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Hundeforum Der Hund
Wolly

Einen 3-jährigen Hund "anschaffen"?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo!

Wir haben uns nach reiflicher Überlegung entschieden, einen Hund in unsere Familie aufzunehmen. :)

Wir möchten uns gerne einen Bolonka (zvetna) anschaffen. Ursprünglich wollten wir warten bis wir von "unserem" Züchter im Sommer 06 einen Welpen bekommen können. Nun haben wir jedoch bei diesem Züchter einen 3-jährigen Hund (Rüden)gesehen, welchen der Züchter auch gerne abgeben möchte, da er Probleme mit seinen Hündinnen bekommt. Das Tier gefällt uns sehr gut, hat ein liebes Wesen und ist sehr aufgeschlossen soweit wir das beurteilen können. Nun unsere Frage: Macht es Sinn einen solchen Hund in die Familie zu holen? Wie schwer wird sich der Hund tun sich umzugewöhnen? Was kann man ihm ggf. in dem Alter noch beibringen? Wir sind da doch sehr unsicher und würden uns über eure Hilfe sehr freuen! Danke!

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Hallo,

ich bin mir sicher, dass sich der Hund schnell bei euch eingewöhnt. In der Regel ist es so, dass Züchter mehrere Hunde haben und sich daher nicht so intensiv um jeden einzelnen kümmern. So bekommt der Hund gar nicht so eine starke Bindung an den Züchter, sondern orientiert sich mehr am Rudel. Wenn solch ein Hund in eine Familie kommt erfährt er viel mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung. Das macht im die Eingewöhnung leicht.

Probleme kann es geben - muss aber nicht - weil dieser Hund in einem Rudel aufgewachsen ist und sich - vielleicht - mehr an anderen Hunden orientiert, als am Menschen. Das muss aber nicht sein, ich kenne ja weder den Hund noch den Züchter, also keine Angst.

Auch ein 3jähriger Hund kann noch ganz viel Lernen. Der Hund lernt sein Leben lang!Er wird nur vielleicht "erst lernen müssen zu lernen", wenn bisher nicht viel mit ihm gemacht wurde. D.h. dass er evtl. nur etwas länger benötigt, wie ein jüngerer Hund, der von klein auf das Arbeiten gewohnt ist.

Fangt sofort mit dem Training an, wenn er bei euch ist. Das gemeinsame Arbeiten fördert die Bindung!

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Wir haben unseren Boomer mit 4 1/2 aus dem Tierheim geholt, und er hat sich eigentlich vom ersten Tag an bei uns "heimisch" gefühlt, wohl auch deshalb, weil es beim Vorbesitzer wohl nicht so toll war! :(

Ich denke auch, dass es dem Hund hilft, wenn ihr direkt anfangt, mit ihm zu arbeiten.

Der Zusammenhalt und Bindung wird dadurch gefördert.

Ihr werdet sehen, dass es unheimlich Spass macht, zusammen mit dem Hund Dinge zu erarbeiten und zu lernen! :D

Und wie Angela schon schreibt, ein Hund lernt eigentlich nie aus und man muss immer mit ihm arbeiten!

Wäre schön, wenn du weiter berichten würdest, und vielleicht bekommen wir ein paar Bilder von eurem neuen Familienmitglied zu sehen? ;)

Auf Bilder sind wir hier immer ganz scharf drauf! :P

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Hallo,

na das hört sich ja schon mal ermutigend an! :)

Wir werden uns nochmal im Familienrat besprechen. ;)

Falls wir "ATRONIS" tatsächlich zu uns holen sollten, werden wir ihn natürlich hier mal bildlich vorstellen.

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ah sorry

ARONI heißt er natürlich!

Der Hund wírd jetzt als Deckrüde "gehalten"

Ist da eigentlich die Gefahr des ständigen "markierens" auch innerhalb der Wohnung gegeben?

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Nein, natürlich nicht - es sei denn, er ist nie zur Stubenreinheit erzogen worden. Ansonsten hast das eine mit dem Anderen nichts zu tun.

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Hallo!!

Das ist die alles entscheidende Frage. Welcher Hund soll es sein, wie alt darf er sein, welche Rasse soll es sein. Das ist alles garnicht so einfach.

Wir hatten uns auch überlegt einen Laborhund zu holen oder ein Hund aus dem Tierheim. Letztendlich haben wir uns für einen Welpen entschieden und ich glaube es war die richtige Entscheidung, zumindestens für uns. Denn diesen Hund konnten wir so erziehen wie wir es wollten.

Wenn etwas nicht so klappt wußten wir es muss unsere Schuld sein. Wir wissen auf was der Hund wie reagiert. Bei einem Älteren Hund ist das nur sehr schwer einzuschätzen. Jedoch Hut ab von denen die es sich zutrauen einen solchen Hund zu sich zu holen und ihm noch ein schönes Zuhause zugeben.

Egal für welchen Weg Ihr euch entscheidet ich wünsche euch viele schöne Jahre mit eurem neuen Familienmitglied.

Natalie

:P

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Also einfach nur als Familien- oder Sporthund gehalten spricht doch nichts gegen einen "gebrauchten".

Schwieriger wird es wenn man ihn beruflich einsetzen will, aber das ist ja nicht euer Ziel.

Wir haben Aika mit einem Jahr zu uns geholt und von ihr wußten wir dass sie sehr ängstlich und scheu ist. Trotzdem habe ich diese Entscheidung keine Sekunde lange bereut.

Magnus war ein halbes Jahr alt, auch er ist aus Spanien. Sein Verhalten war nicht dasselbe wie das eines Welpen den man hier mit einem halben Jahr bekommt, aber trotzdem hat er sich gut entwickelt.

Wenn ihr den Züchter kennt, könnt ihr ja mal mit ihm Gassigehen (also mit dem Hund), einfach mal um zu sehen wie ihr miteinander klar kommt. Das machen auch viele Tierheime. Die Leute die sich für einen Hund interessieren gehen meistens ein paar mal mit ihm gassi, da lernt man sich doch auch etwas gegenseitig kennen.

Gib auf jeden Fall Bescheid für wen oder was du dich entschieden hast.

Viele Grüße

Carmen

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Hallo Wolfgang,

ich kann mir nur den "Vorschreibern" anschließen, die dich ermuntert haben den Rüden eine zweite Chance zu geben.

Einfach öfter mal hingehen, Kontakt mit dem Hund suchen, Gassi gehen und gucken, ob die Chemie stimmt.

Wenn ja - wie wir Menschen, lernen die Hunde auch das ganze Leben.

Unsere Tessa haben wir im Alter von 4 Jahren zu uns aus einem Tierheim geholt.

Sie war weder erzogen und glücklicherweise auch nicht verzogen - aber das wäre für uns auch kein Problem gewesen -dann hätten wir halt etwas "Arbeit" gehabt.

Wir möchten Sie nicht mehr missen.

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Hallo!

Also ich denke, dass es überhaupt kein Problem macht, einen 3-jährigen Hund aufzunehmen. Hunde können bis ins hohe Alter noch viel lernen, also wird auch das kein Prolem sein.

Wir haben vor 4 Jahren Ronnie im Alter von 4 aus dem Tierheim geholt und er war ein ganz wunderbarer Hund, der schnell und viel gelernt hat und sich prima eingewöhnt hat.

Also da spricht meiner Meinung nach echt nichts dagegen:)

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