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Hundeforum Der Hund
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Wenn Bekannte blöd zu ihren Hunden sind

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Hier war doch schonmal ein Thread "Sagt ihr was?" oder so ähnlich, wenn man Leuten begegnet, die ihren Hund ungut behandeln. Darüber kann man noch reden, ob das manchmal Sinn macht oder ob man schlicht keinen oder gar das Gegenteil damit erreicht und wie man das macht.

Ansonsten bei allen wirklichen Bekannten vielleicht einen Aufklärungsversuch starten, dann Bekanntschaft kündigen. Freunde haben ihre Hunde nie so behandelt, allerdings haben die meisten Freunde keinen Hund mehr, daher habe ich momentan mit loser "Bekanntschaft " zu tun, also mit dem "Sagt-ihr-was"-Fall.

Da halt irgendwie so annähern, daß ein Vorschlag erreicht ohne zu belehren.

 

Was das Berühren angeht: Bei längerem Bellen in Dunkelheit berühre ich sie zusätzlich zum "leise" und nach allem Zeigen und Benennen seitlich mit der Hand an der Schulter. So wie Hand auf die Schulter legen und das hilft auch. Wahrscheinlich auch deswegen, weil ich es in Situationen wo sie schon ängstlich war auch gemacht habe, wenn sie Schutz bei mir sucht.

Ansonsten halte ich sie, wenn auch zum Glück selten, verstärkend zum "Nein" notfalls mit der Hand ab bei Menschenkot, das fällt dann wohl unter Hand -vorn-Tisch-Blocken.

 

@JaneEyre

Beim Welpen ist es besser von Anfang an frei laufen zu lassen und zu nutzen, daß der Welpe einem folgt (das tun die allermeisten), so kann man am besten den Rückruf üben. Viele Hunde kommen nie von der Leine wegen des Satzes "erst, wenn der Rückruf sitzt."

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vor 1 Minute schrieb kareki:

Was MMN tut und was du von ihr abgeschaut hast. Du verknüpfst den Zischlaut mit einer unangenehmen Konsequenz. Dann reicht nämlich der Laut allein  als Abkündigung für eine drohende Strafe bei Grenzüberschreitung des Tieres.

 

Das ganz "harmlose" Shhhht bereitet dann schon Unbehagen - oder warum glaubst du, lässt die Katze von ihrem Fehlverhalten ab?

Eben. Der Laut bedeutet "Wenn du nicht, dann ..." Wenn mir jemand was ANDROHT unterlasse ich auch was ich gerade tue.

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Besonders wenn du die Konsequenz bereits kennst und vermeiden willst.

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Ich habe schon viele Hunde gehabt und meine Meinung ist und bleibt :Wie der Herr so das Gescherr. ....ich bin grundsätzlich ruhig und geduldig mit Menschen und Tieren .....jedoch benötigt in meinen Augen jedes Lebewesen seine persönliche Behandlung .....diese gilt es raus zu finden .....als Elly zu uns kam mussten wir heraus finden wie es für sie und für uns am angehnemsten war zu kommunizieren .....und wir tun dies vielfach über Geräusch (zungenschnalzen zb) manchmal jedoch kann man sie aus der Anspannung nicht raus holen mit einem Geräusch oder mit Ansprache .....also berühre ich sie um die Aufmerksamkeit auf mich zu lenken ......sie ist ja noch jung aber die Kombination funktioniert einwandfrei .....ich kann von mir behaupten das ich einen durchaus entspannten und glücklichen Hund an meiner Seite habe ......

Zum eigentlichen Thema :

Ich meide Kontakte zu Hundehaltern die ihren Hund permanent Massregeln sowie die jenigen die ihren Hund dauerhaft besprechen ......ich bin als Kind quasi in einem Hunderudel gross geworden :lol: wir hatten immer viele glückliche Hunde und Erfahrung weiss ich das man einfach manchmal besser die Klappe hält .....oft regeln die Tiere das auf ihre Weise die mancher Mensch nicht versteht .....ich nehme mir die Aroganz raus mit Hundehaltern die mir nicht zusagen im Umgang mit ihren Tieren nicht zu sprechen :rolleyes:ein freundliches Hallo und dann gehe ich weiter ......wir haben unsere Runde mit denen wir gut klar kommen ......:)oft ist es so das die die ihre Tiere unangemessen behandeln eh beratungsresistent sind :huh:

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Ich hab die Katze ja nie gemaßregelt... Ich hab das Leckerli auf den Boden geworfen. Wenn er dort hin wollte, habe ich "Schhhht" gesagt und meinen Fuß davor gestellt. Nach ein paar mal hat er begriffen, dass das Schht nein bedeutet und hat gewartet bis ich das Futter freigegeben hab. 

