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Hunde abwehren

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Ich hatte ja auch geschrieben, dass meine Jungs biestig werden würden, wenn sie ein Ziel haben (in dem Fall eben die läufige Hündin)  und jemand würde sie am Halsband greifen.

 

Wahrscheinlich kommt mir das aus genau diesem Grund gar nicht in den Sinn, bei fremden Hunden.

 

Ich seh meine Jungs trotzdem nicht als laufende Erziehungsdefizite :)

 

Sie würden beide vorher warnen, durch Knurren.

Zumindest Sammy würde aber auch als letzte Lösung nicht zubeißen.

Benny, der in seinem früheren Leben durchaus gelernt hat, dass der Einsatz der Zähne ihn vor Übergriffen schützt, würde diese Maßnahme aber sicherlich in Erwägung ziehen.

 

Sammy würde im Moment des Festhaltens nur weg wollen.

Er hasst es, wenn andere ihn halten.

Selbst, wenn das sehr gut bekannte Menschen sind.

 

Weil ich ja aber weiß, wie die beiden ticken, kommt es eben gar nicht erst dazu, dass andere Menschen sie greifen wollen :)

 

Nachvollziehen kann ich schon, dass man das als Lösung in Betracht zieht. Gerade, wenn die eigene Hündin willig ist :D

Aber wie gesagt: dadurch, dass zwei meiner Hunde eben so sind, wie sie sind, habe ich das vielleicht eher vor Augen, wie andere Hunde reagieren könnten?

 

Keine Ahnung *g*

 

 

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Ja, das spielt sicherlich eine Rolle. Deshalb fände ich es wünschenswert, wären mehr so. Als Sprachrohr für alle Hunde.

 

Wenn Katzen beißen oder kratzen, ist das normal... weil es Katzen sind.

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Ja, ich glaube auch, dass ziemlich wenig Menschen auf den Gedanken kommen, eine wildfremde Katze einzufangen :D

 

Ich selber auch nicht, btw :ph34r:

 

Trotzdem find ich das schon legitim und gerechtfertigt, wenn man seine Hündin so am Deckakt hindert. Also indem man den Rüden runter nimmt.

Ich wollte bloß drauf hinweisen, dass das wirklich in die Hose gehen kann.

 

Je nachdem, wie entschlossen der Rüde ist, seine Genetik weiter zu geben halt.

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Ich würde vor allem zuerst erst auf meinen Hund einwirken. 

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vor 2 Stunden schrieb Lexx:

Ich finde dass ein normal sozialisierter Hund der Vertrauen zu Menschen hat einen ganz normalen Griff ins Halsband "dulden" muss  und nicht direkt mit Angriff reagieren sollte. Sorry wenn man das gut findet... kann ich nichts mehr zu sagen. Ist für mich ein Erziehungsdefizit. 

 

Woher weiß ich aber,  dass dieser Hund, den ich da anpacken will, ein normal sozialisierter Hund mit "Vertrauen zum Menschen" ist? Ich habe meinen Großen mit diversen Erziehungsdefiziten bekommen und anfangs ließ der sich noch nicht mal mit der Hand am Geschirr packen. Sobald ein Meter Leine dazwischen war, war die Sache deutlich entspannter.

 

vor 11 Stunden schrieb Noena:

 

Ergänzend zu diesem sehr guten Beitrag möchte ich nochmal anmerken, das der Hundehalter des "Oh wie schön wehrhaften Rüden" seine Gefährdungshaftung nicht vergessen sollte! Das kann nicht nur Schmerzensgeld-/Schadenersatzansprüche nach sich ziehen, sondern auch dazu führen, das der wehrhafte Hund als gefährlich eingestuft wird, mit entsprechenden Konsequenzen für den Hund!

 

 

genau davor fürchte ich mich! Mein Knabe ist eindeutig viel duldsamer geworden, aber wohl ist mir nie, wenn andere ihn mit Aus! und Nein! bedrohen oder gar in's Halsband griffen, was zum Glück noch nie vorgekommen ist.

