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Hundeforum Der Hund
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Du hast einen Angsthund, du musst...

Empfohlene Beiträge

... ihn für immer an der Leine lassen.

... sensibel behandeln und auf dich zukommen lassen.

... immer darauf achten das du nicht zu viel machst, das wirft euch zurück

... im Haus eine Leine dran lassen damit du den Hund daran zu dir holen kannst und ihn nicht bedrängen musst.

... 

 

Es gibt so viele Dinge die man muss wenn man einen sogenannten Angsthund hat. Kennt ihr das? Wie sind eure Erfahrungen? Was hilft dem Hund eher? Muss man Angsthunde immer von selbst kommen lassen oder gibt es welche die man ein Mal zu ihrem Glück zwingt und ihnen damit eher hilft?

 

 

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..... auf deine eigenearrow-10x10.png Körpersprache und dein Auftreten achten

..... auf die Körpersprache und Signale deines Hundes eingehen und entsprechend handeln 

..... mit Bedacht und Umsicht handeln und vorrausschauend

..... den Hund und dich nicht unter Druck setzen  - weder von eigenen Zielen noch von der Meinung Anderer

..... ehrlich zu dir und deinem Hund sein

..... ihm Sicherheit bieten.....

                 

Wie das im genauen aussieht ist vom jeweiligen Hund und dessen Vorerfahrungen abhängig ........ die Gründe für die Angst können ja extrem unterschiedlich sein (viel Böses erlebt/ überhaupt nichts erlebt/ "Wildfang" aus dem Ausland.....). Dafür gibt es einfach KEINE Pauschallösung!

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Ich denke es gibt eben kein Rezept, dann wär's  ja einfach.

 

Das fängt ja schon bei der Definition an, qas ist ein Angsthund, einer der öfters Angst/Panik hat, oder erst einer der sozusagen ständig Angst/Panik hat.

 

 

 

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Was Tuuli wirklich geholfen hat - um meine Erfahrung zu konsolidieren - ist: Faffi und Snoti. Das war für sie das allerwichtigste überhaupt. 

 

so weit

Maico

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.... lernen Deinen Hund zu lesen. 

.... den Weg als Ziel sehen. 

.... wenig auf die Meinung anderer Menschen zu geben. 

 

 

 

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Wer genau sagt denn, was man mit einem Angsthund tun muss?

Jemand, der sich mit konkret diesem Individuum auseinandergesetzt hat - oder jemand, der meint zu wissen, "wie man mit Angsthunden umgehen muss"?

Was ist ein Angsthund?

Mir sind schon oft sogenannte "Angsthunde" begegnet, die lediglich entweder eine Art Kulturschock hatten und dadurch in unterschiedlichen Situationen sehr unsicher waren oder die evtl traumatisiert waren, aber nicht generell zu furchtsamem Verhalten neigten. Die wurden durch unterschiedliche Pauschalratschläge erst zu richtig armen, ängstlichen Socken gemacht.

 

Für mich stellen sich eher Fragen, wie:

Was hat der Hund - neben diversen Ängsten, bzw. Furcht vor oder sogar generalisierter Angst - für Vorlieben, Talente, Veranlagungen, erlernte Verhaltensmuster, spezifische Bedürfnisse, Stärken, Interessen usw.?

Wie kann ich dem Hund zu Selbstwirksamkeit verhelfen, wie kann ich dem Individuum helfen, zu erleben, dass das, was es fürchtet, gar nicht gefürchtet werden braucht?

Wie kann dieser eine, spezielle Hund vertrauen, was braucht er dafür, was hilft IHM- speziell diesem einen Hundewesen, mit seiner ganz individuellen Geschichte und Veranlagung?

 

Nix muss man pauschal - ausser, das Individuum wahrnehmen und möglichst zutreffend interpretieren können.

 

 

 

 

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Ich finde den Begriff "Angsthund" schwammig..

Meine Hündin Zora aus Portugal konnte monatelang nicht spazieren gehen, weil sie sich nicht anfassen / anleinen ließ und machte nur in der Küche auf Zeitungen, verkroch sich, sobald ich Zuhause war. Anfassen war nicht möglich und zwingen wollte und konnte ich sie nicht. Mit meinen anderen Hunden und den Hunden meines Ex Freundes war sie vertraut, mit Menschen leider absolut nicht. Sie verließ ihre Box nur wenn ich nicht im Raum war. Ob das im Nachhinein alles so perfekt lief, kann ich nicht beurteilen. Ich ließ ihr diese Zeit und überforderte sie nicht. Irgendwann konnte ich sie mit der Box mitnehmen zu den Spaziergängen, am Auto öffnete ich die Box, sie lief frei mit der Hundegruppe im Abstand zu uns Menschen und am Auto stellte ich ihr wieder die Box hin und sie konnte reinhuschen und sich verladen lassen. Das war irgendwie auch Kamikaze, aber mein Gefühl sagte mir, ich könne ihr vertrauen und sie behielt den Anschluss. Irgendwann konnte ich ihr auch Geschirr und lange Leine anlegen, die sie immer bis zum Ende ausreizte um den maximalen Abstand zu mir halten zu können. :( Am Leinenende angekommen guckte sie mich mit aufgerissenen Augen panisch an und ich musste den Blick abwenden und mich anderen Dingen zuwenden. Schon meine Blicke schienen ihr weh zu tun. 

