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Mrs.Midnight

Einen Hund aus Russland kaufen

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gast   

@gebemeinensenfdazu klar sollte ein Welpe das kennen lernen. Aber beim Züchter geschieht das in der Regel nicht. da fahren sie mal Auto, aber nicht genügend um es zu "lernen" und meistens ja auch anders als sie es später tun würden.

Ich bezweifel aber auch ob Flugzeuginnenraum und Auro für einen Welpen so ein riesen Unterschied ist. 

Das ein Welpe sich 3 Tage lang nicht unterm Tisch hervortraut ist ganz klar nicht normal und spricht nicht für den Züchter.

Da ist es auch egal ob der von einem FCI Züchter kommt. Ein Welpe kann auch liebevoll (nicht unbedingt sachkundig..) aufgezogen worden sein und trotzdem schlecht oder zumindest nicht mit den Dingen die den Hund später erwarten sozialisiert worden sein. 

Wenn ein Welpe auf dem Land aufwächst, nie Straßenverkehr sieht, immer nur den selben, netten und liebevollen Züchterin, in einer reizarmen Umgebung z.B. auf einem ruhigen Hof aufwächst, und keine Anstrengungen unternommen werden dem Welpen "künstlich" Reize zuzführen, so dass er z.B. keine Kinder kennen lernt, keine Männer, keine lauten Geräusche - dann ist der Hund trotz liebevollster Aufzucht, allem Gesundheitskram und gutem Futter etc. trotzdem schlecht sozialisiert. Zumindest wenn der Welpe dann in die Stadt ziehen soll. 

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)

Das ist ja eben die Sache, wenn man nicht vorher weiß was in der Richtung unternommen wurde. Und klar lernt ein Hund sein ganzes Leben lang, aber früher als mit 15 Wochen, wenn er bis zur Abholung wenig kennengelernt hat, fällt es doch leichter.

Natürlich kommt es schwer auf den Welpen an. Es gibt ja auch sowas wie rassebedingte Vorsichtigkeit und niedrigere Reizschwellen ( da hat es der Dobi evtl. schwerer). Das Autofahren hat meine auf dem Schoß mit Leckerlies weggesteckt. Bus und Bahnfahren später war ihr nicht so geheuer, da konnte sie nicht schlafen (zuviele Leute und große Dinge ohne Augen).

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2010   
Am 4.4.2017 um 11:36 schrieb Lexx:

Furchtbar.... ich hole mir meine Hunde daher wo ich es für richtig halte....und das "Deutschland2 Argument ist einfach quatsch. Ich wohne ja zur Zeit im baltikum. habe hier bisher nur sehr gute Züchter und HH kennen gelernt. 

Wer sucht der findet, überall. gut und schlecht.

Genau,

ich persönlich habe einen Österreichischen Hund :) (selbst abgeholt )

Der Vater des Hundes ist Däne :)  (und lebte auch dort...)

 

Am 4.4.2017 um 11:43 schrieb Freefalling:

Ist es nicht bei anderen Rassen total normal, im Ausland zu kaufen? 

Warum möchtet ihr denn einen Hund aus Russland (rein aus Interesse)? Und was für einen Spitz?

 

Auf Tollwut müsst ihr echt achten. :( 

 

Mein Collie hat amerikanische (eingeflogene Vorfahren) ;)

 

Meine verstorbene Hündin kam aus Ungarn.

Der 2. BC ist Deutscher mit schottischen Vorfahren....

 

 

Mir wärs auch wirklich wumpe, wenn ich einen Russen bei hätte...

Ansonsten sind ja sehr gut Beiträge bei, die die Eingangsfrage gekärt haben.

 

PS: auch ein russischer Züchter hat keine Tollwut in seinem Würfen :)  davon gehe ich jetzt mal aus ;)

Vielleicht habe ndie Welpen eine genetisch bedingte Wotka-Abhängigkeit oder immer Pelzmützen auf (nur so, um bei den Vorurteilen zu verbleiben ;) )

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Gusar   

Der Vater von Grischa war auch ein "echter" russischer Barsoi. Seine Mutter aus einer tschechischen Linie, er ist in der Steiermark geboren. Richtig cosmopolitisch:)

Wenn du das wirklich durchziehst, berichte bitte darüber. Habe schon einige Facebook Kontakte nach Russland.

