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Hundeforum Der Hund
Brynja

Vererbte Problematiken

Empfohlene Beiträge

Klar, warum nicht.

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Arvids Geschwister bzw Halbgeschwister sind alle freundlich und Wesensfest.

Sie sind im Sport,Sozialhunde,Rettungshunde.

 

Da sie verschiedene Väter haben, kommen die positiven Eigenschaften wohl wie so oft ,von der Mutter :P

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Von der kriegen sie ja auch die mtDNA mit. Also ist immer ein bißchen mehr Mutter da als Vater.

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Hallo,

 

ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten, dass die Mutterhündin meines Australian Shepherds eine sehr nervöse Hündin war, die sehr gestresst reagiert hat, wenn sie

mal in die Stadt zu einem Spaziergang mitgehen sollte. Richtig gemerkt habe ich das allerdings erst viel später bei einem Besuch der Züchter. Als ich die Hündin mit dem Wurf kennengelernt habe, wurde darüber uns über diese Unsicherheit nichts berichtet sonst hätte ich mich wahrscheinlich nicht für diesen Welpen entschieden. Aus dem Wurf habe ich nur Kontakt zu 1 Hündin und einem Rüden. Die Hündin ist wohl sehr familientauglich und geht überall hin mit.

Bei meinem Rüden ist es trotz regelmässiger Übungsspaziergänge in der Stadt noch immer so, dass ihn das so sehr stresst, dass ich ihn da gar nicht mehr mitnehme (wir wohnen ländlich) und bei dem anderen Rüden ist es genauso, dass die Besitzer inzwischen lieber auf dem Land mit ihm laufen als dass sie ihn mit in die Stadt nehmen, weil er da nur panisch reagiert. Sie mußte z. B. die Begleithundeprüfung abbrechen, weil der Hund sich partout nicht vom Prüfer den Chip ablesen lassen wollte. Das hätte man wohl vorher üben sollen, damit es nicht zum Problem wird. (Nachlässigkeit der Hundetrainerin)

Ob das nun eine ererbte Unsicherheit ist oder ob es daran liegt, dass wir irgendwann aufgegeben haben weil wir dem Hund den Stress nicht mehr antun wollten, kann ich so nicht hundertprozentig einschätzen.

 

Cony

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  Ich denke mal eine Mischung aus beidem. Wenn ich die Geschichte mit der epigenetik richtig verstanden habe, dann kann man vererbte Verhaltensweisen rückgängig machen, auch soweit, dass sie sich nicht an die nächste Generation weitergeben. Sicherlich nicht alles, gewisse Defizite werden vermutlich nicht reversibel sein. Eben eine Frage der Rezeptoren, und wieweit sie sich "korrigieren" lassen. 

 Dass muttertiere mehr Einfluss auf die Welpen haben ist ja aber eigentlich schon lange bekannt. Oder vielleicht ging diese Weisheit irgendwann mal etwas unter, keine Ahnung. Aber  als wir vor.X Jahren nach unserem ersten Hund.schauten, las man ständig man solle auf die emotionale Stabilität de Mutter achten, ebenso auf aggressives verhalten.

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Hallöchen!

Freut mich sehr, dass sich hier noch ein wenig sammelt.

Im Zuge des Threads möchte ich nur noch einmal darauf hinweisen, dass es prima wäre, wenn es hier vor allem um Erfahrungsberichte geht und wir Hintergründe der Genetik etc. dann in einen anderen Thread verlegen, auch mit den Links.
Sobald ich nachher mehr Zeit habe, lege ich den auch gerne dafür an.

Macht weiter so!

 

Liebe Grüße

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vor 23 Stunden schrieb Brynja:

 

Im Zuge des Threads möchte ich nur noch einmal darauf hinweisen, dass es prima wäre, wenn es hier vor allem um Erfahrungsberichte geht und wir Hintergründe der Genetik etc. dann in einen anderen Thread verlegen, auch mit den Links.

 

Verstehe ich das richtig: Du möchtest also nur Erfahrungen - die Erklärungen die dahinter stehen sind dir hier in diesem thema nicht wichtig? Nur damit ich das richtig verstehe - denn Erfahrungen kann ich leider nicht bieten und müsste daher dann im anderen Thema bleiben, bzw kann hier nur lesen. ist auch total ok - wie gesagt, nur zur Deutlichkeit.

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Genau, Lemmy.

 

In dem Thread hier geht es mir vor allem um Erfahrungsberichte, darum habe ich nun auch endlich noch den Austobethread angelegt. Für mich persönlich ist es so etwas übersichtlicher und es wäre ja schade, wenn Links und Informationen untergehen.

 

Freue mich aber dennoch, wenn du auch hier weiter mitliest oder dich dann "drüben" mit austobst.

 

Liebe Grüße

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Ah richtig, den  Thread gab es ja auch noch.... also mein Hund war da wenige Monate alt- mittlerweile ist sie rassetypisch schon grundsätzlich reserviert, erkennt aber echte Einladungen an. Territorial verlangt sie konsequent nach meinem Urteil über den Eindringling, draußen fängt sie schonmal an zu Fiddlen wenn jemand eindeutige Einladungen macht und dabei etwas potentiell Interessantes oder Leckeres hat. Aber auch da mag sie mein Urteil haben, zeigt an oder bei Verkettung mieser Umstände verbellt sie halt bis ich das aufkläre.

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Unsere erste Kuvaszhündin zeige im Alter von ca. 4 Monaten ziemlich plötzlich eine starke Futteraggression. Das ging vom knurren bis dahin, dass sie mir ihre Milchzähnchen ohne große Vorzeichen in den Arm hieb :blink:.

Mit sehr viel üben konnten ich das Verhalten soweit in den Griff bekommen, dass ich sie vom Objekt der Begierde abrufen konnte. Aber sie zeigte das gleiche Verhalten auch bei ihren Lieblingsplätzen, da sollte man auch nicht zu nahe kommen. Also, wenn sie im Weg lag nicht einfach hingehen, sondern erst abrufen … :blush:

 

Als wir uns mit dem Züchter über das Problem austauschten erzählte er uns, dass ihre Mutter das gleiche Problem hatte und sogar einen Welpen bei  Füttern schwer verletzte.

Hätten wir das im Vorfeld gewusst, hätten wir es uns bestimmt zweimal überlegt von diesem Züchter einen Hund zu nehmen :angry:

Diese Hündin wäre in einem Haushalt mit Kindern nicht tragbar gewesen, da sie in der Familie zwar eine sehr liebe Hündin war, aber im Bezug auf ihre Ressourcen nie zu 100 % zuverlässig reagierte.

 

Dieses Verhalten kann man auch nicht an der Rasse festmachen, da die nachfolgenden Kuvaszrüden in dieser Richtung keinerlei Aggressionen zeigten und zeigen.

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