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Hundeforum Der Hund
Bärenkind

heute wurde ich gebissen - mein erster "Betriebsunfall"

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SIE WERDEN DEN HUND BEHALTEN UND ER BEKOMMT SEINE CHANCE.

Meine Freude hält sich ehrlich gesagt in Grenzen......bitte nicht falsch verstehen......ich denke auch an das Kind!

Anja.....hatte dir vorhin eine Frage gestelllt, die war es:

*Du hast ja das Kind mit dem Hund gesehen.......WAS geht da denn gar nicht, bzw. wie reagiert der Hund auf das Kind, wie das Kind auf den Hund?*

Magst du dazu noch was schreiben?

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Darf ich Dir eine Frage stellen?

Was glaubst was auf Dich zukommt, wenn der Hund das Kind nochmal beißt? Und es geht nicht nur um die Reaktion der Eltern, sondern auch um das was Du Dir dann vorwerfen wirst.

Sorry, aber bei aller Liebe für Hunde, dass finde ich - wie schon erwähnt - fahrlässig.

Du selbst hast doch gesagt "das geht gar nicht", wieso geht es jetzt plötzlich doch?

Und dann ist die Frage, bringt es was? Vielleicht sieht es so aus, als würde der Hund verstehen worum es geht, aber ein Hund - auch wenn er noch sehr jung ist - der mehrmals auf diese Art und Weise Menschen attackiert hat, ist für mich eine tickende Zeitbombe.

Nachtrag:

Ein "rumdoktorn" - ist nicht so negativ gemeint wie man es sich liest - halte ich im momentanen Umfeld für mehr als gefährlich. Es geht hier nicht um einen Hund, der zur Warnung abschnappt, der seinen Platz in der Familie nicht findet, deswegen unsicher ist, es geht hier um einen Hund, der ohne Vorwarnung angreift und das mit der gezielten Absicht zu beschädigen.

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Es wäre ja an sich schön fü den Hund, aber mit dem Kind.....

Ich finde es etwas gefährlich diesen Hund in einer Familie zu lassen in der ein 3 jähriges Kind ist.

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Meiner Ansicht nach ist Deine Verantwortung als Trainerin den Leuten ganz klar zu machen, daß der Hund von dem Kind weg muß - und zwar sofort! Ilona hat recht, wie willst Du es verantworten, daß der nächste Biß eventuell ins Gesicht geht und bleibende Schäden beim Kind hinterläßt?

Ich kann Dich und Deine Gefühle gut verstehen, Dein Einsatz ist toll, aber so ein Risiko darf man meiner Meinung nach nicht eingehen.

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*Du hast ja das Kind mit dem Hund gesehen.......WAS geht da denn gar nicht, bzw. wie reagiert der Hund auf das Kind, wie das Kind auf den Hund?*

Magst du dazu noch was schreiben?

Ja. Sorry. Ist in der ganzen Panik hier untergegangen....

Das Kind ist sehr tapsig und geht völlig arglos und auch distanzlos mit dem Hund um. Die Mutter griff nur verbal ein, war aber nicht konsequent. Der Hund hat dem Kind gegenüber eine unglaubliche Toleranz gezeigt. Das Kind liebt diesen Hund sehr. Er ließ sich von ihr Dinge gefallen, die ich ihm so nicht zugetraut hätte. Sie hat ihn z.B. mit einer Kinderbürste gebürstet... puuhhh...Es gab einige Situationen, während ich daneben stand, da hielt ich den Atem an. DAS geht nicht. Es müssen klare Regeln her, wann wie mit dem Hund interagiert wird. Ich glaube fest daran, dass unter Anleitung das Kind mit dem Hund sinnvoll umgehen und auch schmusen kann. Das kann man vermitteln.

Was für mich eben auch gar nicht ging, war die Tatsache, dass die Frau sagte, ihr Mann stünde nicht dahinter und würde sie nicht unterstützen. Dann kann man so ein Projekt knicken. Da müssen alle wollen.

Meine Bedingung für die Zusammenarbeit ist, dass Hund und Kind nur mit einem Erwachsenen gemeinsam zusammen sein dürfen. Dann wird ein Bereich im Flur abgetrennt, der zu "seinem" Zimmer wird. Da wird er sich in der Zeit aufhalten, wenn das Kind ohne Kontrolle der Mutter im Haus umher geht. Oben, wo das Kinderzimmer ist, darf er eh nicht hin.

Die Besitzerin ist eine Frau, die schon weiß, was sie will. Sie hat Fehler gemacht und ist sich derer auch bewusst. Sie will es ändern, hat per heute schon einiges geändert und hat auch die Persönlichkeit dazu, den Hund zu führen. Sonst würde ich mich nicht drauf einlassen.

Alle werden lernen müssen, sich an Regeln zu halten. Dass ein Restrisiko bleibt, ist mir bekannt. Ich werde mit Argusaugen die Arbeit beobachten und immer wieder aufs Neue überprüfen, ob ich das mit meinem Gewissen noch verantworten kann. NOCH kann ich.