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Newi   
Am 4.4.2017 um 11:26 schrieb Mrs.Midnight:

War auf einer Plattform für spitzbesitzer  Und für einen Großteil dieser spitzleute ist es ganz klar das der Deutsche spitz deutsch bleiben muss und auch nur in Deutschland gute Züchter sitzen und daher ist man direkt ein schlechter Mensch dem die Gesundheit seiner Tiere egal ist weil ein spitz der nicht aus Deutschland kommt gar nicht gesund sein kann. :rolleyes:.

 

Das ist ja albern....darf ich fragen, ob das in dem Forum hauptsächlich Züchter oder normale Hundebesitzer sind?

Ich bin selbst Züchterin, mein Rüde stammt aus Deutschland (mit niederländisch/finnischem Einschlag), meine erste Hündin ist reine Finnin, meine Zweite ist Bayerin mit schwedisch/niederländischen Eltern.

Wenn ich nur Hunde hier in Deutschland gekauft hätte, könnte ich jetzt fröhlich Inzucht betreiben.

 

Hier noch ein Link zu Einreisebestimmungen: http://www.vdh.de/tl_files/media/pdf/MSD_Nobivac_Einreisefibel_02-12_online_tcm61-161282.pdf

 

Am 4.4.2017 um 11:35 schrieb Estray:

Ist ja eine der teuersten Rassen und bestimmt sind deutsche Züchter nicht amüsiert, wenn man in Russland günstiger einkauft... könnte ich mir vorstellen.

 

Ich bin auch Züchterin, kann es aber gar nicht nachvollziehen, dass man da nicht amüsiert wäre.

Aus züchterischer Sicht wäre ich sogar erfreut, würde den Import unterstützen und hoffen, dass diese neue Blutlinie vielleicht einmal den deutschen Genpol erfrischen darf.

Auch hier würde ich unterstützen, wenn eine Zuchtzulassung angestrebt wird - wenn nicht..... shit happens....Zucht ist auch immer mit Risiko verbunden.

Ich hatte vor knapp 3 Jahren auch Welpeninteressenten, die gern die Zucht in Deutschland unterstützt hätten.

Da meine Welpen durch den Stammbaum des Vaters jetzt nicht übermässig interessant waren, habe ich ihr letzlich geholfen, einen tollen Züchter in Schweden zu finden, anstatt darauf zu drängen, dass von mir ein Welpe genommen wird.

Letzlich haben die Leute zwar doch keine Zuchtzulassung mit dem importierten Rüden gemacht, dafür sind sie halt glücklich mit ihm.....

 

 

vor 16 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Ich finde auch, daß man den Bruch fremde Umgebung/Verlust der vertrauten Familienmitglieder/fremde Leute so sanft wie möglich gestalten sollte. Wenn ich einen Hund aus dem Ausland haben wollte, würde ich da hinfahren wollen, den Hund sich mich aussuchen lassen und wenigstens ein paar Tage lang kennenlernen und dann mitnehmen.

 

Ich finde das einen guten Ansatz, so ähnlich habe ich das mit Willow gemacht, als ich sie mit dem Flieger aus Finnland abholte.

Das hat auch einen weiteren, für mich wichtigen Grund:

Man umsorgt und bietet dem Welpen selbst Schutz, baut schon einml eine Bindung auf und ist auch nach der überstandenen Strapaze noch für den Welpen da, anstatt dass er einen neuen Schock bekommt und schon wieder jemandem für ihn Fremdes in die Hand gedrückt wird.

 

vor 14 Stunden schrieb Lexx:

Ein Welpe der sich 3 Tage nicht unterm Tisch hervortraut... das spricht nicht für eine gute sozialisierung. Sozialisierung heißt nicht dass der Welpe alles kennengelernt hat. Sonder dass er kontakt zu versvhiedenen tieren menschen, situationen etc hatte und sich deshalb auf neue dinge gut einlassen und ein grundvertrauen in menschen und seine umgebung hat. Die meusten welpen vom züchter fahren nur zur jmpfung etc. Auto.

