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Hundeforum Der Hund
MightyLucky

Hund eingeschläfert. Brauche Rat und Meinung.

Empfohlene Beiträge

vor 4 Minuten schrieb Ravi:

Ich tue mich sehr, sehr schwer.

 

Ich auch. Daher habe ich mir schon bei der Anschaffung des ersten Hundes ganz bewusst gesagt "Sei dir im Klaren darüber, die Zeit, die wir gemeinsam haben, wird sehr schnell vorüber sein." (was sind schon 10-15 Jahre?) Das habe ich mir auch zwischendurch immer wieder in Erinnerung gerufen. Es hat mir beim Abschied sehr geholfen.

Aber auch in der gemeinsamen Zeit hat es mir geholfen, die Erlebnisse mit dem Hund intensiver wahrzunehmen.

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Hey, falls es jemanden von euch noch interessiert, die Tierärztin war so nett und hat mir auf meinen Wunsch hin aufgeschrieben, was mein kleiner hatte und wie es ihm die letzten Tag ging. Ich war an dem Tag total aufgewühlt und hab nicht alles mitbekommen können.

Lucky.jpg

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Am 7.4.2017 um 11:23 schrieb MightyLucky:

Guten Tag,

 

mein Hund (15 Jahre alt) wurde am 5.4 eingeschläfert, weil er nichts mehr fressen wollte, unkontrolliert urinierte und seine hinteren Beine beim gehen so aussahen, als würden sie steif sein. 

Die Tierärztin sagte es „könnte“ ein Rückenmarkstumor sein. Auf Schmerzmittel (Kortison) reagierte er nicht. Die Behandlung hätte laut Tierärztin Effekt zeigen müssen, tat es aber nicht. Sie konnte ihn das erste mal berühren, ohne das er sich wehrte. Selbst den Einstich der Nadel spührte er nicht. Er sah aus, als würde er von uns gehen wollen, so ganz ohne Widerstand. 

Es ging alles so wahnsinnig schnell. Am 2.4 war alles in Ordnung und plötzlich traten am nächsten Morgen die ersten Symptome auf. Einen Tag später musste er eingeschläfert werden. 

 

Zu meiner Frage: Kann das wirklich alles so schnell passieren? Es waren nur drei Tage! Sie sagte mir, es gebe keinen Weg den Hund zu heilen und er quäle sich nur, auch aufgrund des hohen Alters. Ich weiß nicht, ob meine Entscheidung richtig oder falsch war und würde gerne andere Meinungen dazu hören. Es zerfrisst mich innerlich. Ich denke mir, hätte es auch eine Zerrung sein können oder ein eingeklemmter Nerv? Habe ich ihn töten lassen? Hätte er sich erholen können? Hatte er nur ein Problem mit der Blase?

Hat da jemand ähnliche Erfahrungen mit?

 

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Hallo MightyLucky,

das tut mir echt leid!

Ich habe eine ähnliche Erfahung mit meinem alten Mädchen gemacht. Ich musste Nicki am 25.03. über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Es ging sooo schnell!

Mittwochs war sie trotz ihrer 14,5 Jahre noch mit einem jungen Rüden durch den Park gewetzt, dass die Besitzer mich gefragt haben, ob ich mir bei dem Alter sicher bin. 

Am nächsten Tag konnte sie nicht mehr ohne Hilfe gehen, freitags hat sie komplett die Nahrungsaufnahme verweigert. M darauf folgenden Tag MUSSTE ich die bisher schwerste Entscheidung meines Lebens fällen, denn ich wollte meinen Hund nicht leiden lassen.

Obwohl es mir immer noch sehr schwer fällt, darüber zu reden, weiß ich, dass es sein musste und dass ich für Nicki das Richtige getan habe.

Ich denke, für mich war das Schlimmste, dass alles so schnell ging. Wäre sie schwer krank gewesen, hätte ich mehr Zeit gehabt, mich darauf einzustellen.

Aber ich weiß, dass jeder weitere Tag für Nicki eine Qual gewesen wäre, denn die Venen waren schon so ausgetrocknet, dass die Tierärztin für das letzte Medikament kaum in die Vene kam.

Fazit: Alles richtig gemacht. Für unseren Schatz!

Ich wünsche dir viel Kraft, das alles zu überstehen. Unseren Mäusen geht es jetzt besser!!!!!

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