Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
gast

auf die Zunge beißen oder nicht?

Empfohlene Beiträge

Ich erstelle diesen Thread, weil ich vorhin eine Situation erlebt habe, die mich im Nachhinein unzufrieden stimmt und ich deswegen immer noch nachdenklich bin. Deshalb brauche ich einfach mal Forumshilfe.

 

Zur Vorgeschichte: Ein Kommilitone von mir hat sich einen Jagdhundwelpen gekauft, den er mit seinem Bruder zusammen ausbilden möchte. Das ist ein paar Wochen her. Als ich davon erfahren habe, war ich skeptisch, wollte mir aber auch keine nähere Meinung erlauben, weil ich mit den beiden Brüdern nicht all zu viel zu tun habe.

 

Heute habe ich den Hund dann am Campus kennengelernt. Spaniel aus jagdlicher Leistungszucht, 5 Monate, ein echter Wirbelwind. Süßer Kerl. Der Jungspund war an der Leine eines anderen Kommilitonen. Wir kamen ins Gespräch. Der Hund war völlig überfordert, freundlich und fröhlich, aber eben total überfordert und ein bisschen unsicher.

Im Gespräch  kam heraus, dass der Hund unerzogen sei. Ich habe eingewendet, dass er ja noch ein Welpe ist und noch einiges lernen müsse. Dann kam einer der beiden Besitzer. Ziehen an der Leine und ein Tritt auf selbige und der Hund lag. Es wurde geschimpft. Mir war ganz anders, weil der kleine Kerl gefiept und sich sofort unterwürfig gebärdet hat, woraufhin es nochmals eine ähnliche Maßregelung gab.

 

Ich war total überfordert, hätte meinem Kommilitonen den Hund am liebsten weggenommen oder ihn zumindest angebrüllt wie viel Ahnung er eigentlich von Hunden hat und wieso er seinen Hund so behandelt anstatt ihm zu signalisieren, was er von seinem Hund möchte! Mir kam allerdings kein Wort über die Lippen und ich hab mich mit einem Kloß im Hals verabschiedet.

 

Jetzt beschäftigt mich das ganze immer noch und ich bin ratlos, ob ich im Nachhinein noch einmal etwas sagen sollte. Ich selbst habe zu den Brüder keinen wirklich Draht, man kennt sich halt irgendwie, das wars dann aber auch. Die zwei halten aber einiges von meinem Freund und ich bin deshalb auf die Idee gekommen ihn mal vorzuschieben den beiden ein paar takte zu erzählen, wenn er sie mal wieder sieht und miterlebt wie sie mit ihrem Hund umgehen.


Meint ihr man könnte im Nachhinein noch etwas sagen oder wäre das blöd? Ich bin nicht einmal sicher, ob es überhaupt angezeigt ist, etwas zu tun, aber mich macht die Situation von vorhin auch einfach noch immer wütend....

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mich ärgern solche Sachen auch total. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass eine Intervention nutzlos ist. Die Herren sind wahrscheinlich in irgend einer "Ausbildungsstätte", in der solche Erziehungsmethoden üblich sind.

Man wird also einwenden, dass der Hund jagdlich geführt werden soll und daher so mit ihm umgegangen werden muss. ich denke, da ist jedes Wort verschwendet.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich fürchte das auch, wobei ich selbst plane unseren Hund jagdlich zu führen, allerdings nach ganz anderen Methoden und schon mal gleich gar nicht mit Zwang!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hätte den Hund am liebsten mitgenommen, weil mich diese Aktion mit dem Spannung auf die Leine bringen und den Hund dadurch zu Fall bringen echt wahnsinnig gemacht hat!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Man kann einen Hund tatsächlich jagdlich führen und trotzdem vernünftig mit ihm umgehen. Wenn du jetzt etwas sagst, wird man dir entgegen halten, dass du ja gar keinen Hund hast und daher auch keine Ahnung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hast du dich vielleicht schon selbst um eine Hundeschule oder einen Trainer umgesehen (wurde dir jemand empohlen den du mal angeschaut hast, also beim Training mit Hunden), der dir mit seinen Methoden für deinen Hund gefallen würde? Wenn das der Fall ist würde ich den beiden vielleicht einfach die Adresse weitergeben und sie darauf hinweisen das dort ein super Ort ist um an der Ausbildung des Hundes und sich selbst(!) zu arbeiten. Einfach darüber reden wie toll es dort ist und das du mit deinem Hund dann mal dorthin gehen wirst. 