 

Da kennst du ja anscheinend die meisten Züchter in Deutschland persönlich.....so viele kenne ich leider nicht. Die die ich allerdings kenne, fahren nicht nur zum Impfen - ich übrigens gar nicht, denn meine Tierärztin kommt zu mir nach Hause.

Noch dazu muss man folgendes bedenken:

1. Jeder Hund hat einen eigenen Individualcharakter und man findet in jedem Wurf Welpen, die vorsichtiger, mutiger, ängstlicher,....sind.

Vor etwa 2,5 Jahren ist einer meiner Welpen nach Schwden (per Flugzeug) ausgewandert. Ich hatte zwei Rüden und die schwedische Züchterin hätte sich, allein vom Aussehen her, für den kräftigen, mit starken Knochen entschieden. Der war allerdings recht devot und vorsichtig in neuen Situationen. Ich habe ihr zu dem anderen geraten, der sprach sie auch vom Charakter mehr an. Er war einfach in jeder Situation total cool und war später am Flughafen völlig gelassen.

 

vor 12 Stunden schrieb Lexx:

@gebemeinensenfdazu klar sollte ein Welpe das kennen lernen. Aber beim Züchter geschieht das in der Regel nicht. da fahren sie mal Auto, aber nicht genügend um es zu "lernen" und meistens ja auch anders als sie es später tun würden.

 

Zudem ist es immer noch ein Unterschied, ob ein Welpe beim Züchter im Auto mit seinen Geschwistern zusammen ist, ob seine Mama dabei ist, er kennt den Züchter schon gut und dann hört sich auch noch jedes Auto anders an.

Das ist wie beim Staubsauger - ein Züchter saugt und gewöhnt den Welpen daran. Aber dabei ist er in der Regel nicht allein und jeder Staubsauger klingt anders. Da kann es natürlich sein, das er später in neur Umgebung und mit anderem Staubsauger erst einmal etwas vorsichtiger oder ängstlicher ist.

 

Ich bezweifel aber auch ob Flugzeuginnenraum und Auro für einen Welpen so ein riesen Unterschied ist. 

 

Doch, ist es durchaus.

Da ist z.B. der Druckausgleich.

Darf er im Passagierraum mitfliegen, ist die Reisebox meist kleiner und er muss länger dort drin bleiben.

Im Frachraum ist es nochmal was ganz anderes.

Wenn das Gepäck zum Flugzeug gebracht wird, werden die Tiere zuletzt eingeladen. Das heißt, sie stehen am Rollfeld. Zu der Zeit laufen die Flugzeugdüsen aber auch schon warm - ein unheimlicher Krach.

Das hat mir eine Dame erzählt, dessen Sohn Pilot bei einer großen Airline ist. Sie sagte, dass viele Tiere dort dann auch oft in der prallen Sonne stehen. Selbst ihr Sohn und sie würden nie ein Tier mal eben mitnehmen, wenn sie in den Urlaub wollen. Das sollte schon eine möglichst einmalige Sache sein.

 

Das ein Welpe sich 3 Tage lang nicht unterm Tisch hervortraut ist ganz klar nicht normal und spricht nicht für den Züchter.

Da ist es auch egal ob der von einem FCI Züchter kommt. Ein Welpe kann auch liebevoll (nicht unbedingt sachkundig..) aufgezogen worden sein und trotzdem schlecht oder zumindest nicht mit den Dingen die den Hund später erwarten sozialisiert worden sein. 

 

Siehe meine Sätze zum Transport im Flugzeug. Dazu vielleicht noch ein schüchternerer Welpe und schon ist es passiert. Ob das schlechte Sozialisierung ist, möchte ich nicht unbedingt sagen.

 

Wenn ein Welpe auf dem Land aufwächst, nie Straßenverkehr sieht, immer nur den selben, netten und liebevollen Züchterin, in einer reizarmen Umgebung z.B. auf einem ruhigen Hof aufwächst, und keine Anstrengungen unternommen werden dem Welpen "künstlich" Reize zuzführen, so dass er z.B. keine Kinder kennen lernt, keine Männer, keine lauten Geräusche - dann ist der Hund trotz liebevollster Aufzucht, allem Gesundheitskram und gutem Futter etc. trotzdem schlecht sozialisiert. Zumindest wenn der Welpe dann in die Stadt ziehen soll. 

