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Hundeforum Der Hund
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HTS - Eure Meinung

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Was mich manchmal irritiert (sorry O Ton, hat auch nichts mit dir zu tun @Amaterasu) ist das manchmal hündisches Verhalten imitiert werden soll (oder gedacht wird der Hund würde das so interpretieren) und bei anderen Dingen nicht.

Beispiel: Welpe spielt/beißt zu heftig und man soll aufschreien/uitschen, oft mit der Erklärung das machen Welpen auch unter sich so. Man soll also praktich einen Welpen spielen (was ich schon absurd finde, wenn schon bin ich ein erwachsener Hund :rolleyes:). Gleichzeit wird dann aber gesagt, ein Hund versteht z.B. den Schnautzengriff nicht, denn der Mensch ist ja kein Hund/bzw die Hand.

 

Für mich ist ganz klar das ein Hund weiß dass ein Mensch ein Mensch ist. Gewisse Konzepte sind ihm aber vertraut (von seiner Hundeherkunft aus), z.B. das ein lauter Schrei Schmerz bedeuted etc. und das überträgt er.

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Gerade eben schrieb KleinEmma:

 

HTS ist einfach nicht hündisch - ihre Aussage. Deshalb meine Frage: Welche Hundeerziehungsmethode ist einfach hündisch? 

Das behaupte viele Hundephilosophien. 

Eigenartigerweise  jene, welche strafbasiert arbeiten, weil immer wieder als Rechtfertigung das angebliche Verhalten der Hunde untereinander herangezogen wird.

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Ich war nie auf einem Seminar, habe aber die Threads verfolgt (auch als Anita als "Karl" noch hier schrieb) und vor allem fast alle Lehrvideos aufmerksam angeschaut.

Einige Sachen, zB das Handeln schon bei langsam beginnendem Ansteigen des Erregungslevels- haben mir sogar geholfen (siehe der vorwärts denkende Hund) ...

 

Spätestens aber bei der unsäglichen Szene mit der PET- Flasche an den Autoboxen und dem dann ach so "ruhigen" Dackelrudel war mir klar, was da lief und was den Erfolg des Konzepts ausmachte: z.T. massive Einschüchterung und situative Hemmung als entspanntes Verhalten zu verkaufen... das hat was :D 

 

Sehr schön auch an den Hunden zu sehen, die mit angelegten Ohren hinter ihren Menschen herschleichen (entspannt, weil endlich ihrer Verantwortung entledigt)... ohne Worte.

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vor 20 Minuten schrieb KleinEmma:

 

HTS ist einfach nicht hündisch - ihre Aussage. Deshalb meine Frage: Welche Hundeerziehungsmethode ist einfach hündisch? 

Ich glaube sie meinte eher HTS erklärt ihre/seine Vorgehensweise damit, dass Hunde es ja auch so machen. Deshalb wäre es (besonders) hündisch und leichter verständlich für den Hund.Und das macht eben keinen Sinn. Dass die Methoden (dennoch) auf dem Lernverhalten basieren geht ja bei dem Verein so ein bisschen unter.

 

 

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Gerade eben schrieb Juline:

 

Einige Sachen, zB das Handeln schon bei langsam beginnendem Ansteigen des Erregungslevels- haben mir sogar geholfen (siehe der vorwärts denkende Hund) ...

 

Meines Erachtens ist das rechtzeitige Agieren das A und O in der Hundeerziehung.

Dazu ist es essentiell, die Körpersprache der Hunde lesen und verstehen zu lernen.

Man kann das dann in alle erdenklichen Richtungen nutzen:

Sowohl strafend, als auch belohnend. Jedem so, wie es ihm besser liegt.

Die Hunde können wir nicht fragen, ob sie lieber rechtzeitig für erwünschtes Verhalten belohnt werden - oder lieber in unerwünschtes Hineinlaufen gelassen werden, um über Strafe zu lernen, was Unerwünscht ist...

 

 

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vor 24 Minuten schrieb Duoungleich:

Finde ich auch sehr interessant, denn zB in dem öffentlich zur Verfügung stehenden Video mit dem Welpen ist genau davon die Rede: Von rot machen und es wird auch demonstriert.

Das muss ich mir tatsache mal anschauen. Mir erscheint es so, als wäre HTS früher extrem weichgespült gewesen, gerade um Kunden zu locken und denen erstmal nichts schlimmes zu zeigen. RS war damals auch noch überhaupt kein Thema.

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Gerade eben schrieb Duoungleich:

Meines Erachtens ist das rechtzeitige Agieren das A und O in der Hundeerziehung.

Dazu ist es essentiell, die Körpersprache der Hunde lesen und verstehen zu lernen.

Man kann das dann in alle erdenklichen Richtungen nutzen:

Sowohl strafend, als auch belohnend. Jedem so, wie es ihm besser liegt.

Die Hunde können wir nicht fragen, ob sie lieber rechtzeitig für erwünschtes Verhalten belohnt werden - oder lieber in unerwünschtes Hineinlaufen gelassen werden, um über Strafe zu lernen, was Unerwünscht ist...

 

 

 

Meinst du, auch nur ein Hund würde die zweite Möglichkeit bevorzugen?
Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen..

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vor 5 Minuten schrieb Duoungleich:

Meines Erachtens ist das rechtzeitige Agieren das A und O in der Hundeerziehung.

 

Ja klar, heute weiß ich das :)

Damals hat es mich angeregt, schon das kleinste Barthaarzucken meiner Hündin ernst zu nehmen, was ganz neue Dimensionen in der Erziehung eröffnete :D

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Gerade eben schrieb Juline:

 

Ja klar, heute weiß ich das :)

Damals hat es mich angeregt, schon das kleinste Barthaarzucken meiner Hündin ernst zu nehmen, was ganz neue Dimensionen in der Erziehung eröffnete :D

 

Find ich aber gut, dass du sowas positives für dich daraus ziehen konntest. :)

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Ich kenne HTS nur ansatzweise, hab mir aber durchaus ein paar Elemente daraus mitgenommen (Ampelsystem, Körpersprache). Komplett nach HTS arbeiten würde ich nicht, da wird mir der Hund mMn zu sehr eingeschränkt 

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