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Hundeforum Der Hund
wolke07

Diagnose: HD, Spondylose / Gewünscht: Erfahrungsaustausch

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe Foris,

 

lange ist es her, dass ich hier selbst etwas geschrieben bzw. beigetragen habe, aber da dieses Forum hier doch schon recht "breit" aufgestellt ist, erhoffe ich mir einen Erfahrungsaustausch, Tipps, Anregungen etc.

 

Meine Schäfer-Mix-Mädel wird im Juli 10 Jahre alt. Anfang März waren wir beim TA, da sie die 2 Wochen davor für mich "unrund" gelaufen ist.

 

Es wurde eine Sono vom Bauchraum gemacht, sowie Röntgenbilder von der Hüfte, Brustwirbel und ein großes Blutbild mit geriatrischem Profil.

 

Blut war super, alle Werte im Referenzbereich, die TA meinte Top. Sono war Gott sei Dank auch in Ordnung, Milz ebenso, leichte Fettleber (lt. TA kann das bei Hunden in dem Alter mal vorkommen) aber sonst alles gut.

 

Tja auf den Röntgenbildern sah es jedoch leider nicht so gut aus. Spondylose im Brustwirbelbereich, HD links mit Arthrose - lt. TA vermutlich auch 2 Bandscheibenvorfälle gehabt, sowie "vermutlich" -  Cauda Equina (vermutlich deshalb, weil man dies eben auf Röntgenbildern nicht eindeutig feststellen kann, dafür wäre ein MRT nötig).

 

Anfangs war ich hin und hergerissen ob MRT ja oder nein - mit etwas Abstand denke ich jedoch, sofern man nicht sofort operieren möchte ist die Physio und eine Schmerztherapie so oder so erst einmal im Bereich der konventionellen Behandlung der erste Weg. Daher werde ich dies zum aktuellen Stand nicht tun, mir jedoch offen halten.

 

Was soll ich sagen, natürlich war ich geschockt - für mich war das, als wäre ich gegen eine Wand gelaufen, da Wolke für meinen Blick immer "rund" gelaufen ist und vorher keinerlei Anzeichen in solch eine Richtung gezeigt hat (und ihr könnt mir glauben, ich beobachte mein Mädchen gut) kam das wie ein Blitz :(

 

Naja jedenfalls sofort Termin bei eine Physiopraxis gemacht. Wolke hat nun diese Woche ihren 3. Termin auf dem Wasserlaufband (gehen 1x wöchentlich), weitere Möglichkeiten die in dieser Physiopraxis angeboten werden sind Blutegel und z. B. Stoßwellentherapie.

 

Wolke hatte direkt am Tag, als das festgestellt wurde eine Spritze mit Metacam erhalten, danach 5 Tage weiterhin oral (ohne Magenschoner), am letzten Tag der Metacam Gabe hat sie in der Nacht einmal gespuckt.

 

Habe nach Rücksprache mit dem TA das Metacam nicht mehr weitergegeben, sondern mit 3 x täglich jeweils 2 Tabletten Traumeel und 2 x täglich jeweils 2 Tabletten Zeel angefangen (im Wasser aufgelöst, etwas Leberwurst reingerührt und "trinken" lassen.

 

Traumeel und Zeel bekommt sie nun seit dem 06.03.17 (bisher habe ich nicht das Gefühl, dass es sonderlich hilft, aber ich weiß, dass es ca. 3-4 Wochen dauern kann, bis man eine Wirkung - sofern diese eintritt - bemerkt.

 

Da ich aber der Meinung bin, dass sie Schmerzen hat (rennt zwar bei Gassi ein paar m, ansonsten gemütlich und gegen Schluss eher hinter mir) hatte ich gestern nochmals bei dem TA angerufen und nach einem Alternativ Schmerzmittel gefragt.

 

Haben nun Cimalgex 80 g erhalten und Vomisan (als Magenschutz). Davon bekommt Sie (wiegt 31,8 kg) seit heute morgens 2 Tabletten Vomisan (ca. 2 Std. vorher) und 1/2 Tablette Cimalgex.

 

Nach Dosierung der Packungsbeilage sollte sie für ihr Gewicht eigentlich 3 x Vomisan und 1 Tablette Cimalgex erhalten, denke jedoch der TA möchte einfach die kleinste Dosis antesten - was doch erst einmal in Ordnung ist, denke ich.

