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Hundeforum Der Hund
gebemeinensenfdazu

Schnuppern und Gucken lassen im Jagdverhaltenskontext

Empfohlene Beiträge

War im anderen Thread ein Thema und ist da sehr am Rande diskutiert worden mit dem Verweis, doch ein Thema dazu aufzumachen.

Here you go!

 

Wenn man die Jagdmotivation nicht fördern will, wie förderlich ist da mal schauen und schnuppern lassen? Welche individuellen Unterschiede gibt es dabei, gibt es Hunde, bei denen das kontraproduktiv war? Welche Überlegung liegt dem zugrunde? Wie beeinflußt es das weitere Verhalten beim heranwachsenden Hund? Und noch mehr Fragen soll das hier aufwerfen - und idealerweise beantworten:)

Im anderen Thread gab es dazu keinen Konsens, ob ein Jagdersatztraining Schauen und Schnüffeln belohnen sollte.

 

Zwei Beiträge zur Einschätzung der Jagdmotivationsentwicklung bei Junghunden kopiere ich mal mit hinein

Am 15.3.2017 um 09:39 schrieb gebemeinensenfdazu:

Da befinden "wir" uns auch gerade und ich bin unschlüssig.

Sie will tatsächlich nur gerne schnuppern, lauert auch nicht, rennt auch nicht im Volltempo hin und hat bisher jedem Tier gegenüber nur Spielaufforderungen gemacht nachdem anfängliche Unsicherheit verflogen war.

Trotzdem watscheln die Gänse natürlich weg. Größer als das Interesse an den Gänsen sind allerdings deren Exkremente bzw. Brotreste von Vogelfütterern, da muß ich schnell sein und tauschen...

Momentan ist das unser einziges Einsatzgebiet für eine Schleppleine. Fängt so Jagdleidenschaft an oder kann das bei nur Neugier bleiben, die sich nicht groß ausweitet?

Wäre cool, wenn da jemand einen Rat hat:)

 

Am 15.3.2017 um 10:17 schrieb Sozey:

 

So ist es bei meiner auch... also mit dem Unterschied, dass sie auch mal in vollem Tempo auf die Tiere zustürmt... lauern tut sie nicht...

 

War erst Ende letzter Woche... wir sind gelaufen (mit Schleppleine) und haben 3 Hasen auf dem Feld gesehen, ca. 15 m entfernt... zwei davon sind sofort stiften gegangen, Amberlie kurz hinterher, aber hat noch angehalten, bevor sie in die Schleppleine gerannt ist... der 3. Hase (und das ist jetzt nicht gelogen, das war echt so, auch wenn ich es selbst nicht glauben würde) ist ganz gemütlich auf Amberlie zugehoppelt und so ca. 5 m von ihr entfernt hat er angehalten und sich aufrecht hingesetzt. Amberlie hat dann erst den Kopf schief gelegt und ist dann sofort in die Spielaufforderung gesprungen... ich schätze sie betrachtet die Hasen eher als Spielgefährten, als wirklich als Beute??? Nach der Spielaufforderung ist der Hase natürlich auch gerannt. ;-)

 

Bei unserer Katze macht sie das ja auch so. Wenn wir ihr draußen begegnen legt sich Amberlie sofort flach hin um "Ich tue dir nichts" zu signalisieren...

 

Wäre es hier sinnvoll Schauen und Schnuppern zuzulassen ?

 

Bitte ergänzt, wenn ich weitere wichtige Zitate übersehen habe:)

 

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Hmmm, ich finde man spürt irgendwie auf welche Art geguckt wird. Interessiert, neugierig oder lauernd. Wobei ich zb das hütende Lauern, wie zb bei BC problemlos finde. Ein Kriterium ist m E auch, ob der Hund ablenkbar bleibt.

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Ich finde das ruhige schauen lassen total wichtig weil es Ruhe in die Situation bringt, den unangenehmeren Teil nämlich das hetzen herauszögern und einem Handlungszeit gibt wenn der Hund etwas weiter weg ist.

meine Hunde haben das ruhige schauen inzwischen so verinnerlicht dass sie an der Leine total gechillt gucken ohne in die Leine zu gehen oder sich aufzuregen u d ohne Leine habe ich dadurch ein paar Sekunden um abzurufen

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Es geht eher darum, es zu belohnen und nicht ums zulassen. 

Der Hund wird ermutigt, sich Tieren und Spuren zu widmen. 

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vor 2 Minuten schrieb Estray:

Es geht eher darum, es zu belohnen und nicht ums zulassen. 

Der Hund wird ermutigt, sich Tieren und Spuren zu widmen. 

 

Wozu?

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Das wollte ich ja gerne von Amaretasu erfahren.

 

Hier noch ein Beispiel:

 

 

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Ich clicke da rein ins Schauen und Schnuppern und belohne dann entweder damit dass er das weitermachen darf oder wenn gewünscht gibt es ein Leckerli, belege das dann später mit einem jeweiligen Wort und belohnen dann ganz später aber nur noch die Umorientierung zu mir.

 

Rehe sind ihm dadurch fast super langweilig geworden und Kaninchen auch wobei die beim Wegrennen noch einen starken Bewegungsreiz auslösen wenn er abgeleint ist.

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Ich glaube grob sind das ja zwei Themenbereiche

einmal Belohnen von Schauen und Schnüffeln im Rahmen eines Jagdersatztrainings, also eines Hundes, der bereits starkes Jagdinteresse aufweist

und auf der anderen Seite das Dämpfen der Jagdmotivationsentwicklung beim Junghund, der noch kein starkes Interesse hat (wenn man dem Modell der auslösergebundenen Verhaltensmotivation folgt.

Im ersten Fall geht es beim Belohnen des längeren Schauens und Schnüffelns vielleicht auch um Situationsmanagmenterleichterung,. Wie bereits erwähnt wurde schafft es Zeit um Einschreiten zu können.

Im zweiten Ansatz geht es eher darum, zu erkennen, inwieweit Jagdinteresse vorliegt und wie man da umlenken kann bzw. ab welchem Punkt das individuell sinnvoll ist.

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Ich versuche mal zurück zu den Wurzeln zu kommen: Es geht doch um Ansprechbarkeit. Das heißt, ich trainiere schrittweise, dass mein Hund noch auf mich und meine Worte reagiert, egal was er sieht und tut. 

Konkret: Hund sieht Wild, ich spreche ihn an und belohne seine Reaktion.

Wie die Belohnung aussieht, ist individuell. Ich kann auch damit belohnen, dass der Hund wieder zum Wild gucken darf (könnte das auch kontraproduktiv sein?). 

In den gezeigten Videos wird das hinschauen belohnt und es gibt noch weitere moderne Trainingsmethoden, wo der Hund auch auf Wild(spuren) aufmerksam gemacht wird und kräftig gelobt wird, wenn er sich dafür interessiert. 

 

 

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