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Dein Hundeforum  Der Hund
Marina_Haras

Ein Hund, ja oder nein?

Empfohlene Beiträge

Lique   

Ja, so etwas wie eine Hundepension. Da gibts eben solche, wo die Hunde in Zwingern sind, solche mit großen Gruppen und solche, wo 3-4 Hunde ganz normal im Haus sein dürfen (nur da gebe ich meine hin). Es ist auch gut, wenn man sich sowas mal vorher anschaut, damit es im Notfall schnell zur Hand ist. Gerade die guten sind oft auch einfach voll mit "Stammgästen"

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Freefalling   

Es gibt auch Einzelpersonen, die das machen und z.B. nur maximal 3 Hunde aufnehmen, die sich dann in jedem Fall verstehen müssen. Möglichkeiten gibt es da.

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Lujana   

Ich möchte noch gaaaanz leise eine andere Richtung mit in die Diskussion bringen...

Ich würde nach  meiner bisherigen Erfahrung warten, bis das Baby da ist, und es ungefähr 9-12 Monate alt ist. Also nachts etwas mehr schläft und tags etwas weniger schreit, und dann würde ich mir einen Welpen dazuholen. Denn ich finde, das Band, das sich zwischen kleinem Kind und einem Hund bildet, wenn beide zusammen kleine Kinder in der selben Familie waren, ist soooo besonders und so schön... 

Aber es wird saumässig anstrengend wenn der Welpe dazukommt, und man muss mit sehr viel Gelassenheit ran... und wirklich weder beim Stubenrein werden noch sonstwie die coolness verlieren. Anfangs können Hundewelpe und Kind keine Sekunde ausser Augen gelassen werden, bis der Hund die Beisshemmung wirklich drin hat, ist man ständig dazwischen... Ich hatte oft auf einem Knie das Kind und auf dem anderen den Hund... das dauert dann seine 3-4 Monate, danach wird man eingespielt. Und gerade dieser Anfang führt dazu, dass Hund und Kind wirklich wie Geschwister aufwachsen. Unsere beiden Jüngsten, ich meine damit das jüngste Kind und der Hund, die sind ein wahnsinnig tolles Team. Wirklich wie Schwestern. Mal gehen sie sich auch auf den Keks, aber wenn das Kind weint, heult der Hund lautstark mit. Und das Kind verteidigt den Hund wenn der was angestellt hat, und deswegen auf seinen Platz geschickt wird. Für mich gibts nichts schöneres, als das, was entsteht, wenn ein Hund schon als Welpe in eine Familie kam... 

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2010   
(bearbeitet)
Am 31.3.2017 um 23:24 schrieb bunterhund:

Bei meinem ersten Hund dachte ich, die ist nur jung und unerzogen. Da konnte ich nicht erahnen, dass sie mit den ganzen Außenreizen gnadenlos überfordert ist und sie daher auf Durchzug schaltet.

 

Hi,

wenn man sich eine geeignete Rasse von einem guten Züchter sucht, minimiert man das Risiko eines zum Leben unpassenden Hund ungemein.

Vorsicht allerdings:

 

1. Es gibt Rassen, die zuchtbedingt sehr schnell auf (Aussen)reize reagieren SOLLEN

Hunde sind oft heillos überfordert mit einem Leben für das sie nicht bestimmt sind.

 

2. Es gibt Züchter, die haben NULL Ahnung von dem was sie machen, allenfalls sind die Hunde hübsch und zeigen sich auf Schönheitsshows gut. Also sollt man sich bei der Züchterauswahl als "Neuhundekäufer" Hilfe holen (zum Beispiel bei Hundetrainern oder hier im Forum).

 

3. Ich habe selbst Tierheimhunde und könnte jeden Tag einen weiteren aufnehmen. Aber ein gut gezüchteter EINFACHER Hund ist dagegen ein Spaziergang und wird dennoch genug Baustellen bieten im Verlauf. Weil man als Mensch und Hundehalter immer irgendetwas falsch macht. Is normal...

