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Hundeforum Der Hund
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Hund hat Angst vor männlichen Mitbewohnern & bleibt nicht alleine

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Kurze Vorgeschichte: Mein Freund und ich sind beide mit Hunden aufgewachsen und haben uns vor ein, zwei Jahren entschieden Pflegestelle für Hunde zu werden, da wir zwar gerne einen eigenen Hund hätten, aber zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten wie es in der Zukunft bei uns aussieht.

Vor etwa einem Monat haben wir einen neuen Pflegehund bekommen, der am Anfang besonders Männern gegenüber eher ängstlich war und auch Wohnungen etc. noch nicht kannte. Da ich in unserer WG von 4 Personen die einzige Frau bin, hat er sich mich als Hauptbezugsperson erkoren. 

Der Hund ist ein unkastrierter, aber sterilisierter Rüde, der etwa 1 Jahr und 2 Monate alt ist und als Welpe in Kroatien in die Auffangstation gekommen ist. Draußen fühlt er sich super wohl und da sind auch Menschen kein Problem. Im Gegenteil dort ist er den meisten (egal ob Mann oder Frau) eher neugierig zugestimmt, wobei Frauen schon etwas bevorzugt.

Da wir das in der ersten Woche nicht wussten, hat er leider Angst vor unseren beiden Mitbewohnern. Das äußert sich so, dass er vor ihnen wegläuft, sich in sein Körbchen zurück zieht und sie von dort anknurrt oder anbellt. Auch wenn sie vor unserem Zimmer vorbei laufen bellt er. Außerdem bewegt er sich in der Wohnung kaum, wenn unsere Mitbewohner da sind. Wir haben das bisher so gehandhabt, dass wenn er bellt wir ihn ins Körbchen schicken und "Scht" zu ihm sagen. Meistens fällt jedoch das ins Körbchen schicken weg, da er sowieso schon dort ist. Dann machen wir "scht" und wenn er dann aufhört zu bellen loben wir ihn. Das klappt an sich schon recht gut. Leider knurrt und bellt er immer wenn einer unserer Mitbewohner in unser Zimmer kommen möchte. Draußen hingegen, wenn unsere Mitbewohner mit uns spazieren kommen, dann ist das für unseren Pflegehund kein Problem. Dort ignoriert er sie. Da er sich draußen wohler fühlt als drinnen, habe wir angefangen, dass er dort von unseren Mitbewohnern Fleischwurst bekommt. Erst haben sie ihm die nur hingeworfen ohne ihn dabei anzusehen, dann haben wir ihnen gesagt, dass sie ihm die Wurst auf der Hand hinhalten sollen, aber ihn nach wie vor dabei nicht beachten sollen. Er holt sich dann immer die Wurst und geht dann aber sofort wieder auf Abstand. Allerdings kennt er das Spiel ja jetzt schon und bettelt, wenn sie die Dose heraus holen. Dabei setzt er sich manchmal sogar vor sie hin. Sobald sie ihm aber zu nahe kommen, geht er wieder auf Distanz. In der Wohnung haben wir das noch nicht ausprobiert, wollen das Training aber nach und nach steigern. Mit dem Ziel, dass er keine Angst mehr vor ihnen hat und sie in der Wohnung nicht mehr anbellt. Meine erste Frage ist, ob wir da richtig vorgehen?

