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Hundeforum Der Hund
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Wenn Bekannte blöd zu ihren Hunden sind

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Hier im Thread geht es ja überwiegend über richtig fiese Umgangsweisen mit Hunden. Ich merke aber bei mir selber, dass ich schon viel harmlosere Dinge nicht ok finde. Und ich frage mich gerade, ob ich eine Klugscheißerin, Helikopter-Hundehalterin oder einfach nur zu viel gelesen/erfahren/und verinnerlicht habe?! Ich weiß, dass einige im (näheren und weiteren Umfeld) den Kopf über mich schütteln. ZB. Das Thema Kinder und Hunde. Bei uns klappt es wirklich gut und alles wirkt ganz lässig und entspannt, ist aber von meiner Seite aus mit viel Management, unauffälligen im Blick behalten und der Vermittlung von den richtigen Umgangsformen verbunden. Und dann kann ICH manchmal nur den Kopf schütteln, wie andere das machen und immer nur hoffen, dass alles gut geht. Um es auf den Punkt zu bringen - vielleicht finde ich Sachen doof, die man eigentlich lockerer sehen könnte und somit bin ich es, deren Verhalten andere blöd finden? (Versteht ihr, was ich meine?)

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vor 9 Minuten schrieb NannyPlum:

... Klugscheißerin...

Um es auf den Punkt zu bringen - vielleicht finde ich Sachen doof, die man eigentlich lockerer sehen könnte und somit bin ich es, deren Verhalten andere blöd finden? (Versteht ihr, was ich meine?)

 

Jaaa, da wird viel 'gesündigt'.

Nur weil man es anders macht, als im Buch, von 'Experten' belehrt zu werden ist äusserst nervig und vor allem kontraproduktiv.

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Ich bin da ganz bei dir @NannyPlum! Ich sehe VIEL Zeug im Alltag was ich für meinen Hund niemals okay finden würde. Mein Ziel ist, immer so wenig wie irgendmöglich "blöd" zum Hund sein. Ich finde es auch absolut nicht NÖTIG. Ich bin sehr sachlich in Bezug auf meinen Hund. Ich vermenschliche nicht. Ich verniedliche nicht. Ich habe eine sehr trockene Denkweise. Ich bin grenzenlos entspannt und habe doch IMMER ein Auge auf ihn und seine Umwelt. Ich pflege einen SEHR liebevollen Umgang mit ihm - sein Wohlergehen ist mir immens wichtig - und lehre dies ebenso meinem Lebenspartner. Und so kommt das auch vom Hund zurück. Einschätzbar. Unaufgeregt. Leicht händelbar. Uns treu ergeben und allem aufgeschlossen. Für jeden Spaß zu haben, ohne jede Angst.

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Ich denke, ich verstehe das.

Aber ich seh da nix Schlimmes dran.

Also kein "zuviel gelesen" und kein "helikopern".

Ich finds gut. Ich wünschte, hier wären mehr solcher Leute - um uns herum.

Dann wäre ich sozialer und mehr an Menschen interessiert. Und würde nicht überall vorbeirennen und ihnen ausweichen, sondern mal stehenbleiben für einen Moment.

 

Ich rede ja grundsätzlich nicht ungefragt draußen über Hunde und hab auch meistens gar nicht das Interesse.

WENN ich allerdings sage was ich denke und umsetze, kommt eh gleich "Du wirst schon sehen, was Du davon hast!", "Das geht nur weil Du Glück mit Deinem Hund hattest!" (ja, schon den 3. - ich bin so ein Glückspilz), "Das kann nicht gut gehen, Du musst...." (nu geht es schon wieder 3 Jahre gut - was nu? Kommt da morgen noch n großer Knall?)

 

Mit meinem ängstlichen Hund war ich die, die helikopert ist.

Mit dem Lou jetzt bin ich die Wunderliche, die den ganzen Tag Kekse um sich wirft und ihm schöne Lieder vorsingt und keine Grenzen setzt (deshalb ist der auch so wahnsinnig unerzogen) Irgendwas is ja immer.

 

 

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Von der Malinois aus der Nachbarschaft meiner Eltern habe ich ja schon öfter geschrieben. 

