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Hundeforum Der Hund
Sozey

Bellen beim Autofahren

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Ich habe da mal eine Frage... In letzter Zeit hat meine Kleine (1 Jahr alt) angefangen wie bei der Leinenaggression aus dem Auto heraus alle Hund anzubellen, die sie sieht. Es ist dann auch so, dass sie sich scheinbar etwas reinsteigert, weil sie bellt immer noch, selbst wenn der Hund schon nicht mehr zu sehen ist. Das Bellen ist eher aggressiv und teilweise mit einem Knurren unterlegt.

 

An der Leine oder im Freilauf macht sie das übrigens überhaupt nicht. Der Vergleich mit der Leinenaggression war nur als Beispielerklärung gemeint.

Sie fährt auch schon seit klein auf Auto und ich wüsste jetzt z.B. kein Schlüsselerlebnis, das sie dazu gebracht haben könnte. Sie hat auch keine Angst vor dem Autofahren, springt von allein rein und schaut gerne spazieren beim fahren.

 

Im Unterschied zu der obigen Beschreibung erkenne ich ein aufgeregtes oder freudiges Bellen, wenn sie merkt, dass wir z.B. zu unseren Freunden fahren, wo Milo wohnt, mit dem sie sich gut versteht. Da ist das dann wesentlich weniger penetrant und ausdauernd und das Knurren unterbleibt.

 

Hat da jemand eine Idee dazu?

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Leider Nein, aber ich lese mal gespannt die kommenden Antworten mit.

Ferun hat ja immer Radfahrer verbellt. An der Leine haben wir das gut hinbekommen mit benennen und schönfüttern.

Im Auto klappt es auch, wenn ich den Radfahrer vor ihr sehe und sage "Radfahrer" , dann ist sie still.

Sieht sie ihn zuerst geht die bellerei los und ist auch nicht zu Stoppen. Da hab ich irgendwas falsch gemacht. :unsure:

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Hallo Sozey

 

Wenn es ums Autofahren geht (Sicherheit geht vor ... Bellen und Erziehungsmassnahmen lenken ab), würde ich es mir persönlich einfach machen und den Hund in einer Box mit Sichtschutz unterbringen. Für den schmalen Geldbeutel gibt es welche aus Stoff. Hat es schon eine Box, mit Sichtschutz ergänzen.

vor einer Stunde schrieb Sozey:

aus dem Auto heraus alle Hund anzubellen, die sie sieht.

 

Wenn Dein Hund rein auf Sicht bellt, dürfte sich das Problem somit erledigt haben.

 

Lieben Gruss

Rosi

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vor 4 Stunden schrieb Sozey:

Hat da jemand eine Idee dazu?

 

1 Jahr? Kann beginnende Ressourcenverteidigung sein. Tschuli hat damit auch irgendwann angefangen, bei ihr heißt das: mein Auto. Halt Abstand. Sie verhält sich auch so, wenn ich irgendwo parke und ein fremder Hund nähert sich dem geöffneten Kofferraum.

 

Die Idee mit der Box ist gut. Wenn nicht möglich, kann Scheiben verhängen Abhilfe schaffen.

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Denke auch, dass sie eben ihr Auto/fahrbares Zuhause "verteidigt".

Meldet sie zuhause auch andere Hunde (falls sie Sicht auf diese hat)?

 

Einfachste Lösung ist der Sichtschutz, wie vorgeschlagen. Würde ich auch als erstes versuchen.

 

 

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Werde ich dann gegebenenfalls mal probieren. Ist eigentlich logisch auch die Lösung. Ich hatte mir nur Gedanken über den Grund gemacht. :D

 

 

vor einer Stunde schrieb acerino:

Meldet sie zuhause auch andere Hunde (falls sie Sicht auf diese hat)?

 

Hat sie nicht oft, aber wenn dann eher nicht. Bisher zumindest.

Katzen bellt sie mehr an, wenn sie die von daheim aus sieht. ;-)

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 Ahhh ... ohh ... uhhh ... ähm ... tja ... sorry ... :blush: ... dös hab ich völlig falsch verstanden :rolleyes:

 

Lieben Gruss

Rosi

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vor 10 Stunden schrieb Rosilein:

 Ahhh ... ohh ... uhhh ... ähm ... tja ... sorry ... :blush: ... dös hab ich völlig falsch verstanden :rolleyes:

 

Nein, du hast das völlig richtig verstanden... ich habe mich wohl falsch ausgedrückt...

Ich war so auf die Frage fixiert, woher das kommt, das ich gar nicht auf die Idee gekommen bin, da mit der einfachsten Lösung abzuhelfen. Von daher ist die Idee von dir schon sehr gut. :-) Das einzige wo ich mir da Gedanken mache, ist halt dass sie beim Autofahren so gerne spazieren schaut. ;-)

 

Unabhängig davon würde mich der Grund trotzdem interessieren, hehe.

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Bist Du sicher, dass sie wirklich gerne schaut oder ist es mehr Zwang, mehr Trieb?

 

Frage deswegen, weil ich persönlich keinen Hund kenne, der tatsächlich super gerne Auto fährt. Also unabhängig vom freudigen Reinspringen, dem erregten aus dem Fenster schauen. Zumeist doch der Erwartungshaltung auf das Kommende und/oder den dargebotenen Triebauslösern geschuldet.

 

Könnte jetzt lang und breit … von vielen Hunden meine Beobachtungen rein setzen … doch ich schlage Dir vor, ein paar Touren als Beifahrer zu starten. Dann könntest Du Deine Hündin während der Fahrt genau beobachten. Denke, dann schlüsselt sich das Warum schnell auf.

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Wir hatten gleiche Problem als unser Airedale in die rüpeljahre kam. Bei meinen Eltern im Auto (großer Kombi mit einer Transportbox) war das auch kein großes Problem, aber als ich selbst ein Auto hatte und den Hund mitnehmen wollte, wurde das zur Tortur, weil ich nur einen kleinen Lupe habe. Da saß der Hund hinten und war angeschnallt. Katastrophe total. 

 

Ich habe es dann so gehandhabt, dass ich einfach mal rumgefahren bin mit Hund (bevorzugt dort, wo nicht so viel los war) und gebetsmühlenartig geübt habe, dass der Hund auf der Rückbank abliegt und nicht aufschaut. Das hat zwar gedauert, aber danach hatte ich einen total entspannten Hund hinter mir und Ruhe beim Autofahren.

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