 

Ich unterbreite meinen Nachbarn manchmal auch einfach ein paar Tipps wenn es mit etwas hapert (wir reden ja doch oft über das Thema Hund) und das wird in der Regel sehr gut aufgenommen und zum Teil auch erfolgreich umgesetzt. Wobei die mit ihrem Hund niemals grob sind, nur hin und wieder etwas inkonsequent oder vielleicht mal ein wenig ratlos bei der Problemlösung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich würde es zumindest mal ansprechen. Man muss ja nicht direkt drauf hauen, damit ist wahrscheinlich kein Erfolg zu verbuchen, aber in ner ruhigen Minute mal zur Seite nehmen, vielleicht auch mal fragen warum oder woher solche Maßregelungen kommen. Ich denke schon, dass man damit bei dem ein oder anderen Hundehalter Erfolg hat. Kann natürlich auch in die Hose gehen, aber naja... Dann hast du es wenigstens versucht. Vor allem, weil du dich im Moment selbst arg ärgerst dass du nichts gesagt hast.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Meiner Erfahrung nach, wenn man wenig Kontakt zu besagten Personen hat, hilft nachhaltig (leider) nur eines: mit gutem Beispiel voran gehen.
Das heißt, seinen eigenen Hund so zu führen im Alltag, dass er positiv auffällt.

So wird man in den Augen des nur wenig bekannten Gegenübers überhaupt ein Ansprechpartner in dieser Hinsicht.

Und dann kann man getrost seine Meinung sagen, auch deftig und die Leute fragen, ob sie jetzt gefälligst mal gescheit mit dem Hund umgehen wollen.

 

Denen die Meinung sagen, von jetzt auf gleich, kann man natürlich immer. Aber wie viel es bringt, ob es das Gegenüber zum Nachdenken anregt und wie viel die auf die Meinung anderer (fast fremder) geben, ist wieder eine andere Sache.

Irgendein Vollidiot von Züchter hat die halt mit so nem Tierchen ausgestattet. Da glaubt man als Halter nun natürlich, man müsse wohl was auf dem Kasten haben, um so einen Hund überhaupt anvertraut zu bekommen.

 

 

Wenn man Leute gut kennt, ist es viel einfacher da einen Fuß in die Tür zu kriegen.

So können die auch einschätzen, wer mit ihnen redet und ihnen Ratschläge erteilt, die sie zum Teil vlt gar nicht hören wollen, aber eben mal "ausprobieren", weil man einen Funken Vertrauen genießt.

"Hallo-und-Tschüß"-Bekanntschaften muss man meist einen guten Grund liefern, ernsthaft angehört zu werden. Am einfachsten über sichtbare Kompetenz (eigener toller Hund).

 

(nein, ich bin nicht der Ansicht, dass man zu sowas nur etwas sagen kann, wenn man einen eigenen gut geführten, fröhlichen Hund hat. Aber hier gehts halt um den konkreten Fall, dass man das Gegenüber nicht gut kennt, und es somit ungleich schwerer ist, nachhaltig was am Verhalten zu bewirken. Wenn man nicht als "richtiger" Ansprechpartner wahrgenommen wird, warum sollten die einen ernst nehmen/zuhören?)

 

Über deinen Freund kannst du es versuchen. Aber da werden die vermutlich auch erstmal fragen, ob er selber denn Ahnung von Hunden hat....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Eigentlich ärgert man sich doch nach solchen Situationen, dass man selber so sprachlos war. Wer kennt das Gefühl nicht?

Da beneidet man die "schlagfertigen Blitzdenker" dieser Welt ...

Aber man kann sich auch später noch überlegen, was man hätte sagen können - quasi als Training, falls man mal wieder in eine ähnliche Situation kommt.

 

Wenn man etwas sagt, darf man nicht beleidigen. Das gelingt leichter, wenn man die eigenen Gefühle einbringt und mit Formulierungen beginnt wie "Nach meiner Meinung ...", "Ich finde, ...", "Ich glaube, ...", etc.

(Rein rechtlich ist das auch eine Absicherung, denn deine Meinung, dein Befinden, dein Glauben sind dir, wie jedem von uns, freigestellt.)

 

Wenn man es in solcher Situation schafft, etwas zu sagen, könnte das z.B. sein: "Ich finde, wie ihr mit dem Hund umgeht, ist unter aller Sau!" Man kann sich dann auch einfach umdrehen und gehen.

Der Vorteil ist, dass auch alle anderen Anwesenden diesen Kommentar hören und die Situation für sich bewerten können und du bist deinen Frust los. Vielleicht hat ja einer von den Anderen "einen Draht" zum Hundehalter und verstehen, was du gemeint hast.

Da die Situation nicht eskaliert ist, haben die Hundehalter auch immer die Chance, dich anzusprechen, falls sie wirklich interessiert sind: "Wie hast du das gestern/damals gemeint?" oder "Wir haben da mal drüber nachgedacht."

Das wäre natürlich der beste Erfolg!

