Jump to content

Schön, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast !

Erstelle in 30 Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich einfach mit Deinem Facebook oder Google account ein.

➡️  Hier geht's ruck zuck weiter

Hundeforum Der Hund
Amaterasu

Zucht von Klein(st)hunden

Empfohlene Beiträge

Mit Menschen knurrt sie eigentlich weniger, aber ja, so in etwa - nur halt dass es beim Zergeln ja schon irgendwie "normal" ist, dass die Hunde da knurren/spielknurren. Lemmy hatte das auch.

Sie knurrt aber auch so, wenn sie rennt oder "Attacken" andeutet... Hm, schwer zu zeigen, hab leider auch kein Video davon.
Höchstens das hier, aber das ist ja auch wieder zergeln.

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Ich hab kein Spielvideo mit Hunden, er macht das auch ohne Zergel. :)

 

Außer ihm kenne ich nur noch einen Hund, der das macht: sein Mischlingsfreund aus Ungarn.

Akuma ist aber "Deutscher". 

 

Mit mir knurrt er nicht so doll, aber macht andere Geräusche, mal sehen, ob ich an ein Video denke...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Unser Labrackel knurrt wie ein Weltmeister beim zergeln und das oft ziemlich "bedrohlich" für Aussenstehende. Mit anderen Hunden spielt sie nicht, daher gibt es da keine Konflikte.

Sie kommt hier vom Bauernhof, also kein Import (Eltern auch nicht).

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Kleine Anekdote, von vor 18 Jahren, als mein erster Hund Marco (jaaa, daher auch mein Nick ;) ) um die 10 Monate alt war:

 

Zufällig vorbeikommende Passanten sprachen eine Bekannte und mich völlig entsetzt an, ob wir die beiden Hunde nicht mal trennen wollten - das wäre ja echt gefährlich, und wieso wir da so seelenruhig stehen und plauschen würden ...???? 

 

Kurzkommentar von uns: "Die spielen immer so, das hört sich nur gefährlich an :D "

 

Die Passanten zogen kopfschüttelnd weiter.

 

Die Erklärung dazu: Wir hatten kurz nach unserem Umzug diese Halterin mit ihrem amerikanischen Collie (ein Riesenkerl übrigens, ganz anders als die doch eher wenig kompakten Collies die ich bis dahin kannte) kennengelernt, der 2 oder 3 Monate älter war als mein Marco.

 

Diese beiden Jungspunde hatten sich "gesucht und gefunden" - sehr körperbetontes Spiel fanden sie Beide gleichermaßen geil, und als sie feststellten, dass sie da die gleichen Vorstellungen haben, haben sie diese Seite ihrer Bedürfnisse voll miteinander ausgelebt. 

 

Die Beiden haben sich echt "gekugelt"; Mal der Eine unten, mal der Andere.

 

Der Collie hatte die Eigenart, dabei zu Grollen und zu Knurren, sehr tief und laut und intensiv. Für Andere hörte sich das wirklich äußerst bedrohlich an - war es aber nicht :)

 

Keiner von Beiden hatte jemals auch nur einen Kratzer davongetragen, sie waren nur äußerst verwuschelt nach solchen Interaktionen, vor Allem im Kragenbereich (Beide hatten dort sehr viel Fell, weshalb das sehr gut zu sehen war).

 

Mit anderen Hunden wurde niemals so exzessiv gespielt - aber sie haben nie ausschließlich so miteinander interagiert, sondern sind bei gemeinsamen Spaziergängen auch viel gemeinsam anderen wichtigen Dingen nachgegangen - Markieren z. B. :D

 

Als erwachsene Hunde haben sie nie wieder so miteinander gespielt, aber sie waren sich immer freundlich und respektvoll gesonnen.

 

Bei mir hat genau dieser Hund den Grundstein dafür gelegt, Knurren nie einzeln als etwas Bedrohliches und damit Unerwünschtes zu betrachten, sondern im gesamten Kontext als Mitteilung zu verstehen - und mich nicht etwa "nur" durch scheinbare Bedrohlichkeit beeindrucken zu lassen.

