oder Mitbewohner, die sich da schwertaten.

Eigentlich wird das auch gerade besser, aber ein paar gute Tips sind bestimmt hilfreich.

Momentan ist sie sehr an mir orientiert (und bald Junghund).

Gefreut hatten sich hier alle auf den Hund, war etwas schwierig alle Hundewünsche zu vereinbaren, haben wir aber hingekriegt, wobei ich irgendwann Hauptmotor in eine Richtung war (was mir bei Gelegenheit gerne vorgeworfen wirdB)). Ich arbeite zuhause , bin also am meisten da, die anderen vor und nach der Schule, bzw. Arbeit,  mein Mitbewohner beschäftigt sich auch gerne.

Vorgesehen war, daß sich jeder einbringt, Gassigänge mit Erwachsenen und Kind, Spielen im Garten abwechselnd mit allen, Hundesport mit möglichst allen etc.

 

Naja, momentan läuft das fast alles über mich.

Und das ist schade, sie soll ja auch mit Anderen Spaß haben und umgekehrt - das klappt zwischendurch auch mal und ist eher eine Sache von Menschenpädagogik als von Hundeerziehung, allzuoft endet es aber damit, daß sie mich sucht/fiept oder überdreht.

und darauf kommt dann entweder Beleidigtheit "dich mag sie sowieso viel bla" oder irgendwelche Unheilsprophezeihungen " die beißt mir noch bla". Mit mehr ungestörten Ruhezeiten klappt das mittlerweile auch mit dem weniger Überdrehen, erschwert halt das Timing mit den anderen.

Anfangs haben sie sich einfach ausgeklinkt und wütend herumgestampft wegen der doch hartnäckigen fangbetonten (;)) Spielweise, was  natürlich nur noch mehr anfeuerte. Nach diversen Mißerfolegn glaubt mein Freund (mein Kind sowieso) dann doch lieber meinen Methoden als denen seiner Rudelführer-Arbeitskollegen . Da kamen auch so Sachen wie im "Körpervollschutz"mit Handschuhen wild angreifen und herumfuchteln und sich danach beschweren, daß der Hund nach Kleidung und Gliedmaßen schnappt (ohne Körpervollschutz...). Den Spaß habe ich ihm verdorben und Beiß-/Zergel- Spielzeug in die Hände gedrückt. Also- wirklich den Spaß verdorben "dann mach du doch, ist ja eh dein bla".

 

Gassi ist bei ihr eh unbeliebt wegen der Kälte, Umwelt wurde zwar schon schöngefüttert - eigentlich reißen es eh nur spielfreudige Hundebegegnungen raus, aber davon gibt es hier wenige. Meist sind es genervte Althunde oder welche, deren Halter keinen Kontakt wünschen. (Auf dem Gartengelände ist sie sehr gerne und spielt auch gerne) Also nehme ich, wenn es hell ist Leckerlies, versuche Hunde abzupassen, versuch so schnell wie möglich in Freilaufzonen zu kommen, übe Rückruf etc.

Auf diese Gassigänge hat sich mein Freund aber ganz besonders gefreut...  um 21.00 bzw. 6.30 (kalt dunkel, kaum einer unterwegs) Rausschleifen ohne Leckerlies ("Jeder Hund will Gassigehen etc.) war dann nicht so der bringer, ist fast nicht gelaufen, einmal ist sie ihm auch abgehauen. Und hat angefangen, das Geschirr zu meiden...Läßt er mittlerweile. Habe ich auch rumgenörgelt.Kann man mir auch auf jeden Fall vorwerfen, das Nörgeln (machen sie auch....)

Kind hat wenig Ausdauer , mit dem Hund zu spielen und dazu kommt das Timing mit den Ruhezeiten und daß sie zu wild wird, weil er entweder das Spielzeug vergißt oder beiläufig abwehrt, was sich dann hochschaukelt. Da braucht es einfach packende Spielideen, weil er zu schnell demotiviert ist, wenn der Hund anfängt, mich zu suchen, auf mich zu warten  oder im Spielwahn zuviele Zähne einsetztetc.

