Jump to content
Dein Hundeforum  Der Hund
EllysFrauchen

Beginnen zu barfen ...

Empfohlene Beiträge

Sax   
(bearbeitet)
vor 29 Minuten schrieb EllysFrauchen:

@acerino ok .....das ist es ja worum es mir geht ......womit anfangen .....usw:D danke 

 

Angefangen hab ich mit magerem Rindfleisch und pürierten Möhren. Das hab ich zwei Tage gegeben, dann hab ich halbe halbe Fleisch und Pansen und Möhre gefüttert. Auch zwei Tage. Dann hab ich Pansen etwas reduziert und ein wenig Leber gegeben, Gemüse wurde nach und nach vielfältiger (Gurke, Zucchini, Salat, Apfel ...) Innereien hab ich dann nicht täglich gefüttert. Nach und nach hab ich dann den Fettgehalt hochgenommen, bis er beim Muskelfleisch so um die 20% war. Als das alles gut vertragen wurde hab ich mit Knochen angefangen, zuerst gewolft (wie auch das Fleisch) dann eben mit "Anfängerknochen" angefangen: Hühnerhälse und Karkassen. Auf Röhrenknochen verzichte ich aber heute noch, ist mir nicht geheuer und es gibt Alternativen. Innerhalb von 2 Wochen war ich mit der Umstellerei durch und konnte meinen Plan füttern, hab dann verschiedene Fleischsorten probiert, bis ich dann wieder welche weglassen musste (siehe oben).

 

Übrigens: Meine TÄ hat mir vom Barfen abgeraten und wollte mir statt dessen RC verkaufen. Sagt auch schon einiges.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Vhenan   
(bearbeitet)

Ich breche mal etwas mit der pauschalen Zustimmung:

 

Bitte lasse dir einebnen ordentlichen Barfplan erstellen, z.B. an der Uniklinik München.

http://www.ernaehrung.vetmed.uni-muenchen.de/service/ernaehrungsberatung/eb_hunde/index.html

 

 

Dein Hund ist kein Versuchskaninchen, Barfen ist doch ein bisschen mehr als einfach nur Rohfüttern. Du musst den Bedarf deines Hundes kennen. 

 

Im schlimmsten Fall ist das "Ausprobieren" und "Herantasten" ein Krankfüttern auf Raten. Und deshalb sind viele Tierärzte zu Recht gegen das Barfen bzw. Pro Barf Tierärzte mit Einschränkung dafür.

Dieser TA war mal sehr pro Barf und deshalb ist das empfehlenswert zu lesen:

 

https://m.facebook.com/Tierarzt.Jonigkeit/photos/a.557389487614620.123985.277383682281870/1284307541589474/?type=3&source=54&ref=page_internal

 

 

 

Das "artgerechte" Rohfütterungsmodell geht von einer falschen Prämisse aus. Wölfe sind keine Haushunde und haben auch unterschiedliche Bedürfnisse beim Futter.

 

Dieses Buch ist auch sehr interessant:

https://www.amazon.de/gp/aw/d/3800159600/ref=mp_s_a_1_2?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1488319597&sr=1-2&pi=AC_SX236_SY340_QL65&keywords=Jürgen+Zentek

 

(Das gibt's noch als großen wissenschaftlichen, teuren Brocken und verfällt keiner Ideologie wie z.B. Barf nach Heilpraktikerin Swanie Simon... bzw. verwursteten Billinghurst.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
mexxx   

Ich habe hier vor knapp drei Jahren von jetzt auf gleich auf Barf umgestellt. Grund dafür war ein Tumor (der vollständig entfernt wurde und nicht gestreut hat) mit nicht so doller Prognose. Da man in solchen Fällen nicht viel tun kann außer am Futter zu schrauben, bin ich von hochwertigem TF umgestiegen auf Barf.

 

Der Umstieg erfolgte von heute auf morgen, ich hab da kein großes Tamtam gemacht. Mausi fand rohes Fleisch bis dahin nicht genießbar und Gemüse wurde nicht mal von der Seite angeschaut. Im Netz fand ich einen Barfrechner, wonach ich die Futtermahlzeit zusammengestellt habe. SEHR kompliziert! Ich hab mich eine ganze Weile genau daran gehalten, Mausi hats zumindest nach kurzem "fremdeln" sofort wunderbar angenommen. Inzwischen bieten diverse Hersteller komplette Barfmischungen an und unterscheiden da auch zwischen Welpen, aktiven und weniger aktiven Hunden sowie Senioren. Ich habe mich nun auf eine gesunde Mischung eingestellt. Komplette Mischungen kaufe ich nicht, stattdessen z.B. einen Seniormix (Fleisch), Gemüse gebe ich immer selbst frisch dazu, ab und an gibt es mal Knochen und Öl und einen Barfzusatz sporadisch.