 

4. Hundehaltung ist Hobby. Das muss einem klar sein. Man sollte über ein sehr gutes Zeitmanagement verfügen, um die erste Zeit Hund und Kind und sich und dem Partner genügend Zeit widmen zu können.

Wenn man ein Kind hat mit Koliken oder eins, was einfach nachts nicht gut durchschläft, dann ist Frau sehr gut bedient sich tags mit hinzulegen. Hat man einen Hund wird Frau evt. eher das Kind beim Spaziergang mit dem Hund in den Schlaf bekommen und dann zuhause einen schlafenden Hund und ein waches Kind haben. (umgekehrt ist manchmal einfacher :) )

 

Wie dem auch sei, wenn du gut aufgestellt bist, hol dir jetzt einen Hund, das passt doch zeitlich sehr gut.

 

PS: DIe "ich geh auf Spielplätze-Zeit" wird hart, weil Hund da nicht mit hin darf....und nicht jeder Hund würe dazu auch geeignet.

Also wieder: 1 Kind raus, dann mit Hund Gassi (üblich sind so 2 mal eine Stunde in der Gegend rumlatschen 365 Tage im Jahr.

 

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Marina_Haras   

Ich habe jetzt www.betreut.de gefunden, das ist bezahlte Hundebetreuung bei Privatpersonen. Kennt das jemand? Da kann man aber eher Kontakte knüpfen, wenn man bereits einen Hund hat. Das muss man da direkt angeben, im Profil. 

 

Dann habe ich noch www.hundelieb.de gefunden, das ist sowas Richtung Dogsharing, wo Leute mit Hund auf Leute ohne Hund treffen. Das wäre sicher auch gut für uns, wenn wir da einen Hund finden, den wir ein paar Mal unter der Woche betreuen können. 

Habe da mal ein Profil erstellt :)

 

Ich kann mir schon vorstellen, dass es eine Bereicherung für Welpe und Baby wäre, wenn beide zusammen aufwachsen. Ich traue es mir aber nach wie vor nicht zu, und würde zudem lieber einen Hund aus einem Tierheim oder einer Pflegestelle aufnehmen wollen. 

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Sam1984   

Ich meine vor gar nicht allzulanger Zeit gab es hier eine userin, die hat einen hund aus dem Tierschutz genommen und kurz darauf stellte sie fest, dass sie schwanger ist. Der Hund hieß Frau Kruse. Ich glaube unter "der erste Hund " müsste das Tagebuch zu finden sein. Wie die userin hieß fällt mir grad nicht ein. Ich schaue mal wenn ich zu Hause bin.

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Lique   
vor 13 Stunden schrieb Lujana:

Für mich gibts nichts schöneres, als das, was entsteht, wenn ein Hund schon als Welpe in eine Familie kam... 

Nicht böse gemeint, aber hast Du schon mal einen erwachsenen Hund zu einem Kind in die Familie geholt? Sonst kann man, finde ich, nur sagen, dass der Welpe sehr schön ist. Das "nichts schöneres" könnte dann auch auf einer fehlenden Erfahrung beruhen. :)

 

Ich habe auch Bedenken, zu sagen, dass ein Welpe vom Züchter immer ein Spaziergang ist im Vergleich zum Hund aus dem Tierheim. Ich kenne da genügend Gegenbeispiele. 

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denny   

Ich denke, das kommt ganz auf den Hund an.

Wenn du im Tierschutz einen Hund findest, der bereits ruhig und gelassen ist, sehe ich kein Problem.

Dann kannst du dich voll auf dein Kind konzentrieren, zumal dein Mann in die Hundebetreuung integriert ist. 

 

Ein 2-3jähriger Hund ist erwachsen. Es kommt natürlich sehr auf das Vorleben des Hundes an. Ich würde mir in deiner Situation auf keinen Fall z.B. einen ehemaligen Straßenhund aussuchen. 

