Jump to content
Hundeforum Der Hund
Lottikarotti1

Impfen

Empfohlene Beiträge

Darf ich "Antworten des Robert Koch-Instituts und des Paul-Ehrlich-Instituts zu den 20 häufigsten Einwänden gegen das Impfen" einstellen?

Es geht allgemein um Impfungen, nicht um Hunde, es beantwortet bestimmt einige Fragen, zb warum man trotz Impfung die Krankheit bekommen kann.

 

http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 29 Minuten schrieb Tyrshand:

Deswegen meine ich ja, dass die neue L4 jetzt sinnvoller ist. Der Impfstoff schützt jetzt nämlich gegen die Erreger, die ca. 95 % der Erkrankungen ausmachen.

ich zitiere jetzt mal aus TA Rückerts Blog zum Thema L4: http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=19443

 

"- Sonderfall Leptospirose beim Hund (im Impfpass: L, oft kombiniert mit einer Zahl, also z.B. L4): Ob gegen diese Krankheit geimpft werden soll oder nicht, ist sicher die schwierigste Entscheidung für sowohl Besitzer als auch Tierarzt. Leptospiren sind eine Familie von Bakterien mit über 200 Untertypen. Der zu diesem Zeitpunkt modernste Impfstoff (Nobivac L4) schützt nur gegen vier der häufiger vorkommenden Untertypen, nicht aber gegen den Rest. Es ist also sehr wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass auch ein geimpfter Hund sehr wohl an einer Leptospirose erkranken kann. Die Impfung verbessert also eigentlich nur die Chancen des Hundes, sich nicht anzustecken. Die Schutzwirkung erreicht nicht mal annähernd das Niveau, das wir von den gegen Viren gerichteten Impfungen kennen Dazu kommt, dass die Lepto-Impfstoffe als relativ "bissig" gelten und speziell bei Zwergrassen ein gewisses Potential für unerwünschte Nebenwirkungen der gemeineren Art haben.

 

Selbst unter den Immunologie-Koryphäen der verschiedenen Impfkommissionen herrscht bezüglich dieser Impfung absolut keine Einigkeit. Während die deutsche Stiko Vet die Leptospirose-Impfung nach wie vor als Core-Komponente und somit als absolut notwendig einstuft, rät die WSAVA dazu, speziell bei Zwergrassen (Toy Breeds) nur dann zu impfen, wenn sicher ist, dass im lokalen Umfeld des Hundes mit dem Auftreten der Leptospirose zu rechnen ist. Die Leptospirose wird durch den Harn von Wildnagern (Ratten und Mäusen) übertragen. Besonders sich gut erwärmende, stehende Wasserflächen und Pfützen stellen ein Risiko dar. Da unser Terrier Nogger ein echter Wasserhund ist und die Leptospirose in Ulm immer wieder mal Hunde erwischt, wird er im Sinne einer Chancenverbesserung regelmäßig geimpft. Bei einem wasserscheuen und mehr oder weniger in der Handtasche lebenden Chihuahua würde ich dagegen eher dazu neigen, auf diese Impfung zu verzichten. Wichtig zu wissen: Im Gegensatz zu den Viruserkrankungen ist die Leptospirose als bakterielle Infektion in der Regel mit Antibiotika erfolgreich zu behandeln, was aber eine frühe Diagnose voraussetzt, weil sehr schnell irreparable Schäden entstehen können. Ich kann also allen Besitzern, auch denen von geimpften Hunden, nur dringend raten, sich die leider wenig spezifischen Symptome einer Leptospirose (Fressunlust, Erbrechen, Fieber) einzuprägen und beim geringsten Verdacht schleunigst die Tierarztpraxis des Vertrauens aufzusuchen, idealerweise gleich mit einer Urinprobe im Gepäck."

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 35 Minuten schrieb LeonderProfi:

 

Aber ganz ehrlich, dann klinke ich mich hier auch lieber aus,... diese Forenbeiträge die sicherlich ganz furchtbar sind und ich sage auch nicht das Hunde nicht an Lepto erkranken können...aber die sind alle min. 10 Jahre alt,...womöglich hat sich auch im Impfwesen etwas getan...

 

Mal abgesehen davon das ich eine womöglich lebenswichtige Entscheidung nicht auf Grund von Forenbeiträgen treffen würde. Und ja klar, über alles mögliche findet man immer irgendwelche Erfahrungsberichte, aber das ist doch nicht repräsentativ... Nur weil fünf Menschen am Bonbon erstickt sind raten wir doch auch nicht vom Genuss ab...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Dann lies mal meinen letzten Post, was tA Rückert über die Leptospirose L4 Impfung schreibt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Enya hatte Lepto ,ihr ging es wirklich schlecht.

Meine Lebensnahe Erfahrung ,meine geimpften Hunde erkrankten nicht.

Ob es daran lag weiss ich nicht.

Auf jeden Fall ist es aus dem realen Leben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Den hatte ich gelesen, steht aber auch nicht viel neues drin,...also nichts was ich nicht schon wusste und auch nichts was sich zwingend mit meinem Post widerspricht. 

 

BTW ich habe die ganze Zeit über betont, das es MEINE persönliche Meinung ist und es jeder SELBST entscheiden muss,...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 2 Minuten schrieb black jack:

Enya hatte Lepto ,ihr ging es wirklich schlecht.

Meine Lebensnahe Erfahrung ,meine geimpften Hunde erkrankten nicht.

Ob es daran lag weiss ich nicht.

Auf jeden Fall ist es aus dem realen Leben.

