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Hundeforum Der Hund
RiverOrange

Gilt man als schlechter Hundehalter, wenn einem der Jagdtrieb egal ist?

Empfohlene Beiträge

Hi,

ich habe allgemein hin das Gefühl, dass man als schlechter Hundehalter gilt, wenn man nicht am Jagdtrieb des Hundes arbeitet. Ist das so? Wie seht ihr das? Überall scheinen die Leute zu Anti-Jagdkursen zu rennen und sehen das anscheinend als Lebensaufgabe den Podenco vom Jagen abzuhalten. Wenn die Tierheime einen Hund mit Jagdtrieb vermitteln wollen wird auch gleich darauf hingewiesen, dass die Besitzer bereit sein müssen viel Zeit und Arbeit in die Erziehung zu stecken damit der Hund nicht mehr jagt. Sonst kriegt man das Tier anscheinend gar nicht.

 

Doch wieso? Ich muss sagen, dass ich schlicht keine Lust dazu hätte einem Hund das Jagen abzugewöhnen, sofern es nicht gerade der Hobby-Gelegenheits-Jäger ist der nur mal aus Langeweile jagen geht, aber für ein bescheidenes Leckerlie gerne bei mir bleibt. Ich rede mehr von echten leidenschaftlichen Jägern die nicht mal eben nach 10 Stunden Anti-Jagd-Training den Hasen links liegen lassen.

 

Darauf hätte ich einfach keine Lust. Finde es aber auch ehrlich gesagt überhaupt nicht schlimm. So ein Hund kommt dann halt bei mir an die Schleppleine/Flexileine. Damit komme ich prima klar. Bislang hatte ich nur einen Hund der starker Jäger war und ich hatte nicht das Gefühl als wenn ihm das Leben an der Schleppleine gestört hätte. Klar, er wäre natürlich lieber jagen gegangen, aber das stand nicht zur Option.

 

Mich würde mal interessieren ob ihr auch den Eindruck habt, dass es absolut verpönt ist, wenn man seinen Hund beim Gassigehen nur selten/nie ohne Leine laufen lässt? Findet ihr das schlimm für den Hund?

 

MfG

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ich find es schon schade, wenn ein Hund nie von der Leine kann und nie richtig mit Artgenossen toben kann. Aber genau dafür hab ich zwei große Grundstücke, weil ich so ein Typ "schlechter Hundehalter" bin, der es aufgegeben hat seinem Hund das Jagen ab zu gewöhnen. Es gibt einfach Hunde, die instinktiv jagen und da kann man als Mensch alles machen, man wird es nie 100%ig verhindern können, dass ein Dritter gefährdet wird. Deswegen gehören diese Hunde an die Leine und es gibt immer Alternativmöglichkeiten, damit solche Hunde eben trotzdem leinenlos toben können..

 

Für mich ist das kein Zeichen eines schlechten Hundehalters, sondern eines, der seinen Hund richtig einschätzt. Aber.. ich kenne viele Hunde, bei denen es auch nur eine Ausrede ist, dass sie solche Vollblutjäger sind und man es sich nur einfach macht. Man muss selbst wissen was man deinem Hund gönnen möchte und kann, was sinnvoll ist zu trainieren und was nicht. Ich find es unverschämt, wenn andere mich beurteilen ohne meinen Hund und mich zu kennen..

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vor 8 Minuten schrieb RiverOrange:

 

Darauf hätte ich einfach keine Lust. Finde es aber auch ehrlich gesagt überhaupt nicht schlimm. So ein Hund kommt dann halt bei mir an die Schleppleine/Flexileine. Damit komme ich prima klar. Bislang hatte ich nur einen Hund der starker Jäger war und ich hatte nicht das Gefühl als wenn ihm das Leben an der Schleppleine gestört hätte. Klar, er wäre natürlich lieber jagen gegangen, aber das stand nicht zur Option.

