Jump to content
Dein Hundeforum  Der Hund
EllysFrauchen

Beginnen zu barfen ...

Empfohlene Beiträge

EllysFrauchen   
(bearbeitet)

Hallo

Ich bin ja noch neu hier im Forum ,interessiere mich aber zunehmend für das Thema barfen .....ich habe auch schon fast alle Threads gelesen .....und in zwei Threads bereits in grosser Hoffnung weiter gelesen wo Leute anfingen oder drüber nachdachten ..... leider gingen diese nicht weiter......mich würde interessieren wie die Erfahrungen sind beim umstellen .....wie umgestellt wurde .....ich habe gelesen (so meine Auffassung) das man quasi pro Woche ein ganzes Tier verfüttert .....um dem Bedarf des Hundes gerecht zu werden ?Es geht mir auch nicht um das was ich nicht füttern darf .....das meiste habe ich mir schon raus geschrieben. ......sondern welches Tier zb von euch öfter gefüttert wird als andere .....Huhn Vs Schwein zb. 

Ich barfe NOCH nicht ......ich möchte auch keine Religion daraus machen nur mal quasi im schnelldurchdurchlauf eure Erfahrungen hören ......meine früheren Hunde bekamen nach Lust und Laune fast alles auch Reste ...... und sind sehr alt geworden :) Elly jedoch reagiert auf verschiedene Komponenten allergisch ....... (das ist der ausschlaggebende Grund )

Vorab möchte ich auch gleich dabei sagen das ich dies natürlich mit meiner Tierärztin besprechen werde! 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
gast   
(bearbeitet)

Wichtig wäre es erst mal, den Bedarf deines Hundes überhaupt zu kennen. Das kannst du selbst errechnen, oder wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du dir auch einen Plan erstellen lassen. (Da finde ich persönlich gut, nicht zu einem "Ernährungsberater nach S.S." zu gehen, sondern ein unabhängiges Institut oder einen ganzheitlichen EB aufzusuchen. Aber da wirst du wohl ganz unterschiedliche Meinungen erhalten.)

 

Und das klassische BARF Modell, was man überall im Internet findet, find ich persönlich auch nicht so super, wie es gerne angepriesen wird.

Man braucht keine 80% Fleisch, beispielsweise. 

 

Um die Hundemahlzeiten frisch und selbst zusammen zu stellen, was ich super finde, muss man keiner Heilpraktikerin nacheifern. :)
Ich kann dir dieses Buch sehr empfehlen, egal für welche Art der Fütterung du dich letztendlich entscheiden wirst: https://www.amazon.de/Hunde-richtig-füttern-Jürgen-Zentek/dp/3800159600 und das würde ich auch jedem 5€ Heftchen vorziehen, das ich für etwas schwurbelig halte. 

 

 

Sind die Allergien bestätigt oder eher Vermutungen? Das ist nämlich auch noch sehr wichtig.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Flix   
vor 2 Stunden schrieb EllysFrauchen:

Vorab möchte ich auch gleich dabei sagen das ich dies natürlich mit meiner Tierärztin besprechen werde! 

 

Damit kannst du auch Pech haben. Inzwischen gibt es zwar immer mehr barftolerante Tierärzte, die meisten sind aber immer noch dagegen und erklären dir, dass du deinen Hund damit ins Grab beförderst. ;)

 

Du hast dir offensichtlich schon Gedanken gemacht und dich ein wenig eingelesen. Bist du dir sicher, auf welche Komponenten dein Hund allergisch reagiert und was du weglassen musst? Wie hast du das herausgefunden? Ist es beispielsweise Getreide, kannst du, wie du vermutlich weißt, getreidefrei füttern, neigt dein Hund dazu, schnell zuzunehmen, hilft es auch, z. B. mit Nudeln zu sparen, ist er eher ein Hungerhaken, dann tun die ihm aber evtl. ganz gut etc. pp. Aber das waren ja nicht deine Fragen. 

 

Wenn du roh füttern willst, solltest du sicherheitshalber das Schwein vergessen. Ich füttere querbeet alles an Fleischsorten außer eben Schwein und Rind. Ersteres ist mir zu riskant, da dieser, angeblich ausgerottete und doch immer wieder auftauchende Virus namens Aujeszky für Hunde tödlich ist und Letzteres lasse ich weg, weil einer meiner Hunde ganz offensichtlich allergisch darauf reagiert. Ohne Rind bin ich in der Wahl von Fleisch und Knochen eingeschränkter, denn da gibt es einfach nicht so viel Auswahl und es wird teurer, lässt sich aber machen. Einmal die Woche gibt es bei uns Leber oder Niere, ein bis zweimal ein Eigelb. Pansen (grün) wandert auch so zweimal die Woche in den Napf und je nach Aktivität und Witterung wird's auch mal fettiger. Ach ja und Fisch gibt es auch so einmal die Woche. Entweder Lachskopf oder Makrele, Sardine, Hering im Ganzen. Mir ist das lieber, als Fischfilet und meine Hunde fressen die Fische mit Kopf und Schwanz und Stumpf und Stiel. 

