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Hundeforum Der Hund
Lissy-und-Missy

Ich bin der Nabel der Welt - und das muss sich ändern!

Empfohlene Beiträge

vor 1 Stunde schrieb marcolino:

 

Sie lässt sich Alles wegnehmen

 

 

Bis jetzt schon :) Das kann sich natürlich jetzt auch noch ändern unter dem oxazepam. Angst zu verlieren beschränkt sich ja nicht nur auf spielen und Stöckchen holen, sondern u.U. auch Aggressionen bzw. in so einem Fall Warnsignale zu zeigen. 

 

Den Stock hatte sie schon nicht mehr im Maul, als ich danach gegriffen habe... War ja heute auch das erste mal. Da war sie vielleicht selbst noch ganz überrascht von der spielaktion. 

 

Das Brot musste ich ihr aus dem Maul nehmen. Da half kein zureden. Das wollte sie nicht hergeben. Es war leichter, ihr das Brot wegzunehmen, als dann weiterzugehen. Ich musste sie an die Leine nehmen. Nach einer weile habe ich sie abgeleint. Selbst da wollte sie noch mal umdrehen! Und wir waren wirklich schon weit weg. Da fällt es mir echt schwer, ernst zu bleiben, weil ich es einfach so toll finde, wie sie so langsam "frech" und "aufmüpfig" wird. Damals hatte sie noch keine Pillen bekommen. 

 

In der Situation wäre ein Tausch-Leckerli bestimmt hilfreich gewesen, wenn sie "Abgeben" verstanden hat. Ich packe mir mal ein paar in die Jackentasche. 

 

Danke! 

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Schön das es so gut läuft!

Man freut sich ja selten wenn ein Hundi "frech" wird ^_^

 

Ich schwöre ja auf selbst gebackene Kekse. Die sind bei meinen die ultimativer Belohnung (nach purer Leberwurst).

 

Zum zergeln/werfen/spielen sind die Kong Safe Stixx total super. Die halten ganz schön was aus.

Bei Stöckchen hätte ich zu viel Angst das sie mal doof splittern. Wäre weder für dich noch für´s Hundi prickelnd.

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Wie läufts denn so bei Euch? Magst Du mal wieder berichten? Gibt es was zu berichten? Ansonsten alles gut? :)

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Hallo,

 

schön, dass du nachfragst! Allzu viel neues gibt es nicht zu berichten. Esmi ist letzte Woche fies auf einem Glatteis-Waldweg ausgerutscht und humpelt nun. Es wird jeden Tag besser, aber ich schone sie noch. Also beschränken wir uns auf Aktivitäten im Haus. Futterball, ausgiebige Schmuserunden usw.

 

Das Oxazepam bekommt sie noch in der gleichen Dosierung, das Sertralin wird gerade alle 4-5 Tage erhöht. Es sind ganz kleine Kleinigkeiten und Situationen, in denen ich das Gefühl habe, dass es voran geht. Sie schließt z.b. hin und wieder die Augen, wenn ich sie streichele oder schläft nachts unten im Wohnzimmer und nicht vor meinem Schlafzimmer. Träumen tut sie immer noch sehr viel. Dann gibt es aber auch Situationen, wo ich mir denke... ach man - das ging doch auch schon mal besser...

 

Bezeichnend war das Wochenende:

 

Am Samstag hatte ich Geburtstag. Es waren einige Leute hier (wir waren 5 Personen, also keine "Party"). Esmi hat mich den gesamten Tag und Abend nicht aus den Augen gelassen, ist mir auf Schritt und Tritt gefolgt (selbst ins OG auf´s Klo :wacko:). Sie kannte alle Leute, die waren alle schon mehrfach hier. Sie hat sich aber auch von denen streicheln lassen und fand das auch gut... solange ich im Sichtfeld war...:( Als dann abends die Gäste weg waren, ist sie in einem komatösen Schlaf gefallen... sie war fix und alle! An Weihnachten (da waren es immerhin 12 Personen) war sie wesentlich entspannter.