 

Am 22.4.2018 um 18:22 schrieb Juline:

Vielleicht reden wir wirklich ein wenig aneinander vorbei.

Okay, dann mal dies hier, um dem sog. "Sozialverhalten" unserer Hunde mal auf den Zahn zu fühlen:

 

 

Erste Frage, haben Haushunde denn untereinander eine Gemeinschaft /Gesellschaft? Auch solche, die sich gar nicht kennen (denn es geht ja hier vor allem um Verhalten Fremdhunden gegenüber)? Eine Tierart, die sich genetisch bedingt eher einer völlig fremden Art (Mensch) anschließt als seinen Artgenossen?

 

Frage zwei, gibt es in dieser -jetzt mal hypothetisch vorhandenen- Gemeinschaft feste Regeln? Wer bringt die unserem Hund bei? Oder sind die genetisch verankert? Gelten die weltweit, praktisch universell für alle Hunde, egal welcher Rasse und Herkunft? Oder anders gefragt, sind die weltweit allen Hunden bekannt? Dem Berliner Sofa-Chi genauso wie dem Kaukasischen Owtscharka?

 

Meine Meinung: nein, gibt es nicht, aber ich bin auf deine Antwort gespannt :)

 

Hier bin ich noch eine Antwort schuldig :)

 

Der Gedanke einer "Hundegesellschaft" mutet mich etwas seltsam an - der soziale Gesellschaftsbegriff existiert nur in der Menschenwelt und lässt sich auf keine andere Tierart übertragen.

Ich meine, genau hier liegt auch oft der Fehler in der Grundeinstellung Hunden gegenüber - Hund haben sich gesellschaftskonform zu verhalten, wobei die menschlichen Gesellschaftsregeln als Maßstab genommen werden, ohne die artspezifischen Unterschiede zu berücksichtigen.

 

Dabei werden diese gesellschaftskonformen Vorstellungen für Hunde deutlich strenger ausgelegt, als Menschen es für ihre Mitmenschen tun würden.

 

Wo Menschen menschliche Wortgefechte als völlig normal ansehen, diese teilweise sehr interessiert beobachten oder als sehr interessant empfinden, wird eine mit Knurren begleitete "Konversation" unter Hunden als bedrohlich und damit unerwünscht betrachtet und bewertet ... und unterbunden.

 

Ich finde es z. B. immer ganz furchtbar, wenn einem Hundehalter die völlig normale Reaktion seiner Hündin peinlich ist, oder er/sie diese sogar unterbindet - nur weil sie einem Rüden klar und deutlich gesagt hat: "Ey - MEIN Hintern gehört MIR, und ICH bestimme, wer daran schnuppern darf!"

 

Dass bestimmte Verhaltensweisen, die sich oftmals sogar erst durch menschliche Beeinflussung entwickelt haben, dann die menschliche Bewertung "asozial" erhalten, empfinde ich oft als ungerecht - dem Hund gegenüber.

 

Soziales Verhalten wird zum allergrößten Teil durch Erfahrungen entwickelt und geprägt - und erfahrungsbasiert gezeigt.

Am 22.4.2018 um 18:29 schrieb Juline:
Zitat

 

Am ‎20‎.‎04‎.‎2018 um 21:18 schrieb marcolino:

Sozialverhalten ist eine Komponente, die zum Überleben einer Art beiträgt.

 

Zitat


  Am 22.4.2018 um 11:05 schrieb marcolino:

Fazit: Aus meiner Sicht - der obige Definition zugrunde liegt - ist Tschuli kein asozial handelnder Hund. 

 

 

 

 

Das widerspricht sich.

Tschulis Verhalten würde, wenn ich sie ließe, ruckzuck zum Aussterben der Art beitragen :D

 

 

Wenn ich mich richtig erinnere, kam Tschuli ja als Hund mit Vorerfahrungen zu dir, und du hast sehr viel Zeit und Mühe investiert, um diesen Erfahrungen weitere Erfahrungen hinzuzufügen, die es dir heute ermöglichen, mit Tschuli durch die Menschenwelt zu gehen ohne dass sie jederzeit im Sinn hat, zum Aussterben der Art beizutragen.