 

Aber man findet häufig genug auch im Tierschutz einen passenden Kandidaten. 

 

Ich wünsche dir auf alle Fälle eine problemlose Schwangerschaft und viel Glück bei deinem Vorhaben "Hund".

 

 

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NannyPlum   

Ich wäre bzw. war mit der Kombination Welpe und Baby/Kleinkind auch zurückhaltend. Sowohl Leni, die mit ca. 5 Monaten bei uns eingezogen ist als auch Pino, der mit ca. 9 Monaten aus der Tötungsstation (!) mit einem kurzen Zwischenstopp auf einer kinderlosen Pflegestelle zu uns kam, haben schnell eine sehr enge Bindung zur unserer Tochter als auch zu uns aufgebaut. Allein die Welpenzähne und spitzen Krallen würde ich einem Baby oder Krabbelkind (und meinen Nerven) ersparen. Wichtig ist eben, dass der Hund zu einem passt. Meine Tochter war zu dem Zeitpunkt der Hundesuche ein sehr vorsichtiges und zurückhaltendes Kind und sowohl Leni als auch Pino ( der ja leider mit 15 Monaten gestoben ist) waren genauso. Alle Seiten sind sich sehr vorsichtig und respektvoll - im positiven Sinne - begegnet. Was mir auch noch einfällt - bitte den Dreck/HygieneAspekt nicht außer acht lassen. Wie seid ihr da eingestellt? 

Ein Hund macht Dreck und verliert Haare, das muss man dann auch am Baby ertragen können, wenn es anfängt sich fortzubewegen. War übrigens eine der ersten Fingerfertigkeiten, die unsere Kinder gelernt haben - Haare vom Schnuller entfernen :)

Und ich betone nochmal, weil ich es einfach wichtig zum Bedenken gebe - es ist der 1. Hund und das 1. eigene Baby. Sich mehr oder weniger zeitgleich diesen Aufgaben zu stellen ist eine wirklich große Herausforderung. Ich finde die Ideen mit dem Gassi gehen oder Dog-Sharing super, so könnt ihr unverbindlich Erfahrungen sammeln und wer weiß, welcher Vierbeiner euch dann über den Weg läuft....

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Freefalling   

Einen Welpen zu einem Kind zu holen finde ich nicht uneingeschränkt empfehlenswert. In Lujanas Fall klappt das hervorragend bzw. da ist genug Wille da, alles möglich zu machen (was ja gut ist). Allerdings hat nicht jeder diesen Willen oder diese Kraft. Ich gebe ganz ehrlich zu, ich liebe meinen Hund (der ist 2 und seit 6 Monaten bei mir), aber selbst zu dem wollte ich jetzt nicht unbedingt ein Baby dazu. Und er ist bis auf wenige Sachen echt nicht kompliziert. Da würde ich flugs versuchen, die in den Griff zu kriegen, solange ich noch uneingeschränkt mobil bin.

Bei erwachsenen Hund aus dem Tierheim kennt man zumindest halbwegs den Charakter, man kann die Aktivität einschätzen und die Bedürfnisse erahnen. Bei einem Welpen, egal woher, ist das doch Überraschung. Bei jeder Rasse gibt es wilde und ruhige Kandidaten und die Pubertät steht dann noch an. Ich würde mir gezielt einen Hund aussuchen, der gut damit umgehen kann, zeitweise nur mitzulaufen. Anders geht es meiner Meinung nach mit Kind kaum.

 

Die Userin Lacrima mit Frau Kruse hatte aber schon Kinder und dabei war auch ein ziemlich kleines (2 oder so), wenn ich mich recht erinnere. Dann kam der Hund und dann das Baby. Sie wusste ja genau, worauf sie sich einlässt und war im Mama-Sein auch erfahren. Trotzdem: auch das wird nicht einfach gewesen sein.

 

Entweder würde ich jetzt recht bald einen geeigneten Hund dazuholen oder deutlich länger warten.

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