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Hundeforum Der Hund
Loko12

Übersprungshandlung

Empfohlene Beiträge

Haii,

 

ich hätte gerne euren Rat. Wir sind schön am Trainieren und bei Hundetrainer.

Doch verschiedene Anstöße und Sichtweisen, könnten mir weiterhelfen.

 

Vor ca. 6 Monaten hat Mailo angefangen, an der Leine zu pöbeln. Und seinen "Frust" am nächst Besten. Meistens mir auszulassen. Soll heißen er zwickt und beißt um sich und mein Bein war schon des öferen zwischen.

 

Mittlerweile sind wir soweit das er eine höhere Toleranzschwelle bekommen hat. Die meisten Hund sind kein Problem mehr. 

Er ist ein Verträglicher Hund. Jedoch nicht an der Leine. Ich habe das Gefühl: Der Bereich der Leine ist nur für ihn und mich kein anderer darf in diese Privatsphäre eindringen. Menschen und Hund ist egal.

 

Er reißt sich zusammen. Ich lobe ihn. Doch ich glaube wir sind an einem Punkt an dem ich etwas verändern muss, damit wir weiter kommen. Er fängt an zu zittern, weil er ja weiß er darf nicht den Anderen zusammen schei.... 

Ich lobe ihn auch dafür. Ich hätte gerne das er Stressfreier durch diese Begegnungen geht. Und manchmal explodiert seine kurze Zündschnur noch. Er merkt mehr als vor dem Training. Soll heißen er zwickt zwar ins Bein oder in die Hand, lässt sofort wieder los und hat sich dann auch wieder im Griff. Aber meine Haut ist eben nicht sehr robust und ich blute trotzdem.

 

Also immer her mit den Tipps.^_^ 

 

Achso im Spiel und wenn er normal drauf ist, hat er eine große Beißhemmung. Er würde mir nie weg machen.  Nur eben in diesen Situation bekommt er nicht mehr mit. Erst wenn er merkt er hat zugebissen, dann ist er wieder in der Realität angekommen.

 

Danke. Die Forumsmeinungem sind die Besten :P

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Hallo, ich versuche mich mal ein bißchen an deinem Thema, ok? Ich kenne jetzt deine vorherigen Threads nicht und weiß nichts über eure Vorgehensweise beim Training. Zumindest habe ich herausgefunden, dass es sich um einen Tibet Terrier handelt. Das sind ja recht bewegungsfreudige Hunde, die ihrem Menschen gegenüber sehr loyal sind und gern mit ihm arbeiten. Ich kenne die Rasse aber auch oft zum Hysterischen, Nervösen hin neigend. Wie sieht das bei euch aus? 

 

Für mich klingt es so, als hätte dein Hund verstanden, worum es dir geht und dass er dich durchaus ernst darin nimmt. Das ist schonmal gut aber erhöht natürlich auch den Druck, der in dieser Situation auf ihm lastet. Er steht ohnehin schon unter Spannung und dann kommst du auch noch mit einer Erwartungshaltung daher, die er nicht erfüllen kann. Und ich denke, er kann es bisher wirklich noch nicht. Deswegen würde ich gezielt Übungen aus dieser Situation auslagern und in entspannterer Atmosphäre mit ihm machen. Ganz klassische Übungen zu Thema Impulskontrolle z.B. Je nach dem, was ihm wichtig ist, mithilfe von Futter, Spielzeug oder anderen Dingen. Dabei sollte es nicht darum gehen, nur Frust zu ertragen sondern trotz des Anblicks, von etwas das ihm wichtig ist/wo er hin will, entspannen zu können. Dabei wird er wahrscheinlich deine Hilfe brauchen, über Körperkontakt etc. Falls er so bewegungsfreudig ist, wie ich vermute, würde ich auch darauf ganz speziell achten. Dieses "Durchstarten", das viele Hunde zeigen, ist selbstbelohnend und erfolgt unkontrolliert. Ist also auch etwas, was sich anbietet um dem Hund Selbstbeherrschung und -kontrolle beizubringen, die er später für das Leinenproblem sehr gut gebrauchen kann. Viele Hunde neigen dazu, Probleme über Bewegung zu lösen. Das geht an der Leine nicht und führt zu noch stärkerem Frust. Es ist also gut, wenn du ihm beibringen kannst, dass es dazu Alternativen gibt.

 

An der Leinenpöbelei selbst würde ich erst ansetzen, wenn ich der Meinung bin, der Hund ist nervlich in der Lage, das zu meistern. Wenn er jetzt aber noch zitternd neben dir sitzt, dann ist es wohl noch zu viel. Ich würde versuchen, der Situation möglichst wenig Beachtung zu schenken. Ihr scheint da sonst in eine Spirale zu kommen. Wenn er dich dabei immer wieder verletzt, überlege doch vielleicht einen Maulkorb aufzutrainieren. Vielleicht nimmt das auch dir etwas die Anspannung, was sich ja wiederum auf den Hund überträgt.

