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Hunde abwehren

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Ja, es gibt Hündinnen, die sich wenig anbieten, genauso wie es Rüden gibt, die nicht sofort durchknallen. Das hat mit dem Tier selber, seinen Erfahrungen und auch ein bisschen mit Training zu tun.

Bei Yoma war ich ganz gut vorbereitet, da er mit 14 Monaten erst sich für Hündinnen interessiert hat und das fast eh die Zeit seiner Unableinbarkeit war.

 

Einer meiner Jährlinge als Pflegehund ist mir auch mal abgedüst. Der ist mit einem höflichen Abstand hinterher gedackelt - ohne sonstige Bedrängung. Ab da musste ich dann besser aufpassen.

 

Selbst Akuma, kastriert, ist mir vor 3 Jahren abgehauen im Wald und hat heftigst mit einer großen Hündin geflirtet, ging sehr weit in der Werbung. Hätte ich so natürlich nicht auf dem Schirm.

 

Natürluch hat er nicht die Sexualität eines intakten Rüden, dennoch hat das Zusammenleben mit einem solchen deutlich abgefärbt.

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Mir ist mein Rüde auch schonmal nachts im liebeswahn abgehauen. 

 

Wir sind in den park wie immer, er schnuppert kurz und dann rennt er auch schon los (unangeleint). So schnell konnte ich nicht gucken. Gehört hat er nicht. Wir schnell hinterher. Aus der weiten ferne haben wir dann "kreischen" der besitzer einer Hündin gehört. Nach etwa 3 minuten waren wir auch endlich da angekommen. 

Die hatten meinen hund dann auch an einer zweiten leine und meinten noch dass sie extra um mitternacht raus sind weil dann eigentlich keiner hier ist :D

 

Ich würde dir also auch zur zweiten leine raten. Passieren kann sowas auch an orten und Zeiten mit denen man nicht rechnet 

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Also Leute, die Natur ist die Natur. Natürlich gibt es auch Hündinnen, die in den 3 oder 4 Stehtagen komplett nicht an Verpaarung interessiert sind.

Ganz "normal" ist das allerdings nicht, denn es geht um den tief sitzenden genetisch verankerten Fortpflanzungswillen.

 

Und natürlich kann Mensch das seinem Sozialpartner Hund verbieten. Und ja, Hündinnen suchen sich auch  in den Stehtagen ihren favorisierten Rüden aus. Das sin (so ich das erlebe) immer die Sexprotze und die, die in der Hundewelt was "zu sagen" haben.

 

Bei meinen jungen Hündinnen musste ich viel mehr beschützen, weil die wären tatscächlich in "freierr Wildbahn" einfach vergewaltigt worden. Je älter und reifer die wurden, je selbstbewusster, konnten die sich auch mental besser wehren. Natürlich habe ich weiterhin aufgepasst, denn meine 15 Kg Hündin und auch die mit 18 kg, hätte sich rein körperlich nicht gegen den Dalmatiner Sittenstrolch aus der Nachbarschaft wehren können.

 

Aber es sind ja keine Strassenhunde, so ging das immer ganz gut.

 

Die Läufigkeit ging bei meiner jetzigen Hündin immer um die 3 Wochen, allerdings nur einmal im Jahr. Die Stehtage, waren davon 3 bis 7 Tage. An meinem intakten Rüden konnte ich das absolut ablesen.....kein Interesse, kein Interesse...2 Wochen nicht.....und dann plötzlich : YEAHHHHHH, eins zwei oder 3 Tage...und dann wieder....okay.....

 

Wenn eine Hündin während der gesamten Läufigkeit kein Deckinteresse hat, dann ist auch irgendwas nicht ganz koscher. Da würd ich persönlich denken, das hat die Natur ganz gut eingerichtet, dann ist evt eine Krankheit im Busch....

 

Aber da können Züchter evt was zu schreiben. Denn so komlizierte Hündinnen, haben entweder einfach mental nicht die Reife, oder haben dann auch bei der Trächtigkeit Probleme....

 

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vor 10 Minuten schrieb 2010:

Wenn eine Hündin während der gesamten Läufigkeit kein Deckinteresse hat, dann ist auch irgendwas nicht ganz koscher. Da würd ich persönlich denken, das hat die Natur ganz gut eingerichtet, dann ist evt eine Krankheit im Busch

Davon hat hier glaube ich keiner geschrieben?

Meine Pflegehündin hatte schon Interesse in den Stehtagen- sonst nicht, und einmal, noch bevor ich sie kannte, ist sie in der Fremdbetreuung wohl zum Fenster hinaus und wieder hinein gesprungen. Ergab einen Ups-Wurf mit Mischlingen, die keine erkennbaren Krankheiten hatten (sind im Bekanntenkreis geblieben). Also sie hätte das schon zugelassen, hat aber trotzdem auch in den Stehtagen kooperiert und ist weiter mitgegangen und hat keine Losreissenversuche unternommen.