 

 

Ich hatte meine einige Wochen ohne Leine, sie hat das geliebt. Sie stört die Leine, für sie wäre es schöner, auch mal ohne Leine mit anderen Hunden spielen zu können. 

 

Einfach ableinen bedeutet neben dem Risiko den eigenen Hund zu verlieren, ein Risiko für andere Tiere. Und wenn es nur extremer Stress ist.

 

Deshalb trainiere ich seit 2 Jahren und trainiere auch noch 5 weiter, wenn ich sie dadurch irgendwann ableinen kann. Wenn sie als nicht ableinbarer Hund stirbt, möchte ich mir sagen können, dass ich alles versucht habe. Sonst würde es mir das Herz brechen. 

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Dir ist der Jagdtrieb ja nicht egal. ich hasse es nämlich wenn es Leuten egal ist DASS ihre Hunde jagne gehne. Sehe ich regelmäßig. ja der geht jetzt malnach den Kaninchen gucken... zum kotzen. 

 

Ich finde es schon besser wenn Hunde auch mal ohne Leine laufen können, nur Leine würde auch mich als Mensch nerven. man kann ja ab und an in Gebiete fahren wo wirklich nichts ist. Es gibt aber wirklich Hunde die kann man nicht ableinen. Die Hündin einer Freundin ist auch nach Wochen Antijagdtraining vors Auto gelaufen. Hat super geklappt... bís es im entscheidenen Moment doch nicht geklappt hat. Naja, einem Hund mir wirklich starken Jagdtrieb würde ich nicht trauen. Der bliebe bei mir an der Leine.

Wobei viele Hunde ja auch "nur" Kaninchen etc. hinter her laufen was man mit etwas Training doch ganz gut in den Griff kriegen kann.

Ist immer eine Einzelfallentscheidung. Aber bevor der Hund sich und andere gefährdet: Leine.

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vor 34 Minuten schrieb RiverOrange:

Bislang hatte ich nur einen Hund der starker Jäger war und ich hatte nicht das Gefühl als wenn ihm das Leben an der Schleppleine gestört hätte. Klar, er wäre natürlich lieber jagen gegangen, aber das stand nicht zur Option.

 

Ich denke es kommt darauf an ob der Hund leidet wenn er nicht frei rennen kann, oder nicht. Und was man alternativ zur Auslastung des Hundes macht!

 

Meine Beaglemaus scheint es auch wenig zu stören, wenn sie an der Flexi-/Schleppleine bleiben muss. ;) 

Ich kann sie in erlesenen wildarmen Gebieten ableinen, aber dann schnüffelt sie eigentlich auch nur mit tiefer Nase in der Botanik herum und rennt nicht viel.

In jungen Jahren war es wichtig für sie frei rennen und spielen zu dürfen! Da bin ich auch regelmäßig in entsprechende Gebiete gefahren um dem gerecht zu werden.

Aber inzwischen sind ausgedehnte und abwechslungsreiche Waldspaziergänge viel wichtiger als frei rennen und spielen zu dürfen.

 

Und zwei mal die Woche bin ich mit ihr beim Mantrail -Training. Beaglegerechte Auslastung ist für das Wohlbefinden meiner Jagdhündin ebenfalls sehr wichtig!

 

 

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vor 1 Stunde schrieb RiverOrange:

Mich würde mal interessieren ob ihr auch den Eindruck habt, dass es absolut verpönt ist, wenn man seinen Hund beim Gassigehen nur selten/nie ohne Leine laufen lässt? Findet ihr das schlimm für den Hund?

 


Jagdtrieb haben alle meine Hunde, zwei von Dreien sind nicht ableinbar. Aber das stört weder mich noch die Hunde - das ist halt einfach so. Solange sie ansonsten gut ausgelastet sind, ihre Bewegung und Spielmöglichkeiten bekommen ist das in meinen Augen keine Einschränkung.

