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Dein Hundeforum  Der Hund
Vegas1989

Zwei Hunde - eine neue Herausforderung

Empfohlene Beiträge

Vegas1989   

Hallo ihr lieben, ich brauchen Rat / Hilfe oder wie auch immer man es bezeichnen möchte ;)  und zwar leben bei uns zwei Hunde. Ein Rüde und eine Hündin. Beide sind noch sehr jung, der Rüde mit seinen 9 Wochen das Küken und die Hündin ist 9 Monate alt. Nun zu meinem Anliegen : die beiden verstehen sich im großen und ganzen sehr gut, toben viel, fressen sogar aus einem Napf ( und zwar dann, wenn die Hunde schneller sind als ich). Allerdings läuft nicht alles so rund. Die Hunde klauen sich gegenseitig das Spielzeug oder ihre Knabbersachen, und unsere Amy fängt neuerdings immer häufiger an zu knurren wenn die beiden spielen. Das beunruhigt mich tatsächlich etwas auch wenn bisher nichts passiert ist. Der Rüde lässt sich davon auch wenig beeindrucken. Die beiden machen einfach ununterbrochen weiter so das ich schon das Gefühl habe, es zu unterbinden. Ich weiß leider nicht so richtig, wie ich mich in so einer Situation verhalten sollte. Laut Recherche sollte man es nicht bis zu einem gewissen Grad einfach hinnehmen, da die Hunde so auch kommunizieren,aber so ganz sicher bin ich mir nicht. Vielleicht hat jemand ja ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir helfen?  Vielen Dank 

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GuidoFranz   

Was sind es denn für rassen ? Wenn du bei Bostons oder Bulldoggen beim Spielen zuhörst denkst du teilweise die kämpfen (was auch ein Grund ist wieso viele Hunde mit denen nix anfangen können). Bei mir gibt's kein Spielzeug die sollen hündisch miteinander spielen. :)

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Vegas1989   

Australien shepard (der Rüde)  und eine Malteserpudeldame. Ich weiß, der Größenunterschied ist nicht ohne aber das ist meiner Meinung nach auch nicht das Problem. Falls denn überhaupt ein Problem da ist :D die beiden freuen sich auch tierisch, wenn sie sich wiedersehen ( gehen teils getrennt mit den beiden raus).  Sie spielen auch fleißig miteinander was teils schon gruselig aussieht aber nicht weiter schlimm ist. Amys geknurre ist nur nicht ohne. 

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gatil   

Wäre jetzt deine Hündin 9 Jahre alt, würde ich sagen, lass sie durchaus ihren Teil an der Erziehung des Welpen haben. Aber 9 Monate, dass ist ja Pubertät - eine Phase, wo kein Hund wirklich zurechnungsfähig ist. Jede Grenze ausgelotet wird.

Da ist es sehr schwer, etwas zu raten.

 

Das ihr getrennt geht, finde ich gut. Auch die Erziehung in diesen jeweils doch sensiblen Phasen sollte evtl. getrennt verlaufen. Andererseits gönnt man den zweien natürlich das ungezwungene Spiel.  Aber wachsam bleiben, auch beim Spiel.

 

Berichte mal weiter, kann sich alles gut entwickeln, aber bauchmässig würde ich denken, dass es bei dieser Konstellation besser ist, wenn du die Entscheidungen triffst.

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Vegas1989   

Werde auf jedenfall weiter berichten. Heute im Auto waren die beiden sehr innig am kuscheln ;). Wir beobachten das ganze genau und hoffen, das es nicht irgendwann eskaliert. Allerdings sind die zwei sich ja schon sympathisch. Amy reagiert erfahrungsgemäß ganz anders bei Hunden, die sie nicht riechen kann. Bin halt noch mehrhundehaltung Anfängerin :D. Naja wird schon schief gehen 

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saicdi   

Hatte mal ein viertel Jahr lang zu unserer 2,5 jähr. Colliehündin einen 7 mon. Setterrüden in Pflege:

Mann, war da Leben in der Bude !!