 

Jetzt bekommt er immer, wenn er etwas nicht runterwirft, ein Leckerli. Und das setzt dann gleich einen Negativreiz beim Tier? Gibt es dafür irgendwelche Nachweise?

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Ich stehe da immer enorm im Zwiespalt.

Weil ich viele der Menschen einfach gerne mag, aber was die tägliche Behandlung mit Hunden anbelangt, stimme ich überhaupt nicht überein.

In meinem privaten Umfeld habe ich auch einige Beispiele, dass die Menschen total menschlich und soziale Einstellungen haben und Nächstenliebe und und und, aber ihre Hunde echt unter aller Kanone behandeln, weil das ja für den Hund verständlich ist x_x

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@Brummkreisel ja genau. Mir erscheint das plausibel und tendenziell bin ich sowohl bei Hund wie bei Katze mit Feuerwerk und Belohnung immer großartig gefahren, und bei unerwünschtem Verhalten (bspw. Knabbern an Schuhen) habe ich meist nur böse geschaut, den Körper angespannt und leise nein gesagt. Das hat eigentlich immer schon gereicht.

Aber, wenn ich @kareki richtig verstehe, ist selbst das schon Furchtkonditionierung... Das macht mich ehrlich ratlos, wie will man seinem Hund denn sonst klar machen, dass einem etwas nicht passt?

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vor 1 Minute schrieb JaneEyre:

@Brummkreisel ja genau. Mir erscheint das plausibel und tendenziell bin ich sowohl bei Hund wie bei Katze mit Feuerwerk und Belohnung immer großartig gefahren, und bei unerwünschtem Verhalten (bspw. Knabbern an Schuhen) habe ich meist nur böse geschaut, den Körper angespannt und leise nein gesagt. Das hat eigentlich immer schon gereicht.

Aber, wenn ich @kareki richtig verstehe, ist selbst das schon Furchtkonditionierung... Das macht mich ehrlich ratlos, wie will man seinem Hund denn sonst klar machen, dass einem etwas nicht passt?

 

Nur als Denkanstoß... nehmen wir mal an, der Hund lässt sich durch böse gucken und Körperanspannung nicht vom unerwünschten Verhalten abbringen. Was wäre der nächste Schritt? Und was der Schritt danach, wenn es dann auch nicht funktioniert?

Es ist leider eine Spirale!

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Bei mir heißt "nein" eigentlich nur, dass das aktuelle Verhalten unterbrochen und statt dessen Aufmerksamkeit auf mich gelenkt werden soll. "Nein" ist dabei willkürlich, ich hätte auch "Banane" nehmen können. Edit: Dazu braucht es keinen bösen Blick oder Anspannung.

 

Ansonsten lege ich den Schwerpunkt darauf, dem Hund zu zeigen, was mir passt. 

 

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vor 8 Minuten schrieb JaneEyre:

Ich hab die Katze ja nie gemaßregelt... Ich hab das Leckerli auf den Boden geworfen. Wenn er dort hin wollte, habe ich "Schhhht" gesagt und meinen Fuß davor gestellt. Nach ein paar mal hat er begriffen, dass das Schht nein bedeutet und hat gewartet bis ich das Futter freigegeben hab. 

 

Jetzt bekommt er immer, wenn er etwas nicht runterwirft, ein Leckerli. Und das setzt dann gleich einen Negativreiz beim Tier? Gibt es dafür irgendwelche Nachweise?

 

Ja, da arbeitet man mit köroersprachlicher Einschränkung/Einschüchterung und/oder Frust. Verknüpft das mit "Shhhht" dieses ungute Gefühl. 

 

"Shhhht" ist erstmal neutral, wenn man es nicht bedrohlich spricht, durch das Verknüpfung mit deiner Handlung wird es zum konditionierten Strafreiz.

 

Auch das unbeabsichtige Gegenkonditionieren durch die Belohnung bei richtigen Verhalten wird den Strafreize nicht komplett neutralisieren, ansonsten würde das "Shhht" nicht mehr funktionieren oder aber du würdest es nicht mehr brauchen.

 

Im Netz gibt es viel über klassische und operante Konditionierung.

 

 

Edit

Ich lasse das Tadeln des Fehlverhaltens weg und zeige dem Tier, was erwünscht ist, das wird belohnt. So nimmt das Fehlverhalten ab.

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