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Junghund ignoriert Zurechtweisung durch andere Hunde

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Strandkorb2580   

Hallo,

 

unser Labrado Rüde wird nächste Woche 8 Monate.

Wir haben mit ihm wenig Probleme.Die wenigen sind aber schlimm genug :(

 

Er hört super, Leinelaufen klappt, Rückruf klappt. Eigentlich alles prima....bis auf die Begegnungen mit anderen Hunden.

Dann ist er wie ein Irrer. Will unbedingt zu dem anderen Hund, zieht wie verrückt an der Leine oder setzt sich einfach hin und lässt sich nicht mehr bewegen.

Ablenkung durch Leckerlie o.ä. funktioniert dann auch nicht.

Ich versuche ihn abzulenken, aber das klappt nicht mit den Mitteln, die ich habe/kenne. Ich zerre nicht an der Leine, sondern halte sie "nur" und versuche irgendwie weiterzugehen.

Klappt ja meistens nicht, da er sich einfach hinsetzt oder legt.
Ist der andere Hund vorrüber dann ist wieder Ruhe.

 

Unser Labrador ist null aggressiv, er will immer spielen, spielen, spielen

Und da beginnt das nächste Problem:

 

Er ist 1-2x Monat in einer Hundepension. Jeweils so 6-7 Stunden, Tagesbetreuung.

Kurz vor Weihnachten war er schon so weit, dass er in die Gruppe durfte, weil alles so gut geklappt hat.

 

Gestern hole ich ihn ab und höre, dass es derzeit ein wenig "schwierig" mit ihm sei.

Er will so sehr spielen, dass er immer wieder auf die anderen Hunde geht, auch wenn die nicht mehr wollen.

Die anderen Hunde legen ihn auf den Rücken und zeigen ihren Unmut und er ignoriert das und geht immer wieder hin....

 

Die Inhaberin  meinte, da müssen wir unbedingt was tun. Er sei voll der Rüpel.

Jaaaa, aber was denn?

 

Was kann ich gegen Problem 1 tun und was kann ich tun, wenn er die Reaktion der anderen Hunde ignoriert?

 

Liegt es auch mit am Alter?
Wir sind in einer Hundeschule, derzeit ist aber noch 3 Wochen Winterpause.


Vielleicht habt Ihr einen Tipp?

Danke und Gruß.....Strand
 

 

 

 

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gast   

Ja, so ist das mit nem Labbi :D 

 

Meiner ist fast fünf Jahre alt und findet andere Hunde immer noch mega-toll und meint, alle wollen spielen ;) 

 

Ich bestimme einfach von Anfang an, wann, wie lange und mit wem er spielen darf. Wird es zu dolle (für den anderen), kommt meiner an die Leine und wir gehen weiter. Und zwar im ersten Augenblick, wo es zu dolle wird (oder ich erkenne, dass meiner zu aufgeregt ist, also oft schon vor der Begegnung). Ich warte da nichts ab, wird ja nur immer mehr, wenn er sich reinsteigert. Es gibt (naja, gab in meiner bisherigen Wohngegend) jede Menge Hunde, mit denen er "vernünftig" spielen kann, die anderen meiden wir eben, denn ich möchte nicht, dass andere Hunde oder Halter sich durch meinen bedrängt fühlen. 

Meiner könnte allerdings von Welpenbeinen an sehr wohl lesen, wenn ein anderer ernsthaft keinen Bock hatte, aber alle, die sich so halb unentschlossen zeigen, werden angespielt. 

 

Wenn Dein Hund ausreichend Freilauf (nicht auf der Wiese rumstehen, sondern gemeinsam spazieren gehen) mit erwachsenen, souveränen Hunden hat, würde ich konsequent vermeintliches Spiel mit kleineren, schwächeren, alten Hunden vermeiden, denn das ist jedes Mal selbstbelohnend, ob der andere Bock hat, oder nicht. 

 

Wenn Deiner sich hinlegt oder setzt und abwartet, ist das natürlich doof, das heißt, dass er nichts interessanter findet, als eben den anderen Hund (Labbi halt), aber Du kannst damit anfangen, andere spannende Sachen mit ihm zu unternehmen, denen er sich zuwenden kann, wenn eh klar ist, dass es keinen Kontakt geben darf. 

Alternativverhalten anbieten, Suchspiele, was tragen oder ähnliches, was ihm halt liegt. 

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