 

Tierarzt meinte solle ihr das aber nicht zu lange geben (dehnbarer Begriff - dachte einmal an ca. 5 - 7 Tage?!). Klar ist mir bewusst, dass eine Dauermedikation so lang wie möglich rausgeschoben werden sollte (der Meinung bin ich auch), jedoch aktuell möchte ich nicht, dass sie Schmerzen hat! Denke das versteht hier jeder!

 

Hoffe einfach, dass wir so Zeit überbrücken, bis die Physio und hoffentlich das Traumeel und Zeel "greift".

 

Ins Futter bekommt sie einmal täglich Luposan Gelenkfit Pellets.

 

Habe auch bereits von Lunderland das Grünlippmuschel im Visier - möchte jedoch die Maus nicht "überfluten".

 

Wie sind Eure Erfahrungen im Bereich Physio? Besteht berechtigte Hoffnung, dass, bei regelmäßiger Physio (1xwöchentlich) der Muskelaufbau, Gangbild, Verspannungen durch Schonhaltung deutlich besser werden und Schmerzmittel nicht mehr nötig sind?

 

Zeel kann man ja ohne Bedenken dauerhaft geben, Traumeel ist ja doch eher für akute Schmerzen.

 

Bei den Nebenwirkungen der ganzen Schmerzmittel: z. b. Metacam, Rimadyl, Orsion, Phen Pred, Previcox und auch Cimalgex hat man ja bange diese seinem Hund zu geben. Ich weiss, ist bei uns Menschen nicht anders - aber trotzdem!

 

Hoffe einfach meiner Maus geht es bald wieder besser und erstmal, dass sie nach dem Metacam das Cimalgex gut verträgt *daumendrück*

 

Ach so, meine Hündin hat aktuell 31,8 kg, was unter "normalen" Umständen ein gutes Gewicht für Sie wäre, unter den Voraussetzungen jedoch, versuche ich die Maus auf 30 kg zu bringen.

 

Sowohl der TA, als auch die Physio meinte - nun bloß nicht mehr den Hund nicht bewegen (gehen am Tag normalerweise auf 2 x verteilt zwischen 2-3 Stunden spazieren, aktuelle natürlich mit Pausen), nach dem Motto "wer rastet - der rostet", sie soll auch die Treppen bei uns gehen (so lang ich nicht merke, dass sie sie nicht gehen möchte). Aus dem Auto rein bzw. rausspringen lasse ich sie bereits seit Ende Feb. / Anfang Mrz. nicht mehr.

 

Falls ich hier etwas wirr geschrieben habe, sorry - und danke an alle die den Text bis hier hin komplett durchgelesen haben.

 

Vielen Dank vorab für Eure Meinungen, Anregungen, Tipps und weiteres!

 

LG

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Bei mir war es ähnlich, nur dass ich wusste, dass sie HD hat, ihr Gelenk sah aus wie ein Blumenkohl. Als dann Spondylose dazu kam war ich auch niedergeschmettert. Das röntgenbild war grausam, das Laufbild eigentlich nicht.

Bei Spondyschüben, wenn die Knochen aneinanderscheuern, bevor sie zusammenwachsen, haben die Hunde ziemlich Schmerzen, ist die Brücke gebildet, wird die Wirbelsäule halt unbeweglicher, aber gut. Meine hatte zusätzlich starke Arthrose in einem Karpalgelenk, unfallbedingt.

Wir haben Carprofen bekommen, Carprotab und das vier Jahre lang durchgehend. Der Magenschoner war so einer, den auch Menschen bekommen, den Namen weiß ich nicht mehr. Das funktionierte perfekt. Ich war auch erst skeptisch und Nieren und so, aber mein Tierarzt meinte, er hat nun schon so viele Hunde mit Gelenkschmerzen jahrelang begleitet und keiner bekam Probleme. Sie war 11 und wir hatten uns schon so aufs Rentnerleben eingerichtet, sie hat auch nicht direkt gehumpelt, aber war so gemütlicher geworden, ruhiger, weniger interessiert ... Und dann hatte ich eben keinen alten Hund mehr, sondern meinen Hund wieder.

Nach vier Jahren funktionierte es nciht mehr und wir haben mit Phen Pred und anderen Medis gewechselt und mit fast 16 noch ein paar Wochen Trimadyl und dann war es ein epileptischer Anfall, aus dem sie nciht mehr rauskam, der sicher etws mit ihren Herzproblemen im letzten halben Jahr zu tun hatte. Sie war dann einfach alt.