Bei uns sah es aus wie auf dem Kinderspielplatz, und natürlich wollte der Eine genau das Spielzeug, das der Andere gerade hatte...

"Platz und bleib" war das erste, das das Bürschchen richtig gut konnte ;)

Oft habe ich die Terrassentür aufgerissen und einen Brüller losgelassen: "Alle Hunde raus !"

Dort konnten sie dann weiter toben. Denn natürlich hatten sie Energie für 5

 

Wenn du dir unsicher bist das Verhalten zu beurteilen, denn es sind oft nur Nuancen wann die Stimmung kippt, gönn dir doch mal zwischendurch einen guten Trainer.

mIt 1-2 Einzelstunden kann der dir schon viel erklären und wieder Sicherheit vermitteln.

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Vegas1989   

Da hatten wir auch schon dran gedacht bezüglich Trainer. Allerdings ist es wohl leider schwierig, einen guten zu bekommen. Wir sind uns aber schon fleißig am informieren. So ungefähr machen ich es auch :D. Wir haben ein riesen Grundstück, das komplett umzäunt ist. Wird es mir zu bunt, geht die Tür auf und die Hunde können draußen ihr Spektakel weiterführen. 

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Schranktuer   
(bearbeitet)

Gerade mit Blick auf die Rasse und Alter des Rüden würde ich ihm ganz zügig beibrigen, Ruhe zu halten, von selbst runterzufahren und darauf achten, dass er den notwendigen Schlaf bekommt. Wenn Du die Grundlagen dafür, dass er sich selbst reglementiert und dass nicht jede Bewegung im Haus Party bedeutet, jetzt nicht legst, schaffst Du Dir auf Sicht gesehen ein ordentliches Problem. Ich würde eine Box oder einen Liegeplatz als Ruhezone aufbauen und den Rüden dort immer wieder parken, damit er seine notwendigen Auszeiten hat.

Zusätzlich würde ich mir ein Kindergitter zulegen und die Hunde sowohl beim Fressen, als auch bei der Ausgabe von Kauartikeln strikt trennen.

 

Das "Spiel" würde ich sehr genau beobachten. Ist das Spiel ausgeglichen? Wechseln die Rollen? Nehmen die Hunde sich zurück? Machen sie von selbst immer wieder kleine Pausen? Bleiben die Hunde mit den Pfoten auf dem Boden oder geht das Spiel in die Höhe? Spiel ist für Hunde zwar schön, aber anstrengend und ich würde es nicht einfach laufen lassen und darauf warten, bis es kippt und die Hündin blöd wird. Sinnvoll wäre es, sich genauer mit der Körpersprache der Hunde auseinanderzusetzen und ein Abbruchsignal zu etablieren, mit dem Du die Hunde runterfahren und entspannen und damit zu einer Pause bewegen kannst. Die Hunde in den Garten und dort sich selbst zu überlassen halte ich für eine ganz schlechte Idee.

 

Ebenso bin ich kein Fan von "die regeln das unter sich". Meine Hunde dürfen natürlich kommunizieren. Sie dürfen z.B. brummeln, wenn Distanz unterschritten wird, aber sie dürfen keine Regeln unter sich aushandeln. Dass Spielzeug und Futter nicht geklaut wird, dass der jeweils andere nicht als Prellbock für schlechte Laune benutzt wird, dass niemand vom Schlafplatz vertrieben oder genervt wird sind die Grenzen, die ich festlege und innerhalb derer sie sich bewegen dürfen.

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Vegas1989   

Der Rüde hat seinen festen Platz, wo er immer wieder hingeschickt wird, wenn er zur Ruhe kommen soll. Das klappt teils gut und, teils noch nicht so gut, aber er muss es auch noch lernen. Die Hunde gehen in die Höhe beim spielen,  machen aber auch kleine Pausen. Sie sind auch unter ständiger Beobachtung wenn sie toben, wird es zu bunt werden die Hunde getrennt bzw auf ihre jeweiligen Plätze geschickt damit sie mal runter fahren. Das klappt von Tag zu Tag besser 

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