Meine nächste Frage hängt nur indirekt mit der Angst zusammen und bezieht sich aufs alleine bleiben. Momentan sind Semesterferien und theoretisch müsste der Hund nicht alleine bleiben. Müsste er an sich sowieso kaum, da fast immer jemand zuhause ist, weil wir alle unterschiedlich studieren. Aber da er vor unseren Mitbewohnern Angst hat zählen diese praktisch nicht. Wichtig für den Hund ist nur, dass mein Freund und vor allem ich zuhause sind. Wir haben ihn aber auch am Anfang zu wenig allein gelassen und dann waren wir mal einkaufen und haben ihn mit der Webcam aufgenommen. Er hat fast die ganze Zeit gefienzt und ist immer wieder in der Wohnung herum gelaufen und hat laut unserem Mitbewohner an der Wohnungstür gekratzt. Danach hat er sich immer in sein Körbchen gesetzt und gewartet und wieder gefienzt. Erst nach etwa 20-30 min hat er sich mal kurz im Körbchen abgelegt ist dann aber immer wieder in der Wohnung herum gelaufen und hat gefienzt. Dafür hat er sich danach schon ab und zu abgelegt aber nie länger als 1-2 min. Insgesamt war er nur eine knappe Stunde alleine. Daraufhin haben wir angefangen in zunächst kurzen Abständen aus unserem Zimmer zu gehen und dann wieder rein zu gehen. Auch Jacke und Schuhe haben wir uns immer wieder mal einfach so angezogen. Das machen wir jetzt schon eine Woche so, aber irgendwie mit mäßigem Erfolg. Auch die Option, dass mal einer unserer Mitbewohner mit ihm kurz raus geht ist zur Zeit unvorstellbar. Vielleicht bin ich auch nur ungeduldig, weil ich von dem Hund meiner Eltern so verwöhnt bin. Der war auch sehr ängstlich Männern gegenüber hat aber total schnell gelernt und ist jetzt ein super-toller Hund. 

Ein paar Fortschritte hat unser Pflegehund ja auch schon gemacht. Er traut sich jetzt auch häufiger mal in die Küche, wenn wir mit unseren Mitbewohnern dort zusammen essen.

Wir machen uns soviel Gedanken, da wir überlegen den Pflegehund selbst zu behalten, weil er einen tollen Charakter hat und auch so gut zu uns passt. Er müsste auch nicht länger als 3-4 Stunden und das auch nicht täglich alleine sein. Es wäre aber schön, wenn er auch mal mit unseren Mitbewohnern raus ginge und verstehen würde, dass die ihm gar nichts böses wollen.

 

Ich hoffe ich konnte die Problematik gut genug erklären und der lange Text schreckt nicht ab.

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Hallo,

 

bei welchem Verein seid ihr denn Pflegestelle? Es ist schade, dass ihr diese Bürde auferlegt bekommen habt, obwohl ihr keine Erfahrung habt. Das ist auch dem Hund gegenüber leider nicht fair.

 

Wisst ihr, welche Rassen in dem Hund stecken? Vielleicht möchte er euch oder den Raum schützen.

Davon ab: vier Wochen sind nichts. :) Lasst den Hund ankommen, habt Geduld. Mit Problemen sollte man bei Pflegehunden immer rechnen. Hunde können anders werden, wenn sie erst mal im neuen Zuhause angekommen sind.

 

Wacht er oder ist es tatsächlich Angst vor den Mitbewohnern?

Dass er die Mitbewohner draußen ignoriert heißt ja jetzt nicht unbedingt etwas Positives. 

Auch würde ich da keine hohen Ziele ansetzen - vielleicht ist der Hund mit vier Personen auch schlicht überfordert. Vielleicht macht ihr zu viel, vielleicht macht ihr es falsch. Ich weiß es nicht, ich bin nicht dabei.  

 

Manchen Hunden hilft es, nur einen Raum zur Verfügung zu stellen, als eine ganze Wohnung. Manchen Hunden hilft es auch, sich zu verabschieden. "Bis gleich" heißt nicht nur, dass man gerade geht, sondern vor allem heißt es auch, dass man wieder kommt. (entsprechend geübt)

Ich würde da viel Geduld aufbringen, irgendwelche Ziele erst mal vergessen und kleinschrittig vorgehen.

 

Wie wäre es, bei dem Verein nach Hilfe zu fragen?

 

(Nachtrag: habe den Text nochmal gelesen und ihr schreibt, dass ihr ja bereits Erfahrung habt. Den Schilderungen zufolge las sich das anders für mich.)

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Als ich meine kurze bekommen habe, war die Reaktion auf Männer sehr ähnlich. Sie hat den Schwanz eingeklemmt und sich in eine Ecke verzogen (ganz furchtbar mit anzusehen, man will nicht wissen was solchen Hunden angetan wurde) 

Warum schickt ihr ihn aufs Körbchen und unterbindet den Unmut? Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist. Ich würde euch empfehlen ihm den Rückzugsort zu lassen (ohne ihn negativ zu konditionieren. Ein "scht" ist eine Maßreglung die hier vielleicht eher das Gegenteil bewirken kann, von dem was ihr wollt) und den Jungs, mit denen er ein Problem hat, zu erklären, dass es Zeit braucht. Und viel Arbeit.