 

Sie als asozial zu bezeichnen, berücksichtigt mMn absolut nicht, ob dieser Hund überhaupt jemals die WAHL hatte, andere Verhaltensweisen zeigen zu können.

 

Hunde haben kein menschliches Sozialverständnis - aber sehr wohl die Fähigkeit, sehr differenziertes Sozialverhalten entwickeln zu können.

 

Es liegt in der Verantwortung des jeweiligen Menschen, dies dem Hund auch zu ermöglichen.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 9 Stunden schrieb marcolino:

Ich meine, genau hier liegt auch oft der Fehler in der Grundeinstellung Hunden gegenüber - Hund haben sich gesellschaftskonform zu verhalten, wobei die menschlichen Gesellschaftsregeln als Maßstab genommen werden, ohne die artspezifischen Unterschiede zu berücksichtigen.

 

Damit gebe ich dir recht!

 

Ich glaube, ich habe nur eine etwas andere Auffassung von hündischem "Sozialverhalten". Es umfasst für mich jegliche Interaktion, ob freundlich, liebevoll oder konkurrierend, abweisend, sogar kämpfend. Ich glaube nicht, dass es in der Hundewelt -vergleichbar mit nicht domestizierten Arten- feste, allseits bekannte "Regeln" für den Umgang gibt, dazu sind Hunde a) zu verschieden in ihren (Verhaltens-) Anlagen und b) zu sehr am Menschen orientiert.

Es gibt lediglich die Körpersprache mit zugeordneter Bedeutung, die man wohl als halbwegs universell bezeichnen kann, was aber auch durch die Verschiedenartigkeit (Owtscharka trifft Chihuahua), mangelnde Ausdrucksmöglichkeit (zuviel Fell, keine Rute,....) und diverse Deformationen der Körper schwierig sein kann.

 

"Der Hund hat ein miserables Sozialverhalten" würde ich nur über einen Hund sagen, der sein Gegenüber nicht lesen kann und zu keiner adäquaten Aktion / Reaktion fähig ist im Umgang mit Artgenossen.

 

Tschuli zB hat ein super Sozialverhalten, sie liest genau und zeigt sehr deutlich, was in ihr vorgeht, dass sie abweisend, unfreundlich und knotterig ist, wird von Menschen als asozial bezeichnet. Womit wir wieder bei deiner Aussage wären, Sozialverhalten diene der Erhaltung der Art. Bei Tschuli eben nicht, noch nicht mal, wenn sie läufig ist :D und doch ist es Sozialverhalten.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Kurze Zwischenfrage: Wäre es nicht sinnvoll, diese Ausführungen zum Thema "was ist Sozialverhalten" und "Spielknurren & Co" unter eine Überschrift zu packen, wo auch Leute sie finden die sich nicht unbedingt für dich Zucht von Klein(st)hunden interessieren? ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb Juline:

 

Ich glaube, ich habe nur eine etwas andere Auffassung von hündischem "Sozialverhalten". Es umfasst für mich jegliche Interaktion, ob freundlich, liebevoll oder konkurrierend, abweisend, sogar kämpfend. Ich glaube nicht, dass es in der Hundewelt -vergleichbar mit nicht domestizierten Arten- feste, allseits bekannte "Regeln" für den Umgang gibt, dazu sind Hunde a) zu verschieden in ihren (Verhaltens-) Anlagen und b) zu sehr am Menschen orientiert.

 

Genau DAS versuche ich die ganze Zeit zu erklären - bin ich da so unverständlich rübergekommen?

 

Genau deshalb ist Tschuli aus meiner Sicht auch kein asozialer Hund.

 

Edit: Ich würde auch gerne das Thema Sozialverhalten auskoppeln :)

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ist nicht ausgekoppelt worden?

 

Jedenfalls konnte ich Akumas Knurrerei beim Spielversuch aufnehmen, schade, dass Yoma nicht wollte:

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Oha, das klingt ja echt bedrohlich - wenn nicht dieser "Kiekser" hinterher käme, hätte man echt Sorge dass er ihn gleich frisst :D

 

Ja, so in etwa klingt das bei Scully auch :) Ich nehm es mal auf, wenn meine Kamera wieder funktioniert

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.