Der Einzige der ein wenig darunter leidet bin ich, wenn dann mal wieder die etwas mehr als 80 Kilo in die Leine gehen, weil eine Wildschweinrotte den Weg kreuzt ;-) 

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Mal davon abgesehen, dass es genug Hunde gibt die kein Interesse daran haben mit Artgenossen zu toben gibt es mittlerweile doch auch genug Hundeschulen die Spielstunden anbieten, man kann sich im Garten treffen, es gibt Hundeausläufe, etc.

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Ich habe meine Hunde lange sehr viel an der Leine geführt.

ich war dann schon sehr dankbar dass ich nach vielen Jahren des Trainings den Durchbruch geschafft habe sie von wild abrufen zu können.

trotzdem mussten und müssen sie viel an der Leine bleiben und das stört uns jetzt auch nicht sehr.

das geht aber auch nur weil ich mit beiden viel radfahren konnten und sie da gut rennen konnten.

jagdtriebiger und unverträglicher Hund ist sonst nämlich blöd dran.

dramatisch finde ich es aber trotzdem nicht wenns nicht geht, ich mag nur den Trend gewissen rassen ganz prinzipiell den Freilauf abzusprechen nicht.

inzwischen muss der werte Herr Piero wieder vermehrt an der Leine bleiben weil er es lustig findet stiften zu gehen.

da grinst einen der alte Kerl dann an, dreht sich um und läuft in den Wald :D

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Benny ist ne fürchterliche Jagdsau :B)

 

Sobald er im Wald ist, kommt eben das Dackelerbe durch.

Momentan läuft er sehr viel an der Leine, tragende Rehe zu scheuchen finde ich nämlich nicht witzig.

Ab Ende Juni, Anfang Juli darf er an ausgewählten Stellen wieder frei laufen.

Ausgestattet mit einem GPS Tracker.

Benny wiegt unter 5kg.

Bei meinem Großen würde ich das nicht so handhaben.

 

Aber einem Jagdhund das jagen abzutrainieren halte ich für falsch.

Einer, der zur Gefahr für Wild werden könnte, gehört an die Leine, keine Frage.

Benny entfernt sich nicht weit, wenn er "darf".

In erster Linie aber wohl, weil er mit dem Unterholz und den kurzen Beinchen zu kämpfen hat :rolleyes:

 

Die beiden Schwarzen sind abrufbar.

Auch das war hartes Training und nach mehr als drei Rehbegegnungen auf einem Spaziergang leine ich die beiden auch an, weil ich es nicht überreizen möchte und mir somit das Stoppen kaputt mache.

 

Nun wohne ich auch in sehr wildreichem Gebiet.

Nochmal ein Jagdhund(-mix) wird hier wohl nicht einziehen.

Nun ist aber einer da und wir machen das beste draus.

Auf Wiesen habe ich einen super aufmerksamen, leicht lenkbaren Hund.

Sobald er Wald um sich herum hat, kriegt er ansonsten nicht mehr viel mit.

Also sind wir im Winter und Frühling viel auf Wiesen unterwegs, im Wald ist er halt an der Flexi.

Im Sommer und Herbst, wenn die Brombeeren noch hoch stehen, läuft er auch im Wald viel frei, weil kurze Beine und so....

 

Wenn jemand einen wirklichen Jagdhund hat und nicht an der Abrufbarkeit arbeitet, finde ich das aber auch nicht verwerflich.

Solange der Hund Möglichkeiten hat, sich auch mal ohne Leine zu bewegen. Täglich.

Freilauf finde ich nämlich wirklich sehr sehr wichtig.

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Ich verschwende keine Zeit mit langwierigen Antijagddingensbumsens. So lange leben Hunde ja leider auch nicht, das ich für sowas noch Zeit verschwenden würde. :ph34r:

Die Fellnasen haben einen riesigen Garten zur Verfügung, meine Spaziergänge sind definitiv überdurchschnittlich lang und nicht nur auf Stadtparks und Waldhighways begrenzt. Und wir haben definitiv Spaß.

 

so weit

Maico

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