Bei mir hat es geholfen mich neben die männliche Person in einem Raum mit viel Platz zu setzen (wenn er dir vertraut, fällt es ihm einfacher sich dem Mann zu nähern wenn du dabei bist. Am besten auch auf den Boden. Wirkt weniger bedrohlich) Der Mann hat das leckerchen, der Hund kann selbst entscheiden ob er sich nähern möchte oder nicht. Wenn das Vertrauen größer wird und etwas mehr Nähe zugelassen wird, kann man vorsichtig Berührungen einführen (bei meiner war Kopf absolute Katastrophe, Pfoten oder Brust Bereich war in Ordnung). Nicht zu viel bewegen und sich wirklich ne halbe Stunde nur mit dem Hund beschäftigen. Und das gilt für beide Jungs. 

Wenn Er knurrt, wenn sie vorbei laufen... Ich glaube ich würde es zur Zeit hinnehmen. Vielleicht könnt ihr aber auch einfach jedes mal n leckerchen hinschmeißen wenn die Jungs an der Tür vorbei kommen. Nach dem Motto: yeah, jedes Mal was leckeres wenn die Typen kommen.

Versucht dem Hund das Gefühl von Sicherheit in dem Raum zu geben. Dann ist euer Zimmer für die beiden anderen halt erstmal tabu. Meine Erfahrung ist, dass es mit der Zeit besser wird und die Situation sich auch lockert, aber ihr müsst dem Hund die Sicherheit geben. Wichtig ist, dass euer Hund nicht das Gefühl hat überall bedrängt zu werden. Meine hatte große Probleme, wenn Männer in die Wohnung kamen. Training wurde also nicht in ihrem Sicherheitsbereich gemacht. Vielleicht könnt ihr im Gemeinschaftsraum üben, wenn genug Platz ist. Aber DU hast die Aufgabe Sicherheit zu vermitteln. 

 

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Mit Hunden aufzuwachsen heißt meistens, daß man sich nicht um die Sozialisierung gekümmert hat - das waren die Eltern. Außerdem ist jeder Hund anders.

Ich würde ganz selbstverständlich möglich immer etwas mit den Mitbewohnern zusammen machen, nicht nur in der Wohnung. Gegenkonditionieren mit Leckerlies im Vorbeigehen, möglichst noch vor dem Knurren. Hund nicht in sein Körbchen schicken, wenn er knurrt, sondern Leckerlie schmeißen. Körbchen ins Zimmer verlegen, es soll positiv belegt sein, beim Alleinebleibenüben  z.B. dort einen gefüllten Kong ablegen. Türen auch mal offen stehen lassen und sich wechselseitig besuchen.

Ob es Wachen oder Unsicherheit ist oder beides-abwarten, ankommen lassen und weitermachen. Es hilft auch, wenn du dabei bist und ihm erklärst, wenn er bellt und knurrt: "Nein, leise -guck mal der ist lieb" dabei den Mitbwohner über die Schulter streicheln oder so etwas.

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Also erst einmal Danke für die Antworten.

Vielleicht klang mein Text von gestern etwas Hilflos, aber ich wollte mir lediglich noch ein paar Anregungen holen, ob wir noch etwas verbessern können.

 

Das so ein Hund Zeit braucht weiß ich. Dass ich bei unserem ersten Hund während der Sozialisierung nicht dabei war, das ist mir schon bewusst. Unser zweiter Familienhund war dann auch aus dem Tierschutz und ist zu uns (meinen Eltern und mir) gekommen als ich 17 war. Wir haben damals alle zusammen aktiv an der Erziehung des Hundes mitgearbeitet und zwar so, dass wir uns abgesprochen haben und alle dasselbe mit dem Hund gemacht haben. Damit er nicht beim einen etwas anderes machen darf als beim anderen. Ich bin mir daher bewusst, dass es je nach Hund mehr oder weniger anstrengend ist mit der Erziehung und dass ein Hund eine Eingewöhnungsphase benötigt. Man sagt ja grob, dass er nach 2 Wochen sich an die neue Umgebung gewöhnt hat, aber richtig eingewöhnt erst ab einem halben Jahr oder länger.

