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Hundeforum Der Hund
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Hund beißt Kind ins Gesicht

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Hallo.

Ich bin am Ende. Unser 6 monate alter Bernersennenhund hat unsere 5jährige Tochter ins Gesicht gebissen/ gehackt. So dolle das wir gleich ins KKH gefahren sind. Getroffen unterm Auge und die rechte Wange. Wir hoffen natürlich das keine Narben zurück bleiben. Unsere Tochter saß auf Knien und sie meinte sie wollte ihn streicheln und umarmen. Keiner hat es wirklich gesehen. Die Oma stand mit dem Rücken zu beiden.Er kennt das seit Anfangan. Ich bin total schockiert und bin nun total unsicher. Ich trau ihm nun nicht mehr und bin immer hinterher und beobachte ihn wie er sich verhält gegen über unseren 4 Kindern. Unsere jüngstes ist 2 Jahre.Es ist ein schreckliches Gefühl... Es war alles so toll mit ihm... Wir sind zur Hundeschule gegangen haben alles gemacht... Und nun das. Unsere Tochter hat trotz alledem keine Angst vor ihm. Aber ich...Muss er nun das Haus verlassen?! Wir wissen es nicht. Vielleicht könnt ihr uns ein paar Tipps und auch gerne Ratschläge geben. Wir sind komplett Ratlos... 

Es ist am 16.1 passiert das Bild ist von heute dem 22.1

Vielen lieben Dank 

Loreen84

 

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Bitte nie Hunde mit Kindern allein lassen. Da ist nicht der Hund schuld, sondern der, der die Aufsichtspflicht vernachlässigt und die Signale das Hundes ignoriert. Hier ist eine Info-Kampagne besprochen worden, einfach mal den Link anklicken. http://www.polar-chat.de/hunde/topic/104468-bisse-vermeiden-hunde-lesen-lernen/

Insbesondere, wenn die Kinder so klein sind, ist es zuviel verlangt, daß die Kinder das Verhalten deuten. Hier reicht: Hund nicht umarmen, Hund in Ruhe fressen und schlafen lassen, mit Spielzeugen auf Abstand spielen und nie aus den Augen lassen.

Der Hund hat nicht gebissen, sondern warnend oder im Spiel geschnappt. Ein Biß hätte viel schwerere Wunden verursacht.

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Dass deiner Tochter das passiert ist tut mir sehr leid. Ich wünsche der Kleinen gute Besserung und dass keine Narben bleiben. 

 

Der Hund ist 6 Monate alt, dazu eine große Rasse, die im Rufe steht etwas länger zu brauchen um auch im Kopf erwachsen zu werden. Es ist also ein Hundekind. So etwas kann leider immer passieren, deshalb sollte man Hund und Kind nie unbeaufsichtigt lassen und den Kindern frühzeitig beibringen dass sie am Hund ohne Erwachsenen an der Seite nichts absolut nichts zu suchen haben. 

 

Nun ist das leider passiert und die Frage, darf der Hund bleiben oder nicht, steht im Raum. Diese Frage kann dir keiner wirklich beantworten. Die musst du für dich selbst beantworten. Die Frage ist, ob du die Angst die du jetzt, verständlicher Weise, hast überwinden kannst. Wie gesagt dass mal etwas passiert ist immer möglich aber das wird dir auch klar gewesen sein als ihr den Hund angeschafft habt. 

 

Noch eine Frage zu der Angst, ist es die Angst dass so etwas nochmal passiert? Oder hast jetzt speziell du Angst vor dem Hund? 

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vor 6 Minuten schrieb Arachne:

Dass deiner Tochter das passiert ist tut mir sehr leid. Ich wünsche der Kleinen gute Besserung und dass keine Narben bleiben. 

 

Der Hund ist 6 Monate alt, dazu eine große Rasse, die im Rufe steht etwas länger zu brauchen um auch im Kopf erwachsen zu werden. Es ist also ein Hundekind. So etwas kann leider immer passieren, deshalb sollte man Hund und Kind nie unbeaufsichtigt lassen und den Kindern frühzeitig beibringen dass sie am Hund ohne Erwachsenen an der Seite nichts absolut nichts zu suchen haben. 

 

Nun ist das leider passiert und die Frage, darf der Hund bleiben oder nicht, steht im Raum. Diese Frage kann dir keiner wirklich beantworten. Die musst du für dich selbst beantworten. Die Frage ist, ob du die Angst die du jetzt, verständlicher Weise, hast überwinden kannst. Wie gesagt dass mal etwas passiert ist immer möglich aber das wird dir auch klar gewesen sein als ihr den Hund angeschafft habt. 

 

Noch eine Frage zu der Angst, ist es die Angst dass so etwas nochmal passiert? Oder hast jetzt speziell du Angst vor dem Hund? 