 

Und genau sowas meine ich, ohne das ich sage JEDER MUSS impfen... ja die Horrornachrichten bekommt jeder mit und brennen sich ein, aber wie viele Hunde haben keine Lepto? Hier kann nur niemand nachweisen das es eben genau durch diese Impfe kam...Und ja definitiv ist jeder einzelne Fall von Lepto zu viel!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde schrieb LeonderProfi:

Ich verlasse mich längst nicht mehr nur auf die Wissenschaft.

Also auf Wissenschaft verlasse ich mich auf jeden Fall. Nur manchmal geht es bei den Veröffentlichungen und der Forschung um das Profitinteresse, das der Wissenschaft entgegensteht. Konsequente Impfschäden-Forschung ist mir nicht bekannt, da wird lediglich mit Setzungen, aber nicht mit Erklärungen diskutiert.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ja, ich habe die Erfahrung gemacht, Wissenschaft ja, aber trotzdem immer hinterfragen. bei der Krebserkrankung meines letzten Rüden war ich sehr dankbar für die Lymphomtagebücher. Genau das, was dort vielfach beschrieben wurde, ist eingetreten. Hätte ich auf die wissenschaftl. prognosen zum Thema Lymphom und Chemo gehört, wäre mein Hund viel früher gestorben. OT Ende.

 

Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 2 Stunden schrieb Tyrshand:

Deswegen meine ich ja, dass die neue L4 jetzt sinnvoller ist. Der Impfstoff schützt jetzt nämlich gegen die Erreger, die ca. 95 % der Erkrankungen ausmachen.

 

Ich habe Blümchen mit der neuen L4 impfen lassen.

Das war die einzige Impfung, die mein TA und damals auch ich, noch zugelassen haben.

Das war Ende Juli 2016 und Blümchen reagierte innerhalb von Stunden darauf.

Die Pfoten gingen auf, sie wurde lethargisch und krampfte kurz.

Wir sind wieder zurück zum TA und sie wurde stabilisiert.

Ich schreibe das nicht als Abschreckung aber wenn euer Hund nicht gesund ist, dann bitte auch Finger weg von dieser Impfung.

Mit nicht gesund ,meine ich auch einen Allergiehund ( Futtermittel, Pollen, Kontaktallergien) oder einen Hund mit Demodikose zum Beispiel.

Das nicht geimpft wird, wenn der Hund Fieber oder andere Erkrankungen hat, davon gehe ich ja sowieso aus.

Ich wollte damit sagen, dass die LA Impfung bei Leptospirose zwar mehr Erreger abdeckt aber auch die Nebenwirkungen zeigen kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Wie oft Impfen?

      Moin Moin! Eddy war am Freitag zum Impfen, ganz normal die Jahresimpfung. Ich dachte zumindest, dass sei normal Nun haben mir mehrere Hundebesitzer gesagt, dass jedes Jahr impfen gar nicht mehr nötig ist. Einige impfen alle 2 Jahre, andere alle 3 Jahre, jemand hat mir sogar erzählt, dass die Tollwutimpfung 7 Jahre hält. Ich hab dann google bemüht und da auch verschiedenstes gelesen. Wie oft geht ihr mit euren Hunden zum impfen? Ich bin da gerade ziemlich verunsichert

      in Gesundheit

    • Wie ist das mit dem Impfen?

      Hallo ihr lieben,    nachdem wir echt viel mitgemacht haben mit unseren Mäuschen hat der Tierarzt nun tatsächlich das ok gegeben und wir können nächste Woche in den Urlaub fahren.  Jetzt stellt sich mir die Frage wie das mit dem impfen ist... im Juni hätte nachgeimpft werden müssen, aber es sieht aus, als wäre impfen bei ihr nicht mehr drin und vor allem nicht im Moment.  Also was tun? Wir wollten eigentlich mit Wohnmobil in den Süden von Frankreich, evtl mit einen kurzen Abs

      in Urlaub mit Hund allgemein

    • Impfen- Grundimmunisierung und dann?

      Hallo, falls ich das Thema überlesen habe, bitte helfen....ich fand es nirgends! Ich würde gerne Wissen wie Ihr es mit dem Impfen haltet? Nach amerikanischen Forschungen reicht ja eine Grundimmunisierung ab der 12 Woche erst anzufangen und danach garnicht bzw erst nach 7-10 Jahren wieder!? Tollwut natürlich 3-jährig!! Also jährlich tut nicht Not. Wie macht Ihr es? Mich beschäftigt dies Thema sehr, denn wenn ich die Impfstoffe nachlese steht da auch drinne das jährlich nicht Not tut! Und ich

      in Gesundheit

    • Nochmal (konkret für Oliver): impfen

      Ich frage mal lieber, was ihr so meint, was ich noch impfen lassen sollte oder eben nicht, ich sehe nicht mehr durch. Ausgangslage: Wir leben in der Gegend von Mailand, Norditalien. Sehr hohe Hundedichte und viel Kontakt. Auch mit nicht geimpften Hunden, sowie mit Hunden aus Süditalien und Osteuropa. Häufiger auch Welpen in der Gegend, die unter 8 Wochen alt und aus eher dubioser Quelle sind. Viel Aufenthalt in verschiedensten Gewässern, Seen, Flüsse, aber auch Pfützen und Tümpel werden g

      in Hundekrankheiten

    • Suche Haustiere impfen mit Verstand

      Ich suche das Buch von Monika Peichl Haustiere impfen mit Verstand. Hat es zufällig jemand abzugeben?

      in Suche / Biete

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.