 

Wir hatten schon mehrere Pflegehunde und wissen, dass man da immer mit Problemen rechnen muss und jeder Hund andere Bedürfnisse hat. 

Unser jetziger ist eher sensibel, erinnert mich ein bisschen an den Hund meiner Eltern.

Sein Körbchen steht auch nicht in der Wohnung sondern bei uns im Zimmer und er hat das schon als positiven Rückzugsort angenommen. Wie ich geschrieben habe geht er in der Regel von allein in sein Körbchen. Auch das "Scht" verwenden wir leise und sanft und nicht als lauten Zisch-Ton. Er soll sich ja beruhigen. Auch zwingen wir ihn nicht Kontakt zu unseren Mitbewohnern oder anderen fremden Menschen zu haben.

Das mit dem Kong ist aber eine gute Idee. Leider braucht er nicht wirklich lange um den leer zu machen ;)

Aber mit einem Knochen haben wir das jetzt mal probiert, da ist er so mit dem tollen Knochen beschäftigt, dass es ihm egal ist, wenn wir aus dem Zimmer gehen.

Zu der Sache mit den Männern, wir hatten auch schon ein zwei mal Interessenten für den Hund da, die wir dann immer erst draußen getroffen haben und dann zusammen in die Wohnung gegangen sind. Da hat er sich dann sogar von den Männern streicheln lassen. Wobei ich auch immer darauf achte, dass die Leute ihn in Ruhe lassen, wenn er nicht möchte.

Über die Rassen von dem Hund kann man nicht wirklich was sagen...wahrscheinlich alles und nichts :D

Aber er zeigt draußen keinen Jagdtrieb und eher Hütehund-typisches Verhalten, er guckt immer mal wieder nach uns. Einmal bin ich zum Beispiel gestolpert und im Matsch ausgerutscht, da ist er, ohne dass es einen Ruck an der Schleppleine gab sofort zu mir gekommen. 

 

 

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Kleiner Kong-Tipp für längeren Spaß: Frischkäse und/oder Leberwurst mit Leckerchen einfüllen, 1-2 kleine Kauteile (Hasenohren o.ä.) reinstecken und verkanten. Mehr Frischkäse drüber. Einfrieren. Meiner ist echt geschickt, aber dafür braucht er lange. :D 

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vor 1 Stunde schrieb Freefalling:

Kleiner Kong-Tipp für längeren Spaß: Frischkäse und/oder Leberwurst mit Leckerchen einfüllen, 1-2 kleine Kauteile (Hasenohren o.ä.) reinstecken und verkanten. Mehr Frischkäse drüber. Einfrieren. Meiner ist echt geschickt, aber dafür braucht er lange. :D 

 

Klingt gut, probieren wir mal aus ;)

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Der Hund ist jetzt bei uns geblieben und mittlerweile haben sich fast alle Probleme gegeben. Alleine bleiben ist überhaupt kein Problem mehr, er hat vermutlich einfach irgendwann verstanden, dass wir immer wieder kommen. Ein Schlüssel dabei war wahrscheinlich der Hund meiner Eltern, mit dem er "alleine" bleiben lernen konnte, als ich in den Semesterferien zu Besuch war. Er läuft jetzt auch ganz normal in der Wohnung herum. Er musste sich eben noch mehr hier einleben.