Wir haben keine Angst vor unserem eher das das nochmal passiert.

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Der Hund hat verwarnt. Hätte er beißen wollen, (auch mit 6 Monaten) hätte eure Tochter keine Nase mehr.

Ich möchte das nicht runterspielen, es ist aber auf jeden Fall nicht die Schuld des Hundes. Ein Hund und ein Kind in gemeinsamer Aktion gehört unter Beobachtung. IMMER. 

Jeder Hund hätte bei einer verusuchten Umwarmung so reagieren können.

Die Frage ist: könnt ihr die Aufsicht gewährleisten?

Ich würde auch unbedingt einen guten Hundetrainer zu euch nach Hause holen um zu beurteilen ob das Verhältnis zwischen Hund und Kind wirklich so (gut) ist wie ihr glaubt.

Da kann man sich nämlich auch ganz gewaltig irren!

 

Und zur Umarmung: auch wenn er das kennt, heißt es nicht das er das mag. Vielleicht hat er es lange nur geduldet und jetzt ist das Fass übergelaufen. Für viele Hunde ist eine Umarmung sehr bedrohlich. Die Signale sind aber nicht immer leicht zu erkennen.

 

Erstmal: der kleinen Maus gute Bessurung und euch Erholung von dem Schock der bestimmt ganz tief sitzt!

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Gute Besserung für deine Tochter, hoffentlich behält sie keine schlimmen Narben zurück.

Wie du es beschreibst ist deine Tochter wohl frontal auf den Hund los und wollte ihn umarmen und er fühlte sich evtl. bedroht und es kam zu seiner Reaktion.

Wie die anderen schon geschrieben haben, man soll Kinder und Hunde nicht aus den Augen  lassen. Es kann so schnell passieren.

Ob ihr den Hund jetzt weiter behalten wollt oder nicht, müsst ihr euch selber entscheiden.

Einer 5 jährigen kann man schon erklären, was sie darf und was nicht, wie ein Hund reagieren kann und warum.

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Hab jetzt nur den Anfangspost gelesen und nicht, was schon geschrieben wurde.

Aufjedenfall wünsche ich deinem Kind gute Besserung, das tut mir sehr leid für euch alle.

Das du jetzt im Umgang mit dem Hund unsicher bist, kann ich verstehen, aber bitte gib ihm nicht die schuld dafür.

1. ist er noch jung und muss gewisse Verhalten ersteinmal lernen, auch im Umgang mit Kindern, etc.

2. mögen es Hunde überhaupt nicht, wenn man sie umarmt. Streicheln, kuscheln - ja, aber gezielt umarmen mögen sie normalerweise einfach nicht. Es mag Hunde geben, denen stört das nicht oder sie mögen es sogar, aber nicht jeder. Da sind Hunde genau wie Menschen verschieden.

Euer Hund wird nicht ohne Grund gebissen haben. Irgendwas hat ihn gerade nicht gepasst und vermutlich auch Signale dementsprechend gezeigt. Deine Tochter hat diese nicht erkannt/verstanden und wenn es einem Hund zu viel ist, schnappt er in den meisten Fällen. (Will damit nicht sagen, das deine Tochter schuld ist. Sie kann es ja auch nicht wissen und absolut nichts dafür).

Gut möglich das euer Hund gerade Ruhe brauchte und sich von deiner Tochter gestört gefühlt hat. Vielleicht hat sie auch eine Gestik gemacht, die er Missverstanden hat...Es kann alles sein, aber ich bin davon überzeugt, dass er deine Tochter nicht ernsthaft verletzen wollte. Es ist nun mal hündisches Verhalten. :unsure:

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vor 13 Minuten schrieb wauwaufsam:

 

2. mögen es Hunde überhaupt nicht, wenn man sie umarmt. Streicheln, kuscheln - ja, aber gezielt umarmen mögen sie normalerweise einfach nicht.

 

Da möchte ich gerne noch anmerken, dass es durchaus auch Hunde gibt die auf Streicheln und Kuscheln echt verzichten können. Schade für uns Hundehalter, denn genau das wollen wir doch so gerne. Nur denke ich dass man das als Hundehalter akzeptieren sollte. 

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Ja das stimmt. Manche Hunde mögen auch das nicht. Ich habe selber noch keinen dieser Hunde kennengelernt, daher habe ich da nicht dran gedacht.

Aber gut, das du es nochmal anmerkst.

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http://stopthe77.com/

 

Man sollte Englisch verstehen, aber ich finde es wichtig sich das anzusehen. Auch wenn es in eurem Fall schon passiert ist. Schlimm für das Kind und schlimm für eure Sitation, aber ich glaube nicht das der Hund nicht vorher schon versucht hat, auf anderem Wege (nach seinem Möglichkeiten) zu sagen das ihm bestimmte Situationen nicht gefallen.

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