 

Für Barfanfänger empfehle ich für den Anfang eine Komplettmischung und wenn man dann Lust und Nerv hat, sich näher mit der Barf-Fütterung zu beschäftigen, kann man ja auch tiefer einsteigen und differenzieren. Es geht auf jeden Fall ganz einfach!

 

Ich füttere im Übrigen zu 90% Rind. Dazu noch bisschen Pferd ab und an. Ich wechsle nicht zwischen allen möglichen Fleischsorten wegen einer eventuellen Geschmacksvielfalt. Die braucht es in meinen Augen nicht.

 

Meine Maus ist seit der Barfumstellung recht fressgeil,  während sie vorher eher zurückhaltend beim füttern war. Und es macht auch richtig Spaß, ihr neue Sachen nahe zu bringen. Gemüse ging lange Zeit nur püriert, inzwischen beschäftigt sie sich mit ganzen Möhren wie mit einem Knochen. :wub: Es werden rohe Eier geknackt und samt Schale gefressen. Im Sommer gibts Melone am Stück, was ein Hochgenuss ist.

 

Seit wir barfen, frisst Hanna so ziemlich alles. Auch gesundes!

 

Ich kann euch auf Eurem Weg nur bekräftigen. Unser Fleisch beziehen wir im Übrigen hier. Wir kaufen im Hofladen, bestellen aber auch ab und an im Netz: https://www.barfers-wellfood.de/

 

Die Fleischqualität ist super!

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Vhenan   
vor 4 Stunden schrieb EllysFrauchen:

Sorry ich wollte dich zitieren harpiye ( hat nicht funktioniert ):D

Allergien sind bestätigt ....umfassender Test beim Tierarzt .....Weizen ,Pastinake ,Soja, Weissfisch 

 

Das ist aber nicht in Stein gemeißelt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
EllysFrauchen   

@kareki nein in Stein gemeißelt ist es sicherlich nicht .....Jedoch erstmal ein Anfang ....Irgendwo und irgendwie muss man ja immer anfangen und dies werden Zutaten sein die ich erstmal ausschließen werde ......

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
2010   
(bearbeitet)
vor 14 Stunden schrieb EllysFrauchen:

Und noch ne blöde Frage :blush: hühnerknochen sind roh kein Problem ?ich las es wohl mehrmals .....aber ist es wirklich wahr ?ich dachte die splittern .....?

 

 

Es sind Röhrenknochen, die können den Hundedarm von innen aufschlitzen.

Weil die meisten Hühner, die man aus Massenhaltung bekommt eh nur ein paar Monate alt sind, sind die Knochen noch nicht voll ausmineralisiert,

 

Ich persönlich mag Hühner sehr gerne und finde Massenhaltung furchbar, weswegen ich aus diesem Grund diese armen bedauernswerten Hühner nicht kaufe, weil ich das System "Tierquälerei" nicht unterstützen mag.

 

Und die Schenkel unserer eigenen Hühner werden begraben :) und wenn wir sie nicht begraben würden, wären diese Knochen "richtige" Röhren-Knochen und die füttere ich unter gar keinen Umständen meinen Hunden.

 

Mir erschliesst sich auch nicht der Grund der Hühnerschenkelverfütterung. Hunde können die Reste bekommen, das sind Rückenteile und die Hälse.  Also das sogenannte Hühnerklein.

 

Wenn schon aus dem Netz die Futterpläne warum dann nicht an der Quelle abschreiben? Barfers.de

 

Wer hat denn längere Erfahrung. Als ich S.Simon kennenlernte, hatte sie schon 1 Jahrzehnt Erfahrung und das als Schäferhundzüchterin. Also gewiss 30 Jahre Barf nach ebend diesen Plänen.

 

Warum sollte man Pläne zurückgreifen, die Leute mit weit weniger Erfahrung schreiben.

 

Ich habe erst sehr genau die Pläne übernommen und mich in den letzten 20 Jahren weiterentwickelt, angepasst und füttere denke ich sehr gut. Meine Hündin ist jetzt 12, ich werde tatsächlich noch gefragt JAHRE? oder MONATE?

