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Hundeforum Der Hund
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Wenn Bekannte blöd zu ihren Hunden sind

Empfohlene Beiträge

vor 14 Stunden schrieb harpiye:

Habt ihr sowas auch? 

Freunde oder Bekannte, die für euch unangemessen mit ihren Hunden umgehen?

 

 

Ich kann das nicht mehr mit ansehen, da wird ne große Flexileine auf die Hunde geschmissen, wenn sie sich mal kurz festschnuppern, an der Leine die am Halsband hängt, geruckt wie verrückt, die Hunde werden angebrüllt, ihnen wird zur Strafe an den Ohren gezogen, usw.

 

 

Interessant auch, dass wenn die Hunde gerufen werden, sie geduckt und über ihre Nasen leckend im Bogen zurück kommen... Aber nicht zum Frauchen, nö. Sie kommen und verstecken sich hinter mir. :(

 

Egal, was ich schon gesagt habe und wie, ich bekomm als Antwort "Ja, wenn man nur einen Hund hat, dann kann man das so machen wie du. Aber nicht, wenn man drei hat!" 

 

 

 

Ich kann die Person nicht mehr treffen, sie hat so tolle Hunde, die sich so super gut mit meinem verstehen. Aber ich bin nach solchen Treffen immer richtig niedergeschlagen.

 

Das ist der Ursprungsbeitrag - und dieser fordert nicht zu einem Rundumschlag über richtigen/falschen Umgang mit Hunden auf.

Manche Faktoren genauer zu betrachten ist lohnenswerter in einem eigens dafür erstellten Thread, oder in schon existierenden Themen.

 

 

 

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vor 10 Minuten schrieb kareki:

@Michelle003

ich meide solche Spaziergänge deshalb, weil meine Hunde bei dem Gemaßregel unbeabsichtigt mitgemassregelt werden könnten.

 

Einmal flog ne Leine auf Yoma. Da wa dann Schluss. 

Meine Hunde gehen vor.

 

Da Akuma durchaus aggressiv auf Maßregeln reagiert, mache ich das schon aus Sicherheitsgründen!

 

Hier maßregelt der Halter seinen Hund in der Ferne (und Akuma ist so aufgeregt, dass er dann bei meiner Frage unnett reagiert):

 

 

 

Man sieht sogar seine Tendenz zum Umschnappen. In der Situation würde ich ihn nicht anfassen... und deshalb meide und ich das dann. Bekanntschaft hin oder her.

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Aber dein Hund reagiert ja wirklich unangenehm auf den Spaziergänger... :blink:

 

Zurück zum Thema: Ich rege mich hier immer schon über die Leute in der Praxis auf... Menschen gibts, zu denen fällt einem nichts mehr ein, außer dass man ihnen sofort die Tiere wegnehmen möchte. Einen haben wir mal gestoppt. Der wollte mit seinem frisch operierten Hund auf dem Rad nach hause und der Hund sollte nebenher joggen... Nach ner OP!!!! Gehts noch!?

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Ja, hatte ich auch schon erwähnt, dass ich das meinen Hunden (und meinem Pferd) erspare :)

 

Edit: Bezog sich auf kareki.

 

@JaneEyre Oh Gott :blink: - manche Menschen sind so empathisch wie ein halbvoller Aschenbecher ... :o

 

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Aaalso, zum Thema stubs und zuppel.

Wenn Finchen im Umkreis einer Armlänge ist und auf irgendwas fixiert ist, auf das sie nicht fiixiert sein soll (z. B. verhaltensauffälliger Hund der dadurch provoziert wird), dann versuche ich sie verbal "zu mir" zu holen. Also gedanklich. Wenn das nicht klappt dann berühre ich sie meistens mit der Fingerspitze irgendwo. (Zugegeben, meistens sinds die Pobacken :P) Das merkt sie und wendet sich der Berührung zu. Das ist für mich ein Stubs.

 

Sollte sie an der Schlepp sein und ich kann sie so nicht erreichen, dann hocke ich mich meistens hin (wenn ich nicht eh schon sitze) und lasse die Schlepp, die aufm Boden liegt, so wellenartig über den Boden gleiten. Das lenkt sie sowohl durch Bewegung aus den Augenwinkeln, als auch Windhauch und Geräusch ab. Das ist für mich ein Zuppel.

 

In beiden Fällen "greife" ich sie mir in dem Moment wenn Blickkontakt da ist mit einem "Hi!" oder "Komm!". Wenn jemand deswegen nicht mehr mit mir spazierengehen möchte, dann ist das eben so. Ich seh da nichts Schlimmes dran.