 

Und doch habe ich das selber mal gemacht: Feldweg, meine Beiden im Freilauf, zwei große schwarze Hunde, die wir schon ein paar Mal zuvor getroffen hatten, kommen entgegen. Meine zu mir gerufen, Herrchen der beiden anderen leint an. In Rufweite frage ich, ob wir laufen lassen wollen, die kennen sich ja und haben keine Probleme. Er ruft zurück, "ja" und leint ab, ich gebe die Meinen frei. Fröhliches Herumtollen und plötzlich ruft der Mann nach seinem um Faja herumhüpfenden Hund und zu mir: "Ich habe ganz vergessen, dass der ja verletzt ist, der darf nicht spielen!". Sein Hund reagiert aber null auf Herrchens rufen. Meine hingegen kommen zu mir und setzen sich. Seiner hüpft aber weiter um meine herum und läßt nicht ab, was insbesondere Faja dazu bringt, auch immer wieder aufzuspringen. Schließlich wird es mir zu blöde, ich kriege den Hund am Halsband zu fassen, dreh mich nochmal zu meinen um - Sitz - und führe ihn daran zu seinem Besitzer. Der sagt "danke". Als ich den Hund am Halsband anfasste, spürte ich sofort, wie unwohl dem war und obwohl es nur vier, fünf Meter waren, die ich ihn - ohne Gegenwehr seinerseits - führte, gelobte ich innerlich: das nächste Mal nimmst du die Leine!

 

Das bisher einzige Mal, dass Faja von einem verliebten Rüden bedrängt wurde, lief so ab, dass sie Schutz bei mir suchte - noch war sie nicht in der Standhitze - und ich konnte den Rüden sehr ruhig einfach nur zurück zum rufenden Herrchen schicken. Ansonsten hatte ich einfach das Glück, dass mein Ausweichen in die Einsamkeit genügte. Aber was würde ich wohl tun, käme ein aufdringlicher Rüde des Weges und Faja wäre nur allzu bereit? Ich würde es vermutlich mit Abdrängen versuchen. Nicht mit den Händen rumfummeln - das habe ich einfach von Garry gelernt: Hände weg! Dazwischendrängen mit den Beinen, versuchen, meine Hündin ins Sitz zu befördern und wenn nix hilft außer Einfangen und Abgeben, dann Leine dran, nicht am Halsband direkt ziehen.

 

Soweit die Theorie. Sollte ich - Faja müsste demnächst läufig werden - tatsächlich in die Situation kommen, werde ich sehen, wie ich dann tatsächlich (re)agiere und ob und wie das dann funktioniert. ;)

 

 

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vor 7 Stunden schrieb Noena:

@Amaterasu falls dein Beitrag auf meinen bezogen war,

 

Nein. :)

 

Marcolino:

@Amaterasu Meinen Eindruck, mit dem ich hier auch nicht alleine stehe, als Unterstellungen zu bezeichnen, ist äußerst stimmungsanheizend. Sie entbehrt außerdem jeglicher Grundlage, wie du selber nachlesen kannst.

 

Das ist das zweite Mal in diesem Thema, dass du die Stimmung anheizt. Überlege dir bitte, wie du dich zielführend hinsichtlich der Thematik hier einbringen kannst.

 

Hm, das ist so nicht korrekt. Drei mal habe ich versucht, schlichtend dazwischen zu gehen. Beim ersten Mal wurde darauf rumgeritten und mir dann ein Problem angedichtet, beim zweiten Mal schrieb ich, dass man vorher nachfragen könne, bevor man Schadenfreude unterstellt (nur weil mehrere etwas so empfinden, muss es nicht richtig sein btw) und das dritte Mal, dass man karekis Erklärung akzeptieren kann, bevor man nun davon schreibt, was einem Hund alles passieren kann, wenn der Menschen zusammenbeißt. Denn letzteres war weder von kareki gemeint noch gewünscht, also OT und nicht sachlich.

Ich lasse mir da nicht unterstellen, ich würde Stimmung aufheizen, nur weil meine Meinung nicht geteilt wird. 