 

Auch das kann ich so nicht stehen lassen.

Neo kommt von einer Zucht aus einer Großstadt. Er kann es trotzdem nicht ab, wenn ein lautes Gefährt (Traktor, LKW, Motorrad), besonders von hinten, an uns vorbei fahren will. Er ist eben einfach recht geräuschempfindlich, was das betrifft. Dafür stören ihn weder Gewitter, Silvester noch Schüsse.

Willow kommt aus Finnland direkt aus der Pampa - zwei Häuser in der Schotterstraße, ansonsten nur Wald drum herum. Sie findet vorbeirasende Motorräder oder LKW´s völlig uninteressant.

Man kann nicht immer alles nur auf irgendeine Sozialisierung legen, der Eigencharakter spielt auch immer eine große Rolle.

Nur weil ich vor irgendwas Angst habe bedeutet das nicht, dss meine Eltern mich schlecht sozialisiert hätten. ;)

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Nadja1   
vor einer Stunde schrieb Newi:

Wenn ich nur Hunde hier in Deutschland gekauft hätte, könnte ich jetzt fröhlich Inzucht betreiben.

 

Du kannst ja richtig Ahnung haben.........Chapeau, auch zu manch anderen .....no comment..

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beowoelfchen   
vor einer Stunde schrieb Nadja1:

 

Du kannst ja richtig Ahnung haben.........Chapeau, auch zu manch anderen .....no comment..

 

Ich frage mich immer wieder, warum man "no comment" schreibt und damit dann doch einen Kommentar ablässt. Deine Meinung würde mich aber interessieren.

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Nadja1   

Mag sein, geht aber nicht, da OT.

Hätte es mir sparen können,hast ja Recht, nur bei so viel geballter

Wissens-und Züchterkraft, ist mir der Spruch halt rausgerutscht. Sorry.

Macht bitte weiter  zum TT.

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Newi   
vor 8 Minuten schrieb Nadja1:

Mag sein, geht aber nicht, da OT.

Hätte es mir sparen können,hast ja Recht, nur bei so viel geballter

Wissens-und Züchterkraft, ist mir der Spruch halt rausgerutscht. Sorry.

Macht bitte weiter  zum TT.

 

Nur dumme Sprüche abzulassen ist erst einmal total unhöflich und dazu macht doch wohl jeder andere Erfahrungen.

Ich denke, so ein Forum it dazu da, dass jeder seine Erfahrungen auch mitteilen kann.

Du kennst weder mich, noch meine Rasse, noch den Genpol meiner Rasse in Deutschland.

Vor 5 Jahren war weit über die Hälfte der Hunde meiner Rasse hier in Deutschland verwandt - von den Linien gab es da nur zwei, die sehr häufig in der Zucht waren, selten andere.

Natürlich wäre die Rasse da in die Inzucht gerutscht, wenn niemand auch Hunde von außerhalb importiert hätte.

 

Und ebenso sind auch meine Welpen immer unterschiedlich - ich baue keine Teile mit Muttern und Schrauben zusammen, die dann alle baugleich sind.

Meine Welpen dürfen einen Individualcharakter haben und sich nach ihren Vorlieben entwickeln. Das schliesst auch ein, dass einer mal weniger mutig als seine Geschwister sein darf. Das bedeutet ja nicht, dass man ihn nicht sozialisiert.

Und meine Hunde erkennen durchaus verschiedene Geräusche von unterschiedlichen Staubsaugern und Co - sie sind ja nicht blöd.

 

Wenn das hier immer in so einem Ton zugeht, nur weil jemand andere Erfahrungen gemacht hat kann ich verstehen, dass hier wohl anscheinend viele gegangen sind.

Hier dürfen wohl nur die schreiben, die sich selbst für "Superexperten" in jedem Gebiet und bei jeder Rasse und jedem einzelnen Hund halten.

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Nadja1   

Also ich hatte kurz auf 'beowoelfchens' Post geantwortet und dabei soll es für mich auch bleiben

und nein es sind keine dummen Sprüche, sondern Wissen über Zuchtmethoden, die hier OT sind.

Hier geht es eigentlich eher höflich und niveauvoll zu, bis auf Ausnahmen mit schlechten Ton, wie

das letzte Post eindrucksvoll zeigt.

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