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Hundeforum Der Hund
Lupo26082016

Extreme Probleme beim Autofahren

Empfohlene Beiträge

Ein Hallo an Alle. :)

 

Wir sind neu hier und ziemlich verzweifelt. Unser Lupo (ein Mix aus 4 Rassen) ist jetzt mittlerweile 7 Monate alt. Lupo hasst das Fahren mit dem Auto. Zwar springt er gelegentlich von alleine rein, aber das ist auch das einzig Positive an dieser Geschichte. Lupo speichelt wie ein Weltmeister, ist mega aufgeregt und spuckt fast jedes Mal, er ist danach fix und fertig. Zur Vorgeschichte, wir mussten eine Stunde lang fahren, als wir ihn im letzten Jahr Ende Oktober abgeholt haben. Ich weiß nicht, ob das der Grund (schlechte Erfahrung von Mama und Geschwister weg) ist. Wir haben uns danach immer mit ihm ins Auto gesetzt, sind kurze Strecken gefahren, mal nur um die Ecke zu seinem Spielfreund, mal in den Wald für ein aufregendes Schnupperabenteuer, mal an die Elbe und was nicht sonst noch alles. Also er hatte immer tolle Erlebnisse und auch wenn wir nicht gefahren sind, gab es leckere Leberwurst oder ein mega tolles Leckerlie, an dem er auch mit Genuß geknabbert hat. Ich habe ihm eine zeitlang Globulis oder Notfalltropfen gegeben, die man allerdings nicht dauerhaft geben sollte. (Unsere Nachbarin macht Homöopathie). Gelesen habe ich viel, dass das ab einem Alter von einem Jahr besser wird, da der Gleichgewichtssinn jetzt noch nicht so ausgeprägt ist. Wir sind leidenschaftliche Camper, was dem Lupo auch bestimmt gefallen würde, aber wir haben jetzt schon Angst, das er von der 1 1/2 Stündigen Fahrt im Sommer einen "Schaden" nimmt.

 

Gibt es hier irgend jemanden, der auch genau dieses Problem hatte und es irgendwie durch Gabe von Beruhigungsdüften etc. in den Griff bekommen hat? Ich wäre über jeden noch so kleinen Tipp dankbar. Ich könnte jedes Mal wirklich heulen, weil er mir so leid tut.

 

Jetzt schon Danke für Eure Hilfe.

 

Lupo mit Sabrina und Familie. :)

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Ich habe bei meinem Hund auf längeren Strecken Vomex gegeben.

Ich leide selber sehr unter Reiseübelkeit - ich weiß also,wie das ist...;)

Und man durchbricht erstmal diesen Kreislauf ,daß der Hund schon Angst hat vor der Übelkeit,und er merkt,daß es auch möglich ist,ohne "schlecht" zu fahren.

Selbstverständlich weiterhin ohne Medis kurze Strecken fahren,die der Hund mit etwas Angenehmen verbindet.Das Vomex  hat er das nicht ständig bekommen und auch nicht dauerhaft,aber es hat gut geholfen.

Irgendwann hat er auch auf kurzen Strecken nicht mehr gespeichelt und längere Strecken ohne Medis waren dann kein Problem.

Gebt ihm einfach noch etwas Zeit.

 

 

 

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Viel kann ich nicht helfen, aber vielleicht erwas Hoffnung machen :D

 

Bei Wega war es genau so als sie klein war.

Ich habe auch mit ihr kurze Strecken gefahren, zT mit Umwegen, damit es nicht viele Kurven hatte etc. Wobei längere Strecken eher einfacher sind als kurze. Füttern, Spielen im Auto etc ging nicht.

Vom TA habe ich 2 Medis ausprobiert, ein Beruhigungmittel und ein Anti-übelmittel. Ok, aber keine Dauerlösung.

 

Irgendwann ist es besser geworden, sie frisst immer noch nicht im Auto, aber sie geht freiwillig rein.

Ich schaue einfach, dass sie vorher ein paar Stunden nicht gefressen hat.

