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Hundeforum Der Hund
Bärenkind

heute wurde ich gebissen - mein erster "Betriebsunfall"

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Warum bisher keine Maßnahmen ergriffen wurden?

Als er das erste Mal zubiss, in den Schuh eines Mitarbeiters, war jener versehentlich voll auf den Hund drauf getreten. Das ist eine Situation, die man verstehen und entschuldigen kann.

Als er das Kind abgeschnappt hat, ging die Mutter dazwischen und es kam keine weitere Attacke. Es blieb ein Einzelfall. Denke, dass man dann schon innerlich aufatmet, weil man es ja so haben WILL.

Als er die Mutter biss, war es Helloween, da hatte sie ihn mit der Hand gemaßregelt, also geschoben, es war eine mega Stress-Situation, sie drückte ihn danach noch runter, das schob sie darauf. Trotzdem hat sie danach nach Hilfe gesucht.

Dass er mich gestern biss, war meine Schuld, aber es war gut, dass es passierte, denn nur dadurch wird das Kind jetzt so effektiv wie möglich geschützt. Denke, die Sicherheitsschwelle liegt bei jedem woanders. Wie viele Menschen lassen ihre Kinder alleine in der Dämmerung mit dem Rad über Felder fahren. Wie viele Menschen sichern ihre Kinder bei Spiel und Spaß. Wie viele Menschen fahren selbst unageschnallt, überholen gewagt MIT Kindern im Auto, wie viele Mütter brettern hier mit ihren Familienkutschen mit 50 durch die Spielstraße...

Ich versuche bei diesen Sicherheitsthemen immer ein vernünftiges Maß einzuhalten, und das mag bitteschön bei jedem woanders liegen.

LG Anja

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Ist doch eigentlich auch egal... hätte, könnte, sollte, wollte, müsste....

Sie hat es erkannt und macht es jetzt. 2 Monate ist nun auch wirklich nicht die Zeit. Vielleicht haben die Probleme erst vor 2 Wochen massiv angefangen, weil nur weil ein Hund nicht hört wird man ihn nicht weggeben.

Sie hat gesehen das sie alleine nicht weiterkommt und sucht sich Hilfe, da braucht man nicht nach wieso und warum fragen...!

LG Tanja

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Ehrlich gesagt habe ich die Befuerchtungen das Dobbi das Kind verletzt verloren, nachdem Anja berschrieben hat, wie der Hund mit dem Kind umgeht. Ich haette mehr Angst, dass er sein Kind beschuetzen wird, falles jemand sein Kind aufheben, oder von ihm wegzieht gegen dessen Willen.

Da beruhigt mich die Massnahme sehr, dass Dobbi in seinem Zimmer sein wird, wenn andere Kinder zu Besuch sind. Der einzige Beissunfall in unserem Dorf ereignete sich, als wir Kinder fangen spielte. Der Faenger ist einem Kind nachgesprungen, dessen Familienhund gerade vom Stall kam. Der Hund hat den Faenger gepackt und ein paar Loecher in dessen Oberschenkel hinterlassen.

Viel Erfolg weiterhin.

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Ach ja. Eins habe ich heute noch heraus bekommen, was ich nicht für unwichtig halte: Dobbi hat in Portugal von der fünften Woche an vermutlich intensiven Kontakt zu einem Kind derselben Altersgruppe gehabt. Die Tochter des Schwagers hat viel mit ihm rumgezuppelt, wohl oft auch nicht gerade zärtlich. Da es dort nie einen Beißvorfall gegeben hat, kann man also ein Stück weit davon ausgehen, dass er deshalb bisher so positiv auf das Kind reagierte, weil er auf Kinder geprägt ist. Trotzdem ist das natürlich keine Garantie, aber eine Erklärung.

LG Anja

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hi Anja,

klingt doch erst mal positiv

und auch verantwortungsvoll.

Hoffentlich entwickelt es sich für alle zum Guten!!

:):)

was machen Deine Verletzungen...?

*einmalpusten*

Alles Gute -

und halte uns auf dem Laufenden.

LG

Rike mit Meggie.

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Ich hab die Pflaster und die Binde noch nicht ab gemacht. Sollte alles 2 Tage drauf bleiben. Das Greifen tut in manchen Situationen etwas weh, und die Stelle zwischen Zeigefinger und Daumen ist etwas Druckempfindlich, aber das war es auch schon. Wenn es sich nicht entzündet, dann ist das wirklich nicht der Rede wert!

LG Anja

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Anja, das hört sich ja vielversprechend an!

Hallo Birgit,

Man hat immer noch die Möglichkeit, darauf hinzuweisen, das es doch nicht gut gehen kann?????

Wann ist diese Möglichkeit? Wenn der Hund der Kleinen richtig Verletzungen zugefügt hat? Dann ist das Geschrei groß ala hätten wir den Hund doch schon früher abgegeben. Wie wollen die Eltern das dann dem Kind später erklären, wenn es Narben im Gesicht hat?

Wann diese Möglichkeit ist? Zu jeder Zeit, indem man den Besitzern Wissen vermittelt. Nur wer Wissen hat kann Entscheidungen treffen. Kein Trainer kann jemandem einen Hund wegnehmen, er kann es nur vorschlagen.

Natürlich hat jeder Erwachsene in dieser Situation eine Verantwortung, allen voran die Eltern. Ein Trainer kann aber nicht mehr tun als auf die Gefahren hinzuweisen, hinzuweisen, hinzuweisen und Möglichkeiten zur Vermeidung vorstellen. Das hier Hilfe geholt wird ist schon viel. Viele würden da jetzt noch selbst rumdoktern, evtl. mit "Hilfe" aus Foren per Fernanalyse.

Ich verstehe dass es ein emotionales Thema ist aber Gefahren bestehen bei aggressiven Hunden immer - für die Besitzer, Kinder und auch wildfremde Menschen oder Tiere in der Umgebung. Ob die Gefahr zu groß wird können aber nur Menschen entscheiden die die Situation gesehen haben. Eine Wertung würde ich mir aus der Ferne nicht anmaßen und auch Polemik verändert nichts an der hier gegebenen Situation.

Lieben Gruß, Karin!

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Hi Anja,

klingt schon richtig gut! :respekt:

...wünsche weiterhin VIEL ERFOLG!

Gruß

Dnepr ;)

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Hallo Anja,

das klingt ja wirklich so als hätte sich die Familie voll und ganz dafür entschieden mit dem Hund zu arbeiten!

Ich hoffe, dass sich die Meinung des Vaters nicht wieder ändert und das sich der Hund schnell an den Maulkorb gewöhnt, damit das Kind erstmal sicher ist!

Ich wünsche dir und der Familie viel Erfolg, starke Nerven und die notwendige Konsequenz (die nicht dir ;) )

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Hab gestern mal meine Hand entwickelt, weil der Verband reichlich bäh war. Sie sieht wirklich gut aus. auch die tiefen "Löcher" der Eckzähne, also der Gegenbiss von unten, scheinen sich nicht zu entzünden. Es wird...

Und gleich gehe ich wieder hin und arbeite weiter...

LG Anja

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