 

Am Sonntag waren wir ein bisschen im Garten und haben die Weihnachtsdeko abgebaut (jaaaa...ich weiß - aber ich lasse sie immer bis zu meinem Geburtstag hängen - ich liebe das und freue mich schon auf´s nächste Jahr :P). Esmi fand es total klasse auf der Wiese in der Sonne zu liegen und zu dösen. Plötzlich haben die Nachbarshunde Alarm geschlagen, weil eine Frau mit einem kleinen Hund an der Leine kam, der auch ordentlich Rabatz machte. Esmi ist dann vor zum Zaun geschlendert, um wohl mal nachzuschauen, was da los ist. Ich stand zufällig auch vorn an den Mülltonnen. Der kleine Hund war nun vor unserem Zaun und kläffte Esmi an. Die sah mich an, den Hund, wieder mich, wieder den Hund und es rutschte ihr ein kurzer, knackiger Beller raus :lol:. Dann kam sie gleich zu mir gerannt und ließ sich ordentlich loben und knuddeln für den "großen Wacheinsatz".

 

Später hat mein Mann sie gebürstet (unglaublich, was hier gerade los ist. Alle Vögel der Nachbarschaft statten ihre Nester jetzt bestimmt mit Esmi-Haaren aus B)). Dann bekam sie plötzlich einen Rappel und flitze um ihn herum und wollte offenbar spielen. Sie haben dann ein bisschen mit so einem Knoten-Seil gespielt. Fand sie total klasse. Zwischendrin bleibt sie immer wieder mal stehen und will gestreichelt werden, um dann gleich weiter zu ziehen. Sie hat sich sogar von ihm auf den Rücken drehen lassen, so dass er sie richtig kräftig durch gerubbelt hat - also nicht kuscheln, sondern eher kabbeln. Ganz vorsichtig hat sie ihm dann immer in die Hand gebissen. Das Schauspiel wiederholte sich dann auch noch mal, weil sie sich ihm schon fast vor die Füße geworfen hat. Ich hatte schon fast Pipi in den Augen, weil sie so ausgelassen war...

 

Alles in allem würde ich sagen, dass Esmi unter den Medikamenten durchaus entspannter ist. Ich stelle mir aber auch die Frage, ob sie das nicht auch ohne Medi´s mittlerweile wäre... Ich könnte nicht behaupten, dass ich jetzt einen völlig veränderten Hund hier hätte. Nun ist es aber auch so, dass ich jetzt auch absolut gar nichts mit ihr übe (also kein Auto und kein allein sein). In ihren "Extremsituationen" habe ich sie also "unter Drogen" noch nicht erlebt.

 

Ach... da war noch was am Sonntag. Wir haben Tränen gelacht... Wir stehen beide in der Küche und kochen (offene Küche). Esmi schleicht sich gaaaaaanz unauffällig :ph34r: zum Couchtisch und klaut sich in unserer Anwesenheit die Kekse von meinem Mann vom Tisch! Ich rufe "Ey!" Sie erschreckt sich total und lässt sofort ALLE Kekse fallen und kommt ganz schnell in die Küche zu uns gerannt. Ganz schön mutig - finde ich! Sowohl der Klau, als auch gleich zu kommen, obwohl mein "Ey" nicht nett klang.

 

Am Mittwoch kommt die Trainerin und wir beginnen endlich das eigentliche Training. Wir starten mit dem Auto... Leberwurst, Leckerlis, ein Clicker und ein Kochlöffel liegen bereit! Ich nehme an, wir werden noch nicht bis zum Auto kommen, aber das scheint mir die Vorbereitung dazu zu werden.

 

Ich bin gespannt und werde dann Mittwoch oder Donnerstag berichten :winken:

 

Mist... jetzt ist es doch wieder so viel Text geworden!

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vor 8 Minuten schrieb Lissy-und-Missy:

Nun ist es aber auch so, dass ich jetzt auch absolut gar nichts mit ihr übe (also kein Auto und kein allein sein). In ihren "Extremsituationen" habe ich sie also "unter Drogen" noch nicht erlebt.