Was auch gut geholfen hat, das merkte ich immer, wenn ich es mal wegließ waren Glucosamin und MSM, das Mischungsverhältnis hab ich so Kaufpillen abgeschaut und habe mir das Pulver aus dem Pferdebereich zurechtgemischt, weil mir das andere zu teuer war für das selbe chemische Produkt. Macht auch ein tolles Fell. Leinöl wirkt entzündungshemmend (und macht auch ein schönes Fell).

Mit 14, nach einer Notkastration, weil eine Gebärmutterentzündung nicht in den Griff zu bekommen war, hat sie Anabolikaaufbauspritzen gekommen, da sich ihre Muskulatur in der Zeit sehr schnell abgebaut hatte. Das hat nochmal einen Booster gegeben, sie hatte in sechs Wochen wieder ein Topmuskulatur und konnte ihr Leben wieder aufnehmen und war noch ein Jahr lang sie selbst. Zusammen mit zwei jungen Aussies hatte sie kein Problem mitzuhalten und musste nicht zurückstecken in ihren Hobbys. Wenn die Leute sie altersschätzen sollten, kam so sieben, acht, wegen der grauen Schnauze. Sie war nun ein Border Collie, hart im nehmen.

 

Meine Zweite Hündin hatte auch im Alter Spondylose, hinten und bekam Carprotab nur bei Schüben, man merkte dann halt dreimal im Jahr, dass sie nicht so mochte, dann gabs drei Wochen Schmerzmittel und dann war wieder gut.

 

Physiotherapie haben sie beide nicht bekommen. Hier auf dem platten Land und vor fast 10 Jahren war das auch noch nicht so zu bekommen.

Ich habe selber Stangentraining gemacht, bei den Anabolikaspritzen zum Muskelaufbau und habe eben besonders aufs warmlaufen geachtet, bevor gepowert wurde. Keine harten Stopps, schwimmen, wasserlaufen halt in der Natur, Böschungen rauf für die Hinterhand. Und Massagen, die ich mir selbst beigebracht habe, sie hat mir dann gezeigt, was sie gut findet und wenn sie danach wieder entspannt lief, wars wohl gut. Halt streichelnd ranntasten an die Muskeln.

also lass dir +übungen für zuhause zeigen, einmal die Woche, denke ich, reicht das nicht. Ist dann ja auch immer die Frage, ob sie sich eine Schonhaltung angewöhnt hat, die zu mehr Verspannungen führt, dann würde ich eben Massage und so höher bewerten, denn die machen oft mehr Schmerzen.

Zeel und Traumel hatte ich auch ausprobiert, hat bei mir nichts gebracht, obwohl andere tolle Ergebnisse mit hatten.

Warnen möchte ich vor Produkten mit Teufelskralle, weil ein Hund, den ich kenne, dann letztlich wegen Magenblutungen eingeschäfert werden musste, da Frauchen meinte mit Pflanzlichen Mitteln kann man nichts verkehrt machen. Da auch auf Magenschutz achten, die Dosierung im Auge behalten. Da hat meine jetzige TA auch viel zu berichten, das Hunde da große Probleme gekriegt haben mit der Gabe von Teufelskralle.

 

Ich wünsch dir ganz viel Erfolg beim finden der richtigen Mischung für deine Süße! Nicht den Kopf in den Sand stecken, das wird!

 

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Danke für Deine Antwort!

 

Wir hatten Wolke mit ca. 2 Jahren auf HD röntgen lassen und damals meinte der Arzt ohne Befund = gleich für mich alles in Ordnung.

 

Was nun "ohne Befund" bedeutet sollte, kann ich natürlich nicht sagen, kann ja doch schon keine A1 Hüfte mehr gewesen sein....hatte zwar nach dem Röntgenbild beim alten TA nachgefragt (müssten eigentlich 10 Jahre aufbewahrt werden), weil mich das schon interessiert hätte - liegt wohl aber nicht mehr vor.

 

Untern Strich ändert es auch nichts! Es ist wie es ist. Vielleicht war der damalige Magenschoner bei Euch Omeprazol? Wird wohl auch oft gegeben.