 

Schaden wird ihr die Urlaubsfahrt bestimmt nicht.

 

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Vielen Dank Flusentrude für die schnelle Antwort. Ist dass das Vomex, was wir auch nehmen? Oder gibt es da ein Spezielles? Und welche Medikation hast Du da genommen?

 

Und auch Dir Danke Nebelfrei. Weißt Du noch, welches Beruhigungsmittel und Anti-übelmittel Du bekommen hast?

 

Flusentrude und Nebelfrei, wann hat es angefangen, besser zu werden? Könnt Ihr einen ungefähren Zeitraum nennen?

 

Ich bin so froh, nicht alleine zu sein. :)

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Ich denke nicht, dass es mit der ersten Fahrt zu tun habt, wo ihr ihn geholt habt. Mein Junghund ist auch 7 Monate, ich hab ihn letztes Jahr Anfang November bei der Züchterin abgeholt und wir sind fast 5 Stunden bis nach Hause gefahren.

 

Auch er kann sich immer noch  nicht ganz mit dem Autofahren anfreunden, wobei es schon wesentlich besser geworden ist. Er sitzt je nach Auto entweder in einer Box oder mit Geschirr und angeschnallt auf dem Rücksitz. Bis vor einiger Zeit hat er jedes Mal herzzerreissend gejault, jetzt kommt es nur noch manchmal vor.

 

Ich denke, dass es sich geben wird, wenn der Gleichgewichtssinn vollständig entwickelt ist.

 

Beruhigungsmittel etc. hab ich nie gegeben, aber immer Leckerlies beim Reinhüpfen und Aussteigen.

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Antiübel weiss ich nicht mehr, ich hab gegoogelt aber es kam mir nichts davon bekannt vor.

 

Das Beruhigungsmittel war Calmex, aber sooo toll hat es bei uns nicht gewirkt

 

Nachtrag: wann es besser wurde, weiss ich leider nicht mehr

 

 

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vor 42 Minuten schrieb Lupo26082016:

Ist dass das Vomex, was wir auch nehmen? Oder gibt es da ein Spezielles? Und welche Medikation hast Du da genommen?

Das ist das Vomex,das wir auch nehmen - genaue Dosierung weiß ich leider nicht mehr.

Bei uns war das so,daß Aaron Auto fahren nur kannte als:"Es geht zum TA" oder:"Ich komme schon wieder in ein neues Zuhause"

Die Fahrt zu uns waren dann auch 2 1/2 Stunden...mit vollem Magen...:unsure:

Klar,daß er Angst hatte.

Ich wollte aber auch wissen:wird ihm auch richtig schlecht,und kann er fahren,wenn ihm medikamentös geholfen wird?

Ich weiß gar nicht mehr,wie lange das wirklich gedauert hat.....und Angst war auch noch im Spiel,als das Fahren schon gut klappte:ich bin mal mit ihm zu einer seiner Lieblings-Rennstrecken gefahren (ca. 3KM) und von dort wollte ich nach Hause - bin aber noch kurz einen Umweg zm Stall gefahren.Kannte er auch,und war auch positiv besetzt - aber dieser Umweg war schon wieder unerträglich,weil er wohl immer unterschwellig die Angst hatte,nicht mehr zu Hause anzukommen...

Jedenfalls - er fährt mittlerweile ohne K*** und ohne Speicheln stehend mit Kopf in Fahrtrichtung - lange Strecken mute ich ihm allerdings nicht zu,weil er sich im Auto nicht setzt oder legt,also die ganze Zeit ausgleichen muß.

Das ist aber okay für mich.

Aber das Auto fahren als solches verträgt er gut,und er steigt auch freudig ein.....bei ihm hat halt das Leben als Wanderpokal in der Jugend seine Spuren hinterlassen.

Aber das muß bei euch ja nicht so sein.

Wenn er sich gewöhnt hat und im Auto zur Ruhe kommt,sind sicher auch ein oder zwei Stunden kein Problem.

 

 

 

 

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