 

vor 3 Stunden schrieb JaneEyre:

Darf ich fragen, wie ihr mit euren Hunden den Rückruf unter krasser Ablenkung (andere Hunde in der Nähe, Wild, irgendwas sonst spannendes) geübt habt und wann ihr die Leine das erste Mal weggelassen habt? Würde mich wahnsinnig interessieren was ihr da so alles versucht habt.

 

Hund abgeleint und nach ner kurzen Zeit (eine Minute oder so) gerufen. Kam sie war alles toll, kam sie nicht wars auch egal, weil die Stelle an der wir waren sicher ist. Ist halt ein Freilaufgebiet wo sich täglich etliche Hunde und Hundehalter treffen. Solche Orte sind mMn enorm wichtig für Rückrufübungen. Es klappt noch immer nicht 100%, aber wenn ich mal andernorts mit ihr bin und mir angeleinte Hunde entgegen kommen schaffe ich es mit souveränen 90-95% sie abzurufen.

Geht allerdings nur mit entsprechend "einfachem" Hund. Ein verhaltensauffälliger Hund wird da anders rangeführt werden müssen. Aber damit kenne ich mich nicht aus.

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vor 7 Minuten schrieb JaneEyre:

Aber dein Hund reagiert ja wirklich unangenehm auf den Spaziergänger... :blink:

 

 

:huh:

 

Das ist doch das lehrreiche an dem Video. Und das gehört auch zum Thema, finde ich. 

 

 

Es gibt Hunde, die zeigen ihr Unwohlsein nicht so deutlich. So kann der Eindruck entstehen, dass es nicht schlimm ist. Ich kenne einen Hund, der ist immer gut drauf, hatte auch immer ein recht schönes Leben.... wenn man den böse anguckt, dreht der sich eben um und geht. Da denkt man nicht zwingend, dass man jetzt übel fies zum Hund war. 

 

Wenn man aber halt mal gesehen hat, dass ein Hund wegen einem bösen Blick anfängt zu zittern und den den Schwanz einzuklemmen (oder schlimmeres), dann möchten manche, und ich bin so jemand, im Zweifel nicht mehr entscheiden, dass das für irgend einen Hund schon nicht so schlimm sein wird. Man lässt es notfalls "im Zweifel"  und überlegt sich was anderes (EDIT:) und toleriert das nur ungern im Freundes- und Bekanntenkreis. 

 

In diesem Video sieht man für mich keinen Hund, der "unangenehm auf den Spaziergänger" reagiert. Ich sehe einen höchst sensiblen Hund, der auf weite Entfernung auf die Maßregelung eines ganz anderen Hundes (an dem hohen Laut erkennbar) reagiert. Woran man sehen kann, wozu sowas führen kann. 

 

 

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vor 11 Minuten schrieb JaneEyre:

Aber dein Hund reagiert ja wirklich unangenehm auf den Spaziergänger... :blink:

 

Er reagiert auf die Bestrafung des Hundes, leider hört man das auf der Aufnahme nicht. Nachdem der Hund bellt, wird er gemaßregelt. Den Quietscher hört man.

 

Akumas Reaktionen auf Strafreize ist sicherlich heftig (und das ist die Lightvariante, bei "Aus" hat er zugebissen).

 

Deshalb geht ein Spaziergang mit maßregelnden Leuten nicht, bin da auch dankbar drum.

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@kareki

Das man den eigenen Hunden oder aber eben auch den eigenen Kindern keine Situationen zumutet, die für die nicht förderlich oder gar gefährlich sind ist auch für mich selbstverständlich. Keine Frage.

 

Wenn all diejenigen die etwas tun könnten, ohne ihre eigenen Schutzbefohlenen in Gefahr zu bringen, tätig würden wäre die Situation für die meisten Kinder und vermutlich auch Tieren um Welten besser. Aber die Leute suchen zwanghaft nach Ausreden und keiner will am Ende verantwortlich sein. Das sind die Situationen die mich wahnsinnig frustrieren.

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vor 2 Minuten schrieb kareki:

 

 Nachdem der Hund bellt, wird er gemaßregelt.

 

Ah, insofern hatte ich es falsch verstanden. Ich kenne einen, der hört sich so  ähnlich an, wenn er hinterm Ohr gekniffen wird. 

 

Am Anfang habe ich ein paar mal noch versucht, das Gespräch zu suchen. Mittlerweile gehe ich meine Wege und erziehe eben meinen Hund so, wie ich es für richtig halte. 

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Ich hab's editiert, den Qietscher hört man. Der kam von der Strafe. Aber vorher ist der Hund nicht "brav und demütig mitgekommen". Hat sich "aufgeführt".

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