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Hundeforum Der Hund
acerino

"Protestpinkeln" - Begriffsdefinition

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@Rosilein

Es geht nicht um meine Ansicht, sondern wie die Allgemeinheit Protestpinkeln/Trotzpinkeln auslegt/definiert. Ich er de stets auf die faktischen Definitionen hin, besser fast jeder Diskussion, aber da wird sonst gekontert: "So wie man es halt als Normalmensch benutzt!"

Finde ich gerade echt... witzig. Da gehe ich auf die Konnotation ein, die der Normalmensch immer wieder bei dem Thema zum Besten gibt... und schon mache "ich" mich angreifbar? 

 

Wenn da die Konnotation wie ich in etlichen Beispielen nicht negativ ist, dann weiß ich auch nicht.

 

Ich glaube nicht an Trotz oder Protest. Davon unberührt.

 

Abgesehen davon bin ich von sowas bisher verschont geblieben. Ich hätte es so auch noch nie mitbekommen. Meine Hunde müssen nicht "protestieren". Es fehlt Ihnen der Grund dazu. Wenn sie etwas nicht machen möchten, weigern sie sich einfach. Ansonsten ergeben sie sich manchmal einfach meinen Willen. Bitten hilft.

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Das mit dem Protest halte ich ja auch für abwegig, gerade in einem Fall wie bei Felix. Aber auch der hat einen Grund für sein Verhalten, den es zu finden gilt.

 

Ich glaube, dass Hunde in Situationen, wie meiner (steht auf Seite 2, glaub ich) wertfrei einfach etwas zum Ausdruck bringen. 

Ich denke nicht, dass Aga mit dem kurzen Pieseln in dem Augenblick protestiert hat, ich habe es ganz subjektiv so verstanden, dass er zeigen wollte, was er will. Er hatte auch kein "schlechtes Gewissen" dabei.

 

Aber wie gesagt: das war meine Interpretation, ich hab in dem Augenblick auch nicht geschimpft.

 

Es kann natürlich auch gut sein, dass ich da zuviel "Mensch" rein interpretiere, aber ich komm damit klar. ;) Ich will das auch nicht als allgemein gültige Erkenntnis darstellen, nur als meine Sichtweise.

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vor 5 Stunden schrieb kareki:

Meine Hunde müssen nicht "protestieren". Es fehlt Ihnen der Grund dazu. Wenn sie etwas nicht machen möchten, weigern sie sich einfach.

Bisher stimme ich ja in allen Punkten voll zu, aber hier wird es unrund in der Argumentation für mich -was nicht schlimm ist, man braucht ja nicht etliche Erklärungen für einen Sachverhalt.

Weigern ist eine Form von Protest und ob jemand protestieren muß, entscheidet inmeinen Augen dieser und kein anderer. In Form von Pinkeln sehe ich das bei Hunden nicht, wohl aber z.B. in Form von kurzer Lautäußerung als Unwillensbekundung. Z.B. Bellen als Aufforderung zum Weiterspielenwollen, obwohl der Mensch aufhören will. Oder auch mal Knurren in bedrängten Fällen und natürlich die ganzen körpersprachlichen Aeußerungen davor.

Man selber kann sowenigl wie möglich Anlaß zum Protest geben und das ist auch notwendig.

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vor 6 Stunden schrieb Freefalling:

Und deswegen passt dieser Ausdruck meiner Meinung nach nicht. Sie unterstellt dem Hund etwas, das er gar nicht leisten kann (zielgerichtetes unerwünschtes Verhalten mit zeitlicher Distanz und der Intention etwas ganz anderes zu bewirken) und schiebt ein großes Stück Verantwortung in seine Richtung. 

 

Wer hat eigentlich, hier in diesem Thema, eine Situation beschrieben auf die das fett markierte zutrifft und es Protestpinkeln genannt? 

 

Also, reden wir hier noch miteinander über die Inhalte, die hier geschrieben wurden? 

 

Mir ist nun klar, was du unter Protestpinkeln verstehst. 

In dem Thema sollte es darum gehen, ob man einem Hund jegliches Urinierverhalten als Protest (Ausdruck des Widerwillens, Unwohlsein etc) abspricht.

Dafür war es mir wichtig den Begriff Protestpinkeln etwas aufzubrechen, also zu verstehen, welche Inhalte subjektiv und objektiv betrachtet da für einzelne eine Rolle spielen.

 

 

Aber irgendwie... ich bin ein wenig enttäuscht.

Weil ich den Eindruck habe,  ich konnte mich nicht verständlich machen. 

Nagut. 

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@acerino Ich. Ich definiere Protest als ein Verhalten, das man so beschreiben kann wie du zitiert hast (fett gedruckt). Deshalb gibt es Protestpinkeln meiner Ansicht nach nicht bei Hunden. 

Kann man anders sehen. Aber ich bin damit extrem on-Topic mit Hinblick auf den Threadtitel.

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vor einer Stunde schrieb Freefalling:

 Aber ich bin damit extrem on-Topic mit Hinblick auf den Threadtitel.

 

mhm. ok.

Ich denke zwar, dass du bspw im SPIEGEL auch nicht nur die Überschriften liest und dann die Kommentarspalte nutzt, aber ich akzeptiere das nun einfach so und bin um eine Definition "reicher", auch wenn das für mich im Grunde nur der erste Schritt innerhalb dieser Diskussion sein sollte.

 

Danke für deine Meinungsäußerung.

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vor 5 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Bisher stimme ich ja in allen Punkten voll zu, aber hier wird es unrund in der Argumentation für mich -was nicht schlimm ist, man braucht ja nicht etliche Erklärungen für einen Sachverhalt.

Weigern ist eine Form von Protest und ob jemand protestieren muß, entscheidet inmeinen Augen dieser und kein anderer. In Form von Pinkeln sehe ich das bei Hunden nicht, wohl aber z.B. in Form von kurzer Lautäußerung als Unwillensbekundung. Z.B. Bellen als Aufforderung zum Weiterspielenwollen, obwohl der Mensch aufhören will. Oder auch mal Knurren in bedrängten Fällen und natürlich die ganzen körpersprachlichen Aeußerungen davor.

Man selber kann sowenigl wie möglich Anlaß zum Protest geben und das ist auch notwendig.

 

Weigern ist weigern und protestieren ist protestieren.

Zu trotzen ist trotzen.

 

Es ist mir egal, ob es unrund ist, für mich besteht ein Unterschied, ob der Hund meine Abweisung nicht ausführt (sich weigert) oder ob er dagegen, vielleicht sogar lautstark, protestiert.

 

Oder gar noch daraufhin pinkelt, was für mich ein Stressanzeiger ist.

 

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