Krallenhalsband, ins "Sitz" drücken oder sogar treten, Schläge auf den Po, starkes Leinenrucken. Als Junghund wurde sie sogar mit so ne dünnen Bambusrohr geschlagen. Nachher "reichte die Drohung damit".

 

Die Arme darf nichtmal zum Auto laufen ohne Krallenhalsband.

Sie ist jetzt 4 und einfach ein massiv unterfordertes Energiebündel. Letzten Frühjahr und Sommer war ich ja noch hundelos und war viel mit ihr spazieren. Eigentlich immer, wenn ich bei meinen Eltern war. Sie ist auch ein super Hund. Sehr nervös zwar und hat zu Hause kein Benehmen, aber sie ist nicht aggressiv oder irgendwas.

 

An der Schleppleine lief sie auch super, sie ist sehr verträglich, hört auch gut auf die üblichen Kommandos. Leider alles mit einer übertriebenen Unterwürfigkeit und ohne Freude. Aber ich hatte das Gefühl, sie mochte meine Art mit ihr umzugehen. Eben ruhig und ohne Gewalt. Damals hatte sie noch das normale Halsband. 

 

Dann waren meine Ferien zu Ende und ich war einige Zeit nicht bei meinen Eltern. Als ich das nächste Mal mit ihr ging, war sie verändert. Rastlos, unsicher, gar nicht kommunikativ, hat bei jeder Handbewegung von mir gezuckt. 

 

Als ich mit dem Femo das erste Mal bei meinen Eltern war, sind wir mit der Nachbarin zu einem angeblich tollen Hundeauslauf gefahren. Das war so eine Pension und beide Hunde waren nervös, weil da so viele Hunde draußen in den Zwingern bellten. Hätte ich das gewusst, wäre ich da nicht hingefahren. Die Nachbarin hat die Hündin immer wieder ins Platz gezwungen. Das hat die immer angespannter gemacht. Femo hat sich beruhigt indem er einfach an mich gelehnt stand. 

 

Ich hatte ursprünglich mal vor, mit beiden Hunden zusammen zu gehen. Das war letztens aber zu zweit (mein Freund war dabei) schon ein Drama.

Aber ich möchte so ungern mit der Besitzerin gehen. Also an sich ist sie sehr nett. Aber ich kann das nicht ertragen. Ich habe ihr bisher noch nie was gesagt. Ich versuche das eher so, dass ich positiv vom Femo erzähle. 

 

Aber dann sagen die so Sachen wie "Nee du kannst den doch nicht frei laufen lassen." Oder "Also wir waren auch mal in einer Hundeschule, die nur mit Leckerlies gearbeitet hat. Aber das bringt bei unserem Hund nix."

 

Mir tut das so Leid. Das ist schon deren dritte Malinois. Dir anderen beiden davor waren wohl ruhiger und die Nachbarn noch jünger. 

Ich könnte ewig darüber schreiben. :( 

 

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Man ist das furchtbar :( ich fühl da mit dir!

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vor 52 Minuten schrieb Michelle003:

 

In meinem Beitrag geht es schon in diese Richtung. Fehlende Zivicourage ist ein Problem das gerne totgeglaubt und totgeschwiegen wird. Das musste ich einfach loswerden. 

 

Fand ich auch richtig und passend. Deshalb hatte ich geschrieben: "Mich macht das nachdenklich." :)

 

Ich weiß nicht, ob wir jetzt aneinander vorbei geschrieben haben - mein Beitrag bezog sich jetzt nicht darauf, dass meine Hunde Situationen aushalten müssen (weder jetzt, noch früher, noch zukünftig), sondern auf mein derzeitiges Handeln: Weggehen, ohne etwas zu sagen, nur um meine Hunde zu schützen (und mich auch, ich ertrage sowas auch schlecht). Sollte ich da mehr Zivilcourage zeigen? Wenn ja - wie? Jemandem Vorwürfe zu machen, halte ich auch nicht für zielführend, weil es mein Gegenüber ja in die Abwehrhaltung bringt. 