LG Anja

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Anja gute Besserung an deine Hand. Ich hoffe Du berichtest weiter.

An meine Vorschreiber. Ich bin mir sicher Anja ist sich des Risikos bewusst und wird der Familie einen Plan mit Regeln unterbreiten, die moegliche Verletzungsgefahr auf ein minimum beschraenkt. Ich hoffe alle Beteiligte sind sich den Gefahren bewusst und werden nach ein paar Erfolgen nicht unaufmerksam werden.

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Einen Plan mit Regeln ...

Das Kind ist 3 Jahre jung, was glaubst wie sehr sich das tatsächlich für einen Plan mit Regeln interessiert.

Das Kind ist sehr tapsig und geht völlig arglos und auch distanzlos mit dem Hund um.

Dieses 3jährige Kind, soll sich also plötzlich an einen Plan mit Regeln halten? Und während die Mutter sich auf ihr Verhalten dem Hund gegenüber konzentrieren muss, muss das auch noch beim Kind passieren?

Tut mir leid, aber für mich bleibt es weiterhin fahrlässig.

Ich meine der Hund hat doch das Kind schon gebissen, oder nicht? *dannkannersotolerantjanichtsein*

Und es geht hier nicht um einen Hund, der nach bekannten abschätzbaren Spielregeln sein Abwehrverhalten aufbaut, der Hund greift ja scheinbar auch ohne Vorwarnung an.

Aber weil das Kind so sehr an dem Hund hängt ... :Oo

Sorry, aber wenn es hier wirklich um das Kind ginge, dann wäre der Hund schon nicht mehr dort.

Ich als Mutter finde so ein Verhalten verantwortungslos dem Kind gegenüber!

Ich hoffe so sehr für das Kind, dass nichts passiert.

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Ich bin mir sicher Anja ist sich des Risikos bewusst

das denke ich auch. Überlegt doch mal, würde jemand Fremdes von so einem Vorfall hier im Forum berichten, dann käme der Ratschlag: "Zieh einen kompetenten Trainer zu Rate" Anja erlebe ich hier im Forum als jemand, der einen Sachverhalt von allen möglichen Seiten beleuchtet und nicht vorschnell schlussfolgert und agiert. Sie hat den Hund in seiner Umgebung nun schon mehrmals beobachten können und wenn sie zu dem Schluss kommt, das der Familie und dem Hund zu helfen ist, dann ist das ihre professionelle Schlussfolgerung. Wie wollen wir es besser wissen, wo wir weder die Familie noch den Hund erlebt haben. In solchen Fällen können virtuelle Ratschläge jedweder Art böse ins Auge gehen, so oder so. Deshalb bleibe ich bei dem beliebten Rat: einen guten Trainer hinzuziehen. Da das ja geschehen ist, bleibt mir nur viel Glück und Erfolg zu wünschen.

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Hallo Anja! Ich hatte nur die Zeit Deine Beiträge zu lesen, sorry!

Bei der Erstbegegnung ist Dir ein Schnitzer unterlaufen, aber das kann jeden passieren.

Alles andere läuft richtig....und ich fühle mit Dir und ich kann es 100%ig nachempfinden.

Ich drücke Dir alle Daumen die ich habe.

Kannst Du Dich noch erinnern was ich Dir auf dem Forumstreffen gesagt habe?

Und das bestätigt sich immer mehr!

Du bist ein Naturtalent,hast unglaublich viel gelernt, und was ich am allermeisten schätze ist Deine reichlich vorhandene Empathie!

Viele liebe Grüße und viel Erfolg, von ganzen Herzen Monika

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Ich betreue seit fast 20 Jahren Kleinkinder im Alter von 0-3 Jahren! Wir hatten immer Tiere im Haus, Hund, Katze usw. ...

Man kann auch so kleinen Kindern beibringen, wie sie mit einem Tier umzugehen haben! Man darf sie jedoch nie dabei außer Augen lassen! In diesem speziellen Fall noch weniger! Kind und Hund dürfen niemals alleine bleiben!!!

Wenn sie zusammentreffen, muss der Mutter klar sein, dass sie dann jede einzelne Sekunde dabei zu sein hat, die volle Konzentration auf die Beiden gerichtet haben muss! Die Frage ist: schafft sie das? Immer und unter allen Umständen?

Das wird eine sehr anstrengende Zeit werden! Darüber muss sie sich im Klaren sein! Wenn sie dies kann, dann muss sie noch lernen, für Kind und Hund klare Regeln aufzustellen! Das ist ebenfalls sehr schwer, wenn man das nicht gewöhnt ist!

Es kann funktionieren, zumal, wenn ich das richtig verstanden habe, es ja auch kein so großer Hund ist. Aber es wird eine anstrengende Zeit für alle Beteiligten....

Viele Grüsse,

Jenma

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