 

Du schreibtst Du hast gute Erfahrungen mit Glucosamin und MSM gemacht? Kann man da nicht auch etwas falsch machen, wie z. B. von Dir erwähnt bei der Gabe von Teufelskralle? Was genau bewirkt diese Kombination bzw. wofür ist diese gut? Wolke wird frisch gefüttert, d.h. auch mit Leinöl und Lachsöl, wovon ich auch gelesen habe sei gut.

 

Was mir hierbei einfällt:

Durch den Magenschoner wird ja die Säure im Magen reduziert, wirkt sich das beim frisch füttern/barfen nicht negativ aus?! Mir kommen da Knochen in den Kopf :huh: 

 

Habe das Gefühl, dass die Muskulatur am linken Hinterlauf etwas weniger ist als am anderen. Eigentlich ist Wolke ein echt fittes Hundemädel, die ihre Gassirunden alleine oder mit Ihren Kumpels sehr genießt.

 

Das mit den Massagen ist grundsätzlich eine super Idee, werde mich auch schlau machen, wo man vielleicht an einem Seminar mitmachen kann. Wobei die Physio meinte, wenn bsp. eine Entzündung aktuell ist, sei eine Massage eher kontraproduktiv bzw. nicht angenehm.

 

Jedoch gehe ich eigentlich davon aus, dass aktuell keine Entzündung vorliegt, denke das hätte man im Blutbild sehen müssen (z. B. Eosinophile erhöht).

 

Dass Teufelskralle gut helfen soll, habe ich auch schon oft gelesen/gehört - Da ich den Hund jedoch nicht mit 1000 Dingen gleichzeitig "überfluten" möchte, würde dies sowieso erstmal nicht in Frage kommen. Weisst Du, ob die Magenblutung bei dem von Dir geschilderten Fall tatsächlich von der Gabe Teufelskralle aufgetreten ist und nicht vom Schmerzmedikament selbst? Da sind ja unter anderem solche Nebenwirkungen genannt :(

 

Vielen lieben Dank für Deinen Beitrag Sockensucher.

 

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Ja genau, Omaprazol wars. Ich kam nicht drauf.

Mit der Frischfütterung kenne ich mich nicht aus, ich bin Durcheinanderfütterter und im Alter hatte meine Maus sowieso ihre eigenen Vorstellungen, was sie noch haben wollte. Ich erinnere aber keine Verdauungsprobleme. Wir haben auch Oma gegeben, Wartezeit, keine Portion mit Schmerzmittel. (sie hat morgens eh nicht vielgefressen). Dann Spaziergang, kleiner Snack, dann Abends die Hauptmahlzeit eben ohne Omaprazol. Ich hab leider den Beipack nicht mehr, ich denke, wenn die Schmerzmittelgabe und Hautmahlzeit trennst, sollte dann das Magensäureniveau normal sein. Der Magenschoner wirkt ja nicht den ganzen Tag ... (Das weiß ich aber nicht mehr, also eventuell eben fragen, wie der spezielle Magenschoner wirkt)

Mit der Teufelskralle, sie wurde shcon ziemlich sicher als Ursache identifiziert, weil der Hund eben keine Schmerzmittel anderer Art bekam. Viele füttern Teufelskralle statt Schmerzmittel und machen sich keinen Kopf, da Pflanzlich und frei verkäuflich. Und dann kommen die Hunde mit Fressproblemen und der Magen ist total angegriffen bis hin zu blutenden Magengeschwüren, so die Erfahrung meiner TA, Gerade weil heute sehr viele selbst pflanzlich medikamentieren. Sicherlich nicht bei den Kapseln, wo nur geringe Mengen sind sind, aber Teufelskralle gibts eben auch in großen Packungen. Das wollte ich nur erwähnen.

Glucosamin und MSM, da berichten einige weichen Kot bei bestimmten billigeren Produkten. Kann ich bei gleicher chemischer Zusammensetzung nicht nachvollziehen und hatte ich auch nicht, überdosierung ... kann man sich gar nicht leisten .... mus man natürlich nachgoogen, wieviel Gramm auf das Körpergewicht. Briefwaage ist da gut. Ich hab eben meinen Messlöffel, den ich mal abgewogen hab. Ich hab mich mit der Dosierung halt an einen Testsieger gehängt und selber gemischt. Das sind ja die Dinge, die in Grünlippprodukten drin sind für den Knorpelaufbau. Meine Hündin hat aber alles was nach Fisch roch einfach nicht gefressen und so kam ich eben auf diese Methode. Glucosamin glaub ich gar nichts bekannt. Ach ja Chondroitin gehört auch dazu. ich hatte mal keinen nachschub und die Wirkung hat sich nicht verschlechtert, also hatte ich es zum schluss weggelassen.

