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Hundeforum Der Hund
RiverOrange

Welpe vom Züchter: 0 Toleranz bei HD, ED und Co?

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb marcolino:

 

Aber es ist zu pauschal, einen Hund nur dann als "gesund" zu bezeichnen, wenn seine Hüften mit A (0) bewertet werden.

Es spielen viel zu viele Faktoren mit rein, die nicht auf Geldgier, Nachlässigkeit oder Willkür herabzubrechen sind.

 

Wer tut das denn? :think:

 

Es ging hier um HD und ED und vielleicht noch andere testbare Krankheiten, und niemand hat gesagt, dass ein Hund der HD hat automatisch gesund ist. Aber ein Hund der HD (C oder schlimmer) HAT ist es nunmal definitiv nicht.

Kann sein dass er lange Zeit beschwerdefrei ist, kann sein dass die HD nie wirklich Probleme bereitet. Ja, also nicht wirklich "Krank". Dennoch ist der Hund dann nicht gesund.

 

Wer bewusst mit nicht-gesunden Hunden züchtet muss einen verdammt guten Grund dafür haben, udn ich selber frage mich inzwischen schon, ob "kleiner Genpool" da schon ausreicht, wo es doch um RASSEN geht, nicht um die ganze Art Hund. Aber ok, da will ich mich nicht aus dem Fenster lehnen für.

Aber bei einer Rasse mit so vielen Vertretern wie GR, LR oder DSH (zB) wüsste ich nicht, was es sonst für Gründe geben kann, weniger gesunde Exemplare zur Zucht zu verwenden. Bewusst - wenn man etwas nicht weiß, ist das etwas ganz anderes, davon rede ich nicht.

 

Es wird ja wohl genug Rüden oder Hündinnen geben, die gesunde Hüften haben und auch sonst keine Krankheiten. Was also ist das Problem?


Na, das (bzw ein) Problem wird wohl sein, dass es vielleicht nicht die eigenen Hündinnen sind, die so gesunde Knochen haben. Und wenn die tollen eigenen Hunde nicht ganz Top sind, da kann schonmal der gute Wille aufweichen und man sagt sich "Na, dann nehm ich halt nen ganz gesunden Rüden  - das ist genauso gut" 

 

Macht das dann jeder... kann man zusehen, wie schnell man eine Rasse komplett kaputt fährt.

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Am 22.3.2017 um 13:57 schrieb RiverOrange:

Jetzt spiele ich aber doch mit dem Gedanken, dass es mal ein Welpe aus anständiger Herkunft sein soll.

 

 

Nach zwei "Rassehunden" spiele ich eher mit dem Gedanken, beim nächsten Mal einen Mischling z.B. aus dem Tierheim zu holen. Mir scheinen Mischlinge "robuster" zu sein, gerade weil bei der Verpaarung von "Reinrassigen" oft lange Wege gescheut werden oder der Genpool insgesamt nicht wirklich groß ist. Die Erblinien immer dichter, was zu genetischen Anfälligkeiten führen kann. Und wenn man nicht wirklich einen Hüte-, Jagd- oder Sonstwashund braucht, ist die Rasse meiner Meinung nach nicht wichtig.

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vor 10 Stunden schrieb sucram:

 Und wenn man nicht wirklich einen Hüte-, Jagd- oder Sonstwashund braucht, ist die Rasse meiner Meinung nach nicht wichtig.

 

 

Und wo sollen die Mischlinge produziert werden?

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(bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb 2010:

 

 

Und wo sollen die Mischlinge produziert werden?

....einen aus dem Tierheim, die sind schon fertig "produziert" ;) Gewollte Mischlingszuchten würde ich nicht unterstützen

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Naja, im Tierheim landen die, die keiner mehr will, die Pech hatten, oder die nicht mit in Urlaub konnten.

 

Ist das nun "der gesunde robuste Mischling"?

Nicht falsch verstehen, ich selbst habe IMMER Hunde aus dem Tierheim. Und Rassehunde.

Ich werde sicher auch immer wieder einen Nothund aufnehmen, aber extra nach einem "Mischling" habe ich dann nicht gesucht. Auch Rassehunde ohne Patiere, schwarz vermehrt und dann abgestossen, sind für mich gute Hunde.

 

Ich muss keinen "Mischling" haben.

Ich will nur immer Hunde. Aber da beisst sich die Maus wohl in den Schwanz.

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(bearbeitet)

Ich sehe das mit dem ED/HD Zuchtprogramm mittlerweile etwas differenzierter, einfach weil z.B. HD eine maximale Erblichkeit von 40 % hat.

Eigentlich brächte bloß ein genotypbasiertes Zuchtprogramm etwas- nicht das momentan phänotypbasierte. Nur ein genotypisch gelenkgesunder Hund ist gesund in züchterischer Hinsicht.

Die momentane Situation ist die, daß ein Hund, der ungünstig gefüttert wurde und einige Stürze hinter sich hatte mit denselben Anlagen z.B. eine HD C entwickelt, während ein Hund mit denselben Anlagen, der schmal gefüttert und geschont wurde, eine HD B Auswertung kriegt, evtl. sogar A.

Das momentane Zuchtprogramm fordert ja eigentlich dezente Überfütterung und nicht zu geringe Belastung-gut für die Zucht, schlecht für den betroffenen Hund. In der Praxis führt das dazu, daß einfach bis zum HD Röntgen (das relativ früh gemacht wird) der zukünftige Zuchthund eben nicht überfüttert und ziemlich geschont wird.

Die phänotypische Bewertung verfälscht da die Erbgesundheitsbewertung.

Je nach Körperbau wirkt sich eine HD unterschiedlich aus. Mir wäre ein beschwerdefreier HD C Hund, der 16 wird wesentlich lieber als ein HD A Hund, der mit 4 Jahren tot umfällt, wegen einer Erbkrankheit, die zu einem wesentlich höheren Prozentsatz vererbt wird und leider deutlich schlechter therapierbar, tödlich und keinen Haltungseinflussfaktoren unterlegen ist. Solche Untersuchungen sind vom Rassezuchtverein oftmals nicht zur Zucht vorgeschrieben, bei den meisten reicht die HD Untersuchung.

Und ich würde deutlich lieber einen Welpen des 16 jährigen Hundes haben als den des 4jährigen, selbst wenn der Hund eine schwerere HD entwickeln sollte.

Dann würde ich ihn im frühen Welpenalter röntgen lassen und ihn einer Symphysiodese unterziehen lassen- ein ziemlich komplikationsloser Eingriff.

 

Wenn eine Rasse nicht mit anderen schlimmeren Krankheiten zu kämpfen hat, ist das bisherige Verfahren ja legitim, aber: ich würde Langlebigkeit immer als den wichtigsten Faktor in der Zucht bewerten.

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