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Hilfe - Aimy beißt

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Hallo liebe Foris,

wenn ich mit Aimy spazieren gehe und sie an der Leine ist, springt sie wie ein Flummi um mich herum, kläfft wie wild und zwickt mir ins Bein.

Anfangs hat sie mich nur angebellt. Da habe ich noch gedacht, sie will spielen und es ignoriert.

Jetzt ist es aber so, das das Bellen sich verändert hat, ein tiefes Knurren ihrer Kelle entkommt!!!

Ich nehme sie dann immer an kurz und muß schon richtig aufpassen, das sie mir nicht in die Nähe meines Beines kommt.

Am Anfang hat sie sich fast nicht getraut mir ins Bein zu zwicken, doch diese Attacken werden immer doller und wilder.

Wir spielen viel, auch wenn sie ganz viel und wild mit anderen Hunden gespielt hat, macht sie das.

Ignorieren nützt nichts, ausschimpfen auch nicht und ich muß zu meiner Schnade gestehen, das ich sie heute ganz kurz auf den Rücken gedreht habe. :o :o :o

Ich weiß das das genau das Falsche war und mir geht's auch überhaupt nicht gut.

Es hat aber schon richtig weh getan und nach 15 Minuten anbellen und immer wieder neue Versuche mir ins Bein zu zwicken, habe ich sie kurz "gedreht".

Dann war sie ca.´30 Sekunden still und das ganze fing wieder von vorne an. Ich verachte mich selber dafür, das ich das getan habe und habe mir geschworen, es auch nie wieder zu machen!!!

Aber wer kann uns helfen und sagen was mit Aimy los ist???

Auch in der Wohnung spiele ich mit ihr viel, verstecke ihr Spielzeug, das sie dann immer sucht, sie packt Pakete aus, wir vertiefen ihr Kommandos usw.

Aber diese " Trainingseinheiten" sind nie länger als 5 Minuten.

Danach wird wie wild Bommel gespielt.

Ich überanstrenge sie auch nicht, da achte ich schon drauf.

Was mache ich bloß falsch, das sie mir ins Bein zwickt und meinem Freund auch.

Lg lilli mit Aimy

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heya!

Da kann ich dir leider nicht helfen glaub ich...

Hatte mal viel mit einem Flatcoated Rüden zu tun, der hat während der Pubertät auch immer mal zum Beispiel in den Ärmel gezwickt, einen angeschaut und nicht mehr loslassen wollen... das hat aber ziemlich schnell wieder aufgehört, nachdem er merkte, dass er sich damit keine Freunde machte...

Aber die anderen haben bestimmt noch mehr zu sagen...

Helena

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Hallo Lilli,

mit jeder weiteren Interaktion in diesem Zusammenhang machst Du es letztlich nur schlimmer. Das zeigt sich ja auch schon, in dem Du schreibst, dass nichts hilft.

Wenn ignorieren nichts mehr bringt, dann ist der sicherste Weg, einen Moment ganz klare Distanz zwischen den Hund und Dich/Euch zu bringen. Unterwegs würde ich sie SOFORT mit der Leine irgendwo befestigen und ein paar Schritte zur Seite gehen und sie so lange ignorieren, aber wirklich komplett weg sehen, bis sie sich runter gefahren hat. DANN hin gehen, kommentarlos die Leine wieder in die Hand nehmen und weiter gehen. Macht sie es wieder, das Ganze von vorne.

Zuhause empfehle ich Dir den Einsatz eines Kindergitters für Türen. Wenn ihr etwas macht und sie beginnt mit der Zwackerei und lässt nicht ab, schickt ihr sie sofort raus und bringt das Türgitter zwischen Euch und den Hund. Auch da totales Ignorieren ohne hinsehen, so lange sie wilde Sau macht. Ist sie einen Moment ruhig, darf sie wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Fährt sie wieder hoch, geht sie wieder raus.

Beim Spielen mit dem Hund bitte IMMER drauf achten, dass die emotionale Situation im Griff bleibt und kontrollierbar ist. Versuche ganz gezielt im Spiel rauf und runterfahren zu bestimmen. Ruhige Phasen mit dem Spielzeug einbauen, auf Ruhe bestehen, Punkte beim Hund suchen, bei deren Berührung sie entspannt und sogar die Augen zu machen kann.

Ich hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken.

