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Hundeforum Der Hund
Brynja

Vererbte Problematiken

Empfohlene Beiträge

Falls mir (oder jemand anderen) ein anderer Titel einfällt, nur zu :)

 

Worum es mir bei dem Thema geht:

 

Welche Erfahrungen habt ihr z.b. mit Hund-Hund, Hund-Mensch Problematiken gemacht, die sich teilweise durch eine ganze Linie ziehen? (Unabhängig vom Züchter)

 

Ein Beispiel:

 

Eine Hündin weist eine Hund-Hund Problematik auf. 
Guckt man sich die Linie dann mal genauer an, findet man durchweg ein ähnliches Bild in den Würfen.
Es sind nicht alle Würfe/Welpen betroffen, aber es taucht recht konstant immer wieder z.b. in der Mutter oder in Vaterlinie oder schlicht in der Verpaarung auf.

 

Bei Socke wissen wir mittlerweile, dass  Umweltunsicherheit immer wieder aufgetreten ist in der Verpaarung wie sie zwischen Mutter und Vater stattfand und vermutlich eher auf die Vaterlinie zurückzuführen ist.

 

Was ich nicht möchte ist, dass wir hier pro/kontra Zuchthunde, gute oder "schlechte" Züchter diskutieren.

 

Liebe Grüße

Chris

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Ich kenne aus der Pferdezucht eine ganze Reihe vererbter Anlagen, die - ja nachdem, wie sinnvoll damit umgegangen wurde - im weiteren Leben keine grosse Rolle mehr spielten. Oder eben schon im negativen Sinne.

 

Da ich in der Hundezucht nur die Vertreter aus einer Linie selbst kenne, kann ich Deine Frage nur "umgekehrt" beantworten:

Die Hunde aus der Zuchtlinie meiner Hündin sind unabhängig davon, wie/bei wem/ab welchem Alter sie aufwuchsen durchgehend problemfreie Hunde.

Das "problemfrei" ist kein tolles Wort und man kann es natürlich noch aufdröseln, wenn gewünscht. Ich halte es der Einfachheit halber so allgemein.

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Wie bei allen Problemen, ist es erstmal gut, daß man einen Hinweis hat. Dann kann man erzieherisch von Anfang an darauf einwirken. Oft hemmt Leute die Gewißheit "vererbt" und sie denken, man könne das nicht ändern, dabei geht doch noch, wenn auch bestimmt nicht alles, so doch einiges.

Gerade auf Umweltunsicherheit läßt sich mit Sozialisierung und Auslastung (für nervliche Stabilität) recht gut einwirken.

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@Fangmich

Ja, aus der Pferdezucht kenne ich das auch :D

 

Ich denke, ich weiß schon was du meinst mit "problemfrei". Natürlich kannst du das gerne noch ausführen, wenn du magst, also für andere.

 

@gebemeinensenfdazu

 

Ja, so ähnlich sehe ich das auch. Natürlich kann man sehr viel bewirken mit Erziehung, Ruhe und passender, bedürfnisorientierter (wird das so geschrieben? Irgendwie hängt mein Hirn gerade) Auslastung, aber manchmal auch nur bis zu einem gewissen Punkt und nur selten darüber hinaus. 
Gerade im Bereich der Hund-Hund, Hund-Mensch Problematiken finde ich es auffällig.
Natürlich ist es ein sensibles Thema, wenn man das mal bei Hundehaltern und/oder auch sogar Züchtern anspricht. Da braucht es dann schon ein wenig Fingerspitzengefühl für alle Seiten und viel Rückenstärkung, dass man dennoch was machen kann.

 

lg

Chris
 

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So wie phänotypische Merkmale vererben sich natürlich auch Wesensmerkmale. Allerdings sind diese durch Aufzucht und Lebenserfahrung in bestimmten Rahmen beeinflussbar. Wobei ererbt und angeboren nicht zwingend das Gleiche sein muss.

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@gebemeinensenfdazu und @Gerhard

 

Sind euch selbst auch solche Fälle bekannt und wenn ja, wie seid ihr darauf gestoßen?

Nur, damit es nicht untergeht, denn ich finde das Thema an sich wahnsinnig interessant.

 

lg

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Die Urggoßmutter meiner Hündin war teilweise sehr zickig. Auch neigte sie zu Eifersucht. Der Nachwuchs von ihr hat das auch teilweise geeerbt (meine Hündin nicht). Ich sehe aber immer wieder Parallelen im Verhalten mit Verwandten. Das ist das Gute wenn man  die Eltern, Großeltern mütterl., Eltern der Oma mütterl., Väterli. Mutter und Oma des Vaters kennt ("life") also Großmutter und Urgroßmutter. Sowie zahlreiche Halbgeschwister , Tanten/inkrls etc kennt. Ein nicht unerheblicher Anteil des Verhaltens ist ererbt. Oder zumindest die Tendenzen. 

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Hier kann ich das natürlich nicht definitiv sagen, dafür ist sie zu jung, und es ist bestimmt auch kein Problem, nur rasseuntypisch. Eigentlich war das sogar mit ein Entscheidungskriterium - rassetypisch wäre Distanziertheit /Reserviertheit. Sie ist zwar aufgeregt und meldet alles, aber mehr aus begeisterter Erwartung heraus- sehr interessiert und aufgeschlossen, wie die Mutter eben. Ich bin da bisher recht froh darüber.

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Freut mich voll, dass man sich hier beteiligt, danke schon einmal dafür. :)

 

Lexx, ja, das ist wirklich ein großer Vorteil, wenn man live die Verwandtschaft erlebt. Falls du richtig Lust dazu hast, kannst du dir ja selbst mal aufschreiben in welchen Bereichen/Verhaltensweisen es dir besonders auffällt. (Na gut oder uns aufschreiben? :D) Weiterführend, wie es sich in anderen Würfen weiterentwickelt hat.

 

@gebemeinensenfdazu

Bist du manchmal auf Züchter/Welpentreff und hast du da vielleicht Vergleiche zu den Geschwistern usw.?

 

Lg

Chris

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Fermündlicher Austausch... sie haben vermutlich unterschiedlich geerbt, aber so richtig bewerten und vergleichen läßt sich das nicht ganz, wenn z.B. ein Hund eher abgeschieden ohne viel Kontakt aufwächst, oder der andere nur durch den Ersthund diesbezüglich geprägt wird. Und dann sind da noch die Erziehungsansätze, die sind da natürlich maßgeblich.

Wenn jemand einen reservierten Hund will, kriegt er das leider auch mit diversen Mitteln.

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