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Hundeforum Der Hund
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Hunde abwehren

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So ganz spontan, weil mir jetzt auch das Bild im Kopf schwebt, die Hilfe könnte jetzt so aussehen, dass du ganz vehement gegen Rüde und Mensch vorgehst... (was jetzt nur MEIN Kopfkino ist, das ich erwähnen möchte ;) )

 

Ich würde erst mal ganz beiläufig vorgehen, möglichst relaxt. Gar nicht groß zu Schützen versuchen, sondern einfach mit meinem Hund weggehen, mit der Intention: Der/die ist nix für uns, komm, wir gehen einfach weg - um die nächste Ecke wartet bestimmt ein Hund, der sich uns gegenüber so verhält dass wir es als höflich/nett empfinden.

 

 

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vor 2 Stunden schrieb Sozey:

 

Die Läufigkeit ist vorbei, die hatte am 27.01. begonnen und so ganz knapp 4 Wochen gedauert. Inzwischen waren dann ja nochmal 1,5 Wochen vorbei und ich dachte, dass ich jetzt mal wieder mit ihr auf die Hundewiese kann, da sie ja vorher die ganze Zeit nicht durfte... riechen die Rüden das auch noch hinterher, wenn es schon vorbei ist? :-/

 

So habe ich das auch immer gehandhabt: :) 

nach der Läufigkeit noch einige Tage warten - und dann kommen in der Regel alle "normal temperierten" Rüden im Hundeauslauf gut mit dem leichten "Rest-Duft" klar!

Aber es gibt halt immer Rüden die etwas viel Hormone im Blut haben und teilweise sogar noch Monate nach der Läufigkeit meinen sie müssten ihren Stammbaum retten ... das kann man leider nie ganz vermeiden. Wenn ich das weiß, versuche ich auszuweichen ... und sonst hilft dann halt nur rechtzeitig eingreifen und weggehen.

 

Im Übrigen ist es normal, dass in der Hormonphase der Scheinträchtigkeit (in der Sozey gerade ist) die Hündinnen anderen Hunden gegenüber etwas schneller "unfreundlich" reagieren. (Es liegt in der Natur der Hündin die zu erwartenden - imaginären - Welpen zu beschützen...). Viele wollen in dieser Zeit auch gar nicht so viel spielen - und/oder nur mit wenigen Auserwählten. Und einige Wochen später sind sie dann plötzlich wieder "die Alten" ...

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Mücke hat für manche Rüden auch noch Wochen nach der Läufigkeit sehr interessant gerochen.

 

Und zum Rest schließe ich mich den anderen an: wenn sie schon mehrfach zeigt, daß ihr der Rüde lästig ist und dieser auf ihr Abwehrverhalten nicht angemessen reagiert, dann hilf ihr rechtzeitig, bevor sie überreagieren muss. Das fördert ihr Vertrauen in dich und erhöht die Chance, daß sie dir in Zukunft "Bescheid sagt" wenn sie deine Hilfe braucht.

 

Bei Mücke hat es zum Teil schon gereicht, sie zu rufen. Sie kam dann angeflitzt, und wenn der Rüde hinterherkam hab ich mich einfach dazwischen gestellt. In dem Zusammenhang ist es übrigens praktisch, wenn der Hund ein "hinter mich" kennt. Damit kann man dem eigenen Hund noch mal gezielt sagen: geh einfach hinter mich, ich regel das jetzt für dich. Mücke hat das immer gerne angenommen.

 

 

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Du hast alles richtig gemacht. Der Rüdenhalter hätte seinen Hund rufen sollen.

Deine Hündin (so ich das lese und verstehe) hat auch alles richtig gemacht. Ich möchte ja, wie die andern, die hier geschrieben haben, auch lieber dass meine Hunde sich auf mich verlassen. Aber ich finde auch gut, wenn ich mich auf meine Hunde verlassen kann.

Dein Hund hat ja nicht mal ein Loch gemacht. :) Das ist gut. Kenne ich auch ganz anders....

Braver Hund!