Also, klar - testen ließ sich da nichts. Oder war das so gemeint, daß du auch glaubst, daß durch dieses Meiden von Extremsituationen bereits Entspannung eingetreten ist?

Wenn man nicht regelmäßig in Alarmbereitschaft ist, setzt ja auch irgendwann ein etwas entspannterer Umgang ein.

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Ich finde es hört sich nach kleinen Verbesserungen an. Und bei den Problemen die sie hat, so wie Du es beschreibst, würden mich riesen Schritte eher verwundern. Aber ich kenn das Gefühl, das man so sehr hofft eine morgend die Augen zu öffen und alles ist schön...

Weiterhin viel Kraft. ihr seit auf jedem Fall unterwegs!

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Alles Gute nachträglich von Wasserfrau zu Wasserfrau!

Danke für den "Bericht". Ich freue mich einfachmal ganz doll über den Beller, das Kabbeln und das Zergeln :).

Und bin gespannt auf den ersten Trainingsbericht!

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äh, ja, ganz vergessen: alles Gute nachträglich!

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Alles Gute nachträglich. :) klingt ja "unaufregend spannend" ich weiss nicht, wie ich das sonst nennen soll. Kein großes Heckmeck aber unglaublich spannend, wie sie reagiert. Bin schon gespannt, wie es wird, wenn der Weg zum Auto dazu kommt. Schön das sie auch mal losgelöst gekekst hat mit deinem Mann, wenn man das so garnicht kennt stell ich mir das richtig richtig riiiichtiiiiig schön vor. 

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Am ‎07‎.‎02‎.‎2017 um 18:38 schrieb Lissy-und-Missy:

Ich habe sie darauf noch mal angesprochen. Sie war in dem Termin der Meinung, dass eine SDU nicht sehr wahrscheinlich ist, ebenso wie andere organische Ursachen. Sie sieht sich darin jetzt bestärkt, weil das Oxazepam schon zu wirken scheint.

 

In drei Monaten wird ein großes Blutbild gemacht mit Schilddrüsenprofil, weil das Sertralin in wenigen Fällen Auswirkungen auf die Schilddrüsenwerte haben kann. Das beantwortet natürlich nur bedingt die Frage, ob ihre Angst an einer SDU liegen kann (könnte ja auch durch das Sertralin sein). Die Frage ist nun, ob es sinnvoll wäre, jetzt eine Blutuntersuchung zu machen. Da ich aber ansonsten keinerlei Symptome einer SDU erkenne, bin ich versucht zu sagen, dass ich Esmi den Stress nicht zumuten möchte, dass fremde Menschen an ihr "rumfingern" und auch noch an den heiligen Pfoten! Ich will ihr auch nicht meine Haustierärztin vermiesen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. 

 

ich habe ja auch einen Hund mit SDU zu Hause und mich daher viel mit der Materie auseinandergesetzt:

Das Spektrum an möglichen Symptomen ist sehr umfassend, und leider erkennen selbst viele TÄ nur die "typischen" Symptome einer SDU wie träge, dick, Fellverlust etc...Die einzige Möglichkeit organische Ursachen und auch eine SDU wirklich auszuschließen ist ein großes Blutbild mit Schilddrüsenprofil!

 

Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber ich persönlich erwarte schon von einem guten TA - bzw. einer sorgfältigen Diagnostik - dass vor dem Einsatz von Psychopharmaka auch die Blutwerte untersucht werden um organische Ursachen auszuschließen (und auch sicherzugehen dass z.B. auch Leber- und Nierenwerte o.k. sind bevor solche Medis über einen längeren Zeitraum gegeben werden...)

Das heißt ja nicht dass Dein Hund eine SDU oder irgendwas anderes haben muss, aber ich würde an Deiner Stelle diese Untersuchungen zeitnah nachholen - einfach um sicher zu gehen dass da nichts übersehen wurde.

 

In jedem Fall wünsche ich Dir und Deinem Hund weiter gute Therapieerfolge und dass Ihr noch viele entspannte und schöne Jahre zusammen habt! :) 

 

LG, Ulrike

 

 

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