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Hundeforum Der Hund
MD1309

Diskussion über eine Anschaffung

Empfohlene Beiträge

Der Gedanke kam mir auch. Ich kann total nachvollziehen, dass man auch als berufstätiger Mensch nicht auf einen Hund verzichten müssen möchte, trotzdem finde ich es für das Tier immer schwierig, wenn es arg lang allein sein muss. 6 Stunden wäre meine persönliche Grenze. 
Solange wir hier wohnen bleiben, wird unser Hund kaum allein sein, denn durch den Schwiegerpapa und die Katze hat er ja auch immer ein bisschen Gesellschaft. Außerdem ist ein hundesicherer Außenbereich in Planung, so dass es dann eine Hundeklappe direkt ins Haus geben soll. 

 

Aber selbst wenn sich die Umstände ändern, wären für mich 6 Stunden schon arg. Ich lebe momentan schon mit schlechtem Gewissen meiner Katze gegenüber. Jeden morgen um 7:37 nehme ich den Zug und nehme frühestens um 18:16 den Zug nach Hause, so dass ich gegen 18:45 heimkomme. Das ist eine wahnsinnig lange Zeit für ein Tier um allein zu sein, finde ich. Klar diese Situation ändert sich in zwei Wochen auch wieder und dem Kater ist das ohnehin egal, denn er prügelt sich tagsüber, kuschelt mit dem Schwiegerpapa oder stalkt irgendwelche Praxisbesucher. Gefüttert wird er morgens bevor ich gehe, mittags vom Schwiepa und abends von uns noch mal.  Aber völlig egal was tagsüber los war, der Abend gehört der Katze. Er will dann unser beider volle Aufmerksamkeit und nervt dafür auch gerne zu Tode. Fernsehgucken. Fehlanzeige. Da wird sich solange vor den Fernseher gesetzt und protestiert, bis man endlich spielt. Eine halbe Stunde durchs Haus jagen und Leckerlis werfen oder mit irgendeiner Angel Unfug treiben und der Kater ist glücklich. Das fordert er nur ein, wenn wir beide den ganzen Tag über weg sind. Sind wir da, hängt er nur bei uns rum und schaut beim Haushalten oder Arbeiten zu. Mithelfen inklusive. Spielen ist dann nicht erwünscht und wird nicht einmal angenommen.

 

Ich glaube schon, dass Tiere sich auf so etwas wie Langzeitabwesenheit einstellen können, aber ich glaube bei einer Katze ist das auch noch mal anders als beim Hund. Der Hund ist ein Rudeltier und tendenziell nicht so gern allein, würde ich sagen. Die Katze sieht uns als dosenöffnende Mitbewohner an, die Fußbodenheizung und kuschelige Körbchen zu bieten haben.

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Hallo,

erstmal vielen vielen Dank für die ganzen Rückmeldungen =)

Nachdem wir eure Beiträge durchgelesen haben, haben wir uns hingesetzt und darüber geredet.

Letztendlich haben wir uns entschieden noch zu warten, weil es unsere derzeitige Wohn- und Arbeitssituation einfach nicht zulässt... bzw. vllt. auf ein anderes Haustier umzuschwenken. Da wir nicht wollen das es dem Hund danach bei uns schlecht ergeht aufgrund dem alleine sein... ich würds auch nicht wollen ^^.

 

Aufjedenfall vielen Dank an euch :)

 

Grüße Markus

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Finde ich sehr vernünftig. Die Zeit wird schon noch kommen, wo alles passt. Ich habe zwischen meiner 1 und 2 Hündin 8 Jahre vergehen lassen. Erst konnte ich emotional nicht, dann haben die äußeren Umstände nicht gepasst.

 

Wir schauen hier auch, dass sich das Alleinsein in Grenzen hält. Ich persönlich finde es übrigens für Katzen genauso schlimm so lang allein gelassen zu werden wie für Hunde. Ich bin nicht sicher, ob ich es zu Recht befremdlich finde, dass sich irgendwann mal die Meinung verfestigt hat, dass man Hunde nicht zu lange allein lassen sollte, Katzen aber damit gar kein Problem haben.

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Ich glaube das kommt auch ein bisschen auf die katze und die lebensumstände der katze an. 

 

Ich denke da an den kater meiner mutter :

 

Der ist tagsüber bis abends draußen  (im sommer wenns warm ist , im winter ist das anders) und lässt sich auch nicht blicken bis es dann essen gibt. Dann ist er drinnen und geht gegen mitternacht wieder raus und kommt morgens zum fressen und geht dann wieder raus. 

 

Also der ist die meiste zeit draußen. Den würde das wohl eher nicht stören solange zu den futterzeiten jemand da ist (vielleicht würde er es sogar nichtmal merken ?). 

 

Edit: also im Gegensatz zu einem Hund, ist zumindest die "draußen katze" da sicher etwas pflegeleichter was das alleine sein betrifft

 

 

 

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