Musst du mal selber googlen. Ist ja immer die Frage, wie der TA so aufgestellt ist zum Besprechen. Wie gesagt meine hat Teufelskralle gefressen, es ist genauso wie ein Medikament zu behandeln und hat (bei empfindlichen?) Hunden richtige Nebenwirkungen und ist ihrer Meinung nach nicht für den Dauergebrauch geeignet und muss eben so sorgfältig gegeben werden, die Nahrungsergänzungen sind da nicht so gefährlich.

Schmerzmedis sind heute so gut erforscht und es gibt lange Erfahrungswerte. Da sind die Menschen immer noch so empfindlich, als wäre es 1960, aber Pflanzlich ist eben immer schonender. Das ist der Trugschluss, helfen kann beides, und beides kann schlecht vertragen werden. Wie das Metacam. Ich hab nun Hund 4,5,6, und alle haben Metacam anders vertragen. Alle Katzen haben es immer super vertragen, meine eine Aussie verträgt leider gatr kein Schmerzmittel von den gängigen, ihr darf nix schlimmes passieren, dann müssen wir experimentieren. Eine Freundin hat nach einer Ellbgen OP Metacam als Dauermedi über 8 Monate gegeben und brauchte nichtmal einen Magenschoner, so unterschiedlich ist das nunmal. Da heißt es mutig sein, genau kucken, erst die gängigen und wenn die nicht gehen, halt andere.

Massagen auf Entzündungen natürlich nciht, auch hab ich nun nciht die Gelenke massiert, sondern eben vorallem die Rückenmuskulatur ausgestrichen, so fest mein Hund das eben haben wollte, und die Schultern gelockert und die Muskulatur da kreisend weicher gemacht. Keine Masseur Massage, wo man sich dann als Mensch wie ein ausgewrungenes Handtuch fühlt. Grins. Wie gesagt, ich hab mich da ganz an meinen Hund gehalten, die mich eben aufforderte, fester, mehr und ne, fertig. Wenn man einen Hund hat, der immer brav ist und nichts anzeigt, geht das natürlich nciht im Selbstversuch. Fremde hätte sie nie an sich rummachen lassen, insofern waren wir da eben auf uns gestellt. Ich glaub ich hab damals auch You tube Videos gefunden??? Ich weiß es nicht mehr, es ist schon länger her, das wir das angefangen hatten.

 

bin ja auch gespannt,was noch so kommt. Mein Älteste ist nun sieben, da hab ich hoffentlich noch Zeit, aber im allgemeinen macht die Tiermedizin ja riesen fortschritte und die Erfahrungen sind ja gut. Ich meine, mein erster Hund ... da ging man mit Hunden selten zum TA, mit Katzen gar nicht und es gab dann halt Medis für Rinder und Schweine. Heute sind die auf dem Stand fast bis tatsächlich Humanmedizin.

Also nur Mut!

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vor 5 Stunden schrieb wolke07:

Wie sind Eure Erfahrungen im Bereich Physio? Besteht berechtigte Hoffnung, dass, bei regelmäßiger Physio (1xwöchentlich) der Muskelaufbau, Gangbild, Verspannungen durch Schonhaltung deutlich besser werden und Schmerzmittel nicht mehr nötig sind?

 

Unbedingt! Mit HD habe ich keine Erfahrungen. Ich kann nur über das Thema Spondylose was sagen. Hier ist es wichtig, Muskeln aufzubauen und zu erhalten, was ja gerade bei älteren Hunden nicht ganz so leicht ist. Daher ist es eine tolle Sache, wenn du die Möglichkeiten hast, ein unterwasserlaufband zu nutzen. Wenn es möglich ist, kann dein Hund auch noch etwas abnehmen. Jedes Gramm weniger entlastet Gelenke. Ob es dauerhaft ohne Schmerzmittel geht, kann man jetzt nicht sagen, aber die Möglichkeit besteht. Und wenn du am Ende bei traumeel und zeel bleiben kannst, ist das doch auch schon gut. Traumeel hat mein Ömchen über ein Jahr lang bekommen ohne weitere zusätzliche Schmerzmittel (wie gesagt, sie hatte nur spondylosen). 