 

 

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vor 10 Stunden schrieb kareki:

Angemessen nein, furchtbar aggressiv und gefährlich aber auch nicht.

 

 

Was wäre denn dann deiner Ansicht nach angemessen vom Hund? Bzw ab wann ist es denn in deinen Augen ok so deutlich (als Hund) zu sein?

 

Denn dass man selber seinem Hund hilft, das sehe ich auch so, aber ich finde jetzt eine sehr sehr deutliche Aussage bezüglich der Zeugungswilligkeit bei einem Hund, der deutliche und sehr deutliche nicht mehr versteht eigentlich ziemlich normal.

 

Will man das verhindern, dann muss man - wie schon mehrfach gesagt - vorher eingreifen. Aber wenn man aus Grund x gerade nicht kann? Wieso ist ihre Reaktion in deinen Aufen unangemessen?

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So "deutlich"? Gar nicht. Völlig überzogen find ich das. Aber nun nicht total dramatisch. Fürcmich wäre es ein Wink, das zukünftig zu vermeiden, das alles.

 

Ich habe nur die Frage beantwortet, warum das für mich kein "deutliches, angemessenes Grenzensetzen" ist. Hätte schon was von einem hysterischen Anfall, wenn man das vermenschlicht sehen will. 

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vor 5 Stunden schrieb kareki:

Für mich wäre es ein Wink, das zukünftig zu vermeiden, das alles.

 

Das war und ist es für mich ja auch. Ich weiss nicht, ob ich das hier anders oder missverständlich dargestellt habe. Natürlich will ich das in Zukunft vermeiden. Meine Kleine soll nächstes Mal gar nicht in diese Situation mehr kommen (müssen). Aber sie ist mein erster Hund und es war das erste Mal, dass ich sie so erlebt habe bzw. so eine Situation erlebt habe. Und ich habe draus gelernt. ;-)

 

Und die Reaktion von ihr war vielleicht überzogen, das mag sein. Aber immerhin hat sie sich so im Griff gehabt, dass am Ende gar nichts passiert war. Das freut mich auch ein bisschen, dass sie nicht einfach komplett hohl gedreht hat, sondern sich trotz allem noch etwas im Griff hatte. Das wiederum hat aber nichts damit zu tun, dass ich das ganz "gut oder toll" fand oder es in Zukunft nicht verhindern werde.

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Sie hat doch nur eine Frage beantwortet, die ihr gestellt wurde. Es war nicht an dich gerichtet. ;) 

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Genau.

 

Sorry, wenn das falsch rüberkam! :)

 

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Diese Reaktion pauschal als überzogen zu bezeichnen, wird der Situation nicht gerecht.

Hätte deine Hündin diese Reaktion direkt bei der ersten Belästigung gezeigt, würde mir das sehr zu denken geben.

Hat sie aber nicht. 

Sie hat eine ganze Weile angemessen reagiert, ohne dass der andere Hund sich dadurch irgendwie beeinflussen ließ.

 

Letztendlich hat sie massivst gedroht, also eine sehr deutliche Beschädigungsabsicht angekündigt, wenn der Hund nicht endlich sein Verhalten ändert.

 

Eigentlich hat deine Hündin die Eskalationsstufen sauber abgearbeitet :) 

 

Für dich ist das noch mal eine gute Chance, das Vertrauen zwischen dir und deiner Hündin zu vertiefen: Indem du beim nächsten übereifrigen Freier früher dafür sorgst, dass sie seine Nähe nicht weiter ertragen muss.

Dadurch besteht nämlich die Chance, dass deine Hündin feststellt: Ah - meine Mensch sieht meine Befindlichkeit und nimmt darauf Rücksicht.

Aber selbst wenn deine Hündin das nicht erkennt, verhinderst du damit zumindest diese Eskalation.

Darauf kommt es erst mal an :)

 

Edit: "übereifrigen" unterstrichen - denn normales Interesse eines Rüden an einer Hündin ist normale Interaktion und darf auch gerne von der Hündin abgewehrt werden (wenn sie es kann). 

 

 

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