 

PS: Barfmischungen......da bin ich zu altmodisch....das ist dermassen konträr zu meinem Verständnis. Ich kaufe ja immer Einzelkomponenten. Und Wenn ich die näher angucke ist da immer viel billiges Pansenzeug drin. Nö, das ist nichts.. Viel zu teuer, kein Alleinfutter, künstloiche Vitaminmischungen drin...und wenn ist das die richtige Dosierung?

Dann kann ich das ganze auch preiswerter und hochwertiger in gekocht kaufen als Dosenfutter.

Und auch hochwertiges Dosenfutter ist manchmal so falsch zusammengesetzt. Da kann ich nur stauenen. Nein, man MUSS sich bei Barf erst informieren! Anders gehts nicht.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Vhenan   
(bearbeitet)

Yoma ist mit seinen 6 Jahren immer noch ein "Welpe" für andere. Wenn er dann noch so agil und schnell rennt, erst recht.

Und der wird und wurde noch nie nach Swanie Simon gebarft. 

 

Das ist doch kein Qualitätsmerkmal. 

 

Der Vorteil einer Rationsberechnung bei einer Stelle ohne Ideologie: bedarfsgerechte Fütterung vor "artgerechter".

 

Erfahrung ist für mich null Wert, wenn die ernährungsphysioligischen Erkenntnisse nicht stimmen, worauf sie fußt.

 

Ernährung ist wichtig. Für die Gesundheit ist aber die Genetik wesentlich wichtiger.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
2010   

Die ernährungsphysiologischen Erkenntnisse stimmen doch. Weiss jetzt nicht was du meinst.

 

Ich habe den Futterplan nach Meyer Zentek ausgerechnet und überprüft und es stimmt mit dem von S.Simon überein für meine Hunde.

Das habe ich schon im Jahr 2000 gemacht. Und immer mal wieder überprüft., Ich habe alle gängigen Ernährungs-Standardwerke, die auch Tierärzte in der Ausbildung haben, hier zu stehen.

 

Wenn ich deine Zeilen lese Kareki, dann kommt bei mir immer an, dass du meinst, dass ich, weil ich einer anderen Auffassung bin, ein kompletter Vollholk wäre. Kein schönes Gefühl. Aber lass dir gesagt werden, ich habe S. Simon erst persönlich kennenlernen wollen, bevor ich Pläne aus dem Internet (da haben wir uns noch in Email-listen geschrieben, weil noch keine Foren, geschweige Facebook gab) übernahm.

 

Ich respektiere deine wissenschaftliche Art an die Dinge ranzugehen. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass du andere Herangehensweisen, andere Ansichten tolerierst. Und nicht genug, dass du sie nicht tolerierst, du machst dich lustig oder das ist Arroganz, ich weiss es nicht.

Ich antworte hier, schreibe meine Erfahrungen in einem Thread, wo nach BARF gefragt wird. Mir ist komplett wurscht, wer barft und wer nicht, ich missioniere nicht.

 

Und werde kein Wort mehr schreiben, wenn es nicht erwünscht ist von dem Fragenden hier. Wenn du eine Frage hast, beantworte ich diese auch gerne, so es mir möglich ist.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Flix   
vor 21 Stunden schrieb EllysFrauchen:

@harpiye gewolft hört sich im Moment für mich entspannter an :lol:sonst beobachte ich wahrscheinlich den ganzen Tag den Hund :D

 

ja, ist entpannter, enthält dem Hund aber die Freude am Nagen vor und außerdem ist Knochen am Stück besser, als jede Zahnbürste: Kerngesunde Gebisse mit strahlend weißen Beisserchen und festem Zahnfleisch! ;) Und komm' mir jetzt keiner mit Dentastix. Das hat Garry mal geschenkt bekommen, zwei Mal draufgebissen und runtergeschluckt. :D

 

Gewolftes Fleisch gebe ich zwar manchmal, gefällt mir aber auch weniger, denn hier sieht man ebensowenig was da alles mit reingemixt ist. Bei Stücken sehe ich was ich da vor mir habe. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
EllysFrauchen   

@Flix dabei ging es mir um die Hühnerknochen :lol: bei anderen Knochen hab ich kein Problem .....Das bevorzugte ich auch vorher ;)nur Hühnerknochen waren so einbisschen meine Sorge :o:D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto um Beiträge zu verfassen


×