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Hundeforum Der Hund
Vegas1989

Immer wieder Durchfall - keine richtige Hilfe

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Guten morgen ihr lieben,  ich brauche euren Rat oder vielleicht hat sogar jemand gute Tipps für mich. Es geht um meine 9 Monate alte Hündin. Sie ist ein Malteser-Pudelmix. Wir hatten sie damals bei einem privaten Züchter geholt. Von Anfang an hatte Amy leider Probleme mit der Verdauung. Wir sind natürlich ziemlich zügig zum TA gefahren, allerdings meinte er nur, daß sei nicht weiter schlimm sie bekommt eine Wurmkur und gut ist. Leider trat der Durchfall trotzdem noch gehäuft auf, zusätzlich hatte sie ab und an noch viel Magengegrummel und hat viele Stunden ihr Futter verweigert. Wir sind wieder zum TA. Er meinte sie sei einfach hypersensibel, wir sollte vorsichtig sein mit dem was sie als Futter bekommt. Daraufhin sind wir auf Getreidefreies Trockenfutter umgestiegen + regelmäßig gekochter Reis mit Geflügel. Die Durchfälle wurden weniger, waren aber nicht ganz weg. Wir haben schließlich den TA gewechselt. Wieder das gleiche spielchen. Jetzt ist es so das Amy wieder schlimmen Durchfall bekommen hat. Das geht meist einen Tag.  Sie wird regelmäßig entwurmt und bekommt auch ein Nahrungsergänzungsmittel für die Verdauung (vom TA). Es scheint aber alles nichts zu helfen und man leidet natürlich mit dem Hund. Vielleicht hat jemand auch so einen sensibelchen zuhause und kann mir Tipps geben?  

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Es könnte sein, dass deine Hündin auf bestimmte Nahrungsbestandteile reagiert. Viele Hunde vertragen z.b. kein Rind.

Bitte auf keinen Fall regelmäßig entwurmen. Damit bringst du die Darmflora aus dem Gleichgewicht. Amy braucht wahrscheinlich auch kein Nahrungsergänzungsmittel für die Verdauung, sondern eine gezielte Diät und evtl. ein Präparat zur Stärkung der Darmflora. Wir haben gute Erfahrungen mit den Produkten von cd-vet gemacht.

Warum gibst du ihr nicht weiterhin Geflügel und Reis? Den Reis würde ich ganz matschig kochen, damit Amy noch zusätzlich Flüssigkeit aufnimmt, die ihr durch die Durchfälle verloren geht.

 

Ich an deiner Stelle würde jetzt erst mal ganz konsequent nur Huhn mit Reis geben, mind. 6-8 Wochen. Auch Leckerchen sollten nur aus Huhn bestehen. Wenn es dann

besser wird, weißt du, dass sie einen Futterbestandteil nicht verträgt.

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Hallo Vegas1989,

ich würde auf jeden Fall erst einmal die Gabe von Entwurmungsmitteln einstellen die dem Darm sicherlich nicht gut tun,

dann gibt es die berühmte Möhrensuppe nach Moro, die schon vielen Hunden geholfen hat, einen Versuch ist es wert, das Rezept kann man googeln.

Viel Glück und gute Besserung für AMY. 

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Wir hatten den Ta auch darauf angesprochen, ob sie die Wurmkur wirklich braucht. Er meinte ja und hat ein gut verträgliches Präparat aufgeschrieben (laut TA). Ich koche immer noch regelmäßig für die Hunde, zudem bekommt Amy auch nur Huhnprodukte. Das Rezept werde ich auf jeden Fall mal googeln. Wenns hilft wäre das ja super. Danke für die Ratschläge :)

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Hallo Vegas 1989,

mein Hündin hat das gleiche Problem, inzwischen ist sie 17 Monate alt und seit einer Woche geht es ihr gar nicht gut. Immer wieder Baugrummeln, weicher Kot und Appetitlosigkeit. Sie hat schon zweimal Giardien gehabt, diesmal war der Test Gott sei Dank negativ und wurde dann mit Antibiotika behandelt und auch sehr oft entwurmt. Inzwischen hat sie eine Dysbiose und wir versuchen die Darmflora wieder aufzubauen.

Wurde Dein Hund schon einmal auf Giardien untersucht ? Das würde ich auf jeden Fall einmal machen, gerade Welpen und Junghunde sind sehr anfällig für Giardien. Wenn es so ist und ihr dafür Medikament geben müsst, solltet ihr anschließend ein gutes Präbiotika geben, um die Darmflora wieder aufzubauen, würde ich in dem Fall vlt. so oder so machen, von den ganzen Wumkuren ist die Darmflora sicher auch schon angegriffen. Leider weisen die wenigsten Tierärzte daraufhin.

Sollte Euer Hund Giardien haben, dann sollte er auf keinen Fall mehr Kohlehydrate bekommen, Giardien ernähren sich von Kohlehydraten und Stärke und Reis z.B. macht das ganze nur noch schlimmer.

