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Hundeforum Der Hund
Karlotte

Probleme mit der Schulter - Wer hat Erfahrungen mit Arthroskopie und / oder Phen-Pred?

Empfohlene Beiträge

Ich aktualisiere nun noch einmal, falls der ein oder andere solche Erfahrungsberichte sucht.

 

Das Phen-Pred hatte unser Hund sehr gut vertragen. Allerdings hatte er dann kurz nach meinem letzten Eintrag ziemlich Durchfall, und da wir nicht wussten, woher, haben wir Phen-Pred abgesetzt. Er war kurz darauf wieder ziemlich fußlahm, und da der Durchfall nach Absetzen und der üblichen Medikamente nicht wegging, haben wir den Kot eingesendet und heraus kamen: Giardien... :mellow:

 

Nebeneffekt Fellverlust war allerdings ziemlich stark... keine kahlen Stellen, aber wirkliche Fellwolken... :2_grimacing: Das hat sich aber inzwischen wieder gelegt.

 

Wir haben außerdem neue Röntgen-Aufnahmen machen lassen. Sie haben nichts Schönes gezeigt. Die Schulter vorne rechts ist schlimmer geworden und ist laut TA wohl am meisten schmerzhaft. Hinzu kommt aber leider HD an beiden Hüften, rechts schlimmer als links.

 

Wir waren dann also bei dem Spezialisten in Erftstadt, der orthopädische OPs durchführt. Da wir und danach der Arzt in Urlaub waren, wurde ein Termin für übermorgen (3.8.) für die Arthroskopie festgemacht. (Ob wir danach auch die Hüften angehen, steht noch in den Sternen...)

 

Die dazwischen liegenden 6 Wochen haben wir mit Trocoxil überbrückt. Dieses Langzeitmittel ist wirklich prima! Die erste Gabe hält zwei Wochen, danach die Gabe ist für 4 Wochen. Am kommenden Donnerstag ist es genau 4 Wochen her, das er dieses Mittel bekommen hat. Es wirkt immmer noch recht gut, aber nun sind wir gespannt, was die Arthrokopie bringt.

 

Daumendrücken ist gerne gesehen. ;)

 

 

 

 

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Aktualisierung, falls mal jemand etwas Ähnliches hat...

 

Die Arthroskopie im August hat uns Klarheit gebracht... Man kann an der Arthrose in der Schulter leider nicht mehr viel machen.  :( Es wurde als einziges eine Eigenbluttherapie gemacht. Der Effekt solcher Therapien ist etwas umstritten. Ansonsten ist operativ nichts mehr zu machen.

 

Die beiden HD in den Hinterbeinen sind auch nicht so schön, aber eine künstliche Hüft-OP möchten wir nicht machen lassen.

 

Jerry hat nun also nun bis ca. Anfang Dezember 6 Monate lang Trocoxil bekommen. Dieses verträgt er sehr gut und läuft auch prima. Vor ca. vier Wochen haben wir nun das Trocoxil mal ausgesetzt, weil der Doc sagte, dass das bei manchen Hunden kumuliert, also weiter wirkt als die monatliche Reichweite.

Bis jetzt läuft er immer noch prima. :)

 

Sobald er aber wieder unrund wird, bekommt er wieder Trocoxil. Wir sind wirklich sehr zufrieden mit dem Mittel und hoffen, dass es noch lange so gut hilft.

 

 

 

 

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Erneute Aktualisierung, falls Interesse besteht, sonst einfach nur für mich als "Tagebuch"...

 

Jerry bekommt nach wie vor Trocoxil, was er gut verträgt. Ein komplettes Blutbild zeigt Werte im Normbereich. Seine Knochen werden aber nicht jünger und insbesondere die Schulter vorne rechts lässt ihn schon etwas rechts durchhängend laufen. Seit ca. 5 Monaten bekommt er ca. alle zwei Wochen regelmäßig Physiotherapie. Die Physiotherapeutin ist eigentlich recht zufrieden mit dem, was sie bei ihm beim "Durchkneten" spürt.

 

Aber dennoch: Er wird älter und seine orthopädischen Befunde sicher nicht besser. Teilweise wird er bei Spaziergängen nach den ersten 10 - 15 Minuten etwas langsamer und trottet etwas missmutig hinterher. Aber er war noch nie ein großer Läufer, sonder eher ein Intensiv-Schnüffler. Es muss auch nicht unbedingt mit höheren Schmerzen zusammenhängen, sondern vielleicht einfach nur mit seinem Alter (* ca. 1.2.2008). Da darf er etwas langsamer werden, ich werde ja auch nicht jünger. 😉

 

Gestern war ich wegen Impfauffrischung beim Tierarzt und habe mit ihm noch einmal über Gangbild und Medikation gesprochen. Nach kurzem Hin und Her sind wir überein gekommen, doch erst einmal beim Trocoxil bleiben, weil die cortisonhaltigen Medikamente eben mehr auf die Organe gehen und Cortison auch sonst mehr Nebenwirkungen mit sich bringt.

 

Außerdem steht in der kommenden Woche ein Pediküretermin unter leichten Narkose an. Die langen Krallen sind fürs Laufen ja auch nicht förderlich. Er ist an sich der liebste Hund, mit dem man alles machen kann, aber Krallenschneiden und inzwischen auch das (echt langwierige) Schleifen sind für ihn Horror. Wenn er das Knacken der Zange hört, wird er fast hysterisch, beim Schleifen hat er mich letztens zum ersten Mal angeknurrt...

 

 

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