Mit dem Mitbewohner läuft es ähnlich, der streut manchmal ein paar Übungen ein mit Leckerlies, mit ihm alleine geht sie aber auch nicht gerne hinaus.

 

Sonst läuft es gut, stubenrein ist sie, anderen Hunden begenet sie vorsichtig, freut sich dann aber total (über Leute und Kinder auch, da ist die Scheue geringer), Beißhemmung kriegt sie langsam einGefühl, Rückruf klappt in den allermeisten Fällen, Sitz auch, "Nein" versteht sie, auch im Zusammenhang mit "Tauschen", "Stop" meist, "Alles gut" meist etc. ein paar Sachen wie "Fuß" in Ansätzen ohne, Sachen wie Platz mit Leckerlie Belohnung. Freilauf ohne Straße klappt gut. Das macht sie alles gerne, mit Futter kriegt man sie leicht überredet. Super betteln kann sie auch! Zergeln ist ihr Ding, mit Bällen spielt sie nicht so gerne. Suchen(Futter!) und Reizangel sind auch super.

 

Also abgesehen davon, daß ich den Leuten gegenüber weniger nörgle, mit was kann man wie verteilt (Bindung verteilt sich ja gerne in bestimmte Beschäftigung mit bestimmten Personen) motivieren, insbesondere Kind, Hund, Partner?

Buchempfehlungen? Erfahrungen?

Dann muß ich nur sehen, daß das nicht wieder zu fremdbestimmt ankommt. Denn: Alle haben sie auch sehr lieb und alle Zurückgesetztheit löst sich auf, wenn sie sich auch mal zu ihnen kuschelt.

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Ich warte immer noch auf die Vorstellung :D

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die  hatte ich doch schon...zur Familie gehören 3 grob: Stadtrand, Gartenprojektgelände, Wohnung, Welpengruppe im Hundeverein und Gebrauchshündin ohne Unterwolle...ansonsten bin ich gerade ziemlich erkältet:)

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Ich dachte an Bilder usw. :) aber wenn du das nicht möchtest,auch OK.

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Da reite ich doch immer darauf herum:D

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Kurze Randfrage, verstehe ich das richtig, Ihr besteht aus deinem Freund, Kind, dir und einem Mitbewohner? Also quasi Familien WG? 

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Partner hat eine eigene Wohnung;). WG hab' ich. Meistens sind wir hier.

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Ja, bei mir glaubt auch keiner, dass Bindung durch durch 'gemeinsames Tun' entsteht.

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Warum eigentlich nicht:D?

"Die mag dich eh' lieber" kam schon am 2. Tag! Dreckige Ausrede...

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Der Hund klebt also eigentlich an dir du möchtest aber dass die anderen im Umfeld es auch schaffen dass der Hund eine Bindung zu ihnen aufbaut?

 

Dann würde ich mich an deiner Stelle zurück nehmen. Ich könnte mir das so vorstellen: Ich weiß ja jetzt nicht wie alt das Kind ist, aber das Kind könnte vor allem mit dem Hund spielen. Dafür könnte man auch gemeinsam irgendwelches Intelligenzspielzeug basteln. Ob das klappen könnte musst du entscheiden. Der Mitbewohner könnte den Hund hauptsächlich füttern. Mit dem Freund würde ich gemeinsam mit Hund Gassi gehen, aber nur mitgehen, den Freund alles sonstiges machen lassen. Zurücknehmen heißt aber nicht ignorieren oder so. Ich meine eher dass man schon den Hund knuddelt, ihm mal ein Leckerli gibt aber eben nicht mehr vorrangig für die Bespaßung des Hundes sorgt. 

 

 

 

 

Edit:

Ach so,.......die wollen eigentlich nicht,.....nun das ist dann wieder was anderes. ;)

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