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Ich hatte das geschrieben. 

Meine erste Hündin wäre nie von sich auf auf Rüden zugegangen, mochte sie nicht-läufig schon nicht und läufig dann gar nicht mehr. 

Zu keiner Zeit. 

Nicht läufig hat sie einfach nur gerne draufgehauen wenn sich einer näherte. Läufig ging sie auch Beschädigungsabsicht vor wenn sich einer näherte.

(Hündinnen, Welpen, andere Tiere - kein Thema)

 

 

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@2010

Diese Theorie ist ja spannend... ist die selbst erdacht oder gibt's da was zum Nachlesen?

 

Nicht jede Hündin bietet sich jedem Rüden an, sondern vielleicht erst dann, wenn der passende Ker lange und gut hofiert.

 

Mein Rüde ist zwar an Damen interessiert, bleibt dabei aber ansprechbar. Er war noch nie voll durchgeknallt, sondern flirtet souverän.

Ist der dann auch nicht ganz koscher, weil er nicht sofort aufspringt? ;)

 

Die "komplizierten" Hündinnen, die unleidlich in der Hitze werden, fanden Yoma immer charmant bisher. Wohl, weil er sie nicht bedrängt. Ein Sexprotz ist das nicht, bekommt aber durchaus Angebote.

 

Sogar Akuma, mein Kastrat, wurde schon "rangelassen". Da ist nix mehr mit voller Männlichkeit.

Nee, nee - ich glaub daran nicht so recht. Auch das Paarungsverhalten von Tieren ist komplexer.

 

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Ich käme nicht auf die Idee, meine Hunde mit anderen zu vergleichen.

u. a. habe ich mal was gehört das sich mit meiner Erfahrung deckt (fragt nicht nach einer Quelle, weiß nicht mehr):

Kleine Hunde sind schneller dabei als Große.

 

Das ist genau das, was ich erlebt habe und immer wieder erlebe.

Schon daher kann ich keine Vergleiche mit jedem anderen Hund ziehen.

 

Irgendwo stand hier, ein Rüde hätte mit ca. 14 Monaten Interesse gehabt?

Da war mein kleiner schon Vollprofi.Da hätte der drüber gelacht. Mit 14 Monaten wusste er, dank einer supervorbildlichen Hündinnenhalterin (Ironie) schon monatelang wie es geht. (ist nichts passiert, keine Sorge, er war wohl wirklich zu jung und die hingen nicht lange genug)

 

Und auch Erziehung nochmal hin oder her:

In dem Alter, als es bei ihm los ging (seine Welt bestand von morgens bis abends nur noch aus Hündinnen, jeden Tag gleich), hatte er kaum die Grundsignale gelernt.

Wie auch in der kurzen Zeit? Ich kann ja nicht zaubern. 

 

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Ich war das. Shibas reifen lange. Richtig mental erwachsen sind sie mit 4-5 Jahren.

Mit 3 Monaten sind das Babys. Gibt natürlich welche, die schon mit 8 Monaten den Röcken hinterherjagen.

 

Ich hatte mit Yoma gar keine Zeit zum Üben, ich hab ihn erst mit 12 Monaten bekommen. ;)

Aber ich hab das dann zügig nachgeholt. Da er eben schon ziemlich "alt" war, war das die bessere Basis. Nicht mehr so kindlich im Kopf.

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Mein Rüde hat die Welpenzeit innerhalb von 15 Minuten hinter sich gelassen damals und direkt Beinchen gehoben als erstes dann :o

 

Er würde noch (kastriert jetzt) Hündinnen decken wollen, allerdings nur seine Lieblingshündinnen.

Das sind so 2, 3 Hündinnen die er extrem mag und da hat er nach wie vor Interesse.

Da kann ich aber mittlerweile sehr gut abrufen.

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Nur, weil ein Rüde intensiv an Hündinnen interessiert ist und vom Typ "Sexprotz" bzw. "Vergewaltiger" scheint, heißt das nicht, dass er auch gut deckt.

Wie schnell er es letzten Endes schafft, wie er sich anstellt (manche ejakulieren auch schon bevor sie überhaupt drin sind), wird man anhand seines Werbeverhaltens oder der Art, wie er sich für eine Hündin in den Stehtagen interessiert, nicht ablesen können.

Ps. mein Rüde hat mit 10 Wochen das Bein gehoben. Trotzdem war er noch ein Welpe und trotzdem ist er ein Spätentwickler (Shiba).

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