 

Ich habe meinem Hund damals noch hochdosierte aminosäureprodukte in Kombination mit einem Vitamin-B-Komplex zur Unterstützung des Muskelaufbaus und -erhaltes gegeben. Das solltest du aber mit deinem Tierarzt besprechen und nicht einfach so geben. 

 

Und sowohl TA als auch Physio haben recht, wenn sie sagen "wer rastet, der rostet"! Ich würde allerdings, wenn das bei dir möglich ist, eher mehrere kleinere runden gehen, als zwei große. Wichtig ist, dass dein Hund nicht total körperlich erschöpft ist beim Spaziergang oder danach. Das führt dann auch wieder zu schonhaltung und folgender Verspannung, die dann weh tut. Aber das wirst du sicher beurteilen können. 

 

Grünlippmuschel ist eine tolle Sache! Hat das Ömchen auch bekommen, allerdings fand sie das Pulver eklig und hat es nicht mal mit Dosenfutter gefressen. Ich habe ihr canosan gegeben. 

 

 

 

 

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 Der TA meinte das Vomisan soll ca. 2 Stunden vor der 1/2 Tablette Cimalgex gegeben werden. Gebe ihr somit die Vomisan mit etwas Leberwurst und die Cimalgex unter ihre Futterportion morgens.

 

Aufgrund meiner Arbeit ist es mir leider nicht möglich, mehrere (3) kleinere Spaziergänge zu machen, wobei ich wirklich an Wolke's Tempo angepasst laufe und viel Strecke machen wir gerade nicht, eben weil wir sehr gemütlich spazieren gehen. Achte darauf, ob sie noch laufen mag oder danach aussieht, als wäre es für sie nun genug.

 

Danke übrigens für die Anmerkung zur Teufelskralle, ist tatsächlich so, dass man viele pflanzliche Dinge mit weniger Kopfzerbrechen gibt - aber wie bereits geschrieben wurde haben eben auch Pflanzen/Wurzeln Wirkstoffe die gut oder auch weniger gut wirken können.

 

Glucosamin und MSM behalte ich mir mal im Kopf, falls Wolke die Grünnlippmuschel auch nicht mag. Außer angebratenen Lachs und getrockneten Fisch mag sie ebenfalls kein "fischiges" Zeug.

 

Wegen den hochdosierten Aminosäureprodukten und Vitamin B kann ich sicherlich auch die Physio einmal zu befragen, sind am Freitag wieder dort.

 

Hm, habe heute die erste 1/2 Tablette vom Cimalgex gegeben und hin und wieder richtet die Maus sich von ihrer Schlafposition auf und schleckt ums Maul, gähnt und schluckt....so verhält sie sich wenn ihr übel ist....hoffe nicht, dass sie das Medikament nun ebenfalls nicht verträgt. Aber kann das denn überhaupt bereits nach der 1. Gabe sein?! Beim Metacam hat es 5 Tage gedauert, bis Übelkeit aufkam. Vielleicht auch Schmerzen, hach das wäre echt doof, wenn sie das auch nicht getragen würde.

 

Müsste dann ja wieder Pause machen zwischen diesem und einem wieder anderen Medikament....das würde auch bedeuten wieder Tage mit Schmerzen :( Hoffe das legt sich!

 

Weiß jemand, ob es auch möglich ist, dass die Übelkeit z. B. "nur" zu Behandlngsbeginn auftaucht und im Verlauf verschwindet? Mal schauen, wie die Nacht ist, sonst rufe ich morgen beim TA an.

 

 

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Vorsicht mit Cimalgex. Grizzly bekam bereits nach der dritten Tablette schwere Magen-/Darmblutungen (sie stand am dritten Tag morgens mitten in einer 1 m großen Blutlache) und sie musste 14 Tage lang in der Klinik an den Tropf, da sie nichts mehr fraß und soff. Ich würde eher auf ein alterprobtes Schmerzmittel zurück greifen.

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Guten Morgen,

oje das hört sich richtig schlimm an! Hoffe deinem Grizzly geht es wieder gut!

Wenn man so etwas liest bekommt man ganz schön "schiss", um es ganz direkt zu sagen.

