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Hundeforum Der Hund
RiverOrange

Gilt man als schlechter Hundehalter, wenn einem der Jagdtrieb egal ist?

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Tja ... mit Anti-Jagdtraining habe ich mich nie befasst. AJT heißt doch, dass man dem Hund das Jagen abgewöhnt, oder?

 

Ich mache mit meinen Jagdhunden tatsächlich Jagdtraining, und das heißt bei uns:

 

- von Beginn an keine Jagd auf unerwünschte Beute zugelassen

- Jagd auf von mir gewünschte Beute trainiert

- Jagd als Teamarbeit etabliert

 

Meine Hunde dürfen jagen, und dürfen dabei ein befriedigendes Gefühl erfahren. Sie dürfen ihre Jagdmotivation ausleben, und haben unglaublich Spaß am Tun.

Meine Hunde wissen auch: Wenn sie mit mir gemeinsam Jagen, liegt die Aussicht auf Beute bei 100%. Damit bin ich ein unumstrittener, erfolgversprechender Jagdleiter.

 

Unsere Beute ist das Dummy ...

 

 

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vor 4 Stunden schrieb marcolino:

Tja ... mit Anti-Jagdtraining habe ich mich nie befasst. AJT heißt doch, dass man dem Hund das Jagen abgewöhnt, oder?

Unter dem Begriff gibt es wohl keine festgelegte Methode, es gibt da positive Methoden, wie deine, die Beute ersetzen und Fokus umlenken und es gibt aversive, die die Motivation unterdrücken wollen. Das Anti ist halt griffig. Ähnlich wie beim Antigiftködertraining. Begrifflich geht es darum, daß Wildtiere nicht gejagt werden - Anti(wild-)tierjagdtraining als Begriff ist den Verwendern wohl zu komisch oder lang.

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Deshalb: Jagdersatztraining, Jagdausgleichstraining, usw. 

 

Mäuse jagen lassen, Raven aufscheuchen lassen, etc.

Sind auch wildlebende Tiere.

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Äh ja?

Da will ich doch auch den Jagderfolg verhindern. Ich persönlich will tatsächlich, daß keine anderen Tiere gejagt werden, nur künstliche Beute.

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Bitte keine Mäuse jagen lassen und keinr Vögel scheuchen lassen. 

Ein bißchen Mitgefühl auch für Tiere außer Hunden kann man erwarten. 

Die Enten hier am See werden gefühlt 50 mal pro Tag von Hunden aufgeschreckt und verfolgt. Mäuse werden gekillt und deren Jungen vergammeln ohne Eltern im Bau.

Muss doch nicht sein.

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Für mich gilt man als schlechter Hundehalter, wenn einem die Jagdobjekte egal sind. 

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Frau Immerfein fängt Mäuse auch an der 1,5m Leine, erst gestern wieder. Die ist einfach schneller als ich, Mistvieh. 

 

Ich würde das was wir machen nicht als jagen oder Jagdtraining bezeichnen. Nur dass die Beute "Dummy" heißt. Schön wäre es. Antijagdtraining ist es auch nicht, das hört sich so nach Spray an. :D

 

Die liebt das, aber die weiß ganz genau, dass der Dummy ein Dummy ist. Der 100% Erfolg beim Dummy kann noch nicht mal mit dem Anschreien eines Kaninchens mithalten, wenn ich ehrlich bin.  Ihr macht das alles Spaß, Beutel suchen/ Beutel hetzen/ Reizangel (...) aber ich habe das Gefühl, wir wissen beide, dass wir da nicht am jagen sind.

 

 

 

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vor 3 Stunden schrieb kareki:

Deshalb: Jagdersatztraining, Jagdausgleichstraining, usw. 

 

Mäuse jagen lassen, Raven aufscheuchen lassen, etc.

Sind auch wildlebende Tiere.

 

vor 2 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Äh ja?

Da will ich doch auch den Jagderfolg verhindern. Ich persönlich will tatsächlich, daß keine anderen Tiere gejagt werden, nur künstliche Beute.

 

So habe ich den Beitrag von kareki allerdings auch verstanden :)

 

Ich kenne durchaus Hundehalter, die ihren Hunden das Aufscheuchen von Vögeln/Vogelscharen "gönnen" - weil sie diese ja sowieso nicht kriegen. Für diese ist nur das Nicht-Jagen von Rehen und Hasen wichtig. Dabei übersehen sie: Auch das Mäuse-Jagen und Raben-Jagen bedient die Jagdmotivation mit lebenden Objekten - und ist somit kontraproduktiv für ein Jagdersatztraining.

 

Auch Mäuse und Raben sind wildlebende Tiere, die ein Recht darauf haben, von meinen Hunden in Ruhe gelassen zu werden.

 

Mein Sohn durfte übrigens auch nie die Tauben in der Stadt aufscheuchen - hinsetzen und beobachten, ja, aber scheuchen: Nein.

 

 

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Zu Jagdersatztraining gehört allerdings auch das schauen und schnüffeln lassen.

 

 

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vor 10 Minuten schrieb Amaterasu:

Zu Jagdersatztraining gehört allerdings auch das schauen und schnüffeln lassen.

 

Kannst du ausführen, warum das wichtig ist? 

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