Einer der beiden Mitbewohner ist ausgezogen, also hat sich das Problem so gelöst. Allerdings hat er vor dem anderen Mitbewohner nach wie vor Angst. Wir haben das das letzte Jahr einfach so gehandhabt, dass der Mitbewohner den Hund größtenteils ignoriert hat, ab und an gab's mal ein Leckerli. Leider hat das nicht viel geholfen. Er wird immer noch an geknurrt, wenn er ihm zu nah kommt, oder unbewusst eine zu bedrohliche Haltung einnimmt bzw. bei uns ins Zimmer möchte. Auf der anderen Seite ist er total neugierig, wenn der Mitbewohner aus seinem Zimmer gegangen ist und die Tür auf steht. Dann rennt er oft rein und beschnuppert alles. (Der Mitbewohner weiß das und ist dann meistens irgendwo in der Wohnung). Wahrscheinlich weiß ich jetzt aber auch, warum unser Hund so viel Angst vor ihm haben könnte. In der ersten Woche, als unser Hund noch ganz neu hier war und er einfach generell allen Männern gegenüber unsicher war (ist jetzt überhaupt nicht mehr so), war mein Freund mit beiden besagten Mitbewohnern aus dem ersten Beitrag unterwegs spazieren. Mein Freund wollte kurz auf dem Rückweg noch in den Rewe und hat den Hund in der Obhut der Mitbewohner gelassen...hätte ich nicht so gemacht, ist aber damals so passiert. Währen die beiden Mitbewohner den Hund alleine hatten, ist der in einen Graben gegangen, um dort was zu Schnuppern. Dann hatte er wohl Angst wieder hoch zu kommen und die beiden haben den da raus gezogen an der Leine...

 

Naja, da es zwar jetzt besser ist, als zu der Zeit, in der ich den ersten Beitrag geschrieben hatte und unser Mitbewohner eigentlich schon auch gerne mal den Hund streicheln würde, wollte ich Fragen, ob jemand ne Idee hat, wie wir das angehen können. Die Sache mit den Leckerchen haben wir  am Anfang relativ viel gemacht und hauptsächlich draußen. Später dann auch in der Wohnung, aber da das nicht wirklich geklappt hat und wir dazu über gegangen sind, dass unser Mitbewohner den Hund mehr oder weniger nicht beachtet. 

Zur Klarstellung es ist deutlich seltener geworden, dass unser Hund unseren Mitbewohner an knurrt, vlt 1-2 mal im Monat oder so. Aber er hat immer noch eine total unsichere Haltung ihm gegenüber, weicht z.B. aus, wenn unser Mitbewohner an ihm vorbei geht. Aber es ist nicht mehr so, dass der Hund total unentspannt ist, sobald der Mitbewohner im Raum ist. Wir können beispielsweise zusammen in der Küche essen, der Hund liegt auf seinem Kissen und döst auch, wenn unser Mitbewohner auf der anderen Tischseite sitzt.

 

Bei dem Hund meiner Eltern und meinem Freund war es am Anfang auch so, weil es da eine Situation gab, in der mein Freund für den Hund zu weit gegangen ist. Das hat sich aber nach einem Jahr gegeben, weil er immer, wenn er mich besucht hat ihm so Kaustangen mitgebracht hat. Nachdem da einmal das Eis gebrochen war, hat der Hund meiner Eltern meinen Freund total geliebt und tut das jetzt auch noch. Nur diese Methode scheint eben mit unserem Hund nicht zu funktionieren.

 

Über Ideen und Anregungen würde ich mich freuen.  

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Erst einmal danke für deine Rückmeldung und es freut mich zu lesen, dass ihr so viele Fortschritte gemacht habt.

 

Wie wäre es, der ganzen Sache einfach mehr Zeit zu geben? Ich kenne Hunde, die haben mehrere Jahre gebraucht, bevor man sie anfassen durfte. Erzwingen (auch "gut gemeint") würde ich da echt gar nichts, das macht die Knospen, die gerade sprießen, gleich wieder kaputt. 

 

Wie genau sah diese Leckerlivergabe aus, hast du als Bezugsperson gezielt gegenkonditionert oder hat der Mitbewohner hin und wieder ein Leckerli gegeben?

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Der Mitbewohner hat ihm die Leckerlies hin und wieder gegeben, aber nur in unserer Anwesenheit. Zur Zeit hat unser Hund aber irgendwie wieder eine schlechte "Phase" zumindest unserem Mitbewohner gegenüber. Knurrt wieder viel bei Geräuschen, die er von unserem Mitbewohner hört und mein Freund hat heute unseren Mitbewohner draußen auf dem Rückweg vom Spazieren gehen getroffen da hat er ihn wohl angebellt.

 

LG

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