 

Ich persönlich finde einfach, Abwechslung ist das A und O aber ich kenne auch Hunde, die mit nur zwei oder drei Fleischsorten wunderbar gedeihen. Das Umstellen habe ich immer sehr direkt gemacht. Als ich mit dem Barfen anfing, hatte ich eine acht- und eine zehnjährige Hündin und die hatten keinerlei Probleme damit, von jetzt auf gleich umgestellt zu werden. Meine jetzigen Hunde waren bis zu ihrem Einzug bei mir mit Trockenfutter gefüttert worden und ein, bzw. ein halbes Jahr alt, als ich sie bekam und umstellte. Auch das ging direkt und problemlos. Mit den Knochen bin ich  vorsichtig vorgegangen. Erst gab es "Anfängerknochen" also Hühnerbeine, Entenhälse, Brustbeinknochen, Reh-, Ziegen- und Lammhälse sind auch prima, dann Lammrippen, Wildrippen usw. Kommt natürlich auch auf die Größe deines Hundes an. Ist es ein Klein(st)hund, wären Hühnerhälse ein guter Anfang. Ich habe inzwischen das Problem, dass viele Knochen für meinen Bedarf viel zu klein gesägt geliefert werden. Da besteht dann echt die Gefahr, dass die nicht gekaut, sondern einfach runtergewürgt werden und drum verschenke ich solche Fehlkäufe dann lieber an den Minihund meiner Nichte.

 

Was ich persönlich nicht mag, ist dieses um sich greifende Fertigbarf. Da hast du wieder nicht in der Hand, was da wirklich drin steckt. :wacko:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
gast   

Flix, warum lässt du denn Rind weg?

Und ist der Pansen dann vom Lamm? Frage nur aus Neugier. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
EllysFrauchen   
vor einer Stunde schrieb harpiye:

Wichtig wäre es erst mal, den Bedarf deines Hundes überhaupt zu kennen. Das kannst du selbst errechnen, oder wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du dir auch einen Plan erstellen lassen. (Da finde ich persönlich gut, nicht zu einem "Ernährungsberater nach S.S." zu gehen, sondern ein unabhängiges Institut oder einen ganzheitlichen EB aufzusuchen. Aber da wirst du wohl ganz unterschiedliche Meinungen erhalten.)

 

Und das klassische BARF Modell, was man überall im Internet findet, find ich persönlich auch nicht so super, wie es gerne angepriesen wird.

Man braucht keine 80% Fleisch, beispielsweise. 

 

Um die Hundemahlzeiten frisch und selbst zusammen zu stellen, was ich super finde, muss man keiner Heilpraktikerin nacheifern. :)
Ich kann dir dieses Buch sehr empfehlen, egal für welche Art der Fütterung du dich letztendlich entscheiden wirst: https://www.amazon.de/Hunde-richtig-füttern-Jürgen-Zentek/dp/3800159600 und das würde ich auch jedem 5€ Heftchen vorziehen, das ich für etwas schwurbelig halte. 

 

 

Sind die Allergien bestätigt oder eher Vermutungen? Das ist nämlich auch noch sehr wichtig.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Flix   
(bearbeitet)

Garry hatte doch immer wieder mal Ohrentzündungen und alle Laboruntersuchungen waren erfolglos. Da habe ich einfach mal das Rind weggelassen, da das, wie man mir sagte, noch vor Huhn, das häufigste allergieauslösende Fleisch ist. Bingo! Kein Rind, keine Ohrprobleme. :D War ich echt froh, das nicht über Ausschlussdiät rausfimmeln zu müssen. 

Pansen ist meistens vom Lamm, gab's aber auch schon vom Ren. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
EllysFrauchen   

Sorry ich wollte dich zitieren harpiye ( hat nicht funktioniert ):D

Allergien sind bestätigt ....umfassender Test beim Tierarzt .....Weizen ,Pastinake ,Soja, Weissfisch 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
gast   

Das ist ja bei der Frischfütterung super easy zu umgehen. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
trullentier   
(bearbeitet)

Ich füttere vorwiegend Rind mit ein wenig Pferd und Wild, Schwein gar nicht. Huhn hat sie irgendwann verweigert, das mag sie nur noch gebraten oder gekocht, bis auf Hühnerhälse. Knochen nur ab und zu Hühnerhälse, da sie zu Knochenkot neigt, daher gibt es Kalzium in anderer Form. Fisch gibt es nur selten, auch nur gebraten, anders frisst sie es nicht. Dazu gibt es meist Gemüse-Obst-Pamps, oder mal Hüttenkäse oder Quark, im Winter gern auch Nudeln oder CousCous oder dergleichen dazu.

 

Umgestellt hab ich damals so nach und nach, weil mein Hund im Wachstum ein Klappergestell war und nur so viel Trofu frass, das sie nicht ganz verhungerte. Irgendwann hab ich dann Frischfleisch dazu gefüttert, dann mich ein wenig eingelesen und dann irgendwann komplett auf roh umgestellt.

 

Inzwischen kann ich hier aber nicht mehr von Rohfütterung sprechen, hier gibt es irgendwie alles querbeet, unterwegs Trockenfutter, mal Nassfutter, mal was vom Tisch. Hund kommt bis heute super damit klar.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Flix   

 

vor 8 Minuten schrieb EllysFrauchen:

Allergien sind bestätigt ....umfassender Test beim Tierarzt .....Weizen ,Pastinake ,Soja, Weissfisch 

 

Mir hat man gesagt, dass diese Tests mit Vorsicht zu genießen seien. Oft gäbe es da falsche Ergebnisse und das einzig Sichere sei eine Ausschlussdiät. Drum bin ich ja so happy, dass das mit dem Rind prompt funktioniert hat. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

×