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Hundeforum Der Hund
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Kopf schütteln, Kopf schief, Ohr hängen lassen bei Stress?

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Habt Ihr das schonmal erlebt, dass ein Hund bei intensivem Stress den Kopf schüttelt und ein Ohr hängen läßt, als hätte er im Ohr ein Problem, wie zB. Granne oder eine Entzündung oder Ähnliches?

Nicky hatte das früher immer mal wieder gezeigt, zuletzt einmal anfangs Herbst. Tierarzt konnte keinerlei Ursachen feststellen und ich habe den Eindruck, dass das ausschließlich dann vorkam, wenn er eine Situation durchlebte, die ihn extrem gestresst hatte.

Oft wochenlang gar nicht, also immer nur sporadisch - jedoch immer dieselben Symptome.

Kopfschütteln, als hätte er was reinbekommen und dann minutenlangKopf schief und  immer dasselbe Ohr hängend. Mechanische Einwirkung von außen kann ich mit ziemlicher Sicherheit ausschließen.

Nun überlege ich, obs evtl. mit der Durchblutung im Innenohr zusammenhängen könnte....kurzzeitig Tinnitus oder Ähnliches, bei höchster Erregung?

Natürlich wird der TA dazu befragt. Hatte das eigentlich schon vergessen, aber ein Gespräch mit anderem Hundehalter erinnerte mich daran und ich dachte, ich frag hier mal nach, obs ähnliche Beobachtungen gibt.

 

 

 

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Ich gehe mal von mir aus - ich bekomme bei Stress irgendwann einen Tinnitus. Das muss gar nicht direkt in dem Moment sein,

machmal kommt der auch erst wenn es ruhig wird und vorher halt irgendwas stressig war.

Von daher gehe ich schon davon aus, dass es sowas bei Hunden auch gibt.

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Ich könnte mir eher vorstellen, dass der Tierarzt was übersehen hat.

 

Macht er das, wenn er vorher gebellt hat?

 

 

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Medizinische Ursache mal außen vor, das sollte natürlich geklärt sein. Hunde haben - genau wie wir auch - die Gehirnhälften für verschiedene Sachen. Eine Seite ist bei Emotionen aktiver, die Andere bei bewusstem Denken. Gleiches gilt auch für die Rutenbewegung. Ob ein Hund die Rute links oder rechts rum dreht, hängt davon ab. Menschen machen ähnliches mit dem Kopf und den Augen.

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Der Tierarzt hat sicher nichts übersehen.

Nein - nicht zwingend vorher gebellt.

@Gerhard: ja, das ist mir klar. Jedoch das intensive, wiederholte Schütteln des Kopfes, als wäre in den Ohren was Störendes drin, nicht nur das Kopf schief stellen alleine ist hier auffällig. Und das Ohr ist dann hängend, wie bei einem Hund, der einen Fremdkörper oder sowas im Ohr hat.

Nach ein paar Minuten - wenn der größte Stress vorbei war und er sich beruhigen konnte, verschwanden die Symptome immer vollständig.

 

 

 

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Das ist ja interessant :o

 

Wenn Ruby wirklich großen Stress hat , mehrere Faktoren zusammen kommen und sie abschaltet, hat sie genau diese Symptome! 

 

Es fängt an mit Kopfschütteln, das linke Ohr  ( immer links und es sind Stehohren ) hängt / steht anders, sie neigt den Kopf. 

 

Haben schon überprüfen lassen, keine Granne, kein Fell mit schiefwachsenden Haaren, keine Entzündung :o

 

Außerdem hört es nach einer Weile komplett auf, taucht nur dann in höchster Not sozusagen auf. 

 

Habe nächste Woche einen T beim TA, frage auf jeden Fall nach, aber ich finde es wirklich gerade hochspannend! 

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Die Idee mit dem Tinnitus finde ich sehr plausibel, so komplett als Laie. Ich kenne dieses Verhalten halt nur, wenn wirklich was im Ohr kribbelt, was ich daran merke, dass es Lemmy gefällt wenn ich ihm das Ohr massiere oder drin rumpule mit dem finger (also nur in der Muschel, natürlich ;) )

 

Aber warum sollten Hunde nicht auch Tinnitus haben können. Wenn dem so ist - was ein Glück für sie, dass es scheinbar so schnell wieder aufhört. (zumindest hoffe ich dass ein Abklingen der Symptome auch bedeutet, dass es nicht mehr klingelt...)

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Vestibular-Syndrom o. Art Schlaganfall ........?  Tippe auf VS.

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Das VS von Laika hat mich auf die Idee mit dem Tinnitus gebracht. Sind ja ähnliche Ursachen, aberdirekt VS denke ich nicht. Gleichgewicht ist nicht gestört dabei, Augen ruhig und auch sonst keine Anzeichen.

 

@Joss: Bin gespannt, was Dein TA meint. Finde ich höchst interessant, dass Deine Ruby das auch hat.

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Hallo

 

Es gibt zwei Arten des vestibularsyndroms. Ausgehend ist nicht immer ein Schlaganfall.  Bei dem vestibularsyndrom (Schlaganfall) hast du ein augenflimmern, der Kopf steht schief etc. Das würde dann auch länger anhalten. Über Tage, Wochen, Monate 

 

Was kaum einer kennt ist das kongenitale vestibularsyndrom. 

Hierbei ist das Mittelohr nicht korrekt ausgebildet. Es ist also angeboren. 

Die Welpen zeigen sehr früh (3-8 woche) eine extreme kopfschiefhaltung, fallen oft um und so weiter.  In den meisten Fällen legt sich dieses Verhalten ab der 8. Woche, da der Welpe lernt das Gleichgewicht auszubalancieren. 

Es ist also möglich, das euer Hund diese Krankheit hat und der Züchter es verschwiegen hat. 

Denn um dieses festzustellen müsste er den Welpen eine kostspielige Untersuchung zukommen lassen.

Wir waren mit 7 Wochen in Gießen in der tierklinik, da sich seit der 4. Lebenswoche dieses verhalten zeigte und nichts half. Es wurde ein ct gemacht, hirnwasser Untersuchung etc 

 

Bei uns hat sich die Schieflage ab der 12. Woche gelegt.  Kam dann wegen Stress bei ca 6 Monaten über Wochen zurück. Der Hund wurde vom TA mit karsivan zur durchblutungsförderung und cortison behandelt und gleichzeitig von einem Spezialisten auf Blockaden untersucht und eingerenkt.  Zusätzlich bekam er Physiotherapie um der schiefhaltung entgegen zu wirken. 

Mittlerweile ist er fast 2 Jahre alt und es tritt in bestimmten Stress Situationen mal auf das er den Kopf wieder schief hält. Dieses kann über den Zeitraum von Stunden bis Wochen bestehen bleiben.

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