Ich weiß, dass jedes Medikament bei jedem Hund anders wirken kann, wie bei uns Menschen eben auch.

 

Darf ich fragen, ob das Cimalgex mit Magenschoner verabreicht wurde, oder ohne?

 

Was bedeutet "alterprobtes" Schmerzmittel? Haben es ja mit Metacam versucht, davon ist ihr übel geworden mit Erbrechen.

 

Gestern bekam Wolke die erste 1/2 Tablette Cimalgex morgens, habe abends bemerkt, dass sie viel gähnt, schleckt, mal mehr hechelt und Luft schluckt (bei Ihr ein Anzeichen, dass ihr übel ist).

 

Habe ihr gestern Abend nochmals eine Vomisan Tablette gegeben, vor dem Schlafengehen. Da sie vor der Cimalgex nur 2 von diesen Tabletten bekommt, jedoch gemäß Ihrem Körpergewicht 3 bekommen sollte laut Darreichungsform, dachte ich ist das ok.

 

Heute morgen (7:00 Uhr) habe ich ihr Haferschleim gekocht mit etwas Leberwurst dann einen EL davon gegeben, sowie die beiden Vomisan Tabletten -  jetzt bekommt sie ihr Futter mit der 1/2 Cimalgex.

 

Werde später beim TA anrufen und fragen, was ich machen soll - weitergeben oder abbrechen.

 

Denke, wenn ihr gestern bereits übel gewesen ist nach der 1. Gabe, wird das doch nicht besser, oder doch?

 

Das ist echt deprimierend.

 

Brana, wie alt ist dein Grizzly und wieviel Kg hat er/sie? Hatte dein Hund vorher Anzeichen von Übelkeit, Durchfall o.ä. ?

 

 

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So habe nun mit dem TA telefoniert.

 

Hat gesagt, wenn ihr übel ist, macht eine Weitergabe keinen Sinn - wird nicht besser.

 

Haferschleim ist eine gute Idee, hatte sie gemeint - Gebe ich ihr nun heute mehrmals in der Hoffnung, es hilft ihr gut.

 

Der TA hat mir angeboten heute in der Praxis einen "richtigen" Säurehemmer (Vomosan ist pflanzlich) zu holen, diesen die nächsten 3 Tage zu geben, bis die Übelkeit weg ist - Schmerzmittel weglassen und dann ein anderes ausprobieren. Hat entweder an Previcox oder Trocoxil (Depot, lt. TA auch eher ungern) gedahct, dem Trocoxil stehe ich ebenfalls nicht so gutgesinnt gegenüber. Wenn Wolke das ebenfalls nicht verträgt hat sie es ja trotzdem im Körper über mind. einen Monat....ne, ne, das ist mir zu heiß.

 

Hatte das Gefühl TA weiß, selbst nicht welches man noch versuchen könnte - meinte hm, das wird schwer, wenn sie das alles nicht verträgt. Denke auch die Wirkstoffe der ganzen NSAID´s sind doch im Prinzip die selben.

 

Und Previcox, hm sind ja alles die selben Mittel, überall steht als Nebenwirkung Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen.

 

Zwischen den Gaben 2er unterschiedlicher NSAID´s muss ja einen gewisse Zeitspanne liegen, da man die nicht gemeinsam geben darf.

 

Wo kann man den diese genau in Erfahrung bekommen, reichen da tatsächlich 3 Tage Pause aus?!

 

Vielleicht kommt jemand aus dem Raum Stuttgart und kennt einen Arzt der sich mit dem Thema der Schmerztherapie bei Hunden sehr gut auskennt (Spezialist)?

 

 

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Wenn der Hund mit 2 keine HD hatte, hat er sie jetzt auch nicht. HD ist eine fehlbildung des gelenks und die ist da sobald der hund ausgewachsen ist. Sehr wohl kann dein hund aber starke arthrose durch verschleiß haben. Hatte meine hûndin im alter auch (HD A1, das beste was es gibt, offiziell ausgewertet). Wir haben alle paar tage das schmerzmittel gewechselt und da so ziemlich alles durch) Futterzusätze bekam sie auch (grünlippen, etc. Das ûbliche halt), hab aber damit ehrlich gesagt keine besserung gesehen. Wenn dein hund sehr starke schmerzen hat überleg dir mal die denervation. Mit 10 kann sie ja noch ein paar jahre haben. 

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