 

vor 24 Minuten schrieb NannyPlum:

Hier im Thread geht es ja überwiegend über richtig fiese Umgangsweisen mit Hunden. Ich merke aber bei mir selber, dass ich schon viel harmlosere Dinge nicht ok finde. Und ich frage mich gerade, ob ich eine Klugscheißerin, Helikopter-Hundehalterin oder einfach nur zu viel gelesen/erfahren/und verinnerlicht habe?! Ich weiß, dass einige im (näheren und weiteren Umfeld) den Kopf über mich schütteln. ZB. Das Thema Kinder und Hunde. Bei uns klappt es wirklich gut und alles wirkt ganz lässig und entspannt, ist aber von meiner Seite aus mit viel Management, unauffälligen im Blick behalten und der Vermittlung von den richtigen Umgangsformen verbunden. Und dann kann ICH manchmal nur den Kopf schütteln, wie andere das machen und immer nur hoffen, dass alles gut geht. Um es auf den Punkt zu bringen - vielleicht finde ich Sachen doof, die man eigentlich lockerer sehen könnte und somit bin ich es, deren Verhalten andere blöd finden? (Versteht ihr, was ich meine?)

 

Nö, ich glaube, du hast einfach nur einen viel weiteren Assoziationsbereich, der auf Gelesenem/Erfahrenem beruht und völlig andere Verknüpfungen herstellt, die Anderen nicht präsent sind.

 

Mir hilft da ungemein, mir das vor Augen zu halten. Dann geht es leichter mit dem "lockerer" Nehmen, und bietet andere Möglichkeiten, um den Menschen da abzuholen wo er ist :)

 

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vor 3 Stunden schrieb marcolino:

 

Das ist der Ursprungsbeitrag - und dieser fordert nicht zu einem Rundumschlag über richtigen/falschen Umgang mit Hunden auf.

Manche Faktoren genauer zu betrachten ist lohnenswerter in einem eigens dafür erstellten Thread, oder in schon existierenden Themen.

 

 

 

 

Diese von mir gelöschte Frage darfst du mir gerne per PN stellen :)

 

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Mal so eine Frage in den Raum geworfen... Darf mam bei einer Misshandlung den Tierschutz/die Polizei rufen?

 

Ich habs leider in der eigenen Familie mitbekommen. Meine Großeltern sind aus Rumänien und hatten dort immer einen Wachhund. Der war immer an einer 2 Meter Kettenleine angebunden, den ganzen Tag lang. Sie haben nie seinen Kot entfernt, also lag er darin rum oder hat ihn gefressen. Hundehütte bestand aus ein paar zusammen genagelten Holzbrettern und im Winter waren es -20°C. Armes Tier...

 

Meine Mutter hatte auch eine Katze vom Tierschutz, ich war damals 8 Jahre alt. Die hat sie immer geschlagen und mit der Nase in die eigenen Hinterlassenschaften gehalten. Als sie trächtig wurde und Blut flecken auf dem Boden hinterließ, wurde sie auch geschlagen.

Meinen jetzigen Hund hat sie auch geschlagen und ich bin mit 17 ausgezogen mit dem Hund. Meine Mutter will sich jetzt noch ein Tier anschaffen und ich versuche, ihr immer von meinen erfolgreichen Trainingsmethoden zu erzählen, was dazu geführt hat, dass sie von mir verlangt, ihren neuen Hund zu erziehen. 

Ich habe sie auch mal angeschrien und gesagt, dass es keine Lösung ist, Kinder zu schlagen (ich selbst wurde von ihr geschlagen und sie heißt es immer noch gut), aber sie ist so in ihrer verkorksten Mentalität eingefahren, dass ich nicht denke, dass ich Erfolg bei ihr haben kann.

 

Ich habs übrigens auch mal andersrum gehabt. Als ich den ZHS angefangen habe, hat eine Nachbarin, die mir immer irgendwelche "Erziehungstipps" gegeben hat, gemeint, dass sie die Polizei ruft, weil es ja Tierquälerei ist, den Hund vor einen Bollerwagen zu spannen.

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Habe keine Lust mehr, hier zu schreiben, da meine Beiträge ohnehin gelöscht werden. 

Von mir aus kann dieses Thema dann jetzt ignoriert werden :)

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