Das Gebeiße darf auf keinen Fall hingenommen werden, es ist eine massive Forderung und Distanzlosigkeit. Und noch was... mach Dich nicht verrückt wegen dem auf den Rücken drehen. Davon stirbt ein Hund nicht und Euer Vertrauensverhältnis wird davon auch nicht von einer Sekunde auf die andere gestört. Dein schlechtes Gewissen schadet Euch viel mehr. Vergiss es einfach und bringe Distanz zwischen Euch, wenn es wieder geschieht. Ganz ruhig und souverän. Dann holst Du Deine verlorenen Führungsqualitäten schnell wieder auf.

LG Anja

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Genau das Gleiche habe ich auch schon gedacht, ob ich sie evtl. Festbinden soll. Nur dachte ich dann auf der anderen Seite, das es evtl. falsch ist. Weil sie gerade jetzt immer ganz still und lieb draußen wartet ( wenn ich z.B. mal in die Bäckerei gehe, zum Kiosk oder Minieinkäufe mache). Vorher nur Rämmi Dämmi.

Sie ist ja "nur" draußen so. In der Wohnung selber, hat sie diese Attacken nicht.

Ich werde es gleich nachher mal ausprobieren!!!

Vielen Dank

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Sie wird schon unterscheiden können, ob Du sie aus einer ruhigen Situation heraus anbindest, gehtst, freundlich wieder kommst, mit ihr kommunizierst etc. oder ob sie demonstrativ in einer Erregunssituation isoliert wird. Du bestätigst ja auch hier erst die Ruhe, nämlich wenn Du wieder zu ihr zurück gehst. Sie lernt also, angebunden sein und Ruhe geben führt zum Erfolg. Rumtoben führt zu gar nix.

Wichtig ist mir immer, dass man die Situationen nach dem Bewertet, was der Hund lernen kann. Reiße ich an der Leine rum, lernt er gar nichts. Im Zweifel empfindet er es als Spiel, also als Bestätigung des Tuns.

Viel Erfolg.

Anja

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Hallo Lilli,

was Anja dir geschrieben hat, mach das unbedingt.

Ansonsten würde ich evtl., wenn sie gleich, wenn ihr losgeht (quasi sie ersten 3 m) so ein Theater macht, einfach sofort auf der Stelle kehrt machen und ins Haus.

Wenn sie schon Platz und/oder Sitz kann und sie fängt mit dem rumgehopse an ins Platz oder Sitz bringen - wenn möglich und natürlich loben, wenn das Kommando befolgt wird.

Vielleicht kannst du sie so auch runterfahren - Ruhe reinbringen.

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Hallo Jutta,

ich habe schon des öfteren versucht, das Aimy Sitz machen soll, wenn sie wieder so flippt.

Aber wie schon gesagt, egal was ich mache, es bringt nichts.

Sie kann ja schon 10 Kommandos. =) =) =) =)

Es macht mir und ihr riesen großen Spaß, zu lernen und durch Lob habe ich schon all das erreichen können, was sie kann. Nur wie gesagt, diese Geflipppe und Gezwicke muß SOFORT aufhören.

Ich werde euch berichten wie sie sich macht .

Danke Jutta

Lg Lilli

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Man versaut sich in solchen Situationen die halb erlernten Hörzeichen. Bitte NICHT machen. Der Hund lernt dann nur, dass man 34 Mal Sitz sagt und er weiter flippen kann, weil eine wirklich unangenehme Konsequenz ausbleibt.

Lass Dich auf keinerlei Diskussionen mit dem Hund ein. Ein Hund, der emotional in einer solchen Situation ist, dass er so rumspinnt, ist nicht in der Lage, Halberlerntes abzurufen. Also erst mal chillen, dann geht's weiter ;) .

LG Anja

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ich habe schon des öfteren versucht, das Aimy Sitz machen soll, wenn sie wieder so flippt.

Aber wie schon gesagt, egal was ich mache, es bringt nichts.

OK - dann wirklich das mit dem Anbinden und weggehen, wenn sie in dem Moment überhaupt kein Kommando annimmt.

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...und da habe ich die Tage ne`Hose angehabt die mich an die *Anfänge* erinnert hat.

Die Hose war an vielen Stellen geflickt.

Ich sehe heute noch die Situationen...und ich Danke der Lilli noch heute Sie verstehen zu dürfen...und das ist ein Geschenk... :danke

Grüßlies L.A

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