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Hallo Vegas1989,

mein Hund hatte ähnliche Probleme. Nach mehreren auch bei verschiedenen, Tierarztbesuchen habe ich darauf bestanden, dass eine "große" (groß deshalb, weil die übliche Stuhluntersuchung nicht alle Erreger  finden kann)  Untersuchung des Stuhls nach Parasiten oder den Durchfall auslösenden Bakterien vorgenommen wurde. Es wurde eine Überwucherung von einem speziellen Bakterium festgestellt und vom Labor ein dazu passendes Antibiotikum getestet. Achtung! Es hilft nicht irgendein, sondern nur ein den Erreger abgestimmtes Antibiotikum. Es ist traurig, dass man überhaupt einen Tierarzt (gewiss nicht jeden) darauf hinweisen muss. Vom Beginn der Behandlung an war der Durchfall nach etwa einer Woche verschwunden. Ausser dieser einmaligen Angelegenheit, es dauerte immerhin fast zwei Monate bis die Lösung gefunden wurde, wurde bereits Jahre vorher bei meinem Rüden eine Getreideunverträglichkeit festgestellt. Ich achte stets darauf, dass im Futter oder in den Leckerlies kein Getreideanteil ist. Es ist oftmals nicht einfach die vielen "Hundeliebhaber" davon abzuhalten bei jeder Gelegenheit irgendein Leckerlie unbekannter Herkunft in den Hund zu stopfen. Bei der Futterauswahl bin ich nach vielen Fehlversuchen auf ein rein pflanzliches Gemüsetrockenfutter gekommen. Bei Futtersorten mit Fleisch oder Fischanteilen reagiert mein Hund ebenfalls oft mit Durchfall. Laut Futterspezialist soll das an dem häufig hohen Fettanteil im Futter liegen. Das "Barfen" war bei meinem Hund ebenfalls negativ. Gute Erfahrung habe ich mit Schonfutter aus der Dose gemacht - auf Dauer ist das aber teuer und recht einseitig, sowie fallen erhebliche Mengen an Abfalldosen an. Ich wünsche Dir mit Deinem Hund noch viele schöne Tage, Wochen und Jahre.

Dein Trico

 

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An Giardien hatte ich auch schon gedacht. Mein Partner und ich haben gestern noch drüber geredet und beschlossen, dass auch beim TA anzusprechen. Ist auch merkwürdig genug, das der TA noch nie auf die Idee gekommen ist, eine Stuhlprobe ein zuschicken. Es kann natürlich so viele Ursachen haben, aber irgendwann muss das doch auch ein Ende haben. Ihr geht es dabei ja auch nicht so gut,was vollkommen logisch ist. Mittlerweile führen wir schon ein Protokoll um es den Ta unter die Nase zu halten. Durchfall ist schließlich immer ein Symptom.  Naja ich hoffe einfach mal das beste 

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bitte auch an Kokzidien denken.....

 

guck mal da

 

 

 

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Bei Kokzidien und Giardien kommt und geht der Durchfall nicht, sondern bleibt, wenn keine richtige Behandlung erfolgt und der Gesamtzustand verschlechtert sich auch sehr schnell.

 

Ich bin wirklich ein Freund von Alternativer Medizin und Hausmitteln, schwöre auch auf die Moroische Karottensuppe, Euter oder geriebener Apfel mit Honig, je nach dem, was jeweils passend ist, aber nur wenn die Ursache klar ist.

 

Ich kann mich trico nur anschließen. Wenn ein Hund immer wieder Durchfall bekommt, ohne, dass eine Ursache direkt erkennbar ist, hilft nur, eine Kotprobe ins Labor zu schicken. Gerade dieses Grummeln im Bauch deutet auf ein ungünstiges Bakterienverhältnis im Verdauungstrakt hin. Und das kann man nicht immer mit Hausmitteln oder Futterumstellung in den Griff bekommen. Ich hatte mal eine Yorkie-Hündin, die auch dieses Problem hatte. Der Laborbericht brachte die Erklärung und nach einer einwöchigen Behandlung, die den Bakterienhaushalt wieder ins Lot brachte, hatte sie nie wieder Probleme.

 

Ich wundere mich wirklich, dass zwei Tierärzte euch so abspeisen und nicht auf die Idee kommen, den Output mal gründlich zu überprüfen.

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Ja es wundert uns auch. Wir haben ja nicht umsonst den TA gewechselt. Der neue TA kommt schon kompetenter rüber, allerdings war er auch der Meinung,  dass da wohl nichts drastisches hinter steckt, was uns auch nicht ganz passt. Gesund kann das ja nicht sein. Wir werden dem TA auf jedenfall nochmal einen Besuch abstatten und dann hartnäckiger sein. Wir hatten uns wohl einfach zu sehr darauf verlassen,  daß es besser werden würde. 

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