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Ansprechen. Auch wenn es dem Hund vermutlich nicht (sofort) hilft, dann hilft es wenigstens dir. Aber je mehr Leute kritisieren, desto eher werden Zweifel an seinen Methoden geweckt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Hilfe mein 1jähriger 2 Hund will meine alte Hündin beißen

      Habe vor 4 Monaten eine 8Monate alte englische Bulldogge zu meiner 91/2 jährigen englischen Bulldogge geholt und hatte außer ein paar Rangeleien das Gefühl das die beiden sich gut verstehen,bis auf heute. der Streit ging los wegen eines Schweineohrs das beide wollten und ich es dann meiner alten Hündin gab weil ihr die Kleine schon die ganze zeit alles weg nimmt und seitdem bedrängt die kleine mit stehendem kamm meine Emma und will sie beißen. Konnte es jetzt nur stoppen als ich die kleine in den Käfig getan habe. was muss ich tun um ein harmonisches miteinander zu haben? 

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Gerollte Zunge

      letztens habe ich etwas beobachtet, was ich bisher noch nie gesehen habe: mein Hund rollte seine Zungenspitze seitlich ein und zeigte die gerollte Spitze grad so zwischen den Vorderzähnen. (also die Rechte und Linke Seite der Zunge waren nach oben gebogen und trafen oben zusammen) Kennen das mehr und mir ist das nur noch nie bei Hunden aufgefallen? Also nicht das Zungenspitze zeigen sondern das Einrollen meine ich.  

      in Körpersprache & Kommunikation

    • Hund fängt an ohne Grund zu beißen!

      Hallo!!! Liebe hundebesitzer, Ich habe ein großes Problem mit meinen 1 jährigen Schäferhund Schnauzer Mix Herkules. Also ich habe ihn mit ein dreiviertel Jahr bekommen und da war er wirklich sehr lieb trotz seiner schlimmen Vorgeschichte (er war bei einer Familie mit 9 Kinder und das 10 war unterwegs die 9 Kinder haben ihn geschlagen ,getreten und angezündet). Und jetzt fängt er an Rum zu mukken er beißt Freunde von mir ohne Grund und heute hat er es bei mir gemacht,er Kamm zu mir wollte gestreichelt werden und auf ein mal hat er mich in der Hand gehabt ist aber nix passiert und dann hat er mich nur noch angeknurrt. Und jetzt überlege ich was ich da machen kann ich weiß nicht mehr weiter ich hoffe ihr könnt mir da weiter helfen. mfg jenny

      in Aggressionsverhalten

    • Hündin verschluckt ihre Zunge und das nicht zum ersten Mal

      Hallo meine Hündin Sandy hatte schon 3 mal eine Art Anfall bei der sie jedoch weder Urin noch Kot ausschied also ist ein epileptischer Anfall ja sogut wie ausgeschlossen. Nun meine Frage, was könnte das sein und was kann ich dagegen machen ? Wenn sie diesen Anfall hat dann hat sie meistens vorher Gras gefressen aber ich bin mir nicht sicher ob es damit etwas zu tun hat, da sie auch so öfters Gras frisst. Der Anfall äußert sich indem sie sich ein wenig verkrampft aber das größte Problem ist das sie ihre Zunge bereits 2 mal verschluckt hat. Letztes Mal war der Anfall besonders schlimm und wenn man ihr nicht mit der Hand die Zunge aus dem Hals holt, auch auf die Gefahr hin gebissen zu werden, würde sie wahrscheinlich daran ersticken. Der Tierarzt kann mir leider nicht weiterhelfen, deswegen hoffe ich das ihr mir helfen könnt Danke schon mal im voraus !

      in Hundekrankheiten

    • Zunge trocknet aus?

      Guten Tag,   ich habe eine älter Malteser-Dame, der aufgrund von starkem Zahnstein alle Zähne gezogen wurden.  Nun habe ich das Problem, dass ihr die Zunge seitlich raushängt. Sieht vielleicht ein bisschen bescheuert aus, aber ist ja nicht so schlimm.  Ich hatte immer sehr große Angst, dass ihr die Zunge austrocknet und "drücke" ihr diese auch mal ganz behutsam rein, damit sie sie etwas befeuchtet. Das kann ich natürlich nicht ununterbrochen machen, aber ein paar mal am tag mache ich das schon. Nun habe ich das Gefühl, dass ihre Zunge vorne etwas dunkler geworden ist, also nicht mehr ganz so rosa ist wie der hintere Teil. Ich denke aber nicht, dass sie Schmerzen hat, da sie ihre Zunge ja selbst sie reintut um sie zu befeuchten und sie auch noch wie immer isst.   Kann ich ihr irgendwie helfen oder sonst irgendetwas tun, damit die Zunge feuchter bleibt? Wie sind da eure Erfahrungen? Ein Hund oder eine Katze ohne Zähne wird ja nichts seltenes sein..     Vielen Dank und liebe Grüße ShowMe

      in Gesundheit


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.