 

Das fällt mir so spontan dazu ein. Vielleicht ist ja was Hilfreiches dabei. Wie gesagt, kenne ich deinen Hund nicht.

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Wie hast du ihm beigebracht, dass er das "nicht darf"?

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(bearbeitet)

Vielen Dank. Das hilft mir schon etwas weiter. Es ist das was wir sowieso schon machen.

Es wird ja auch immer besser. Dauert halt.

Er pöbelt auch nur wenn die Hunde in den Radius von 1,5 Metern kommen. Ansonsten nicht und auch nicht bei jedem.

Maulkorb haben wir, ich scheue nur das aufziehen. Da er überall mit hin kommt. Und ich denke die anderen Menschen halten ihn für gefährlich. (Ich weiß davon muss ich mich frei machen)

 

Und Hysterisch, kann man ihn schon beschreiben. Ein kleines Nervenbündel

 

Ich denke immer wieder er, muss es nicht zulassen, dass Andere Hunde an der Leine so nahe kommen. Aber es passiert eben doch immer wieder. Und deshalb üben wir Gelassenheit.

 

@kareki Die Distanz zum andern Hund immer wieder verändert. Und Leckerchen geben, langsam Streicheln. Also ruhiges Lob.

Ich über auch hier im Garten mit ihm. Er bellt andere Menschen aus, die vorbei laufen. Ich rufe ihn z.B. ins Wohnzimmer und er bekommt Lob.

Jetzt ist er ansprechbar durch diese Übung und das hilft uns auch draußen. Also das er besser Ansprechbar ist und Reagiert. 

Ich belohne ihn für ruhiges hinterher schauen. Also auch, wenn er vorher den Hund angebellt hat, lobe ich das er, wenn der Hund geht nur schaut.

Laut Hundetrainer soll ich auch das Zittern loben. Da er ja nicht die unerwünschte Reaktion zeigt. Doch da kann er es noch nicht annehmen.

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Also 1,5m finde ich schon ziemlich ziemlich gut! Belass es doch erstmal dabei. Ihr scheint doch auf einem guten Weg zu sein. Ich würde weiter daran trainieren, dass er lernt, sich selbst zu kontrollieren evtl. noch zusätzlich etwas, das seine Koordinationsfähigkeit schult, ihm zu einem besseren Körpergefühl verhilft... Und alles immer schön langsam (im Training). In der "Freizeit" darf er natürlich auch mal die Sau rauslassen. Klingt doch aber so, als wärt ihr gut dabei :)

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Hier kommt noch der Rest

 

 Ich streichle ihn Beruhigend (so hoffe ich). Zeigen und Bennenen klapp auch. Wobei ich nur sage Pass auf! Da kommt ein Hund, Mensch, Auto etc. wenn ich es nicht sage erschreckt er sich. Und bellt

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Ich finde das schon ziemlich gut so, aber wie bereits erwähnt, fehlt ihm die "Alternative". Was kann er "statt Ausrasten" tun. Er bleibt ruhig, aber hat z.B. nicht gezeigt bekommen, aktiv auszuweichen. Oder sich abzuwenden. Oder XYZ zu tun. Ich glaube, das fehlt noch. :)

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Ah ok.. ja dann sind wir auf dem richtigen Weg . Prima

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Du darfst AB SOFORT nie mehr zulassen, dass er dich beisst. Das geht gar nicht. Maulkorb auf den Hund, um erstmal draussen wieder klar denken zu können.

 

Und dann weiter trainieren. Aber erstmal darf der Hund dich nie wieder blutig beissen!

Das will das Tier nicht und du nimmst an der Stelle sein nicht akzeptables Beissen in Schutz.

 

Ich bin absolut ein Freund von positiver Bestätigung, würde mir einen Trainer suchen, der über Z und B arbeitet.

 

Du UND der Hund seid mit dieser Situation überfordert.

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vor 1 Stunde schrieb Loko12:

Wobei ich nur sage Pass auf! Da kommt ein Hund, Mensch, Auto etc. wenn ich es nicht sage erschreckt er sich. Und bellt

Das mache ich je nach Reizempfänglichkeitslage ja auch . Das "Pass auf" liest sich eher alarmiert (kann ja auch erklärend, ruhig klingen), damit würde ich Erregung bei meinem Hund fördern. Ich versuche möglichst unspektakulär beilaüfig lange vorher zu erwähnen "Ah, ja d kommt 'n Radfahrer, kein Problem" Evtl- klingt es bei dir so ähnlich, wenn nicht, könntest du das ja probieren. Bei meiner ist es eher so, daß die Anspannung sich überschlägt (kein Erschrecken, eher Unbehagen), wenn sie im Alarmmodus(Dämmerung z.B.) feststellt, daß ich etwas vielleicht nicht gemerkt habe, dann macht sie mich darauf lautstark aufmerksam.

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