Um es abzukürzen: Dieser Superhund taute immer mehr auf und nach 2 Jahren sprang sie sogar fremde Leute an um nach Futter zu betteln. Ich machte mit ihr Agility, wo es auch Jahre später nochmal vorkam, dass sie mitten im Lauf wieder Stress kriegte und mich stehen ließ und sich zu den anderen Hunden an den Rand verkrümmelte und sich hinter ihnen versteckte. Aber nach einer Weile war sie wirklich komplett cool und wir liebten uns abgöttisch. 

@nurnochrieke kennt sie noch ;) . 

 

Leider wurde sie nur 9 und obwohl ich monatelang um sie kämpfte, haben wir verloren. 

 

Also auf sie hätte der Begriff Angsthund gepasst. Allerdings verlor sie ja irgendwann dieses Etikett und war nur noch Superhund. :wub:

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vor 12 Stunden schrieb BarneySt:

... ihn für immer an der Leine lassen.

... sensibel behandeln und auf dich zukommen lassen.

... immer darauf achten das du nicht zu viel machst, das wirft euch zurück

... im Haus eine Leine dran lassen damit du den Hund daran zu dir holen kannst und ihn nicht bedrängen musst.

... 

 

Es gibt so viele Dinge die man muss wenn man einen sogenannten Angsthund hat. Kennt ihr das? Wie sind eure Erfahrungen? Was hilft dem Hund eher? Muss man Angsthunde immer von selbst kommen lassen oder gibt es welche die man ein Mal zu ihrem Glück zwingt und ihnen damit eher hilft?

 

 

 

Ja, also wie wir schon am Anfang bemerkt haben, trägt deine Leelou diese Bezeichnung zu Unrecht und deshalb würde ich nicht empfehlen diese Schlussfolgerung zu ziehen. 

 

 

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Mir ist der Begriff auch etwas zu schwammig. Ich habe einige Hunde ausgebildet, die als "total ängstlich" beschrieben wurden. Meist war es nicht so dramatisch wie vorher erklärt. Allerdings habe ich auch wirklich panische Hunde gesehen/gearbeitet, die als Mensch wohl massiv Suizid gewesen wären. Natürlich ist Unsicherheit und Angst - egal in welcher Stärke - für das Individuum immer ein Problem und auch nicht schön. Ich regle aber meine Art des Umgangs danach, wie ich den Hund einstufe, nicht der Besitzer. Manchmal behandel ich den Hund nach dem Motto " stell dich nicht so an", manchmal als "rohes Ei" und meist individuell irgendwo dazwischen. Wirklich ängstliche Hunde brauchen natürlich ein gewisses Maß an Zuneigung und Hilfe, aber auch dennoch irgendwo eine gewisse Regel im Leben und eine konsequente Schulter zur Orientierung. Das kann man aber nicht in wenigen Worten erklären und nicht schreiben. Angst ist immer im Einzelfall zu beurteilen.

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Es spielt auch meiner Meinung nach eine Rolle, wie ich selber die Grenze des Zumutbaren sehe, sprich kann ich nachempfinden, welchen Stress der Hund gerade mit etwas hat und dann womöglich panisch wird? Kann ich es erst einmal als gegeben hinnehmen? Sehe ich da insgesamt Abstufungen?

 

Es ist ein Unterschied, ob ein Hund mit Panik reagiert.

Ist es aber vielleicht nur ein, "ist mir nicht so geheuer", kann da aber anders drauf reagieren.

Und manchmal stehe ich auch vor einem, "du musst das jetzt leider machen", also einer Situation, wo der Hund und der Mensch nicht dran vorbei kommen. Das ist dann wirklich doof, wird mich aber dann nicht zurückwerfen, wenn ich diese Situation souverän zu lösen versuche.

 

Und so wie Maico habe ich es selber bei zwei Hunden erlebt, dass ein vorhandener sozialer und sicherer Hund viel viel zeigen kann, um Ängste oder Unsicherheiten zu nehmen. Diese sicheren Hunde sind in der ersten Zeit des Eingewöhnens Gold wert. :)

 

 

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