Und damit bin ich raus. :)

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@kareki das katzen beißen und kratzen ist eben NICHT normal. Sondern die traurige auswirkung von mangeldem wissen der menschen. Über jahrzehnte wurden katzen zu früh von der mutter getrennt unt in einzelhaft gesteckt. Das es auch bei katzen eine erlernte (!) Beißhemmung gibt ist vielen unbekannt, genauso wie dass sie eine sozialisierungsphase haben. Meine katzen beißen und kratzen zb nicht. Nochmal: ich meine nicht hunde mit schlechten erfahrungen, schlecht aufgewachsen, aus dem ausland, aus dem tierheim. Und auch keine "konstruierten" situationen wie irgrndwelche situationen wo der hund hoch erregt ist.Sondern normal und liebevoll aufgezogene hunde. In normalen alltagssituationen sollte sich ein hund auch von fremden händeln lassen und auch in gewissem maße anfassen lassen. Das gehört für mich zum "grundprogramm" dazu und kann man trainieren. Nicht umsonst wird auf ausstellungen der chip geprüft, körungen ein wesenstest gemacht, zähne geguckt etc. Toll zu finden wenn der hund da solche schwierigkeiten hat.. nee verstehe ich nicht.

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Bei Übergriffen, nicht einfach so.

 

Nee, das ist für mich absolut nicht normal.

Und selbst wenn: Ich sprach auch hier von Überhruffen und nicht antrainiertem Körpermanipulationen. Selbst Yoma lässt sich nicht anfassen, würde aber nie beißen.

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vor 22 Stunden schrieb Lexx:

Ich finde dass ein normal sozialisierter Hund der Vertrauen zu Menschen hat einen ganz normalen Griff ins Halsband "dulden" muss  und nicht direkt mit Angriff reagieren sollte. Sorry wenn man das gut findet... kann ich nichts mehr zu sagen. Ist für mich ein Erziehungsdefizit. Meine Hunde müssen sich auch nicht von jedem betatschen lassen und dûrfen dass auch zeigen.

 

Ich finde das absolut 100 Prozent richtig.

Einer meiner übernommenen Problemhunde, kam genau mit diesem Problem zu mir. Halsband berühren bedeutete: ANGRIFF.

 

Diesen Hund kann heute jeder am Halsband anfassen (wenn er denn mal eins trägt).

Dennoch ist er immer noch wehrhaft. Meine Aufgabe sehe ich auch darin, dass es gar nicht dazum kommen sollte. Aber ich habe soviel kuriose Situationen gehabt, als es noch diese Aggression hatte, dass ich meinen Hunden immer beibringe, sich am Halsband führen zu lassen. Ist ja auch nicht schlimm, wie ich finde.

Meine Hunde sind aber auch Familienhunde und keine wilden "was weiss ich-die man nicht anfassen darf"...

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Am 24.2.2017 um 18:56 schrieb kareki:

Ich habe noch nie erlebt, dass Hunde so schnell decken. Ich hab's nur bei den Upswürfen vom Hörensagen mitbekommen.

 

 

Das kann in weniger als einer Sekunde passieren. Die vielen vielen Missvberständisse in der Kommunikation mit dir (der schriftlichen zumindest und wie ich das erlebe) resultiert daraus, dass du permanent vermittelst, dass das was du kennst, weisst und erlebst, genau das ist was richtig ist. Und andere Wahrheiten "runtermachst". Vielleicht nicht mal mit Absicht, das kann ich nicht beurteilen.

 

Erleben, wissen oder kennen andere Schreiber andere Dinge, dann kommen deine Beiträge dazu oft arogant und besserwisserisch rüber.

Lass dir jetzt einfach mal gesagt sein, dass dein Wissen (jedenfalls, dass was du hier schreibst) zu Deckackten und läufigen Hunden mager ist. 

 

Und ja, es ging darum andere Hunde abzuwehren.

Das einfachste bei einem nur triebgesteuerten Rüden ist es, den am halsband oder Geschirr anzuleinen und an den nächsten Baum zu binden.

 

Ist die Hündin noch in der nicht deckbereiten Phase, ist das einfacher, als wenn die Hündin selbst sich unbedingt paaren möchte.

Ein erfahrener Deckrüde macht das dann ganz zackig....innerhalb einer Sekunde. Auch wenn du das noch nicht mit eigenen Augen gesehen hast ;) und auch wenn du Hunde hälst die "sowas" niemals tun würden.  :) 

 

 

 

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